Hauptmenü öffnen

FC Schalke 04 (Basketball)

deutscher Basketballverein
(Weitergeleitet von Schalke 04 Basketball)
FC Schalke 04 (Basketball)
Schalke04Basketball.png
Voller Name Fußballclub Gelsenkirchen-Schalke 04 e. V.
Spitzname Die Knappen, Die Königsblauen
Gegründet 1974
Halle Willy-Jürissen-Halle in Oberhausen
(1500 Plätze)
Homepage schalke04.de/basketball
Vorstand Tobias Steinert (Abteilungsleiter)
Jan Fleischmann (stellv. Abteilungsleiter)
Marcel Witt (Sport/Jugend)
Simon Schneider (Marketing)
Trainer Raphael Wilder
Liga ProA
2018/19: 14. Platz
Farben blau/weiß
Trikotfarben
Kit shorts blue stripes adidas.png
Kit shorts.svg
Heim
Trikotfarben
Kit shorts white stripes adidas.png
Kit shorts.svg
Auswärts

Der Fußballclub Gelsenkirchen-Schalke 04 e. V., allgemein bekannt als FC Schalke 04, ist ein deutscher Sportverein aus dem Gelsenkirchener Stadtteil Schalke, dessen Basketballabteilung in der ProA spielt.

GeschichteBearbeiten

 
Altes Abteilungslogo bis 2013

Die Basketballabteilung entstand 1974, als sich die SG Eurovia Buer dem FC Schalke 04 anschloss. Die SG Eurovia Buer wurde zur Saison 1972/1973 aus den Vereinen BG Eurovia Buer und ASC Gelsenkirchen, dessen Basketballabteilung aus dem BV Erle entstand, gebildet. Durch den Aufstieg des BC Gelsenkirchen 1971 in die zweitklassige Regionalliga gab es zu dieser Zeit drei Vereine aus Gelsenkirchen in einer Liga. Die SG-Gründung und die spätere Angliederung an den FC Schalke 04 war somit auch eine Folge dieses Überangebots. Die Eingliederung von Eurovia Buer ging auf eine Initiative des späteren Politikers Peter Paziorek zurück.[1]

Nach einigen Jahren in der 2. Bundesliga (Gründungsmitglied 1975) stieg der Verein 1982 in die Basketball-Bundesliga auf, 1983 folgte allerdings der sofortige Wiederabstieg. Nach drei Jahren Zweitklassigkeit folgte 1986 der Abstieg in die Regionalliga, den man ein Jahr später mit dem Wiederaufstieg zunächst korrigieren konnte. Nach vier weiteren Zweitligaspielzeiten erfolgt 1991 der erneute Abstieg in die Regionalliga und 1998 stieg der Verein gar in 2. Regionalliga ab. 2000 kehrte man in die 1. Regionalliga zurück und 2004 gelang der Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga. In der Saison 2006/07 wurde der 6. Platz erreicht, gleichbedeutend mit der Qualifikation für den neuen Unterbau der Basketball-Bundesliga, der ProA.

Am 23. März 2009 gab der FC Schalke 04 den Rückzug aus der ProA bekannt.[2]

In der Saison 2010/11 gewannen die Schalker Basketballer den WBV-Pokal.

Die Regionalligasaison 2013/14 beendeten die Knappen als Vizemeister hinter den Iserlohn Kangaroos. Nach der Saison trennten sich die Königsblauen und Coach Heiko Skiba einvernehmlich. Am 6. Mai 2014 wurde dann bekanntgegeben, dass Raphael Wilder das Traineramt auf Schalke übernimmt.[3]

Zum 1. Juli 2014 schloss sich die Basketballabteilung des SC Hassel dem FC Schalke 04 an.[4]

Am 25. März 2015 gewann Schalke zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte den WBV-Pokal.[5]

Am 6. März 2016 gelang es Schalke, zwei Spieltage vor Saisonende, den Aufstieg in die ProB perfekt zu machen.[6] Nach dem Gewinn der Meisterschaft wurden Schalker Protagonisten persönliche Ehren zuteil: Raphael Wilder wurde von eurobasket.com zum Trainer des Jahres in der 1. Regionalliga West gekürt und Patrick Carney wurde als Spieler des Jahres ausgezeichnet.[7]

In der Saison 2017/18 erreichte Schalke das Halbfinale der ProB und schied dort gegen den späteren Meister Elchingen aus. Da der Titelträger keine Lizenz für die ProA beantragte, ging das Aufstiegsrecht an Schalke.[8] Bester Schalker Korbschütze in der Aufstiegssaison war Courtney Belger mit einem Punkteschnitt von 16,5.[9] Da in Gelsenkirchen keine Halle zur Verfügung stand, die den Anforderungen der Liga entsprach, entschlossen sich die Schalker, die Heimspiele nach dem Aufstieg in die ProA in der Willy-Jürissen-Halle in Oberhausen auszutragen.[10]

In der Saison 2018/19 sicherte sich die Mannschaft mit dem 14. Tabellenplatz den Klassenerhalt.

ErfolgeBearbeiten

  • Meisterschaft 2. Bundesliga: 1977, 1982, 1984
  • Meisterschaft 1. Regionalliga West: 1975, 1987, 1995, 2016
  • Aufstieg in die ProA: 2018
  • WBV-Pokal: 1975, 2011, 2015

PersönlichkeitenBearbeiten

Aktueller KaderBearbeiten

Kader des FC Schalke 04 in der Saison 2019/2020
Spieler
Nr. Nat. Name Geburt Größe Info Letzter Verein
Guards (PG, SG)
1 Vereinigte Staaten  Shavar Newkirk 06.05.1996 1,82 m Saint Joseph’s University
6 Deutschland  Marley Jean-Louis 07.01.1994 1,88 m EN Baskets Schwelm
7 Vereinigtes Konigreich  Jordan Spencer 17.08.1994 1,88 m London Lions
20 Deutschland  Thomas Szewczyk 08.01.1992 1,87 m BBG Herford
32 Vereinigte Staaten  Courtney Belger 17.07.1989 1,87 m (C)  Itzehoe Eagles
Forwards (SF, PF)
2 Vereinigte Staaten  Lavon Hightower 05.10.1996 1,98 m Missouri Western State University
12 Vereinigte Staaten  Darnell Dunn 19.01.1997 1,98 m Pepperdine University
23 Deutschland  Shawn Gulley 16.09.1993 2,00 m BG Karlsruhe
Center (C)
11 Deutschland  Johannes Joos 11.01.1995 2,06 m Gladiators Trier
19 Deutschland  Adam Touray 31.05.1994 2,06 m ETB Wohnbau Baskets
22 Deutschland  Björn Rohwer 22.08.1995 2,12 m OrangeAcademy
Trainer
Nat. Name Position
Deutschland  Raphael Wilder Trainer
Weissrussland  Alexander Osipovitch Co-Trainer
Legende
Abk. Bedeutung
(C)  Mannschaftskapitän
Quellen
Teamhomepage
Ligahomepage
Stand: 26. August 2019

Wechsel 2019/20Bearbeiten

Zugänge: Darnell Dunn (Pepperdine University), Lavon Hightower (Missouri Western State University), Marley Jean-Louis (EN Baskets Schwelm), Johannes Joos (Gladiators Trier), Jordan Spencer (London Lions)

Abgänge: Austin Arians (Unbekannt), Patrick Carney (Karriereende), Michael Haucke (BSV Wulfen), Jacob Mampuya (Scanplus Baskets Elchingen), Brandon Parrish (Unbekannt), Niclas Sperber (PS Karlsruhe Lions), Lutz Walhöfer (Unbekannt), Lars Wendt (Unbekannt)

Weitere MannschaftenBearbeiten

  • 5 Herrenmannschaften:
    • 2. Herren (Oberliga 4), 3. Herren (Landesliga 7), 4. Herren (Bezirksliga 13), 5. Herren (Bezirksliga 13), 6. Herren (Kreisliga EL)
  • Damenmannschaft (Oberliga 2)

FC Schalke 04 Basketball AcademyBearbeiten

Der Jugendbereich der Schalker Basketballabteilung trägt seit dem Jahr 2016 den Namen FC Schalke 04 Basketball Academy. Ziel der Academy ist die Professionalisierung des Jugendbereiches, die Teilnahme an der NRW-Liga für die einzelnen Teams, sowie der Aufbau eines JBBL-Teams.[11] Am 6. März 2016 wurde bekannt gegeben, dass der FC Schalke 04 und der Bundesligist Phoenix Hagen im Nachwuchsbereich kooperien werden.[12]

  • Übergangsbereich:
    • U18, U18 II, U17w
  • Aufbaubereich:
    • U16, U15w, U14, U14 II
  • Grundlagenbereich:
    • U12, U12 II, U11w, U10, U8/U6

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Einmalig: Drei Regierungspräsidenten sind Fans des FC Schalke 04. In: wn.de. 8. Juli 2012, abgerufen am 9. August 2018.
  2. derwesten.de: Der Rückzug in die Regionalliga
  3. basketball.schalke04.de: Raphael Wilder übernimmt das Kommando auf Schalke!
  4. basketball.schalke04.de: Der SC Hassel und die Schalker Basketballer fusionieren
  5. basketball.schalke04.de: WBV-Pokal-Sieger 2015: FC Schalke 04
  6. basketball.schalke04.de: Der S04 holt die Meisterschaft!
  7. S04 räumt bei den Saison-Awards ab - Regionalliga - Schalke04.de. In: basketball.schalke04.de. Abgerufen am 11. November 2016.
  8. Die Basketballer des FC Schalke 04 steigen in die ProA auf - Basketball. In: Basketball. 14. Mai 2018 (schalke04.de [abgerufen am 15. Mai 2018]).
  9. 2. Basketball-Bundesliga | Kader. Abgerufen am 15. Mai 2018.
  10. https://schalke04.de/basketball/2-bundesliga/basketballer-des-s04-tragen-heimspiele-in-oberhausen-aus/
  11. Die FC Schalke 04 Basketball Academy ist gestartet
  12. Kooperation zwischen dem S04 und Phoenix Hagen

Koordinaten: 51° 33′ 57,8″ N, 7° 4′ 58,2″ O