Tottleben

Gemeinde in Thüringen, Deutschland

Tottleben ist eine Gemeinde im Unstrut-Hainich-Kreis in Thüringen. Sie gehört der Verwaltungsgemeinschaft Bad Tennstedt mit Sitz in der Stadt Bad Tennstedt an.

Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Tottleben führt kein Wappen
Tottleben
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Tottleben hervorgehoben

Koordinaten: 51° 10′ N, 10° 45′ O

Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Unstrut-Hainich-Kreis
Höhe: 211 m ü. NHN
Fläche: 5,07 km2
Einwohner: 134 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 26 Einwohner je km2
Postleitzahl: 99947
Vorwahl: 036043
Kfz-Kennzeichen: UH, LSZ, MHL
Gemeindeschlüssel: 16 0 64 062
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 47
99947 Tottleben
Website: www.tottleben.jimdo.com
Bürgermeister: Steffen Mörstedt (FW)
Lage der Gemeinde Tottleben im Unstrut-Hainich-Kreis
AnrodeBad LangensalzaBad LangensalzaBad LangensalzaBad TennstedtBallhausenBlankenburgBruchstedtDünwaldGroßvargulaHaussömmernHerbslebenHornsömmernKammerforstKammerforstKirchheilingenKörnerKutzlebenMarolterodeMenterodaMittelsömmernMühlhausenNottertal-Heilinger HöhenOppershausenOppershausenRodebergSchönstedtSüdeichsfeldSundhausenTottlebenUnstrut-HainichUnstruttalUrlebenVogteiKarte
Über dieses Bild

GeografieBearbeiten

Die Gemeinde Tottleben liegt 7,11 Straßen-km vom Westrand Bad Tennstedts entfernt auf einer Höhe von 210–315 Metern. Durch den Ort führt die L 2127, die ihn mit dem Nachbarort Großurleben im Südosten und mit Kirchheilingen im Nordwesten verbindet. Der Dorfbach schlängelt sich, aus Kirchheilingen kommend, nach Südosten durch die Ortslage und mündet nach 500 m von links in den Singerbach, der nach Großurleben fließt.

GeschichteBearbeiten

Erstmals 988 wurde die Gemeinde urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte bis 1815 zum kursächsischen Amt Langensalza und nach seiner Abtretung an Preußen von 1816 bis 1944 zum Landkreis Langensalza in der Provinz Sachsen.

1913 wurde die private Langensalzaer Kleinbahn von Haussömmern nach Langensalza über Tottleben gebaut. Diese wurde 1967 von Haussömmern bis Kirchheilingen und 1969 ganz abgebaut. Eine alte Diesellokomotive erinnert an diese Bahnlinie.[2]

Aus dem Ort stammte das sächsisch-thüringische Freiherrengeschlecht von Tottleben, dessen berühmtester Sohn der General Gottlob Curt Heinrich von Tottleben (1715–1773) in sächsischen und russischen Diensten war.

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat von Tottleben besteht aus sechs Gemeinderatsmitgliedern, die alle der „FWG Feuerwehr“ angehören (Stand: Kommunalwahl am 26. Mai 2019).[3]

BürgermeisterBearbeiten

Der ehrenamtliche Bürgermeister Steffen Mörstedt wurde am 5. Juni 2016 wiedergewählt.[4]

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Dorfkirche St. Anna

Die markanteste Sehenswürdigkeit des Ortes ist die Dorfkirche St. Anna. Die Kirchgemeinde gehört zur Pfarrstelle Kirchheilingen im Evangelischen Kirchenkreis Mühlhausen.

PersönlichkeitenBearbeiten

Gottlob Curt Heinrich von Tottleben (1715–1773)

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. Langensalzaer Kleinbahn Teil 2: Von Thamsbrück nach Haussömmern, aufgerufen am 29. Mai 2020
  3. Gemeinderatswahl 2019 in Thüringen. Thüringer Landesamt für Statistik, abgerufen am 7. Juli 2019.
  4. Bürgermeisterwahlen in Thüringen. Thüringer Landesamt für Statistik, abgerufen am 7. Juli 2019.

WeblinksBearbeiten

Commons: Tottleben – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien