Der Weserbarock bezeichnet einen von 1670 bis 1760 im Weserraum herrschenden Baustil, der die Weserrenaissance fortsetzte, im Unterschied zu deren reicher Formenausstattung aber von betont einfachen, auf weitere Detaillierung verzichtenden Baukörperformationen bestimmt wird. In dieser Hinsicht ist der Weserbarock entscheidend vom Klassizistischen Barock der Niederlande geprägt.

Geschichtliche VoraussetzungenBearbeiten

 
Paderborn, Jesuitenkirche
 
Corvey, Abteikirche
 
Höxter, Nikolaikirche
 
Gieselwerder, Christuskirche
 
Waldenserkirche in Gottstreu
 
Kloster Brenkhausen
 
Jesuitenkolleg Büren
 
Schloss Bückeburg, Frontansicht
 
Schloss Vinsebeck
 
Gestüt Neuhaus (Solling)
 
Karlshafen, Hafenbecken mit ehem. Packhaus
 
Stade, Zeughaus am Pferdemarkt
 
Festung Wilhelmstein im Steinhuder Meer
 
Abteikirche Corvey, Orgelprospekt

Der Weserbarock setzt mit dem Beginn der allgemeinen Wiederaufbauphase nach dem Dreißigjährigen Krieg um 1670 ein. Die wirtschaftliche Grundlage bildeten der Getreideanbau in der Warburger Börde, die Holzwirtschaft in Solling und Reinhardswald und die Milch- und Viehwirtschaft in der Weserniederung, wobei die Produkte auf der Weser bis nach Bremen transportiert wurden. Auch die Anlage des Landgraf-Carl-Kanals und eines Hafens in Karlshafen sollten wesentlich zur wirtschaftlichen Entwicklung des Weserraums beitragen.

In territorialer Hinsicht war die Region zersplittert. Die wichtigsten Herrschaftszentren wie das Kurfürstentum Hannover, das Herzogtum Braunschweig, die Landgrafschaft Hessen-Kassel und das Fürstbistum Paderborn lagen außerhalb des Wesergebiets. Die ehemals paderbornische Grafschaft Pyrmont fiel 1668 endgültig an die Grafschaft (seit 1711 Fürstentum) Waldeck. Während die Stadt Bremen 1648 Freie Reichsstadt wurde, fielen das säkularisierte Erzstift Bremen und das Hochstift Verden als „Herzogtümer Bremen und Verden“ mit Sitz in Stade an Schweden und schließlich 1715 an Hannover. Das Herzogtum Oldenburg war seit 1667 in Personalunion mit Dänemarks verbunden. Nachdem schließlich auch das Fürstbistum Minden von Brandenburg-Preußen besetzt worden war, blieben nur noch die kleineren Herrschaftsgebiete der Fürstabtei Corvey, der Grafschaft Lippe und des Fürstentums Schaumburg-Lippe als selbständige Herrschaften vertreten. Wegen der Bedeutung des Weserflusses als Verkehrs- und Transportweg bemühten sich die einzelnen Territorien jeweils um einen direkten Zugang.

Auch konfessionell war das Wesergebiet gespalten. Die braunschweigischen Territorien östlich der Weser gehörten dem Luthertum an, desgleichen die ehemaligen Fürstbistümer Bremen und Verden sowie das Hochstift Minden. Die geistlichen Territorien westlich der Weser hingegen blieben katholisch, wobei einzelne Orte wie Höxter protestantisch waren. 1605 hatten Landgraf Moritz von Hessen-Kassel und Graf Simon VI. von Lippe in ihren jeweiligen Herrschaftsgebieten den Calvinismus eingeführt. Um 1700 wurden in der Landgrafschaft Hessen-Kassel französische Glaubensflüchtlinge (Hugenotten) angesiedelt.

Architektonische EntwicklungBearbeiten

Trotz der territorialen wie religiösen Zersplitterung des Weserraums stellt der Weserbarock einen einheitlichen Baustil dar, der durch seine einfachere Gestaltungsweise bestimmt ist. Das hauptsächliche Baumaterial bildete der aufgrund seines hohen Quarzanteils relativ spröde rote und graue Wesersandstein, der keine feineren Architekturdetails zuließ, wegen seiner leichten Spaltbarkeit aber seit dem 17. Jahrhundert auch als Wandbehang und zur Dachdeckung Verwendung fand. Während die Weserrenaissance für ihre Fassadengestaltungen den leichter zu bearbeitenden und sichtbar verwendeten Obernkirchener Sandstein bevorzugt hatte, wurden die Bauten daher jetzt grundsätzlich verputzt und nur die Hauptgliederungen und Eckquaderungen sichtbar belassen. Lediglich die Portale erhielten dabei eine reichere bildhauerische Ausgestaltung. Wichtig für die Entwicklung des Bauwesens in der Weserregion wurden die namentlich aus Tirol für den Bau der Abtei Corvey angeworbenen Bauhandwerker, die in dem rechtsweserisch gegenüber von Corvey gelegenen Lüchtringen angesiedelt wurden. Wie Gottfried Loges um 1800 berichtete, lebten hier „viele Maurer, Steinhauer und Dachdecker, welche größtenteils von Frühjahr bis in den späten Herbst im Auslande … ihr Gewerbe treiben. Die Tiroler, welche noch im vorigen Jahrhundert ins Land kamen und sich festsetzten, haben die Mauerei in Aufnahme gebracht.“[1]

Im Unterschied zur Weserrenaissance kam dem Sakralbau wieder eine größere Bedeutung zu. Im katholischen Kirchenbau zeigt sich mit der nach 1667 erbauten, kreuzrippengewölbten Abteikirche von Corvey und der 1692 fertiggestellten Jesuitenkirche von Paderborn von Anton Hülse eine Anknüpfung an die nachgotische evangelische Bückeburger Stadtkirche.[2] Eine andere Form der bewussten Orientierung an mittelalterlicher Sakralarchitektur vertritt die Abteikirche Marienmünster, die ab 1661 zu einer romanisierenden Hallenkirche mit gotisierendem Chor umgestaltet wurde.[3] Auch in dem verstärkt einsetzenden Pfarrkirchenbau dominierte die Rezeption gotischer Formenelemente, so in der Pfarrkirche von Rheder von Gottfried Laurenz Pictorius.[4] Mit der Paderborner Franziskanerkirche, errichtet 1668–1671 durch Antonio Petrini aus Würzburg, hatte sich daneben erstmals ein italienischer Einfluss gezeigt, während die 1698 vollendete Michaelskirche des Ambrosius von Oelde den flandrisch-niederländischen Einfluss repräsentiert. Der 1695 in der Region geborene Johann Conrad Schlaun hinterließ mit seinem Erstlingswerk, der Kapuzinerkirche in Brakel von 1715, einen betont einfachen Baukörper mit formenreduzierter Fassade.[5] Lediglich Franz Christoph Nagel griff mit seiner Fassade der Paderborner Gaukirche borromineske Gestaltungselemente auf, rückübersetzt in das einfache Idiom der Region. Die ab 1751 nach Plänen des kurkölnischen Baumeisters Johann Heinrich Roth erbaute Kirche Maria Immaculata des Jesuitenkollegs Büren, die sich stilistisch dem süddeutschen Spätbarock anschließt, stellt demgegenüber eher einen Fremdkörper in der Region dar. Am Ende der Epoche entstand ferner 1766–70 die Nikolaikirche in Höxter mit ihrer leicht geschwungenen Turmfassade. Im protestantischen Kirchenbau dominierte der Bautypus der Predigtkirche mit Empore, so in der 1697–1699 durch Hermann Korb erbauten Immanuelkirche von Hehlen, zum Teil auch in Fachwerk wie in der Christuskirche von Gieselwerder.[6] Hinzu kommen die in sehr einfachen Formen gehaltenen Kirchenbauten der Waldenser in Gottstreu und Gewissenruh.[7]

Mit der Wiedererrichtung der klösterlichen Gemeinschaften im Zuge der Gegenreformation entstanden mehrere Klosteranlagen neu. So wurden ab 1699 unter Abt Florenz von dem Velde die barocken Abteigebäude von Corvey, eine um zwei Höfe gruppierte und von zwei Türmen flankierte Anlage geschaffen, bei der lediglich die Portale eine künstlerisch aufwendigere Gestaltung erfuhren.[8] Gleiches gilt für die zeitgleich errichteten Gesamtanlagen der Klöster Brenkhausen und Dalheim. Die Jesuiten erhielten ab 1717 mit dem schlossartigen Kolleg Büren eine eigene Niederlassung in der Region.

1689 ließ Landgraf Karl von Hessen, dessen Bautätigkeit sich in Kassel auf die Anlage der Karlsaue und den Bau der Orangerie konzentrierte, das Jagdschloss Veckerhagen errichten. Im Auftrag des Fürsten Friedrich Anton Ulrich von Waldeck-Pyrmont wurde in den Jahren 1706–1710 innerhalb der bestehenden Festung das Schloss Pyrmont erbaut, ab 1721 erweitert durch den Architekten Julius Ludwig Rothweil, der zuvor auch das waldeckische Residenzschloss in Arolsen errichtet hatte. An der lippischen Residenz Schloss Bückeburg wurden nach einem Brand 1732 Süd- und Ostflügel unter Einbeziehung des mittelalterlichen Turms in einfachen Formen erneuert, Ende des 19. Jahrhunderts symmetrisch erweitert um den Festsaaltrakt.

Infolge der vorwiegend landwirtschaftlich geprägten Kultur spielte – wie zuvor in der Weserrenaissance – die Bauaufgabe der Herrenhäuser von Adelsgütern eine Rolle, die nun als einfache, meist mit Dreiecks- oder Segmentgiebeln bekrönte Baukubaturen gestaltet wurden. Von Gottfried Laurenz Pictorius stammt das Schloss Rheder, von Justus Wehmer die Schlösser in Vinsebeck und Welda,[9] ab 1760 entstand an der Diemel das Schloss Stammen. Diese Bauten kennzeichnet eine einheitliche Gestaltung mit Giebelaufsätzen, die an die frühen Schlossbauten der Weserrenaissance unter Jörg Unkair anderthalb Jahrhunderte früher erinnern. Zu den Herrenhäusern gehörten in der Regel umfangreiche und regelmäßig angelegte landwirtschaftliche Nutzbauten. 1736 entstanden die hufeisenförmig angelegten Marstallgebäude von Schloss Neuhaus,[10] ab 1760 das hannoversche Gestüt Neuhaus im Solling.

1699 wurde durch Landgraf Karl von Hessen-Kassel Karlshafen als eine städtebauliche Gesamtanlage gegründet,[11] deren einfache einheitliche Fassadengestaltung in der ein Jahrzehnt zuvor begonnenen Kasseler Oberneustadt ihr Vorbild hat. Die strategisch günstig gelegene Stadt Minden, seit 1648 im Besitz Brandenburg-Preußens, erfuhr einen Ausbau zur Festung, die Festung Hameln wurde 1664–1684 durch Herzog Georg Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg angelegt. Die Stadt Oldenburg wurde 1667 bis 1765 zur dänischen, Stade seit 1659 zur schwedischen Königsfestung ausgebaut. Das erhaltene Zeughaus am Pferdemarkt wurde 1697 bis 1699 errichtet. Noch 1761 bis 1767 entstand die Festung Wilhelmstein im Steinhuder Meer.

Die Zerstörung von Städten im Dreißigjährigen Krieg (Höxter 1631, Holzminden 1640) führte zu einem Wiederaufbau in Fachwerkbauweise mit meist traufständiger Zeilenbebauung. Auch hier wurde auf die für den Fachwerkbau der voraufgehenden Weserrenaissance charakteristische ornamentale Ausgestaltung zugunsten einer vorwiegend struktiven Bauweise verzichtet. Lediglich in den nun zahlreich entstehenden Bauernhäusern der Region hielt sich der Inschriftenbrauch sowie die Ausschmückung der Einfahrtstore durch Schnitzwerk.[12] Als ein neuartiger Bautypus entstand hier das Querdielenhaus, das gegenüber dem älteren giebelständigen Hallenhaus den Vorteil der traufseitigen Erschließung und damit der strikteren Trennung von Wohn- und Wirtschaftsteil besaß.[13]

Als die beiden bedeutendsten Bildhauer des Weserbarock sind Heinrich Papen und Christoph Papen aus Giershagen zu nennen, die zahlreiche Bildwerke und kirchliche Ausstattungen, so die barocke Neuausstattung der romanischen Stiftskirche von Stift Heerse, in der Region schufen.[14]

Die kirchenmusikalische Kultur des Weserbarock fand in den zahlreichen Orgelbauten der Epoche ihren Ausdruck. Am Anfang der Reihe steht die 1681 von Andreas Schneider aus Höxter gebaute und 1718 von Johann Matthias Naumann aus Hildesheim erweiterte Orgel der Abteikirche Corvey (die zugehörige Chororgel befindet sich heute in Amelunxen). Von Schneider stammen auch die 1677 erbaute Orgel der Abteikirche von Gehrden und die Orgel von 1683 in Wormeln. Der nachfolgenden Generation gehören die aus einer Herforder Orgelbauerfamilie stammenden Brüder Christian Klausing und Johann Berenhard Klausing mit ihren Orgeln in der Kilianikirche in Höxter und (1945 verloren) in der ehem. Dominikanerkirche in Warburg an. In der Kirche von Stift Heerse erbaute Andreas Reinecke 1713 ein wichtiges Orgelwerk. Der bedeutendste unter den westfälischen Orgelbauern des Barock, der aus Soest stammende Johann Patroclus Möller, hinterließ mit der Orgel der Abteikirche Marienmünster ein klangvolles Werk.[15] In den protestantischen Kirchen östlich der Weser errichteten Johann Heinrich Gloger in der Sixtikirche in Northeim und sein Sohn Johann Wilhelm Gloger in Sack bei Alfeld große Orgelwerke.[16] Von Hannover aus war auch der Orgelbauer Christian Vater im Bereich der Mittelweser tätig.

Ein wichtiger Bestandteil der Kultur des Weserbarock wurde die 1747 im Auftrag von Herzog Karl I. von Braunschweig-Wolfenbüttel durch Johann Georg von Langen auf Schloss Fürstenberg gegründete Porzellanmanufaktur Fürstenberg, die vor allem in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts eine künstlerisch bedeutsame Produktion entwickelte. In gleicher Weise setzte sich von Langen auch für die Förderung der Glasproduktion im benachbarten Boffzen ein.

Nach dem Siebenjährigen Krieg, der mit den Schlachten bei Hastenbeck, Minden und Warburg die Region berührte, kam die Baukonjunktur des Weserbarock zu ihrem Ende, doch konnten die Bauten des nachfolgenden Klassizismus, der sich zuerst im Schlösschen Schönburg bei Hofgeismar – errichtet 1787 bis 1790 nach Plänen von Simon Louis du Ry – manifestierte, stilistisch bruchlos an dessen einfache Gestaltungsweise anknüpfen.

Der aus Herford gebürtige Baumeister des Dresdner Barock, Matthäus Daniel Pöppelmann, hinterließ keine architektonischen Spuren in der Region.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Gottfried Loges: Nachrichten vom ehemaligen Fürstentum Corvey. (Digitalisat)
  2. Karl Josef Schmitz: Grundlagen und Anfänge barocker Kirchenbaukunst in Westfalen. Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Paderborn 1969, S. 68–82.
  3. Christoph Völker: Beiträge zur Baugeschichte des Klosters Marienmünster. In: Marienmünster 1128–1978. Paderborn 1978, S. 87–93.
  4. Johann Josef Böker: Der Baumeister der Pfarrkirche von Rheder. In: Jahrbuch 1994 des Kreises Höxter, S. 155–160.
  5. Theodor Rensing: Johann Conrad Schlaun. Leben und Werk des westfälischen Barockbaumeisters. Deutscher Kunstverlag, München 1951, S. 7f.
  6. Irmgard Bott u. a.: Fachwerkkirchen in Hessen. Förderkreis Alte Kirchen e.V., Marburg 1983, S. 48.
  7. Jochen Desel: Hugenottenkirchen in Hessen-Kassel. Verlag des Deutschen Hugenotten-Vereins, Karlshafen 1972, S. 96–103.
  8. Fritz Sagebiel: Baumeister in und um Corvey unter besonderer Berücksichtigung der Neuzeit. Tölle, Detmold 1973.
  9. Klaus G. Püttmann: Die barocken Schloßbauten Justus Wehmers in Westfalen. Zu Bedingungen und Wegen in der Architekturrezeption. (Denkmalpflege und Forschung in Westfalen Bd. 13). Habelt, Bonn 1986, S. 62–72 und 79–90.
  10. Walter Becker: Schloss Neuhaus. Das ehemalige Wohngebäude der Paderborner Bischöfe. Schöningh, Paderborn 1970, S. 78f.
  11. Andreas Jakob: Die barocke Stadtanlage von Karlshafen und ihre europäischen Wurzeln. Ein Beitrag zur Gründung der „Hugenottenstadt“ vor 300 Jahren durch Landgraf Carl von Hessen-Kassel. In: Jahrbuch der Hessischen Kirchengeschichtlichen Vereinigung 51, 2000, ISBN 3-931849-05-8, S. 3–41.
  12. Helmut Rain: Dielentore im Landkreis Holzminden. Bilder alter Handwerkskunst 1670–1850. Holzminden 1987.
  13. Wilhelm Hansen, Herbert Kreft: Fachwerk im Weserraum. Niemeyer. Hameln 1980. ISBN 3-87585-048-3.
  14. Karl Josef Schmitz: Die Bildhauerfamilie Papen in Giershagen. Zum 250. Todestag des Heinrich Papen. Paderborn, 1970; Gabriele Buchenthal/Heinz Bauer: Heinrich Papen (um 1645–1719), Christophel Papen (1668–1735). Eine westfälische Bildhauerwerkstatt im Zeitalter des Barock. Paderborn 1995.
  15. Rudolf Reuter: Orgeln in Westfalen. Bärenreiter, Kassel 1965, S. 20–23.
  16. Harald Vogel, Günter Lade, Nicola Borger Keveloh: Orgeln In Niedersachsen. Hauschild, Bremen 1997, S. 226–231.

LiteraturBearbeiten

  • Eva-Maria Höper: Ambrosius von Oelde. Ein Kapuzinerarchitekt des Frühbarock im Dienst der westfälischen Fürstbischöfe. Rhenania Franciscana Antiqua, Band 5, Dülmen 1990.
  • Andreas Jakob: Die barocke Stadtanlage von Karlshafen und ihre europäischen Wurzeln. Ein Beitrag zur Gründung der „Hugenottenstadt“ vor 300 Jahren durch Landgraf Carl von Hessen-Kassel. In: Jahrbuch der Hessischen Kirchengeschichtlichen Vereinigung Bd. 51, 2000, ISBN 3-931849-05-8, S. 3–41.
  • Klaus G. Püttmann: Die barocken Schloßbauten Justus Wehmers in Westfalen. Zu Bedingungen und Wegen in der Architekturrezeption. (Denkmalpflege und Forschung in Westfalen Bd. 13). Habelt, Bonn 1986, ISBN 3-7749-2284-5.
  • Theodor Rensing: Baumeister neben und um Schlaun in den Bistümern Münster, Paderborn und Hildesheim. In: Kurfürst Clemens August. Landesherr und Mäzen des 18. Jahrhunderts. DuMont Schauberg, Köln 1961, S. 286f.
  • Fritz Sagebiel: Baumeister in und um Corvey unter besonderer Berücksichtigung der Neuzeit. Tölle, Detmold 1973.
  • Karl Josef Schmitz: Grundlagen und Anfänge barocker Kirchenbaukunst in Westfalen, Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens. Paderborn 1969.