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Ranten
Wappen Österreichkarte
Wappen von Ranten
Ranten (Österreich)
Ranten
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Murau
Kfz-Kennzeichen: MU
Fläche: 52,41 km²
Koordinaten: 47° 10′ N, 14° 5′ OKoordinaten: 47° 9′ 35″ N, 14° 4′ 52″ O
Höhe: 951 m ü. A.
Einwohner: 1.164 (1. Jän. 2019)
Bevölkerungsdichte: 22 Einw. pro km²
Postleitzahl: 8853
Vorwahl: 03535
Gemeindekennziffer: 6 14 41
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Ranten 110
8853 Ranten
Website: www.ranten.steiermark.at
Politik
Bürgermeister: Johann Fritz (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(15 Mitglieder)
9
4
2
Insgesamt 15 Sitze
Lage von Ranten im Bezirk Murau
KrakauMühlenMurauNeumarkt in der SteiermarkNiederwölzOberwölzRantenSankt Georgen am KreischbergSankt LambrechtSt. Peter am KammersbergScheiflingSchöderStadl-PredlitzTeufenbach-KatschSteiermarkLage der Gemeinde Ranten im Bezirk Murau (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Ranten ist eine Gemeinde mit 1164 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019) im Gerichtsbezirk bzw. Bezirk Murau in der Steiermark. Mit 1. Jänner 2015 wurde im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark die vormals eigenständige Gemeinde Rinegg eingemeindet.[1]

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Geografische LageBearbeiten

Ranten liegt 11 km nordwestlich von Murau.

GemeindegliederungBearbeiten

Das Gemeindegebiet umfasst folgende vier Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2019[2]):

  • Freiberg (192)
  • Ranten (625)
  • Rinegg (155)
  • Seebach (192)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Freiberg, Ranten, Rinegg, Seebach und Tratten.

NachbargemeindenBearbeiten

Von Norden, im Uhrzeigersinn:

GeschichteBearbeiten

Die politische Gemeinde Ranten wurde 1849/50 errichtet.[3] Diese umfasste die damaligen Katastral- bzw. Steuergemeinden Ranten und Freiberg. 1873 wurde per Gesetz vom 10. Februar Freiberg als eigene Gemeinde abgetrennt.[4] Mit 1. Jänner 1948 wurden die Gemeinden Ranten und Tratten zwangsweise zur Gemeinde Ranten vereint,[5] am 1. Jänner 1965 wurde Freiberg wieder Ranten eingemeindet, auch die Gemeinde Seebach kam zur Gemeinde Ranten.[6]

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Laut Arbeitsstättenzählung 2001 gibt es 23 Arbeitsstätten mit 69 Beschäftigten in der Gemeinde sowie 367 Auspendler und 20 Einpendler. Es gibt 97 land- und forstwirtschaftliche Betriebe (davon 50 im Haupterwerb), die zusammen 4.592 ha bewirtschaften (Stand 1999).

TourismusverbandBearbeiten

Die Gemeinde bildet gemeinsam mit Murau und St. Georgen am Kreischberg den Tourismusverband „Murau-Kreischberg“. Dessen Sitz ist die Gemeinde Murau.[7]

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat besteht aus 15 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2015 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen: 9 ÖVP, 4 SPÖ und 2 FPÖ

BürgermeisterBearbeiten

Johann Fritz (ÖVP)

WahlergebnisseBearbeiten

Gemeinderatswahl 2010:

  • ÖVP 468 Stimmen / 65,92 % / 10 Mandate
  • SPÖ 242 Stimmen / 34,08 % / 5 Mandate

WappenBearbeiten

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. Juli 1980.
Wappenbeschreibung: In Blau zu Silber gespaltenem Schild ein gestürzter Sparren von Silber und Rot, der vorne mit drei blauen Lilien, hinten mit drei silbernen Rosen belegt ist.[8]

PersönlichkeitenBearbeiten

Söhne und Töchter der GemeindeBearbeiten

Mit der Gemeinde verbundene PersönlichkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Walter Stipperger: Pfarr- und Heimatgeschichte von Ranten. Graz 1971
  • Walter Brunner: Protestantische „typologische“ Bildpredigt an der südlichen Außenwand der Pfarrkirche Ranten im pol. Bezirk Murau. = Steiermark-Archiv, Wien 2000, Blatt 01026

WeblinksBearbeiten

  Commons: Ranten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 10. Oktober 2013 über die Vereinigung der Gemeinden Ranten und Rinegg, beide politischer Bezirk Murau. Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 15. November 2013. Nr. 115, 32. Stück. ZDB-ID 705127-x. S. 629.
  2. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2019 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2019), (CSV)
  3. Allgemeines Landesgesetz- und Regierungsblatt für das Kronland Steiermark, 21. Stück, 7. Oktober 1850, Nr. 378.
  4. Gesetz vom 10. Februar 1872(1873) betreffend eigene Ortsgemeinde Freiberg
  5. Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung vom 5. Februar 1948.
  6. Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 21. Dezember 1964 über die Vereinigung der Gemeinden Freiberg, Ranten und Seebach (politischer Bezirk Murau).
  7. Grazer Zeitung, Amtsblatt für die Steiermark. 30. Dezember 2014, 210. Jahrgang, 52. Stück. Nr. 310. ZDB-ID 1291268-2 S. 627.
  8. Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 31, 1981, S. 35.