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Urleben

Gemeinde in Thüringen, Deutschland
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Urleben führt kein Wappen
Urleben
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Urleben hervorgehoben

Koordinaten: 51° 9′ N, 10° 46′ O

Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Unstrut-Hainich-Kreis
Verwaltungs­gemeinschaft: Bad Tennstedt
Höhe: 197 m ü. NHN
Fläche: 8,18 km2
Einwohner: 410 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 50 Einwohner je km2
Postleitzahl: 99955
Vorwahl: 036041
Kfz-Kennzeichen: UH, LSZ, MHL
Gemeindeschlüssel: 16 0 64 064
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Lindenstraße 56
99955 Urleben
Website: www.badtennstedt.de
Bürgermeister: Ronald Schmöller (pl)
Lage der Gemeinde Urleben im Unstrut-Hainich-Kreis
AnrodeBad LangensalzaBad LangensalzaBad LangensalzaBad TennstedtBallhausenBlankenburgBothenheilingenBruchstedtDünwaldGroßvargulaHaussömmernHerbslebenHornsömmernIssersheilingenKammerforstKammerforstKirchheilingenKleinwelsbachKörnerKutzlebenMarolterodeMenterodaMittelsömmernMühlhausenNeunheilingenObermehlerOppershausenOppershausenRodebergSchlotheimSchönstedtSüdeichsfeldSundhausenTottlebenUnstrut-HainichUnstruttalUrlebenVogteiKarte
Über dieses Bild

Urleben ist eine Gemeinde im Unstrut-Hainich-Kreis in Thüringen. Sie gehört der Verwaltungsgemeinschaft Bad Tennstedt mit Sitz in der Stadt Bad Tennstedt an.

GemeindegliederungBearbeiten

Zwei Ortsteile werden für die Gemeinde geführt:

GeschichteBearbeiten

Erstmals 786 wurde die Gemeinde urkundlich erwähnt. Die ausgedehnte Siedlung Urleben gehörte ab 1261 zum Streubesitz von Kloster Beuren im Eichsfeld, ein Wirtschaftshof dieses Klosters bildete den Verwaltungsmittelpunkt des Ortes. Urleben teilte sich spätestens im 14. Jahrhundert in die nun eigenständigen Orte Großurleben und Kleinurleben. Im Bauernkrieg gingen die Urleber Bauern zum Weberstedter Haufen und waren an der Erstürmung der Burg Gräfentonna beteiligt. Als Grundherren für beide Orte traten die Herren von Berlepsch in Erscheinung, diese waren von 1571 bis 1848 Besitzer des Rittergutes Haus Urleben.[2] Groß- und Kleinurleben gehörten bis 1815 zum kursächsischen Amt Langensalza und nach seiner Abtretung an Preußen von 1816 bis 1944 zum Landkreis Langensalza in der Provinz Sachsen.

Am 20. Mai 1974 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinde Großurleben und Kleinurleben zur neuen Gemeinde Urleben zusammengeschlossen.[3]

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Rat der Gemeinde Urleben besteht aus sechs Ratsfrauen und Ratsherren, die alle der „FWG Bürgerinitiative Umweltschutz“ angehören.[4]
(Stand: Kommunalwahl am 26. Mai 2019)

BürgermeisterBearbeiten

Ronald Schmöller wurde am 5. Juni 2016 zum ehrenamtlichen Bürgermeister der Gemeinde Urleben gewählt.[5]

PersönlichkeitenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. Beate Kaiser: Jubiläums- und Festschrift von Gemeinden im Unstrut-Hainich-Kreis. In: Mühlhäuser Beiträge. Nr. 20/21, 1998, ZDB-ID 1125623-0, S. 157.
  3. Statistisches Bundesamt: Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7.
  4. Gemeinderatswahl 2019 in Thüringen. Thüringer Landesamt für Statistik, abgerufen am 7. Juli 2019.
  5. Bürgermeisterwahlen in Thüringen. Thüringer Landesamt für Statistik, abgerufen am 7. Juli 2019.

LiteraturBearbeiten

  • Heidrun Müller: Geschichte(n) Urlebens. Gemeindeverwaltung Urleben, Bad Langensalza 1997, S. 356.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Urleben – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien