Valerie Huber

österreichische Schauspielerin und Model

Valerie Florine Huber (* 1996 in Wien[1]) ist eine österreichische Schauspielerin.

LebenBearbeiten

Valerie Florine Huber[2] wurde in Wien geboren, die ersten sieben Jahre verbrachte sie in Uganda und der Elfenbeinküste.[3][4] Ihr Vater arbeitete in der Entwicklungszusammenarbeit.[5] Nach ihrer Rückkehr nach Österreich nahm sie an Kursen für Improvisationstheater teil, 2007/08 spielte sie in der Fernsehserie Tom Turbo die Rolle der Valerie. Im Alter von zwölf Jahren übersiedelte sie mit ihrer Familie nach Washington, D.C., wo sie die Deutsche Schule besuchte. Nach vier Jahren in den Vereinigten Staaten besuchte sie in Österreich ein zweisprachiges Gymnasium. 2014 begann sie an der Schauspielschule Krauss eine Schauspielausbildung, die sie 2017 abschloss.[3]

2014 wurde sie Miss Earth Austria und nahm am Miss-Earth-Weltfinale auf den Philippinen teil.[2]

Am Wiener Volkstheater spielte sie 2015 unter der Regie von Michael Schottenberg in Ein Sommernachtstraum die Rolle der Motte.[6] 2017 stand sie für Dreharbeiten zur Fernsehserie Trakehnerblut vor der Kamera, in der sie die Rolle der Helena Bodin verkörperte. Ebenfalls 2017 drehte sie für den Film Die letzte Party deines Lebens von Dominik Hartl,[7] außerdem für den Fernsehfilm Sag, es tut dir leid der ZDF-Fernsehreihe Neben der Spur, den Kinofilm Klassentreffen 1.0 von Til Schweiger sowie die Folge Malediven der ZDF-Fernsehreihe Das Traumschiff.[6] Im Sommer 2018 stand sie für Dreharbeiten zum Kinofilm Immenhof – Das Abenteuer eines Sommers sowie für das US-Remake von Honig im Kopf vor der Kamera.

In der Fernsehserie Whiskey Cavalier (2019) des US-amerikanischen Fernsehsenders ABC spielte sie Gigi, die Verlobte von FBI Special Agent Will Chase, dargestellt von Scott Foley.[8] In der RTL-Serie Nachtschwestern (2019) mit Mimi Fiedler und Ines Quermann verkörpert sie die Schwesternschülerin Kiki Schmitz.[9] Im Sommer 2019 drehte sie für das ZDF die Herzkino-Komödie Ein Sommer auf Mykonos aus der Reihe Ein Sommer in …. Sie spielt darin die Hundetrainerin Jana, die mit ihrer Mutter Susanne, dargestellt von Ann-Kathrin Kramer, einen Mutter-Tochter-Urlaub auf Mykonos verbringen möchte.[10] In der Rosamunde Pilcher-Verfilmung Meine Cousine, die Liebe und ich (2019) verkörperte sie an der Seite von Max Befort als Kritiker Aaron die Romanautorin Holly Shaw.[11]

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Valerie Huber: Lebenslauf. Abgerufen am 29. November 2017.
  2. a b Sie vertritt uns bei der "Miss Earth"-Wahl. Artikel vom 28. November 2014, abgerufen am 29. November 2017.
  3. a b Valerie Huber. Abgerufen am 29. November 2017.
  4. Miss Earth Austria 2014 (Memento vom 26. Juni 2016 im Internet Archive)
  5. Elisa Britzelmeier: Schauspielerin Valerie Huber: Jetzt mal im Ernst. In: Süddeutsche Zeitung. 13. Februar 2020, abgerufen am 13. Februar 2020.
  6. a b Valerie Huber bei schauspielervideos.de
  7. Kleine Zeitung: Ein Horror: Ostrowski und junge Wilde drehen in Kroatien "Die letzte Party deines Lebens". Artikel vom 13. Juni 2017, abgerufen am 14. Juni 2017.
  8. Neue US-Serie "Whiskey Cavalier" läuft ab Mai in Sat.1. Artikel vom 4. April 2019, abgerufen am 28. April 2019.
  9. „Nachtschwestern“: Trailer der RTL-Serie – Darsteller & Vorabstream. Artikel vom 26. April 2019, abgerufen am 28. April 2019.
  10. "Ein Sommer auf Mykonos": Dreharbeiten zu "Herzkino"-Komödie starten. 4. Juli 2019, abgerufen am 31. Juli 2019.
  11. Hans Czerny: Tod nach der Lesung. In: Weser Kurier. 11. Oktober 2019, abgerufen am 11. Oktober 2019.