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Werkel

Stadtteil von Fritzlar

Werkel ist ein Stadtteil der Domstadt Fritzlar im Schwalm-Eder-Kreis in Nordhessen.

Werkel
Stadt Fritzlar
Koordinaten: 51° 9′ 20″ N, 9° 18′ 35″ O
Höhe: 182 m ü. NHN
Fläche: 6,84 km²[1]
Einwohner: 799[2]
Bevölkerungsdichte: 117 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 34560
Vorwahl: 05622
Dorfkirche in Werkel

Der Stadtteil mit seiner ländlichen Struktur liegt verkehrsgünstig an der A 49. Das Volkswagenwerk in Baunatal sowie weitere größere Arbeitgeber im nahegelegenen Kassel bieten entsprechende Arbeitsplätze. Heute zählt Werkel etwa 800 Einwohner, von denen viele noch in der aufgrund der fruchtbaren Böden der Fritzlarer Börde sehr ertragreichen Landwirtschaft tätig sind.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

1219 erfolgt die erste urkundliche Erwähnung des Orts als Werkele.[1] 1424 wurde der Ort während einer kriegerischen Auseinandersetzung zwischen dem Erzbistum Mainz und der Landgrafschaft Hessen vollständig zerstört. 1595 wurde der Ort kartografisch in Gerhard Mercators Atlas auf dem Blatt „Hassia landtgraviatus“ dargestellt.

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges, am Karsamstag, dem 31. März 1945, wurde Werkel von amerikanischen Truppen zu mehr als 70 Prozent durch Artilleriefeuer zerstört, als sich deutsche Truppen aus Fritzlar absetzten und in Werkel, zusammen mit sieben Panzern des Typs Tiger II der aus Kassel gekommenen 3. Kompanie der schweren Panzer-Abteilung 501, erneut Widerstand leisteten.

Am 31. Dezember 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Werkel in die Stadt Fritzlar eingegliedert.[3]

PolitikBearbeiten

SehenswürdigkeitenBearbeiten

PersönlichkeitenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b „Werkel, Schwalm-Eder-Kreis“. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 27. März 2014). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. Der Ort im Internetauftritt der Stadt Fritzlar, abgerufen im Februar 2016
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 392.

WeblinksBearbeiten