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Victoria Bieneck

deutsche Beachvolleyballspielerin
Victoria Bieneck
20170729 Beach Volleyball WM Vienna 2313.jpg
Porträt
Geburtstag 26. März 1991
Geburtsort Weilheim i. OB, Deutschland
Größe 1,84 m
Hallen-Volleyball
Position Außenangriff
Vereine
bis 2008
2006–2009
2009–2011
TV Wetter
VC Olympia Berlin
Köpenicker SC
Nationalmannschaft
Jugend-/Juniorinnen
Erfolge
2007 – U18-Europameisterin
Beachvolleyball
Partnerin 2004–2006 Felicitas Bieneck
2007–2010 Marika Steinhauff
2008 Laura Weihenmaier
2009–2012 Christine Aulenbrock
2010 Chantal Laboureur
2011–2016 Julia Großner
2013, seit 2017 Isabel Schneider
Verein Hamburger SV
Deutsche Rangliste Position 3[1]
Weltrangliste Position 16[2]
Erfolge
2008 – U18-Vizeeuropameisterin
2009 – U19-Weltmeisterin
2010 – Studenten-WM-Dritte
2010 – U21-WM-Vierte
2012 – U23-EM-Dritte
2013 – U23-Weltmeisterin
2013 – WM-Teilnehmerin
2014 – Sieg FIVB Anapa Open
2014 – EM-Vierte
2014 – DM-Vierte
2015 – Fünfte FIVB Open Luzern
2015 – Neunte FIVB Major Gstaad
2015 – Dritte CEV Masters Biel
2015 – DM-Fünfte
2015 – Fünfte FIVB Open Xiamen
2016 – Fünfte FIVB Open Antalya
2016 – Neunte FIVB Grand Slam Olsztyn
2016 – Neunte FIVB Major Klagenfurt
2016 – Dritte CEV Masters Jurmala
2016 – DM-Fünfte
2017 – Dritte FIVB 3-Sterne Xiamen
2017 – Vierte FIVB 3-Sterne Moskau
2017 – Neunte FIVB 5-Sterne Poreč
2017 – Neunte FIVB 5-Sterne Gstaad
2017 – WM-Teilnehmerin
2017 – DM-Vierte
2018 – Vierte FIVB 5-Sterne Fort Lauderdale
2018 – Vierte FIVB 4-Sterne Ostrava
2018 – EM-Fünfte
2018 – Deutsche Meisterin
Stand: 11. Juni 2019

Victoria Bieneck (* 26. März 1991 in Weilheim in Oberbayern) ist eine deutsche Volleyball- und Beachvolleyballspielerin.

Karriere HalleBearbeiten

Victoria Bieneck wuchs im hessischen Schweinsberg (Stadtallendorf) auf und spielte ab 2000 Volleyball in der Halle beim TV Wetter. 2006 kam sie ins Juniorinnen-Nachwuchsteam vom VC Olympia Berlin, wo sie ab 2007 in der 1. Bundesliga spielte. Mit der Nationalmannschaft gewann sie 2007 die U18-Europameisterschaft. 2009 wechselte Victoria Bieneck zum Ligakonkurrenten Köpenicker SC. Die Außenangreiferin war hier bis 2011 aktiv, um sich dann auf den Beachvolleyball zu konzentrieren.

Karriere BeachBearbeiten

Victoria Bieneck spielte im Sand von 2004 bis 2006 mit ihrer Schwester Felicitas auf nationalen Turnieren, vor allem bei Jugendmeisterschaften. Mit Marika Steinhauff startete sie von 2007 bis 2010 national und international und gewann mit ihr 2010 die Bronzemedaille bei den Studenten-Weltmeisterschaften in Alanya. Mit Laura Weihenmaier wurde Victoria Bieneck 2008 U18-Vizeeuropameisterin im griechischen Loutraki. Mit Christine Aulenbrock gewann sie 2009 die U19-Weltmeisterschaft in Alanya und 2012 die Bronzemedaille bei der U23-EM im niederländischen Assen. An der Seite von Chantal Laboureur belegte sie 2010 bei der U21-WM in Alanya Platz Vier.

Von 2011 bis 2016 spielte Victoria Bieneck mit Julia Großner und gewann mit ihr 2012 die Smart-Supercups in Münster und in Frankfurt. Bei den Deutschen Meisterschaften belegten Bieneck/Großner 2012 Platz Sieben. Im ersten Turnier des Jahres 2013 belegte das Duo Bieneck/Großner beim CEV Satellite Turnier in Antalya (Türkei) den vierten Platz.[3] Zusammen mit Isabel Schneider wurde sie in Polen U23-Weltmeisterin. Bei der WM in Stare Jabłonki erreichten Bieneck/Großner die Hauptrunde, wo sie gegen die Italienerinnen Cicolari/Menegatti ausschieden. Bei den Deutschen Meisterschaften belegten Bieneck/Großner 2013 Platz Fünf. 2014 gelang Bieneck/Großner bei den Anapa Open in Russland der erste Sieg auf der FIVB World Tour. Bei den Europameisterschaften und den Deutschen Meisterschaften wurden sie 2014 jeweils Vierte. 2015 und 2016 gab es für Bieneck/Großner zahlreiche Top-Ten-Platzierungen auf der FIVB World Tour sowie jeweils Platz Fünf bei den Deutschen Meisterschaften.

Seit 2017 bildet Victoria Bieneck mit Isabel Schneider ein neues deutsches Nationalteam. Sie trainieren am Bundesstützpunkt in Hamburg und treten vorwiegend auf der FIVB World Tour an. Hier wurden sie Dritte in Xiamen (3-Sterne), Vierte in Moskau (3-Sterne) sowie Neunte in Poreč in Gstaad (beide 5-Sterne). Bei der Weltmeisterschaft in Wien erreichten Bieneck/Schneider als Gruppendritte die Lucky-Loser-Runde, in der sie gegen die Chinesinnen Xue/Wang ausschieden. Bei der Europameisterschaft in Jūrmala erreichten Bieneck/Schneider als Gruppenzweite die erste Hauptrunde, in der sie den späteren Europameisterinnen Glenzke/Großner unterlagen und Platz 17 belegten. Bei den Deutschen Meisterschaften wurden sie Vierte. Auf der World Tour 2018 hatten Bieneck/Schneider ausnahmslos Top-Ten-Platzierungen, wobei zwei vierte Plätze in Fort Lauderdale und Ostrava herausragten. Bei der Europameisterschaft in den Niederlanden wurden sie Fünfte. Anfang September wurden Bieneck/Schneider in Timmendorfer Strand Deutsche Meisterinnen.

PrivatesBearbeiten

Victoria Bienecks Schwestern Felicitas und Constanze spielen auch Volleyball und Beachvolleyball.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Deutsche Rangliste (Stand: 11. Juni 2019)
  2. FIVB-Weltrangliste (Stand: 3. Juni 2019)
  3. 2013 CEV Beach Volleyball Satellite Antalya. CEV, 6. April 2013, abgerufen am 6. April 2013.