Hauptmenü öffnen
Marktgemeinde
Sankt Lambrecht
Wappen Österreichkarte
Wappen von Sankt Lambrecht
Sankt Lambrecht (Österreich)
Sankt Lambrecht
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Murau
Kfz-Kennzeichen: MU
Fläche: 70,19 km²
Koordinaten: 47° 4′ N, 14° 18′ OKoordinaten: 47° 4′ 0″ N, 14° 18′ 0″ O
Höhe: 1028 m ü. A.
Einwohner: 1.841 (1. Jän. 2018)
Postleitzahl: 8813
Vorwahl: 03585
Gemeindekennziffer: 6 14 43
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 12
8813 Sankt Lambrecht
Website: www.stlambrecht.at
Politik
Bürgermeister: Fritz Sperl (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(15 Mitglieder)
8
5
2
Insgesamt 15 Sitze
Lage von Sankt Lambrecht im Bezirk Murau
KrakauMühlenMurauNeumarkt in der SteiermarkNiederwölzOberwölzRantenSankt Georgen am KreischbergSankt LambrechtSt. Peter am KammersbergScheiflingSchöderStadl-PredlitzTeufenbach-KatschSteiermarkLage der Gemeinde Sankt Lambrecht im Bezirk Murau (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Sankt Lambrecht mit Benediktinerstift im Winter

Sankt Lambrecht ist eine Marktgemeinde mit 1841 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2018) im Gerichtsbezirk bzw. Bezirk Murau in der Steiermark und höchstgelegene Marktgemeinde des Bundeslandes (1028 Meter über dem Meeresspiegel) im Thajagraben der steirisch-kärntnerischen Grenzberge.

Mit 1. Jänner 2015 wurde im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark die Gemeinde Sankt Blasen eingemeindet.[1]

Inhaltsverzeichnis

GemeindegliederungBearbeiten

Das Gemeindegebiet umfasst zwei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2018[2]) bzw. gleichnamige Katastralgemeinden (mit abweichender Schreibweise):

  • Sankt Blasen, KG St. Blasen (525 Ew., 2.654,37 ha)
  • Sankt Lambrecht, KG St. Lambrecht (1316 Ew., 4.363,89 ha)

NachbargemeindenBearbeiten

An St. Lambrecht grenzen vier Gemeinden, drei davon liegen im Bezirk Murau:

Teufenbach-Katsch
Murau   Neumarkt in der Steiermark
Friesach
Bezirk Sankt Veit an der Glan (Kärnten)

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

 

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

WirtschaftBearbeiten

Wirtschaftliche Standbeine sind eine Sprengstofffabrik und der Tourismus. Die Gemeinde bildet gemeinsam mit Mühlen und Neumarkt in der Steiermark den Tourismusverband Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen. Dessen Sitz ist in Neumarkt in der Steiermark.[3]

PolitikBearbeiten

8
5
2
Insgesamt 15 Sitze

Der Gemeinderat mit 15 Sitzen setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2015[4] aus folgenden Mandaten zusammen:

Bürgermeister
  • 1990–2015 Johann Pirer (ÖVP)
  • seit 2015 Fritz Sperl (ÖVP)

WappenBearbeiten

Beide Vorgängergemeinden hatten ein Gemeindewappen. Wegen der Gemeindezusammenlegung verloren diese mit 1. Jänner 2015 ihre offizielle Gültigkeit. Die Blasonierung des Wappens von St. Lambrecht lautete:

„In quadriertem Schild oben rechts in Silber an schwarzer Rebe abhangend eine blaue, grün beblätterte Weintraube, oben links in Grün die aus der Teilungslinie schräg wachsende silberne Krümme eines Bischofsstabes, unten rechts in Rot aus dem Spalt wachsend ein silbernes zwölfspeichiges Wagenrad, unten links in Silber ein schwarzes Ochsenjöchl.“

Die Neuverleihung des Gemeindewappens für die Fusionsgemeinde erfolgte mit Wirkung vom 30. September 2016[5]
Die neue Blasonierung lautet:

„Im durch zwei goldene gekreuzte und in die Schildecken sowie an die Schildränder reichende brennende Kerzen von Blau zu Grün geteilten Schild unten silbern ein mit gekreuzten Beinen auf Felsgestein sitzender und Hammer und Schlägel aufrecht in Händen haltender Bergmann in historischer Tracht, oben mittig eine goldene Mitra.“

Das neue Wappen kombiniert die Wappen der beiden Vorgängergemeinden.

PersönlichkeitenBearbeiten

Ehrenbürger der GemeindeBearbeiten

Söhne und Töchter der GemeindeBearbeiten

Persönlichkeiten mit Bezug zur GemeindeBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Peter Becker: Leben und Lieben in einem kalten Land. Sexualität im Spannungsfeld von Ökonomie und Demographie. Das Beispiel St. Lambrecht 1600–1850. = Studien zur historischen Sozialwissenschaft 15, Frankfurt am Main 1990. ISBN 3-593-34208-1
  • Walter Brunner: St. Lambrecht: Geschichte einer Marktgemeinde, 2011.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 24. Oktober 2013 über die Vereinigung der Marktgemeinde Sankt Lambrecht und der Gemeinde Sankt Blasen, beide politischer Bezirk Murau. Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 15. November 2013. Nr. 131, 32. Stück. ZDB-ID 705127-x. S. 635.
  2. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2018 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2018), (CSV)
  3. Grazer Zeitung, Amtsblatt für die Steiermark. 30. Dezember 2014, 210. Jahrgang, 52. Stück. Nr. 312. ZDB-ID 1291268-2 S. 627.
  4. Ergebnisse der Gemeinderatswahl 2015 (abgerufen am 30. April 2017)
  5. 116. Verlautbarung der Steiermärkischen Landesregierung vom 15. September 2016 über die Verleihung des Rechtes zur Führung eines Gemeindewappens an die Marktgemeinde Sankt Lambrecht (politischer Bezirk Murau)
  6. Südost-Tagespost (3. 7. 1959), S. 4.
  7. https://geschichte.univie.ac.at/de/personen/hans-spreitzer-prof-dr (abgerufen am 7. November 2018)