Hauptmenü öffnen

Tobias Karlsson

schwedischer Handballspieler
Tobias Karlsson
Tobias Karlsson

Tobias Karlsson (2018)

Spielerinformationen
Voller Name Bror Mikael Tobias Karlsson
Spitzname „Tobbe“
Geburtstag 4. Juni 1981
Geburtsort Karlskrona, Schweden
Staatsbürgerschaft SchwedeSchwede schwedisch
Körpergröße 1,96 m
Spielposition Rückraum links
  Kreisläufer
Wurfhand rechts
Vereinsinformationen
Verein Karriere beendet
Vereine als Aktiver
  von – bis Verein
0000–2002 SchwedenSchweden Hästö IF
2002–2003 NorwegenNorwegen Stavanger Håndball
2003–2008 SchwedenSchweden Hammarby IF HF
2006–2006 DeutschlandDeutschlandTHW Kiel (Leihe)
2008–2009 DeutschlandDeutschland HSG Nordhorn
2009–2019 DeutschlandDeutschland SG Flensburg-Handewitt
Nationalmannschaft
Debüt am 24. Oktober 2006
            gegen GriechenlandGriechenland Griechenland
  Spiele (Tore)
SchwedenSchweden Schweden 180 (81)[1]

Stand: 9. Juni 2019

Bror Mikael Tobias Karlsson (* 4. Juni 1981 in Karlskrona), genannt Tobbe, ist ein ehemaliger schwedischer Handballspieler. Er spielte bei der SG Flensburg-Handewitt auf der linken Rückraumposition und am Kreis. Er war schwedischer Nationalspieler.

Inhaltsverzeichnis

KarriereBearbeiten

Nachdem Karlsson für Hästö IF und Stavanger Håndball gespielt hatte, wechselte er 2003 zu Hammarby IF. Als beim THW Kiel in der Saison 2006/07 auf seiner Position akute Verletzungsprobleme herrschten, wurde er am 14. November 2006 per Blitztransfer ausgeliehen. Hier sollte er ursprünglich bis zum Saisonende bleiben. Als sich die Personalsituation beim THW allmählich entspannte, bekam währenddessen Hammarby Verletzungsprobleme, sodass Karlsson am 27. Dezember 2006 schon vorzeitig nach Hammarby zurückkehrte. Im Sommer 2008 wechselte Karlsson zur HSG Nordhorn, bei der er in der Abwehr die Rolle von Daniel Kubeš einnahm. Ab der Saison 2009/10 spielte Karlsson für die SG Flensburg-Handewitt, mit der er 2012 den Europapokal der Pokalsieger, 2014 die Champions League sowie 2018 und 2019 die deutsche Meisterschaft gewann. Nach der Saison 2018/19 beendete er seine Karriere.[2]

Für die schwedische Nationalmannschaft bestritt Karlsson 180 Spiele, in denen er 81 Tore erzielte. Er nahm mit der Nationalmannschaft an den Handball-Europameisterschaften 2008, 2010, 2012 und 2014, der Handball-Weltmeisterschaft 2011 und an den Olympischen Spielen 2012 in London teil, bei denen er die Silbermedaille gewann.[3] Weiterhin nahm er an den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro teil. Bei der EM 2014 wurde er als Bester Deckungsspieler ausgezeichnet.

Karlsson wird nach der Europameisterschaft 2020 Teammanager der schwedischen Nationalmannschaft.[4]

Gesellschaftspolitisches EngagementBearbeiten

Karlsson engagiert sich gegen die Diskriminierung von homosexuellen Menschen, indem er durch das Tragen einer regenbogenfarbigen Kapitänsbinde ein Zeichen gegen Homophobie setzt.[5]

BundesligabilanzBearbeiten

Saison Verein Spielklasse Spiele Tore 7-Meter Feldtore
2006/07 THW Kiel Bundesliga 7 8 0 8
2008/09 HSG Nordhorn Bundesliga 34 24 0 24
2009/10 SG Flensburg-Handewitt Bundesliga 32 29 0 29
2010/11 SG Flensburg-Handewitt Bundesliga 32 38 0 38
2011/12 SG Flensburg-Handewitt Bundesliga 33 10 0 10
2012/13 SG Flensburg-Handewitt Bundesliga 32 1 0 1
2013/14 SG Flensburg-Handewitt Bundesliga 33 0 0 0
2014/15 SG Flensburg-Handewitt Bundesliga 36 0 0 0
2015/16 SG Flensburg-Handewitt Bundesliga 32 0 0 0
2016/17 SG Flensburg-Handewitt Bundesliga 29 0 0 0
2017/18 SG Flensburg-Handewitt Bundesliga 33 0 0 0
2018/19 SG Flensburg-Handewitt Bundesliga 33 1 0 1
2006–2019 gesamt Bundesliga 366 111 0 111

ErfolgeBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistik des schwedischen Handballverbandes, abgerufen am 12. Februar 2019
  2. handball-world.com: Einschneidende Veränderung bei SG Flensburg-Handewitt: Kapitän Tobias Karlsson beendet seine Karriere, abgerufen am 12. Februar 2019
  3. www.london2012.com: Sweden - Team Rosters, abgerufen am 1. August 2012
  4. handbollslandslaget.se: Tobias Karlsson blir team manager för landslaget, abgerufen am 5. Juni 2019
  5. sport1.de: Umstrittene Binde schafft es ins Finale, abgerufen am 9. Juni 2019