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Niederwölz
Wappen Österreichkarte
Wappen von Niederwölz
Niederwölz (Österreich)
Niederwölz
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Murau
Kfz-Kennzeichen: MU
Fläche: 10,28 km²
Koordinaten: 47° 9′ N, 14° 22′ OKoordinaten: 47° 9′ 0″ N, 14° 22′ 0″ O
Höhe: 748 m ü. A.
Einwohner: 602 (1. Jän. 2019)
Postleitzahlen: 8811, 8831
Vorwahl: 03582
Gemeindekennziffer: 6 14 13
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Niederwölz 5
8831 Niederwölz
Website: www.niederwoelz.steiermark.at
Politik
Bürgermeister: Albert Brunner (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(9 Mitglieder)
7
2
Insgesamt 9 Sitze
Lage von Niederwölz im Bezirk Murau
KrakauMühlenMurauNeumarkt in der SteiermarkNiederwölzOberwölzRantenSankt Georgen am KreischbergSankt LambrechtSt. Peter am KammersbergScheiflingSchöderStadl-PredlitzTeufenbach-KatschSteiermarkLage der Gemeinde Niederwölz im Bezirk Murau (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Niederwölz ist eine Gemeinde mit 602 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019) im Gerichtsbezirk bzw. Bezirk Murau in der Steiermark.

GeografieBearbeiten

Niederwölz liegt im Oberen Murtal an der Mündung des Wölzer Bachs in die Mur.

Nachbargemeinden sind Teufenbach-Katsch, Oberwölz und Scheifling.

Im Gemeindegebiet endet die von Neuhaus (Gemeinde Stainach-Pürgg) kommende Glattjoch Straße B 75 an der Murtal Straße B 96.

GeschichteBearbeiten

Niederwölz wurde im Jahr 1234 erstmals urkundlich erwähnt, die Pfarrkirche 1335.

Die politische Gemeinde Niederwölz wurde 1849/50 errichtet.[1]

BevölkerungBearbeiten

Die Gemeinde hatte laut Volkszählung 2001 623 Einwohner, davon 608 (97,6 %) mit österreichischer Staatsbürgerschaft. Zur römisch-katholischen Kirche bekannten sich 95,3 % der Einwohner, 1,9 % gehörten der evangelischen Kirche an, 2,2 % waren ohne religiöses Bekenntnis.

PolitikBearbeiten

Der Gemeinderat besteht aus neun Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2015 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:

Nach eine Bürgermeisterwahl im Jahr 2018 wegen Rücktritt des Altbürgermeister Walter Koller stellt die ÖVP mit Albert Brunner den Bürgermeister und mit Christian Rieger den Vizebürgermeister.[2]

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Wichtige Betriebe in Niederwölz sind ein privat betriebenes Kraftwerk sowie ein Betonfertigteilwerk.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

Regelmäßige veranstaltungenBearbeiten

Mit dem Maxlaunmarkt findet in Niederwölz jährlich im Oktober eine Marktveranstaltung statt, die seit 1536 abgehalten wird. Zwischen 70.000 und 80.000 Besucher[3] besuchen die Wirtschaftsmesse, auf der die heimischen Wirtschaftstreibenden ihre Produkte (vorwiegend Landmaschinen und landwirtschaftliche Geräte) und Dienstleistungen vorstellen. Daneben umfasst der Maxlaunmarkt einen Vergnügungspark mit einem Festzelt und Krämerständen.

Das traditionelle Freyungsaustragen, das seit dem 17. Jahrhundert erfolgende Ausrufen des Marktrechtes im Zuge der Prozession, wurde 2013 von der UNESCO in die Liste Immaterielles Kulturerbe in Österreich aufgenommen.[4]

PersönlichkeitenBearbeiten

EhrenbürgerBearbeiten

Mit Niederwölz verbundene PersönlichkeitenBearbeiten

  • Gernot Sick, ehemaliger Profifußballer (* 30. Oktober 1978)

LiteraturBearbeiten

  • Walter Brunner: Niederwölz. 450 Jahre Maxlaunmarkt, 750 Jahre Ort Niederwölz. Eigenverlag der Gemeinde, Niederwölz 1986
  • Helga Zugschwert: Der Maxlaunmarkt von Niederwölz – Der traditionsreichste obersteirische Markt einst und heute., Eigenverlag der Ortsgemeinde Niederwölz, 2003

WeblinksBearbeiten

  Commons: Niederwölz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Allgemeines Landesgesetz- und Regierungsblatt für das Kronland Steiermark, 21. Stück, 7. Oktober 1850, Nr. 378.
  2. Kleine Zeitung: Hundert Prozent für neuen Bürgermeister von Niederwölz; abgerufen am 21. Aug. 2018
  3. kleinezeitung.at – Maxlaun wie im Bilderbuch Abgerufen am 18. August 2015
  4. Markt in Niederwölz - Unesco ehrt Maxlaunmarkt. kleinezeitung.at. 12. Oktober 2013.
  5. Murtaler Zeitung, Nr. 18 (1. 5. 1976), S. 6.