Hauptmenü öffnen

Kirchheilingen

Gemeinde in Thüringen, Deutschland
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Kirchheilingen führt kein Wappen
Kirchheilingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Kirchheilingen hervorgehoben
Koordinaten: 51° 11′ N, 10° 42′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Unstrut-Hainich-Kreis
Verwaltungs­gemeinschaft: Bad Tennstedt
Höhe: 250 m ü. NHN
Fläche: 16,67 km2
Einwohner: 812 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 49 Einwohner je km2
Postleitzahl: 99947
Vorwahl: 036043
Kfz-Kennzeichen: UH, LSZ, MHL
Gemeindeschlüssel: 16 0 64 033
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Brühl 130 e
99947 Kirchheilingen
Website: www.kirchheilingen.de
Bürgermeister: Jan Behner
Lage der Gemeinde Kirchheilingen im Unstrut-Hainich-Kreis
AnrodeBad LangensalzaBad LangensalzaBad LangensalzaBad TennstedtBallhausenBlankenburgBothenheilingenBruchstedtDünwaldGroßvargulaHaussömmernHerbslebenHornsömmernIssersheilingenKammerforstKammerforstKirchheilingenKleinwelsbachKörnerKutzlebenMarolterodeMenterodaMittelsömmernMühlhausenNeunheilingenObermehlerOppershausenOppershausenRodebergSchlotheimSchönstedtSüdeichsfeldSundhausenTottlebenUnstrut-HainichUnstruttalUrlebenVogteiKarte
Über dieses Bild

Kirchheilingen ist eine Gemeinde im Unstrut-Hainich-Kreis in Thüringen (Deutschland).

GeografieBearbeiten

Kirchheilingen liegt zehn Kilometer nordöstlich von Bad Langensalza, in einer Talsenke der Heilinger Höhen. Die Gemeinde gehört der Verwaltungsgemeinschaft Bad Tennstedt an. Der Verwaltungssitz ist in der Stadt Bad Tennstedt.

 
Kirche St. Bonifatii (2011)

GeschichteBearbeiten

Die erste Aufzeichnung stammt aus dem Jahre 833. Der Ort gehörte bis 1815 zum kursächsischen Amt Langensalza und nach seiner Abtretung an Preußen von 1816 bis 1944 zum Landkreis Langensalza in der Provinz Sachsen.

1913 wurde eine private Langensalzaer Kleinbahn von Haussömmern nach Langensalza über Kirchheilingen gebaut. Diese wurde 1967 von Haussömmern bis Kirchheilingen und 1969 ganz abgebaut.

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Gemeinderatswahl 2014 in Thüringen – endgültiges Ergebnis

Landkreis 064 Unstrut-Hainich-Kreis
Gemeinde 64033 Kirchheilingen

Wahlberechtigte 683
Wähler 415
Wahlbeteiligung 60,76 %
Ungültige Stimmabgaben 8
Gültige Stimmabgaben 407
Gültige Stimmen 2584
Zu vergebene Sitze 8

Lfd.Nr. Wahlvorschlag Stimmen Sitze %
1 Alliger, Ronny (Freie Wählerg. Kirchheilingen) 337 1 13,0
2 Steger, Carsten (Freie Wählerg. Kirchheilingen) 286 1 11,1
3 Bergfeld, Guntram (Freie Wählerg. Kirchheilingen) 280 1 10,8
4 Weber, Axel (Freie Wählerg. Kirchheilingen) 281 1 10,9
5 Giese, Stephan (Freie Wählerg. Kirchheilingen) 221 1 08,6
6 Kühnhold, Rainer (Freie Wählerg. Kirchheilingen) 253 1 09,8
7 Reinländer, Stefan (Freie Wählerg. Kirchheilingen) 256 1 09,9
8 Köhler, Andre (Freie Wählerg. Kirchheilingen) 221 1 08,6
9 sonstige 449 17,4

Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik[2]

BürgermeisterBearbeiten

Der ehrenamtliche Bürgermeister Jan Behner wurde am 5. Juni 2016 gewählt.[3]

WirtschaftBearbeiten

Auf den Heilinger Höhen in der Nachbarschaft des Ortes wurden 22 Windkraftanlagen errichtet. Die Gemeinde ist am Gewinn der Besitzer der Anlagen beteiligt.

In Kirchheiligen befindet sich in einem ehemaligen Gasfeld in 900 m Teufe ein Erdgas-Untergrundspeicher der VNG Gasspeicher GmbH mit einem nutzbaren Arbeitsgasvolumen von 190 Millionen Kubikmetern.[4]

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

Westlich der Dorfgrenze hinter der Schlucht befindet sich ein bronzezeitlicher Grabhügel mit Nachbestattungen.[5]

MuseenBearbeiten

  • Dorfmuseum,
  • Kleinbahnmuseum

PersönlichkeitenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. Gemeinderatswahl 2014 in Thüringen - endgültiges Ergebnis. Thüringer Landesamt für Statistik. Archiviert vom Original am 21. August 2017. Abgerufen am 9. Juni 2019.
  3. Kommunalwahlen in Thüringen am 5. Juni 2016. Abgerufen am 7. Juli 2016.
  4. Untertage-Gasspeicherung in Deutschland. In: ERDÖL ERDGAS KOHLE. Band 134, Nr. 11, 2018, S. 410–417 (PDF).
  5. Michael Köhler: Heidnische Heiligtümer. Vorchristliche Kultstätten und Kultverdachtsplätze in Thüringen. Jenzig-Verlag Köhler, Jena 2007, ISBN 978-3-910141-85-8, S. 188.
  6. Carl von PrantlGeßner, Johann Anton Wilhelm. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 9, Duncker & Humblot, Leipzig 1879, S. 106 f.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Kirchheilingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien