Rodobrana

slowakische Organisation

Die Rodobrana (slowakisch mehrdeutig für: „Vaterlandswehr“, „Stammwehr“) war ein von 1923 bis 1929 bestehender Wehrverband der katholisch-nationalistischen Slowakischen Volkspartei von Andrej Hlinka in der Tschechoslowakischen Republik. Ihre Mitglieder wurden als Rodobranci bezeichnet. Sie war die erste Organisation, die den Faschismus sowohl parteiintern als auch in der Slowakei in einem größeren Ausmaß popularisieren konnte. Von 1938 bis 1940 wurde die Rodobrana kurzfristig als Eliteverband innerhalb der zweiten Wehrorganisation der Hlinka-Partei, der Hlinka-Garde, erneuert. Dabei diente ihr die deutsche SS als Vorbild.

Abzeichen der Rodobrana: Ein silbernes slowakisches Doppelkreuz, eingeflochten in einer silbernen Dornenkrone

Gegründet am 31. Januar 1923 als Ordnertruppe, wurde die Rodobrana unter der politischen und ideologischen Führung von Vojtech Tuka zur ersten innerparteilichen Lobbygruppe des rechtsradikalen Flügels der Hlinka-Partei. Anders als diese ahmte die Rodobrana zunächst offen den italienischen Faschismus nach. Einhergehend mit ihrem Aufstieg zur Massenorganisation ab 1926, die schließlich etwa 30.000 Mitglieder zählte, entwickelte die Rodobrana auch eine eigene Weltanschauung. Kennzeichnend für diese war eine Mischung aus aggressivem und revolutionärem slowakischen Nationalismus einerseits sowie katholischem Mystizismus andererseits. Dabei pflegte sie auch eine militante Feindschaft gegenüber Tschechen, Juden, der politischen Linken und der Demokratie. Von der neueren Forschung wird die Rodobrana daher unter anderem als der Grundstein eines eigenständigen slowakischen Faschismus betrachtet.

Aufgrund ihrer gewaltsamen Ausschreitungen gegen politische Gegner im Inland sowie zahlreicher Kontakte zu anderen rechtsradikalen und faschistischen Gruppen im Ausland wurde die Rodobrana von den tschechoslowakischen Behörden wiederholt verboten. Sie löste sich jedoch erst am 3. Januar 1929 auf, nachdem ihr Führer Vojtech Tuka wegen Hochverrats angeklagt und inhaftiert worden war. Trotzdem blieben ihre Ideen auch weiterhin im radikalen Flügel der Hlinka-Partei von Bedeutung. Dieser konnte ab 1936 einen stärkeren Einfluss auf die Parteiausrichtung nehmen und war 1938 federführend bei der Gründung paramilitärischen Hlinka-Garde, als deren Vorgängerin die Rodobrana gilt. Während des von 1939 bis 1945 bestehenden Slowakischen Staates nahmen dann Rodobrana-Veteranen zahlreiche führende politische Positionen ein.

In der heutigen Slowakei stellt die historische Rodobrana eine Inspiration für Aktivisten der rechtsextremen Szene dar. Auch werfen Experten der seit 2016 im slowakischen Parlament vertretenen neofaschistischen Partei ĽSNS vor, an paramilitärische Traditionen und ideologische Aspekte der Rodobrana anzuknüpfen.

BezeichnungBearbeiten

Der slowakische Begriff Rodobrana hat keine eindeutige Entsprechung in der deutschen oder englischen Sprache. Das Wort rod kann abhängig vom Kontext verschiedenes bedeuten, wie Herkunft/Geburt/Geschlecht/Clan/Stamm u. ä.[1] Das Wort obrana wiederum entspricht einer Wehr/Verteidigung.[2] Folgerichtig gibt es in der Fachliteratur keine einheitliche Übersetzung, auch nicht von slowakischen Wissenschaftlern, die Studien in deutscher oder englischer Sprache verfasst haben. In der deutschsprachigen Forschung übersetzen Historiker die Bezeichnung mit Vaterlandswehr,[3] Stammwehr,[4] Heimwehr,[5] Heimatverteidigung[6] oder Landesverteidigung,[7] in der englischsprachigen Forschung sind die Bezeichnungen Home Defence,[8] Racial Defence,[9] The Kin Defenders,[10] Home Guard,[11] oder home defence guard[12] gebräuchlich. Die Mitglieder der Rodobrana wurden als Rodobranci bezeichnet.[13]

GeschichteBearbeiten

Anfangsphase und erstes Verbot (1923)Bearbeiten

Für die Aufstellung der Rodobrana als paramilitärischer Organisation der Slowakischen Volkspartei (deren Mitglieder Ludaken genannt wurden), sehen Historiker mehrere Gründe. Zum einen kam es in den Jahren 1920 bis 1922 immer wieder zu gewalttätigen Ausschreitungen bei Parteiversammlungen der Ludaken, insbesondere mit Angehörigen der tschechoslowakischen Agrarier und der Sozialdemokraten. 1921 wurde dabei ein Sympathisant der Hlinka-Partei getötet, und auch Parteichef Hlinka wurde zum Ziel von Attentatsversuchen linker Aktivisten. Im Zusammengang mit den näherrückenden Regionalwahlen 1923 befürchtete die Partei vorzeitige Auflösungen ihrer Parteiveranstaltungen, wie sie in der Vergangenheit wiederholt aufgrund gewalttätiger Eskalationen erfolgten. Gleichzeitig war die Sicherheitslage in der Slowakei zur Jahreswende 1922/1923 nicht besonders kritisch: Gelegentliche Auseinandersetzungen zwischen verfeindeten politischen Parteien stellten keine Seltenheit dar, waren jedoch weit entfernt von den blutigen Zusammenstößen in Italien und Deutschland.[14] Zweitens geriet die Führung der Hlinka-Partei zu der Überzeugung, dass eine eigene Wehrorganisation ein effizientes Machtmittel darstellen würde, um politischen Einfluss zu demonstrieren und den öffentlichen Raum zu beherrschen. Eine weitere Motivation für die Aufstellung der Rodobrana ergab sich aus Gründen der politischen Konkurrenz. So hatte die Slowakische Nationalpartei (SNS) im Dezember 1922 bereits ihre eigene paramilitärische Truppe, die Junobrana, gegründet. Sie stand allen ethnischen Slowaken mit Ausnahme der Kommunisten offen, weshalb auch junge Ludaken in sie einzutreten begannen. Somit stieg für die Hlinka-Partei die Notwendigkeit, der Junobrana einen eigenen Verband gegenüber zustellen.[15]

Einen vierten Faktor stellte schließlich der Marsch auf Rom und der Regierungseintritt der italienischen Faschisten unter Benito Mussolini im Oktober 1922 dar. Während die konservative Führung der Slowakischen Volkspartei aus taktischen Gründen auf Abstand zum Faschismus bedacht war, betrachtete Vojtech Tuka ihn als eine „progressive nationalistische Kraft“, die für eine Ausweitung des Parteieinflusses genutzt werden konnte. Tuka spielte eine Schlüsselrolle bei der Organisierung der Rodobrana, mit der er das rechtsradikale politische Spektrum in der Hlinka-Partei verankern wollte.[16] Am 13. Januar 1923 nahm der Rechtsausschuss der Slowakischen Volkspartei den Antrag zur Gründung der Rodobrana an, der den Namen „Regelung für Veranstalter bei Versammlungen, Sitzungen und Feierlichkeiten“ trug. Am 31. Januar 1923 wurde die Regelung von Parteichef Andrej Hlinka unterzeichnet, wodurch die Rodobrana den Status einer der Partei untergeordneten Organisation erhielt.[17] Zu ihrem ersten offiziellen Leiter wurde im März 1923 auf Vorschlag Tukas der junge Bratislavaer Jusstudent Vojtech Hudec ernannt, im Hintergrund war jedoch Tuka der eigentliche Führer der Rodobrana. Alle Untergruppen der Slowakischen Volkspartei sollten ihre jeweils eigenen Rodobrana-Einheiten einrichten. Zur Osterzeit 1923 entstand die erste örtliche Einheit in Žarnovica. Dank einer intensiven Kampagne in den Presseorganen der Ludaken wuchs die Rodobrana im Laufe der folgenden Monate auf 3.000 bis 5.000 Mitglieder an.[18]

Die Rodobranci traten bei öffentlichen Versammlungen und kirchlichen Prozessionen auf, sie fungierten als Ehrenwache, schützten die Rednerbühnen der Ludaken und isolierten Personen bei Versammlungen, die einer beabsichtigten Störung bezichtigt wurden.[19] Gleichzeitig gingen schon im Sommer 1923 die Aktivitäten der Rodobrana über ihren ursprünglichen Handlungsrahmen als Schutztruppe der Ludaken hinaus. Dazu zählten Überwachungsversuche von Vertretern und Organisationen der politischen Konkurrenz, sowie zielgerichtete Störungen von deren Tätigkeiten, wobei es auch zu blutigen Auseinandersetzungen kam. Als Waffen wurden unter anderem Schlagstöcke, Schäferäxte und Gegenstände aus Eisen eingesetzt. Darüber hinaus nahm die Rhetorik der Rodobrana auch zunehmend antitschechische Töne an, welche die Aufmerksamkeit des tschechoslowakischen Innenministeriums weckte.[20] Insbesondere wegen ihrer gegen Tschechen gerichteten Agitation wurde sie vom tschechoslowakischen Ministerium für die Slowakei am 30. August 1923 aufgelöst. Das Verbot wurde von den tschechoslowakischen Zentralorganen dabei auch als Schlag gegen die slowakische Autonomiebewegung ausgenutzt.[21]

Illegalität, Stagnation und Reaktivierung (1923–1925)Bearbeiten

 
Titelseite des Slovák, dem Parteiblatt der Ludaken

Auf das angeordnete Verbot folgte eine intensive Kampagne in der Parteizeitung Slovák, in welcher die Rodobrana in Schutz genommen wurde. Besonders aktiv dabei war ihr Redakteur Karol Sidor, aber auch die Parteiführung der Ludaken protestierte gegen die Entscheidung. Sie verstand das Verbot als eine Affront gegen die Bürgerfreiheit, kritisierte die Nichtanhörung von rechtlichen Vertretern der Hlinka-Partei sowie die im September 1923 durchgeführten Hausdurchsuchungen bei und Anklagen von Rodobrana-Aktivisten.[22] Die Rodobrana blieb unter den Ludaken weiterhin lebendig, ihre Mitglieder arbeiteten vor allem innerhalb der katholischen Sportvereine und religiösen Vereinigungen der Hlinka-Partei. Auch die Parteiführung dachte nicht daran, von ihren „Ordnungswachen“ abzulassen, und gab zu diesem Zweck im Januar 1924 die Regelung für Veranstalter bei Versammlungen, Sitzungen und Feierlichkeiten (Úprava pre poriadateľov na zhromaždeniach, poradách a slávnostiach) heraus. Das Dokument ordnete erneut allen örtlichen Parteisektionen die Schaffung eigener Ordnertrupps an, wobei betont wurde, dass diese nichts mit der verbotenen Rodobrana zutun hätten. Diese Ansicht wurde von tschechoslowakischen Polizeiorganen jedoch nicht geteilt, die eine verstärkte Tätigkeit der Rodobrana-Aktivisten verzeichneten. Zu ihren aktivsten Organisatoren zählten neben Vojtech Hudec die beiden Slovák-Redakteure Karol Sidor und Augustín Način, sowie ab 1925 der neu hinzugestoßene Alexander Mach.[23]

Dennoch hatte das Verbot einen spürbar negativen Einfluss auf die Organisation: Vojtech Hudec steckte in einem sich von 1923 bis 1926 schleppenden Gerichtsverfahren, welches ihm seine koordinatorischen Aktivitäten massiv erschwerte. Darüber hinaus verunmöglichte die umfassende Überwachung von lokalen Rodobrana-Führern durch die tschechoslowakische Polizei 1924 und 1925 wirkliche Mobilisierungserfolge im Rahmen ihrer geheimen, halblegalen Tätigkeiten. Eine größere Reaktivierung erlebte die Rodobrana erst im Zuge der Wahl zum tschechoslowakischen Abgeordnetenhaus im November 1925, wobei der junge Journalist und Ludaken-Redner Alexander Mach zu ihrem neuen Hauptorganisator aufstieg. Bis Ende 1925 blieb die Rodobrana im Wesentlichen eine Schlägertruppe, die Auseinandersetzungen provozierte: in der Nacht vom 16. zum 17. November kam es im Bratislavaer Ballsaal zu stundenlangen Wortgefechten, als eine bis zu 140 Mann zählende Abordnung der Rodobranci unter Mach und Ján Farkaš gegen einen politischen Opponenten vorging. In der Nacht vom 13. zum 14. Dezember wiederum riess ein Trupp von etwa 100 Rodobrana-Aktivisten in Bratislava Tafeln mit nichtslowakischen Aufschriften ab, wobei das Ausmaß des Vandalismus die Bevölkerung schockierte.[24]

Nach den für die Ludaken erfolgreichen Parlamentswahlen, bei denen sie klar als stärkste Partei der Slowakei hervorgingen, schlitterte die Rodobrana zum Jahreswechsel 1925/1926 in eine Sinnkrise. Die verringerten Aktivitäten der politischen Konkurrenz, und die damit rückfällige Anzahl von Ausschreitungen bei Parteiveranstaltungen, machten ihre Schutzdienste zunehmend überflüssig. Um dem Wehrverband eine neue Zielsetzung damit auch Existenzberechtigung zu verschaffen, entschied sich Vojtech Tuka für eine strategische Neuausrichtung der Rodobrana, die fortan einem konsequenten ideologischen Faschisierungsprozess unterzogen werden sollte. In der realpolitischen Führung etablierte sich dabei eine Arbeitsteilung zwischen Tuka und Alexander Mach. Während Tuka als Spiritus rector die Befehle erteilte, war Mach als sein „Manager“ für die Weitergabe der Anweisungen an die lokalen Führer der Rodobrana und die Funktionäre der Hlinka-Partei verantwortlich.[25]

Aufstieg zur Massenbewegung, Radikalisierung und Ende (1926–1929)Bearbeiten

In den Jahren 1926 bis 1929 stieg die Rodobrana zu einer Massenorganisation auf. Ihren Anteil an dieser Entwicklung hatten auch slowakische Studenten, die die Rodobraner Propaganda mit Erfolg an ihre jüngeren Kollegen weitertrugen. Zeitgleich mit dem Anstieg ihrer Mitglieder trat auch eine Radikalisierung des Wehrverbandes ein. Die Veranstaltungen der Rodobrana nahmen einen immer stärkeren paramilitärischen Charakter an.[26] Die Schätzungen zufolge erreichten die Rodobranci in dieser Zeit schließlich eine maximale Mitgliederzahl von 25.000[27] bis 60.000.[28] Umso größer gestaltete sich die Enttäuschung der Rodobranci über den Eintritt der Hlinka-Partei in die tschechoslowakische Regierung unter Ministerpräsident Antonín Švehla. Der Wehrverband konnte nun nicht mehr Propaganda gegen die Zentralregierung verbreiten, ohne der eigenen Partei zu schaden. Andrej Hlinka ermunterte zwar Tuka dazu, die Rodobrana solle an ihrer Radikalität festhalten. Gleichzeitig bereitete die Parteiführung die Reorganisation der Organisation vor, durch welche sie unter die Kontrolle der Konservativen gebracht werden sollte. Am 27. Januar 1927, dem Tag des Regierungsbeitritts der Ludaken, fand der erste landesweite Kongress der Rodobrana statt. Bei diesem wurde die Gründung von zwei Aufsichtsorganen beschlossen, wobei in beiden der konservative Parteiflügel dominierte.[29]

Zu Neujahr 1928 sorgte Vojtech Tuka für einen Skandal, als er in einem Aufsatz in der Parteizeitung Slovák die These aufstellte, dass das slowakische Bekenntnis zum gemeinsamen tschechoslowakischen Staat, wie es 1918 in der Martiner Deklaration verkündet wurde, am 31. Oktober 1928 auslaufen würde. Tukas Annahme basierte auf einer Verschwörungstheorie, derzufolge es bei der Martiner Deklaration einen geheimen Zusatz gegeben hätte, der seine Dauer auf zehn Jahre beschränkt. Dabei unterschlug er, dass selbst Parteichef Hlinka als einer der Mitunterzeichner der Deklaration nichts von einem derartigen Zusatz wusste. Die zentralistischen Parteien griffen Tuka daraufhin scharf an und warfen ihm öffentlich Staatsverrat vor. Im Mai 1928 wurde eine Strafanzeige gegen Tuka eingereicht, und am 3. Januar 1929 wurde er von der tschechoslowakischen Polizei verhaftet. Es folgte die Festnahme des hochrangigen Rodobrana-Funktionärs Anton Snaczký, und am 2. März wurde auch Alexander Mach festgesetzt. Ende 1929 ging der Prozess zu Ende: Tuka wurde zu 15 Jahren Haft verurteilt, Snaczký zu 5 Jahren und Mach wurde frei gesprochen. Als Reaktion auf das Urteil verließ die Hlinka-Partei die tschechoslowakische Regierung und ging wieder in Opposition.[30] Die Rodobrana hingegen verlor mit Tuka ihre Führungsfigur, und musste ihre offizielle Tätigkeit einstellen.[31]

Außenpolitische KontakteBearbeiten

Während die innerorganisatorischen Aspekte das Kernelement von Machs Aufgabenbereich darstellte, lag das Knüpfen von außenpolitischen Kontakten ausschließlich bei Tuka. Seit 1923 pflegte Tuka einen engen Kontakt mit dem italienischen Faschisten Attilo Tamaro, der als Vorsitzender der Fasci italiani all'estero eine führende Rolle bei der Propaganda des faschistischen Regimes im Ausland einnahm. Tuka und Tamaro trafen sich bis 1927 in Wiener oder Bratislavaer Cafés, wobei Tuka über ihn auch die Aufmerksamkeit Mussolinis auf sich zog. Tukas Ansuchen von 1927, in dem er um konkrete Unterstützung für einen politischen Umsturz in der Slowakei bat, blieb jedoch unbeantwortet. Das faschistische Italien strebte zwar nach einem Ausbau seines machtpolitischen Einflusses in Mitteleuropa, sah jedoch von einem offenen Eingriff in die tschechoslowakische Innenpolitik ab.[32] Im Rahmen seiner Arbeitsbesuche in Italien 1926 und 1927, die mit dem angespannten diplomatischen Verhältnis zwischen der Tschechoslowakei und dem Vatikan zusammenhingen, traf Tuka ebenfalls mit Vertretern der faschistischen Auslandsorganisation zusammen, jedoch blieben ihm die von ihm gewünschten „vertraulicheren Gepräche“ mit höheren faschistischen Parteifunktionären verwehrt. Er erhielt ausschließlich allgemeine Ratschläge, wie eine Indoktrination der Rodobrana mit faschistischer Ideologie bewerkstelligt werden könne, darüber hinaus jedoch keinerlei Zusagen.[33] Ratschläge erhielt Tuka auch von den deutschen Nationalsozialisten, mit denen er im Herbst 1923 in München Gespräche führte. Ein Zusammentreffen mit Adolf Hitler gelang ihm während seines einwöchigen Aufenthalts zwar nicht. Jedoch stellten deutsche Parteifunktionäre ihm einen Militärexperten in Aussicht, für den Fall dass ihr geplanter Putsch gegen die deutsche Regierung erfolgreich verlaufen würde.[34]

Die wichtigste Motivation hinter Tukas außenpolitischen Aktivitäten war die Suche nach Unterstützern, welche die Rodobrana mit finanziellen Mitteln, militärischen Ausbildnern und Waffen versorgen konnten. Zu seinen wichtigsten Kontakten zählten Angehörige des ungarischen Irredentismus. Tuka, der sich vor 1918 in konservativ-nationalistischen Kreisen Ungarns bewegt hatte, wurde frühzeitig zu einem Agenten der ungarischen Regierung, die ihm weiterhin seine ungarische Staatsbürgerschaft garantierte. Spätestens seit 1920 verfasste er regelmäßig Berichte über die politische Lage in der Slowakei für die Regierung in Budapest. In der Tschechoslowakei hatte Tuka zunächst eine Zusammenarbeit zwischen den Ludaken und der christdemokratischen Partei der ungarischen Minderheit in einem gemeinsamen „autonomistischen Block“ angestrebt, ließ diese Idee aber frühzeitig fallen. Dennoch ließ sich Tuka weiterhin als Spion von der ungarischen Regierung bezahlen und traf allein im Jahr 1926 mindestens zehnmal mit Ungarns Geheimdienstchef zusammen. Gleichzeitig versicherte Tuka gegenüber der Parteiführung der Ludaken, er habe alle Verbindungen zu Ungarns Regierung gekappt. Ebenfalls küpfte er zusammen mit seinem engen Mitarbeiter Ján Farkaš Kontakte zu kroatischen Exil-Generälen, die sich später der Terrororganisation Ustascha anschlossen. Tuka und Farkaš verhandelten dabei mit ihren kroatischen Kontaktpersonen über die Zusendung von Bombenexperten sowie einer größeren Menge von Sprengstoff und Gewehren. Weitere Verbindungen umfassten auch polnische Autoritäten, Mitglieder der Weißen Armee oder mazedonische Terroristen. Schließlich bemühte sich Tuka in Wien auch um Kontakte zur Botschaft der Sowjetunion, und führte Sondierungsgespräche nicht nur mit den tschechischen Faschisten, sondern traf sich auch mit dem Kommunisten Klement Gottwald.[35]

Verhältnis zur GesamtparteiBearbeiten

Von bedeutenden Rodobrana-Mitgliedern wie Karol Sidor wurde zwar beteuert, dass der Wehrverband „das schwarze Heer Andrej Hlinkas“ sei. Dennoch gestaltete sich das Verhältnis zwischen den politischen Führungen von Hlinka-Partei und Rodobrana immer wieder auch als problematisch. Selbst Parteichef Hlinka, der ihre Sicherheitsaufgaben befürwortete, verhielt sich ihr gegenüber oftmals misstrauisch. Zwar unterstand die Rodobrana formal der Kontrolle der Partei, welche seit 1923 Regeln und Vorgaben für den Wehrverband festlegte. Dennoch blieben einige ihrer Aktivitäten nicht nur der Öffentlichkeit, sondern auch der Partei verborgen.[36] Die Tätigkeiten des Rodobraner Flügels um Tuka führten insbesondere 1926/1927 zu innerparteilichen Auseinandersetzungen. Während die Mehrheit der Ludaken sich für Verhandlungen in Richtung eines Eintritts in die tschechoslowakische Regierung entschied, propagierten die Rodobranci das Motto „Erst die Autonomie, dann der Regierungseintritt“. In den Augen der anderen tschechoslowakischen Parteien konterkarrierte die Propaganda des Tuka-Flügels den von der Hlinka-Partei angestrebten Ruf einer seriösen, staatstragenden Partei. Der Vize-Vorsitzende der Ludaken, Jozef Buday, kritisierte die Rodobrana in dieser Hinsicht als ein „ein nichtslowakisches Element“, welches die Existenz der gesamten Partei gefährde. Die härtesten Kritiker des Rodobraner Radikalismus wurden innerhalb des klerikalen Parteiflügels von Ferdinand Juriga und Florián Tománek angeführt. Sie bestanden auf ihrer Loyalität zur Tschechoslowakischen Republik und wollten die slowakische Autonomie mit demokratischen Mitteln erreichen.[37] Nichtsdestotrotz war die Organisation ein fester Bestandteil der Hlinka-Partei. Die Parteiführung hatte ein Interesse daran, das in der Slowakei vorhandene faschistische Potential innerhalb der Rodobrana zu halten, um es nicht an die tschechischen Faschisten des NOF zu verlieren. Auch wenn einige führende Konservative in der Partei gegenüber der Rodobrana vorbehalte hegten, war der Faschismus parteiintern damit zumindest „salonfähig“,[38] auch wenn die Hlinka-Partei der Zwischenkriegszeit von Historikern nicht als faschistisch eingestuft wird.[39]

Fortwährender Einfluss auf die Radikalen (1929–1938)Bearbeiten

     
Die drei führenden Politiker des rechtsradikalen Parteiflügels in den 1930er Jahren:
Karol Sidor, Alexander Mach und Ferdinand Ďurčanský

Da Tuka aufgrund seiner führenden Stellung innerhalb der Hlinka-Partei in der Lage gewesen war, seine Unterstützer in zentrale Parteiämter zu bringen, blieb sein Einfluss im radikalen Parteiflügel auch nach Abschluss des Gerichtsprozesses im Oktober 1929 von Bedeutung.[40] Infolge seiner Inhaftierung stiegen nun Karol Sidor und Alexander Mach zu den wichtigsten Persönlichkeiten der Radikalen auf.[41] Die Rodobrana blieb fortan als Untergrundbewegung bestehen, deren Aktivität sich auf die angegliederten Sport- und Jugendverbände der Hlinka-Partei konzentrierte. Alexander Mach fungierte als deren inoffizieller Anführer und vertrat ihre Ideologie in den höheren Parteirängen.[42] Karol Sidor wiederum führte in den 1930er Jahren eine eigene radikale Gruppe an, die sogenannten Polonophilen, die eine enge Anlehnung der Slowakei an Polen propagierten.[43] Eine dritte Fraktion, welche die Tradition der Rodobrana teilweise fortführte, war der Kreis um die seit 1933 erscheinende Zeitschrift Nástup („Der Antritt“, „Der Aufmarsch“). Geleitet von Ferdinand Ďurčanský, umfassten die sogenannten Nástupisten praktisch die gesamte junge intellektuelle Elite der Hlinka-Partei. Sie vertraten die extremste Form des slowakischen Nationalismus und stiegen ab Mitte der 1930er Jahre zur führenden Kraft der Radikalen auf. Dabei bot der Nástup-Kreis auch der polonophilen Gruppe Sidors und den Rodobrana-Veteranen von Mach eine Plattform.[44]

Alle drei Gruppen des radikalen Parteiflügels waren von Tukas Ideen beeinflusst.[45] Sie teilten eine fanatische Juden- und Tschechenfeindlichkeit, einen radikalen Antikommunismus, eine Verachtung für die tschechoslowakische Demokratie und eine Vorliebe für totalitäre Ideen.[46] Mach und Ďurčanský standen dabei Tukas faschistischer Ideologie noch näher als Sidor.[47] Innerhalb der Tschechoslowakei forderten die Radikalen eine sehr weitreichende Autonomie für den slowakischen Landesteil, und seit Mitte der 1930er Jahre zirkulierte in ihren Kreisen auch die Idee eines unabhängigen slowakischen Staates. Meinungsverschiedenheiten unter ihnen ergaben sich aus unterschiedlichen außenpolitischen Strategien, Vorbildern und Partnern: Während Mach und seine Rodobrana-Veteranen aktive Verbindungen zur kroatischen Ustascha-Bewegung aufbauten, fühlten sich die Nástupisten um Ďurčanský der ebenfalls studentisch geprägten Eisernen Garde in Rumänien verbunden. Insbesondere diese beiden Fraktionen bauten ab 1936 Kontakte zum Deutschen Reich und deutschen Agenten in der Tschechoslowakei auf, bei welchen sie um Unterstützung für ihre Pläne warben. Die polonophile Gruppe von Sidor wiederum bewunderte Polens autoritäres Piłsudski-Regime und war einer polnisch-slowakischen Föderation zugeneigt.[48] Da die Radikalen der „jungen Generation“ jedoch während der gesamten Zwischenkriegszeit in den Verwaltungsgremien der Hlinka-Partei in der Minderheit blieben, weiteten sie ihren Einfluss gegenüber dem klerikalen Parteiflügel über innerparteiliche Druckausübung und Intrigen aus.[49]

Beim Parteitag der Ludaken im September 1936 gewannen die Nástupisten erstmals Einfluss auf die programmatische Ausrichtung der Hlinka-Partei.[50] Unter Umgehung der klerikalen „Gemäßigten“, die eine gegenüber der tschechoslowakischen Regierung versöhnliche Parteiresolution vorbereitet hatten, legten Sidor, Mach und Ďurčanský ihrem Parteichef ein eigenes Manifest vor. Der wenig später von Andrej Hlinka öffentlich verlesene Text der Radikalen verurteilte eine „judäo-bolschewistische Anarchie“, und reihte die Hlinka-Partei ein in die „antikommunistische Front an der Seite von Nationen, die von christlichen Prinzipien geleitet sind“. Außerdem wurde eine Zusammenarbeit der Ludaken mit „allen anti-bolschewistischen Nationalitäten und Gruppen“ der Tschechoslowakei verkündet. Die wage gehaltenen Formulierungen stellten zwar kein eindeutiges Bekenntnis zum faschistischen Italien oder nationalsozialistischen Deutschland dar, konnten jedoch auch in diese Richtung interpretiert werden. Darüber hinaus wohnten faschistische und rechtsradikale Vertreter aus mehreren Ländern dem Parteitag bei, darunter auch ein von Sidor eingeladener Korrespondent des Völkischen Beobachters. Auch im klerikalen Parteiflügel zeichnete sich während des Kongresses eine deutliche Radikalisierung ab: So verlautete dessen Anführer Jozef Tiso nun das politische Motto „Eine Nation, eine Partei, ein Führer“.[51]

Nach dem Parteitag übten die Nástupisten weiter Druck auf die Partei aus. Ab Oktober 1936 forderten sie offen den Beitritt der Tschechoslowakei zum Antikominternpakt.[52] Ab Ende 1937 wurde im radikalen Parteiflügel auch eine Erneuerung der Rodobrana erwogen. Die ersten bewaffneten Wehrverbände, die sich aus Parteimitgliedern der Ludaken zusammensetzen, entstanden ab Mai 1938 unabhängig voneinander in verschiedenen Städten der Slowakei. Von einer namentlichen Wiedergründung der Rodobrana wurde jedoch aus Furcht vor den tschechoslowakischen Staatsorganen vorerst abgesehen. Man entschied sich zur Gründung einer neuen Organisation, der Hlinka-Garde (Hlinkova garda, kurz HG).[53]

Erneuerung als Eliteverband der Hlinka-Garde (1938–1940)Bearbeiten

 
Das Symbol der 1938 gegründeten Hlinka-Garde
 
Vojtech Tuka in der Uniform der Hlinka-Garde (1939). An der Hemdtasche sichtbar das große Abzeichen der Rodobrana

Die Initialzündung zur Gründung der Hlinka-Garde lieferte Alexander Mach mit einem Zeitungsartikel am 11. Juni 1938, in dem er zur Organisierung der Garde als neuem Wehrverband der Hlinka-Partei aufrief.[54] Die Rodobrana-Veteranen traten mehrheitlich in die neue Organisation ein, und prägten damit auch das Erscheinungsbild und die Ideologie der Hlinka-Garde mit.[55] Neben der Gruppe von Alexander Mach bildeten Sidors Polonophile zunächst das zweite personelle Rückgrat der Garde.[56]

Am 29. Oktober 1938 wurde die Hlinka-Garde per Gesetz zur einzigen legalen sportlichen und vor-militärischen Organisation in der Slowakei erklärt, das Eigentum aller anderen Verbände ging auf sie über.[57] Innerhalb der Hlinka-Garde begann der Aufbau von mehreren halbautonomen Teilorganisationen, darunter die von ehemaligen Mitgliedern erneuerte Rodobrana. Ihre Veteranen planten die wiedergegründete Organisation zu einer Elite innerhalb der Garde aufzubauen.[58] Das Verhältnis zwischen Hlinka-Garde und Rodobrana sollte sich ihnen zu Folge so gestalten, wie im nationalsozialistischen Deutschland jenes von SA und SS.[59] Als weitere bedeutende halbautonome Teilorganisation etablierte sich die „Akademische Hlinka-Garde“ (Akademická Hlinkova garda, kurz AHG). Bestehend aus Studenten und kommandiert von Jozef Kirschbaum, wurde die AHG zur „Frontorganisation“ der Nástupisten Ferdinand Ďurčanskýs.[60]

Im Slowakischen Staat stiegen die alten Rodobrana-Veteranen in führende politische Ämter auf, allen voran Vojtech Tuka (als späterer Ministerpräsident und Außenminister) und Alexander Mach (als Oberbefehlshaber der Hlinka-Garde und späterer Innenminister). Im sich zuspitzenden innenpolitischen Machtkampf zwischen dem Tiso-Flügel und dem Tuka-Flügel gehörten die alten Rodobrana-Veteranen zu den wichtigsten Unterstützern Vojtech Tukas.[61]

Mit der Entstehung des Slowakischen Staates im März 1939 nahmen auch die Ambitionen der Rodobrana ein neues Ausmaß an. Gemäß ihrem Kommandanten Jozef Joštiak sollte sie als politische Polizei eine Schlüsselrolle beim Aufbau des neuen slowakischen Sicherheitsapparates spielen, und sich zum zentralen Nachrichtendienst der staatlichen Überwachung entwickeln – vergleichbar mit dem deutschen SD. Zu diesem Zweck wurde seit der ersten Jahreshälfte 1939 ein eigener Rodobrana-Nachrichtendienst aufgebaut, der Dôverika služba Rodobrany (kurz DSR, deutsch „Vertrauensdienst der Rodobrana“). Gebildet aus ausgewählten Rodobrana-Mitgliedern, bestand die Aufgabe des DSR vor allem in der regelmäßigen Berichterstattung über die Stimmungen innerhalb der Bevölkerung auf Orts- und Bezirksebene. Ein weiteres Ziel der DSR-Ermittler stellte die Überwachung von Personen aus dem Kreis der ehemaligen Opposition dar, insbesondere zu deren „staatsfeindlichen“ und „propagandistischen“ Tätigkeiten. Die angestrebten Kompetenzen einer völlig selbstständigen Parteipolizei konnte die Rodobrana jedoch nie erreichen, insbesondere aufgrund des anhaltenden Misstrauens von Seiten des Parteiflügels von Staatspräsident und Parteichef Jozef Tiso.[62] Mit der Regierungsverordnung vom 5. September 1939 wurde der Rodobrana sowohl innerhalb der Hlinka-Garde als auch innerhalb des Staates eine privilegierte Sonderrolle zuerkannt. Während ihrer Dienstausübung waren ihre Mitglieder rechtlich den Soldaten der slowakischen Armee gleichgestellt, außerdem sollten bei Bewerbungen um Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst Rodobrana-Mitglieder stets bevorzugt werden, sofern sie über die gleichen Qualifikationen verfügten wie andere Mitbewerber.[63]

Der langanhaltende Konflikt zwischen der Führung der Rodobrana und dem Tiso-Flügel führte schließlich zum Ende der Organisation. Am 24. Juni 1940 wurde die Rodobrana von Innenminister Ďurčanský aufgelöst, was auch von Ministerpräsident Tuka akzeptiert werden musste. Das Eigentum der Rodobrana ging an die jeweiligen örtlichen Kommandos der Hlinka-Garde über. Den ehemaligen Rodobrana-Mitgliedern wurde jedoch weiterhin erlaubt, sich mit ihren Abzeichen von den übrigen Mitgliedern der Hlinka-Garde abzugrenzen.[64]

Programm und IdeologieBearbeiten

„Zehn Gebote“ und italienischer SquadrismusBearbeiten

Das erste offizielle Programm der Rodobrana bildete die am 31. Januar 1923 bei ihrer Gründung in Kraft getretene „Regelung für Veranstalter bei Versammlungen, Sitzungen und Feierlichkeiten“ (Úprava pre poriadateľov na zhromaždeniach, poradách a slávnostiach).[65] Die Aufgaben des Wehrverbandes wurden dabei in Form von kurzen „zehn Geboten“ dargelegt, zu deren Einhaltung jedes Mitglied verpflichtet wurde:

  1. Sei treu deinem slowakischen Volk
  2. Halte dich an deine slowakischen Prinzipien
  3. Bekenne dich öffentlich zu deiner slowakischen und christlichen Überzeugung
  4. Ehre die Gesetze und die öffentliche Ordnung und halte sie ein
  5. Schütze jeden vor Gewalt
  6. Sei deinen Mitbrüdern ergeben
  7. Halte die Disziplin ein
  8. Verhalte dich schweigsam
  9. Gewinne neue Rodobranci
  10. Ehre die Freiheit anderer Überzeugungen[66]
 
Sprachenkarte der Tschechoslowakei nach der Volkszählung von 1930

Dabei deuteten bereits die Gebote Nr. 7, 8 und 9 an, dass die Aktivitäten der Rodobrana über eine bloße Ordnertätigkeit hinausgehen sollte. Ihrem Selbstverständnis nach waren die Rodobranci nicht nur die „Verteidiger des slowakischen Volkes“, sondern auch eine Art von Avantgarde der slowakischen Autonomiebewegung.[67] Darüber hinaus weisen die Gebote der Rodobrana einerseits auf ihren sektiererischen Charakter, andererseits auf die Berufung auf das Christentum hin. Dieses christliche Bekenntnis, welches mit dem Bekenntnis zur slowakischen Nation verbunden wurde, verstanden die Mitglieder der Rodobrana als oppositionellen Akt gegenüber den „heidnischen tschechischen Werten“. Gerade die Tschechenfeindlichkeit, welche den Tschechen ihren Atheismus und Sozialismus vorwarf, war seit den Anfängen der Organisation stark ausgeprägt. Bei Veranstaltungen der Slowakischen Volkspartei traten die Rodobranci gegen die Anwesenheit von Tschechen in der Slowakei mit Sprüchen auf wie „Schande über sie, raus mit ihnen, erhängt sie oder vergiftet sie“. Die Rodobrana erklärte, die Tschechen würden in der Slowakei die „Werte von Hunden verbreiten“ und dem slowakischen Handwerker und Händler sein „Brot wegnehmen“. Bezeichnend waren auch die antitschechischen Parolen von Vojtech Hudec, der verkündete, dass nach der Ausrufung der Autonomie die Rodobranci die tschechischen Soldaten in ihren Kasernen umstellen, entwaffnen und anschließend alle Tschechen aus der Slowakei „rausprügeln“ sollten.[68]

Die Rodobrana orientierte sich bei ihren Aktivitäten bis 1926 am italienischen Faschismus, insbesondere an dessen paramilitärischen „Aktionskommandos“, den Squadre d'Azione (auch Schwarzhemden genannt). Die Nachahmung des faschistischen Squadrismus erfolgte allerdings nur oberflächlich und beschränkte sich auf Straßenschlägerein, verbale und physische Angriffe auf politische Gegner und Vandalismus. Eine tiefergehende ideologische Indoktrinierung der Organisation blieb zunächst aus.[69] Aufgrund des revolutionären Element sowie die Konflikte der italienischen Faschisten mit dem Vatikan, die bis zu den Lateranverträgen 1929 andauerten, war eine einfache Übernahme der faschistischen Ideologie Italiens für die konservative Parteiführung der Ludaken undenkbar. Tuka entschied daher ab 1926 zur Entwicklung eines eigenen Rodobraner Faschismus, in dem auch ein katholischer Mysthizismus eine Schlüsselrolle einnahm.[70]

Faschisierung und „Rodobraner Katechismus“Bearbeiten

Im Zusammenhang mit dem anlaufenden Faschisierungsprozess der Rodobrana sowie der Notwendigkeit, sich von der Konkurrenz der tschechischen Faschisten der NOF merkbar abzugrenzen, wurde 1926 die gleichnamige Zeitschrift Rodobrana gegründet. Sie erschien erstmals am 25. Juli 1926 und wurde von Alexander Mach als Chefredakteur geführt, der dabei von Tuka freie Hand erhielt. Die generellen Richtlinien für die Veröffentlichungen hatte Tuka dabei bereits am 21. Juni festgelegt.[71] Damit spielte Mach in den Jahren 1926 und 1927, als der Zeitschrift die Funktion einer „politischen Bibel“ zukam, eine Schlüsselrolle bei der Formulierung der Rodobraner Ideologie.[72] Weitere wichtige Mitarbeiter Zeitschrift waren der Redakteur Peter Pridávok, der als Autor von slowakischen Märchen und Lesebüchern hervorgetreten war, und auch der slowakische Dichter Andrej Žarnov konnte für die Mitarbeit an der Rodobrana gewonnen werden.[73] Die anfänglichen Erfolge, in deren Rahmen die Auflage von 6.000 auf 30.000 Stück gesteigert werden konnte, wurden durch die Zensur und Beschlagnahmungen von tschechoslowakischen Behörden schnell zunichtegemacht. Die ursprünglich als Wochenblatt konzipierte Rodobrana konnte daher nur unregelmäßig erscheinen, und Ende 1928 waren die finanziellen Mittel der ersten faschistischen Zeitschrift der Slowakei erschöpft. Ihre letzte Nummer wurde am 1. Januar 1929 veröffentlicht, danach verhinderten die Festnahmen Tukas und Machs ein weiteres Erscheinen der Zeitschrift.[74] Dennoch diente die Zeitschrift als ein zentrales Instrument, um den Faschismus in den „Köpfen und Herzen“ der Rodobranci zu verfestigen.[75]

Gleich in der ersten Nummer des neuen Presseorgans wurde ein „Programm der slowakischen Rodobrana“ veröffentlicht (Program slovenskej Rodobrany), in dem sie erklärte, den „faschistischen Gedanken“ in der Slowakei verwirklichen zu wollen. Herausgeber und Redakteure betonten die Rolle des italienischen Vorbilds, und so wurden in der Rodobrana Auszüge von Mussolinis Tagebüchern publiziert und voller Lob über seine diktatorische Politik in Italien geschrieben. Die Verhältnisse im vorfaschistischen, liberalen Italien wurden mit der aktuellen Lage der Tschechoslowakei verglichen. Außerdem wurde Mussolinis Kampf gegen die „jüdische Freimaurerei“ hervorgehoben, und die faschistische Diktatur als positive Alternative gegenüber dem kommunistischen Regime der Sowjetunion dargestellt.[76] Inhaltlich richtete sie sich mit Populismus und aufhetzender Polemik gegen Tschechen, Juden, Kommunisten und die Demokratie. Im Gegensatz zur Hlinka-Partei sollte die Rodobrana nicht an demokratischen Institutionen teilnehmen, sondern diese umgehen und ihr Gewaltmonopol untergraben. Auch Gewalt wurde grundsätzlich befürwortet, sofern sie der Durchsetzung von Rodobraner Interessen diene.[77] In einem zeitgenössischen Beitrag in der Zeitschrift verlautete Alexander Mach:

„Die Interessen des jüdischen Kalbes, der internationalen gottlosen Diebe und krummnasigen ‚Befreier‘, wünschen sich den baldmöglichen Untergang unserer Freiheit... aber wir werden sie unbarmherzig wegfegen! Wir müssen sie wegschaffen, wenn wir wollen, dass der Staat von diesem abscheulichen Dreck gereinigt wird.“[78]

In der ersten Ausgabe der Rodobrana wurde außerdem ein Gründungsmythos der Organisation beschworen. Unter Bezugnahme auf die slowakische Sage Zakliate vojsko pod Sitnom („Das verwunschene Heer unter dem Sitno“), wurden die Rodobranci mit den dort erwähnten Rittern gleichgesetzt, die in einer Burg auf dem Berg Sitno gefangen seien und auf den Moment der Erlösung warten. Gleich den Rittern der Sage, würden auch die Rodobranci als „neue Ritter“ durch die „Schreie des slowakischen Volkes“ geweckt, um dieses „von den Parasiten“ und dem Kommunismus zu befreien. Mit den zentralen Motiven der „Auferstehung“ und der „Reinigung“ enthielt der Gründungsmythos zentrale Motive nicht nur des slowakischen Nationalismus, sondern aller faschistischen Bewegungen Europas. In einem Artikel dieser Ausgabe stellte Alexander Mach klar, dass das Ziel der Bewegung die „Reinigung des öffentlichen Raumes“ sei.[79] Der Nationalismus der Rodobrana war somit nicht nur aggressiv-chauvinistisch, sondern auch palingenetisch und revolutionär ausgerichtet.[80]

Neben dem radikalen Nationalismus bildete ein katholischer Mystizismus den zweiten Kernbestandteil der Rodobraner Ideologie. Im Gegensatz zur nationalistischen Überzeugung ließ sich dieses mystische Element nicht einfach aus der Zugehörigkeit der Rodobrana zur Slowakischen Volkspartei herleiten, da es kein Bestandteil des traditionellen christlichen Glaubensverständnisses war.[81] Bereits im Jahr 1925 hatte Tuka die Schrift „Ehre dem heiligen Blute Christi“ (Úcta svätej krvi Kristovej) publiziert. Darin forderte er die katholische Öffentlichkeit zur Pflege eines Kults um den „Heiligen Gral der Slowakei“ (Svätý Grál na Slovensku) auf.[82] Der Schwur auf das dort aufbewahrte „heilige Blut Christi“ stellte einen bedeutenden Bestandteil von Tukas „Rodobraner Katechismus“ (Rodobranecký katechizmus) dar, der einzigen detaillierteren Ausarbeitung der Rodobraner Ideologie.[83] Tuka veröffentlichte die Taschenbroschüre im Frühjahr 1928, fünf Jahre nach der Gründung der Organisation. Darin legte Tuka seine Ideologie in Form von 58 beantworteten Fragen dar, die sich mit den Rechten und Pflichten der Rodobrana-Mitglieder beschäftigten. Die erste Auflage der Schrift wurde jedoch von den tschechoslowakischen Behörden konfisziert, woraufhin eine zweite Auflage noch im selben Jahr erschien.[84] Tuka beschrieb die Rodobranci in seinem „Katechismus“ als „eine Vereinigung von Werte bewahrenden, treuen und tapferen slowakisch-nationalen Arbeitern und Kämpfern, die sich einer ehrenamtlichen und aufopfernden Verteidigung der Nation widmen“. Dies ging weit über das politische Programm der Hlinka-Partei hinaus.[85] Die Rodobrana wurde von Tuka als eine neue religiöse Bruderschaft bezeichnet, die ihren eigenen Kleidungs- und Verhaltensvorschriften verpflichtet war.[86]

„Ich schwöre bei dem wertvollen Blute [predrahá krv] Christi, dass ich die Freiheit des christlichen Glaubens überall und immer verteidigen werde; dass ich für die Heimat arbeiten und kämpfen werde, für die Rechte, die Ehre und das Wohlergehen meiner slowakischen Nation; dass ich mich nicht unterkriegen lasse [sa skladiť] im Kampf um Wahrheit und Gerechtigkeit, weder durch Bitten, noch durch Drohungen; und dass ich leben und sterben will als treuer und gehorsamer Kämpfer Christi. So wahr mir das heilige Blut Christi helfe!“[87]

Mit der vom „Rodobraner Katechismus“ propagierten These von der „Gesundheit“ als „wertvollste[m] Schatz von Individuen und Nationen“, sowie der Notwendigkeit, die „Reinheit des Blutes vor Geschlechtskrankheiten zu bewahren“, sieht der slowakische Faschismusforscher Jakub Drábik (2019) auch einen Beweis für eine klar rassistische Weltanschauung.[88]

Soziale Struktur und organisatorischer AufbauBearbeiten

Die Anhängerschaft der Rodobrana gehörte vor allem dem Kleinbürgertum an.[89] Für die Tatsache, dass sich die Rodobranci insbesondere aus jungen slowakischen Katholiken zusammensetzten, war der 1919 gegründete Pfadfinderverband Orol („Der Adler“) von Bedeutung, der Hlinkas Slowakischer Volkspartei nahestand. Ursprünglich aus Mähren stammend, entstand der Verband als Reaktion auf seinen säkularen Gegenpol, dem Pfadfinderverband Sokol („Der Falke“), der als Repräsentant der „fortschrittlichen Tschechen“ galt. Der säkulare Sokol versuchte organisatorisch und ideell den katholischen Orol zu übernehmen, was zur Radikalisierung von dessen katholisch-slowakischer Anhängerschaft beitrug. Aus dem Umfeld des Orol entstammte die Führungsriegen aller rechtsradikalen Gruppen, die sich im Laufe der Zeit innerhalb der Slowakischen Volkspartei bildeten.[90] Daneben bestanden die Rekruten der Rodobrana – wie auch bei anderen faschistischen Bewegungen in Europa während der Zwischenkriegszeit – in großem Maße aus jungen, desillusionierten Veteranen des Ersten Weltkriegs.[91] Typisch für die Rodobrana war auch ihr konfessioneller und ethnischer Charakter. Während beispielsweise der Wehrverband der Slowakischen Nationalpartei mit Ausnahme von Juden und Kommunisten allen tschechoslowakischen Staatsbürgern eine Mitgliedschaft ermöglichte, stand die Rodobrana ausschließlich katholischen Slowaken offen.[92] Gleichzeitig wurde die Mitgliedschaft nicht durch spezielle Ausweise festgehalten, sondern funktionierte auf freiwilliger Basis und gefühlter Zugehörigkeit.[93] In der slowakischen Gesellschaft verhalf der Rodobrana insbesondere ihr sakralisierter Bezug auf das Christentum zur Beliebtheit, mit dem sie auch Priester, Lehrer und autonomistische Aktivisten anzuwerben versuchte.[94]

Bei ihrer Organisationsstruktur kultivierte die Rodobrana von Beginn an den Militarismus und das Führerprinzip.[95] Als ein wichtiges Vorbild dienten ihr die paramilitärischen Einheiten der italienischen Faschisten, die Squadristen. Auf slowakischer Landesebene war sie zunächst in drei Gruppen unterteilt: 1. die westslowakische Gruppe (západoslovenská skupina) mit Sitz in Bratislava, 2. die mittelslowakische Gruppe (stredoslovenská skupina) mit Sitz in Ružomberok und 3. die ostslowakische Gruppe (východoslovenská skupina) mit Sitz in Košice. Eine Gruppe bestand aus mehreren „Rodobrana-Trupps“ (rodobranecká tlupa) eines Bezirks, an deren Spitze ein „Oberhaupt“ (náčelník) stand. Ein Trupp setzte sich wiederum aus mehreren, auf örtlicher Ebene organisierten „Rodobrana-Flügeln“ (rodobranecké krídlo) zusammen. Diese zählten 20 bis 25 (möglichst unverheiratete) Männer.[96] Im August 1926 kam es im Zuge des großen Zuwachses an Mitgliedern zu einer Reform der Organisation. Fortan bestanden nur noch zwei Gruppen: die westliche Gruppe unter Führung von Anton Snaczký mit Sitz in Bratislava, und die östliche Gruppe unter Führung von Karol Belanský mit Sitz in Košice. Die kleinste Einheit bildete nun ein „Schwarm“ (roj). Drei Schwärme bildeten einen Zug (čata), der von einem Zugleiter befehligt wurde. Vier Züge eines Bezirks bildeten eine Kompanie (rota), an deren Spitze ein „Kapitän“ (kapitán) stand.[97]

Erscheinungsbild und SymbolikBearbeiten

 
Das „autonomistische Abzeichen“: Inoffizielle farbige Variante des Rodobrana-Symbols

Die Uniformen der Rodobrana kombinierten die Symbolik des italienischen Faschismus mit jener des traditionellen slowakischen Katholizismus. Ihre Mitglieder trugen ein einfärbiges, kohlrabenschwarzes Hemd in Form einer russischen Tunika, sowie einen schwarzen Hut,[98] weshalb sie von Historikern auch als „slowakische Schwarzhemden“ bezeichnet werden.[99] Am Stehkragen des Hemdes aufgestickt war ein hellblaues Doppelkreuz, umringt von einer weißen bzw. silbernen Dornenkrone.[100]

Über der linken Hemdtasche trugen sie das Abzeichen der Rodobrana (Durchmesser 18 mm). Es wurde mit einer langen Messing-Stecknadel befestigt und von der Prager Firma Karnet a Kyselý aus Weißmetall produziert.[101] Das Abzeichen bestand aus einem stilisierten, silbernen slowakischen Doppelkreuz mit unterschiedlich langen Querbalken (in der Slowakei als „Doppelkreuz des Heiligen Method“ bezeichnet), dessen Enden leicht gewölbt waren und das in einer silbernen Dornenkrone eingeflochten war. Es wurde schon seit 1923 getragen und auch nach der Neugründung der Rodobrana innerhalb der Hlinka-Garde ab 1938 verwendet, selbst nach deren Auflösung im Juni 1940.[102] Außer diesem offiziellen Abzeichen für Rodobrana-Mitglieder war unter diesen sowie ihren Sympathisanten auch das sogenannte „autonomistische Abzeichen“ (slowakisch: autonomistický odznak) beliebt. Dieses kopierte direkt die Symbolik der Rodobrana und wurde in einer farbigen, emaillierten Version angefertigt. Das weiße Doppelkreuz trug dabei die Aufschrift Za tú našu autonómiu („Für unsere Autonomie“) und war in eine rote Dornenkrone auf blauem Hintergrund eingeflochten.[103] Im Jahr 1939 wurde zusätzlich das sogenannte „Märtyrer-Abzeichen“ (slowakisch: martýrsky odznak) eingeführt, welches nur an ausgewähltes Führungspersonal der Hlinka-Garde vergeben wurde. Es stellte eine vergrößerte Version des silbernen Rodobraner Abzeichens dar. Zu seinen Trägern gehörten Vojtech Tuka, Alexander Mach, Karol Murgaš, Ján Farkaš, Ferdinand Ďurčanský und Jozef Kirschbaum.[104]

Diese Symbolik wies die Rodobranci im übertragenen Sinn als Soldaten eines „heiligen Krieges“ aus, der viel Leid und viele Opfer erfordere, letzten Endes jedoch zum Triumph der national-christlichen Idee führen werde, die die Rodobrana repräsentiert.[105] Damit drückte ihre Symbolik auch ihren ausgeprägten ideologischen Kult des Märtyrertums aus. Vergleichbare Stilelemente besaß auch die rumänische Legion Erzengel Michael, die mit einem schwarzen Gefängnisgitter ebenfalls die Wichtigkeit des Märtyrertums für ihre Bewegung unterstrich.[106] Darüber hinaus nutzte die Rodobrana eigene Flaggen, auf welche die Mitglieder einen Eid ablegen mussten.[107] Auch grüßten sich ihre Mitglieder – ebenfalls angelehnt an die italienischen Faschisten – mit erhobenem rechten Arm.[108] Historiker verneinen jedoch die später von der Führung der Hlinka-Garde aufgestellte Behauptung, dass deren gardistischer Gruß Na stráž! („Auf Wacht!“) bereits von der Rodobrana verwendet worden wäre. Mit dieser Verlautbarung sollte der „slowakische“ Ursprung des Grußes nachgewiesen werden. Wie der slowakische Historiker Vojtech Kárpáty (2012) betont, nahm selbst die Mehrheit der Funktionäre der Hlinka-Garde diese Grußformel als eine Neuheit war, die erst im Herbst 1938 aufkam. In Wirklichkeit kam Na stráž erstmals 1919 in der tschechoslowakischen Studentenorganisation Sokol auf und wurde erst 1934 von der slowakisch-katholischen Studentenorganisation ÚSKS übernommen.[109]

Forschung und TypologieBearbeiten

Sowohl von ihren Sympathisanten als auch von ihren Gegnern wurde die Rodobrana wiederholt als Repräsentantin eines „slowakischen Faschismus“ beschrieben.[110] In der historischen Forschung wurde der faschistische Charakter der Rodobrana mitweilen auch zurückhaltender formuliert. Während der deutsche Faschismusforscher Ernst Nolte (1966) die Rodobrana klar zur Gruppe der „slowakischen Faschisten“ zählte,[111] stellte der israelische Historiker Yeshayahu A. Jelinek (1971) infrage, wie klar die Prinzipien des Faschismus zum damaligen Zeitpunkt in der Slowakei waren, und „ob selbst die begeisterten lokalen Sympathisanten Mussolinis wirklich seine Lehren verstanden“. Trotz ihrer „unbezweifelbar extremistischen Orientierung“ könne die Rodobrana laut Jelinek kaum als Repräsentantin eines genuinen slowakischen Faschismus angesehen werden.[112] Der US-amerikanische Faschismusforscher Stanley Payne (1995) sieht den radikalen Flügel um Tuka und die Rodobrana als „stark faschistenfreundlich, wenn nicht selbst faschistisch“ an.[113] In ähnlicher Weise beschreibt sie auch die deutsche Historikerin Sabine Witt (2015) einmal als „proto-faschistische Wehrorganisation“ und einmal als „faschistische Organisation“.[114] Der am Militärhistorischen Institut in Bratislava tätige Historiker Miloslav Čaplovič (2001), der eine Monographie über die in der Tschechoslowakei aktiven Wehrorganisationen von 1918 bis 1939[115] verfasst hat, stuft die Rodobrana als „faschistoid“ ein.[116] In der nationalistischen Geschichtsschreibung der Exil-Ludaken und Neoludaken wiederum wird der Rodobrana ein faschistischer Charakter entweder grundsätzlich abgesprochen oder relativiert. So hält František Vnuk (1991) eine solche Zuordnung der Rodobrana in seiner Biographie Alexander Machs einerseits für ein Konstrukt „der Tschechen, Tschechoslowaken und Kommunisten“, andererseits rechtfertigt er die offene Orientierung der Rodobrana am italienischen Faschismus: Dessen praktische Anwendung in Italien habe gezeigt, dass „die guten Seiten die schlechten überwiegen“.[117] Derartige Urteile werden von der kritischen slowakischen Forschung als unzulässige, zweckmäßige Verharmlosung zurückgewiesen.[118]

Neuere Studien der slowakischen Faschismusforschung von Anton Hruboň (2015, 2018, 2019) und Jakub Drábik (2019), die sich an der ideologieanalytischen Faschismusdefinition von Roger Griffin orientieren, ordnen die Rodobrana eindeutig dem Faschismus zu.[119] Hervorgehoben werden dabei der von der Rodobrana postulierte Niedergang der Nation, die es gelte von ihren Feinden zu „reinigen“,[120] sowie ihr chauvinistischer, revolutionärer und palingenetischer Nationalismus.[121] Von einem „Rodobraner Faschismus“ (rodobranecký fašizmus) spricht ebenso der slowakische Historiker Miloslav Szabó (2019).[122] Szabó geht dabei einerseits von der Arbeit Roger Griffins und andererseits von der Theorie des “faschistischen Effekts” (fascist effect) des britischen Faschismusforschers Aristotle Kallis aus. Kallis hatte mit diesem die in unterschiedlichem Ausmaß erfolgte Übernahme faschistischer Elemente durch alle antisozialistischen und antiliberalen Bewegungen und Regime der Zwischenkriegszeit beschrieben. Die Rodobrana habe „unmissverständlich den faschistischen Einfluss akzeptiert“, so Szabó.[123] Diesen Klassifizierungen der Rodobrana als „faschistischer Organisation“ folgt auch der britische Historiker Thomas Lorman (2019) in seiner Monographie zur Geschichte der Slowakischen Volkspartei bis 1938.[124] Lorman betont dabei neben dem uniformierten und militaristischen Auftreten, den die Rodobrana bei Demonstrationen und Aufmärschen praktizierte, auch ihre „ultra-hierarchische“ Organisationsstruktur, den von ihr kultivierten Mystizismus sowie ihre Feindschaft gegenüber Minderheiten und der politischen Linken.[125]

Gleichzeitig machen sowohl Lorman als auch andere Historiker auf besondere Spezifika bei ideologischer Entwicklung und politischer Praxis der Rodobrana aufmerksam. So habe die Rodobrana, obwohl sie nach dem Vorbild der italienischen Schwarzhemden und der deutschen SA aufgebaut wurde, nie ein vergleichbares Ausmaß systematischer Gewaltanwendung entwickelt; außerdem habe sie am gemeinsamen Staat der Tschechen und Slowaken festgehalten.[126] Ein intensiver Faschisierungsprozess habe erst ab 1926 eingesetzt,[127] und die Ideologie der Rodobrana habe mit Ausnahme von Tukas „Rodobraner Katechismus“ keine präzisere theoretische Ausarbeitung erfahren.[128] Innerhalb der Hlinka-Partei war die Rodobrana jedenfalls die erste von mehreren, im Laufe der Zeit entstandenen Lobbygruppen (pressure groupe) des rechtsradikalen bzw. faschistischen Flügels. Wie später auch der Nástup-Kreis und die Hlinka-Garde, bemühte sich die Rodobrana um eine Ausweitung ihres innerparteilichen Einflusses. Lorman hebt insbesondere hervor, dass einerseits jede dieser Lobbygruppen mithalf, die rechtsradikale Ideologie innerhalb der Hlinka-Partei populär zu machen, und andererseits dabei jedes Mal ein Teil des „gemäßigten“ Flügels von der Partei entfremdet wurde.[129] Die Rodobrana habe „die erste ernsthafte Bemühung in der Slowakei zur Popularisierung des Faschismus“ dargestellt, welche eine „signifikante Unterstützung“ gewinnen konnte.[130] Nach Anton Hruboň (2019) habe sich die Rodobrana die faschistische Rhetorik in einem solchen Ausmaß angeeignet, dass man sie als „den Grundstein der slowakischen Nationalvarietät des Faschismus bezeichnen“ könne.[131]

Nachwirkungen im slowakischen NeofaschismusBearbeiten

In der Slowakei erweckte die Mitte der 1990er Jahre gegründete neofaschistische Vereinigung Slovenská pospolitosť („Slowakische Gemeinschaft“) öffentliche Aufmerksamkeit, als sie mit Uniformen und Symbolen auftrat, die jener der Rodobrana und des späteren Slowakischen Staates ähnelten.[132] Seit 2005 existiert unter dem Namen Rodobrana eine slowakische Rechtsrock-Band,[133] und im Jahr 2012 wurde die Internetseite rodobrana.org gegründet, die ihren Namen laut eigenen Angaben von der gleichnamigen historischen Zeitschrift übernommen hat. Sie möchte dabei einen „Mangel an slowakischer nationalistischer Berichterstattung“ ausfüllen.[134] Das Portal läuft mittlerweile unter der Adresse rodobrana.wordpress.com.[135] Vojtech Tukas programmatische Schrift des „Rodobraner Katechismus“ von 1928 wurde im Jahr 2013 im Rahmen des Bandes Dokumenty k ideológii slovenských národovcov v prvej polovici 20. storočia („Dokumente zur Ideologie der slowakischen Patrioten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts“) wiederveröffentlicht. Herausgeber war der Historiker Pavol Demjanič, der für das Slowakische Historische Institut in Rom (Slovenský historický úrad v Ríme) arbeitet. Demjanič kandidierte im Jahr 2010 auf der Wahlliste der neofaschistischen Partei ĽSNS von Marian Kotleba.[136]

 
Parteichef Marian Kotleba und zwei Mitstreiter im grünen Parteihemd der ĽSNS (2010)

Kotlebas ĽSNS, die bei der Nationalratswahl im März 2016 mit 8 Prozent der Wählerstimmen und 14 Abgeordneten erstmals in das slowakische Parlament einzog, begann ab April 2016 eigenmächtig mit Wachpersonal in drei slowakischen Zuglinien zu patrouillieren (Nové ZámkyZvolen, Levice–Zvolen und Banská BystricaBratislava). Den Anlass lieferte ein kurz zuvor erfolgter Überfall auf eine 21-jährige Zugreisende. Auf Flyern rief Parteichef Kotleba zur Gründung einer Domobrana („Heimwehr“) auf, da die slowakische Polizei und der Staat nicht in der Lage seien, die „anständigen Leute“ zu schützen. Das Hauptziel bestand jedoch in der Verteidigung „weißer“ Passagiere vor einer sogenannten „Zigeuner-Kriminalität“. Die Patrouillen umfassten zwei bis vier ĽSNS-Mitglieder im grünen Parteihemd samt Parteilogo. Die erste Zug-Patrouille wurde vom ĽSNS-Abgeordneten Peter Krupa geleitet, der auch eine auf ihn zugelassene Pistole mit sich führte. Experten für Extremismus beurteilten dies als Versuch einer Wiederbegründung der früheren Rodobrana. Dabei wurde auch betont, dass die Rodobrana die Elite innerhalb der späteren Hlinka-Garde bildete, welche vor und während des Zweiten Weltkrieges Tschechen, Juden und politische Gegner des Ludaken-Regimes verfolgte. Die Rektorin der slowakischen Polizeiakademie, Lucia Kurilovská, kommentierte die Aktivitäten der Kotleba-Partei mit den Worten, dass es undenkbar sei, dass irgendwelche Gruppen „die Gerechtigkeit in die eigene Hand nehmen“. Auch Jana Morháčová von der slowakischen Eisenbahngesellschaft erklärte, dass in deren Zügen ohne eine Vereinbarung „kein anderes Subjekt einen Dienst durchführen kann“.[137]

Der slowakische Polizeipräsident Tibor Gašpar entgegnete jedoch, dass der Polizei bezogen auf die Zug-Patrouillen der ĽSNS die Hände gebunden seien, solange deren Wachpersonal über gültige Fahrtickets verfüge und die Gesetze einhalte. Gleichzeitig appellierte Gašpar an die Politiker, sie mögen die Tätigkeit der verfassungsrechtlich bestimmten Staatsorgane respektieren und Versuche unterlassen, diese durch andere ersetzen.[138] Die slowakische Regierung reagierte im Jahr 2017 auf die Patrouillen der Kotleba-Partei mit neuen gesetzlichen Regelungen, nach welchen die Sicherheit ausschließlich unter die Zuständigkeit der Polizei oder der Verkehrsbehörden fällt. Die Aktivisten der ĽSNS gingen ihren Patrouille-Tätigkeiten in den Zügen jedoch auch weiterhin nach. Sie erklärten fortan, einfach nur mit den Zügen herumzufahren. Die Sprecherin des Polizeipräsidiums erklärte hierauf, dass man diese Personen nicht wegen ihres grünen Parteihemds belangen könne und sie über gültige Fahrticktets verfügten.[139] Die Zug-Patrouillen der ĽSNS führten zu keiner einzigen Festnahme eines im Wagen aktiven Kriminellen, wurden jedoch von Medien als der erfolgreichste propagandistische Schachzug der Partei beurteilt. Dennoch nahm die Aktivität der ĽSNS in den Zügen seit 2018 ab.[140] Konkretere Anträge der Kotleba-Partei zur Gründung einer „Heimwehr“ wurden 2019 vom slowakischen Vertreter der Generalstaatsanwalt Ivan Minár verurteilt, der dieses Vorhaben unter anderem ebenfalls mit der Rodobrana verglich.[141]

LiteraturBearbeiten

Detailstudien, Zeitschriftsartikel und Kapitel aus Monographien

  • Miloslav Čaplovič: Branné organizácie v Československu 1918–1939 (so zreteľom na Slovensko) [= Wehrorganisationen in der Tschechoslowakei 1918–1939 (Mit Fokus auf die Slowakei)]. Ministerstvo obrany Slovenskej republiky, Bratislava 2001, ISBN 80-88842-51-4. (slowakisch)
  • Miloslav Čaplovic: Rodobrana. In: História revue, Band 1, Nr. 5, 2001, S. 12–14. (slowakisch)
  • Miloslav Čaplovic: K niektorým otázkam vzniku a organizačného vývoja rodobrany v rokoch 1923–1929 [= Zu einigen Fragen der Entstehung und der organisatorischen Entwicklung der Rodobrana in den Jahren 1923–1929]. In: Vojenské obzory, Band 3, Nr. 1, 1996, S. 53–65. (slowakisch)
  • Yeshayahu A. Jelinek: Storm-Troopers in Slovakia: The Rodobrana and the Hlinka Guard. In: Journal of Contemporary History. Band 6, Nr. 3, 1971, S. 97–119.
  • Anton Hruboň et al. (Hg.): Fašizmus náš slovenský. Korene, podoby a reflexie politickej kultúry fašizmu na Slovensku (1919–1945) [= Unser slowakischer Faschismus. Wurzeln, Gestalten und Reflexionen der politischen Kultur des Faschismus in der Slowakei (1919–1945)]. Premedia, Bratislava 2021. (slowakisch)
  • Anton Hruboň: Alexander Mach – Radikál z povolania [= Alexander Mach – Ein Berufsradikaler]. Premedia Verlag, Bratislava 2018, ISBN 978-80-8159-667-4. (slowakisch)
    • Zur Rodobrana insbesondere das Kapitel Srdcom fašista [= Ein Faschist von Herzen], S. 32–76.
  • Anton Hruboň: Fašistický mýtus znovuzrodenia v kontexte ideológie Národnej obce fašistickej a Rodobrany [= Der faschistische Mythos der Wiedergeburt im Kontext der Ideologie der Nationalen Faschistischen Gemeinde und der Rodorana]. In: Český časopis historický, Band 113, Nr. 2, 2015, S. 454–487. (slowakisch)
  • Vojtech Kárpáty: Obnovenie Rodobrany a vývoj jej organizačnej štruktúry v rokoch 1938–1940 [= Die Erneuerung der Rodobrana und die Entwicklung ihrer organisatorischen Struktur in den Jahren 1938–1940]. In: Peter Mičko, Michal Šmigeľ (Hrsg.): Slovenská republika 1939–1945 očami mladých historikov IV [= Die Slowakische Republik 1939–1945 in den Augen der jungen Historiker IV]. Katedra histórie FHV UMB/ Ústav vedy a výskumu UMB, Banská Bystrica 2005, ISBN 80-8083-147-5, S. 89–100. (slowakisch) (PDF)
  • Thomas Lorman: The Making of the Slovak People’s Party: Religion, Nationalism and the Culture War in Early 20th-Century Europe. Bloomsbury Academic, London/ New York 2019, ISBN 978-1-350-10937-7.
    • Zur Rodobrana insbesondere das Kapitel The fascist influence and the Rodobrana, S. 198–202.
  • Peter Sokolovič: Hlinkova garda 1938–1945 [= Die Hlinka-Garde 1938–1945]. Ústav pamäti národa, Bratislava 2009, ISBN 978-80-89335-10-7. (slowakisch) (PDF)
    • Zur Rodobrana insbesondere das Kapitel Predchodkyňa HG [= Die Vorgängerin der HG], S. 22–35.
  • Sabine Witt: Nationalistische Intellektuelle in der Slowakei 1918–1945. Kulturelle Praxis zwischen Sakralisierung und Säkularisierung (= Ordnungssysteme. Studien zur Ideengeschichte der Neuzeit. Band 44). Walter de Gruyter, Berlin/ München/ Boston 2015, ISBN 978-3-11-035930-5.
    • Zur Rodobrana insbesondere das Kapitel Gewaltbereite Rodobrana: Aneignung fremder Strategien, S. 266–269.

Überblicksdarstellungen und weiterführende Literatur

  • Jakub Drábik: Fašizmus [= Faschismus]. Verlag Premedia, Bratislava 2019, ISBN 978-80-8159-781-7. (slowakisch)
  • James R. Felak: „At the Price of the Republic“: Hlinka's Slovak People's Party, 1929–1938 (= Series in Russian and Easteuropean Studies, no. 20), University of Pittsburgh Press, Pittsburgh 1994, ISBN 0-8229-3779-4.
  • Jörg K. Hoensch: Slovakia: “One God, One People, One Party!” The Development, Aims, and Failure of Political Catholicism. In: Richard J. Wolff, Jörg K. Hoensch (Hrsg.): Catholics, the State, and the European Radical Right, 1919–1945. (= Atlantic Studies on Society in Change, Nr. 50) Boulder, CO: Social Science Monographs, New York 1987, ISBN 0-88033-126-7, S. 158–181.
  • Jörg K. Hoensch: Die Slowakei und Hitlers Ostpolitik. Hlinkas Slowakische Volkspartei zwischen Separation und Autonomie 1938/1939. Böhlau Verlag, Köln/ Graz 1965.
  • Anton Hruboň: Prečo slovenská historiografia a spoločnosť potrebujú novú paradigmu európskeho fašizmus? Poznámky (nielen) k monografii Jakuba Drábika [= Warum brauchen die slowakische Historiographie und Gesellschaft ein neues Paradigma des europäischen Faschismus? Anmerkungen (nicht nur) zur Monographie Jakub Drábiks]. In: Historický časopis, Band 68, Nr. 2, 2020, S. 335–351 (slowakisch, PDF).
  • Anton Hruboň: Influence of Italian Fascism on Political Scene of Interwar Slovakia (1922–1938). In: East European History, Band 4, Nr. 2, 2016, S. 58–65.
    • Eine leicht veränderte slowakische Version des Artikels ist Anton Hruboň: Taliansky fašizmus ako modernizačný prvok slovenskej politickej scény v medzivojnovom a vojnovom období [= Der italienische Faschismus als modernisierendes Element der slowakischen politischen Szene in der Zwischenkriegszeit und während des Krieges]. In: Vojnová kronika, Band 5, Nr. 2, 2016, S. 3–13. (slowakisch)
  • Yeshayahu A. Jelinek: The Parish Republic: Hlinka's Slovak People's Party 1939–1945 (= East European Monographs. Nr. XIV). East European Quarterly/ Boulder, New York/ London 1976, ISBN 0-914710-07-9.
  • Ivan Kamenec: Demokratický systém a extrémne politické prúdy na Slovensku v medzivojnovom období [= Das demokratische System und extreme politische Strömungen in der Slowakei der Zwischenkriegszeit]. In: Valerián Bystrický (Hrsg.): Slovensko v politickom systéme Československa. Materiály z vedeckého sympózia Častá 11.-13. novembra 1991 [= Die Slowakei im politischen System der Tschechoslowakei. Materialien vom wissenschaftlichen Symposium Častá 11.–13. November 1991]. Slovenská národná rada - Historický ústav SAV, Bratislava 1992, S. 113–120. (slowakisch)
  • Vojtech Kárpáty: Symbolika Hlinkovej gardy [= Symbolik der Hlinka-Garde]. In: Pamäť národa, Band VIII, Nr. 4, 2012, S. 3–24. (slowakisch) (PDF)
  • Borut Klabjan: Taliansko a Slovensko vo vojne. Vpliv talienského fašizmus na Slovensku pred druhou svetovou vojnou a počas nej [= Italien und die Slowakei im Krieg. Der Einfluss des italienischen Faschismus in der Slowakei vor und während des Zweiten Weltkrieges]. In: Historický časopis, Band 53, Nr. 3, 2006, S. 451–470. (slowakisch mit deutscher Zusammenfassung im Anhang)
  • Natália Krajčovičová: Slovakia in Czechoslovakia, 1918–1938. In: Mikuláš Teich, Dušan Kováč, Martin D. Brown (Hrsg.): Slovakia in History. Cambridge University Press, Cambridge u. a. 2011, ISBN 978-0-521-80253-6, S. 137–156.
  • Ľubomír Lipták: Das politische System der slowakischen Republik 1939–1945. In: Erwin Oberländer (Hrsg.): Autoritäre Regime in Ostmittel- und Südosteuropa 1919–1944. 2., um ein Nachwort ergänzte Auflage, Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 2017 [2001], ISBN 978-3-506-78585-5, S. 299–336.
  • Victor S. Mamatey: Die Entwicklung der Tschechoslowakischen Demokratie 1920–1938. In: Victor S. Mamatey, Radomír Luža: Geschichte der Tschechoslowakischen Republik 1918–1948. Verlag Böhlau, Wien/ Köln/ Graz 1980 [englische Originalausgabe 1973], ISBN 3-250-07114-X, S. 109–179.
  • Miroslav Mareš, Daniel Milo: Vigilantism against Migrants and Minorities in Slovakia and the Czech Republic. In: Tore Bjørgo, Miroslav Mareš (Hrsg.): Vigilantism against Migrants and Minorities. Routledge, Abington/ New York 2019, ISBN 978-1-138-49380-3, S. 129–150. (online)
  • Ernst Nolte: Die faschistischen Bewegungen. (= dvt-Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts) 9. Auflage, Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1984 [Originalausgabe 1966], ISBN 3-423-04004-1.
  • Stanley Payne: Geschichte des Faschismus. Aufstieg und Fall einer europäischen Bewegung. Tosa Verlag, Wien 2006 [englische Originalausgabe 1995], ISBN 978-3-85003-037-3.
  • Roland Schönfeld: Slowakei. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Verlag Friedrich Pustet/ Südosteuropa-Gesellschaft, Regensburg 2000, ISBN 3-7917-1723-5.
  • Miloslav Szabó: “For God and Nation”: Catholicism and the Far-Right in the Central European Context (1918–1945). In: Historický časopis, Band 66, Nr. 5, 2019, S. 885–900.
  • Miloslav Szabó: Klérofašisti. Slovenskí kňazi a pokušenie radikálnej politiky (1935–1945) [= Klerikalfaschisten. Slowakische Priester und die Verführung der radikalen Politik (1935–1945)]. Verlag Slovart, o. O. 2019, ISBN 978-80-556-3902-4. (slowakisch) (Englische Rezension)
  • James Mace Ward: Priest, Politician, Collaborator: Jozef Tiso and the Making of Fascist Slovakia. Cornell University Press, Ithaca/ London 2013, ISBN 978-0-8014-4988-8.

AnmerkungenBearbeiten

  1. Eintrag zu rod auf dem Online-Wörterbuch slovnik.sk, abgerufen am 19. März 2021.
  2. Eintrag zu obrana auf dem Online-Wörterbuch slovnik.sk, abgerufen am 19. März 2021.
  3. Jörg K. Hoensch: , S. 8; Ľubomír Lipták: Das politische System der slowakischen Republik 1939–1945. In: Erwin Oberländer (Hrsg.): Autoritäre Regime in Ostmittel- und Südosteuropa 1919–1944. 2., um ein Nachwort ergänzte Auflage, Paderborn 2017 [2001], S. 299–336, hier S. 302; Sabine Witt: Nationalistische Intellektuelle in der Slowakei 1918–1945. Kulturelle Praxis zwischen Sakralisierung und Säkularisierung. Berlin/ München/ Boston 2015, S. 96 u. 131.
  4. Milan Stanislav Ďurica: Vojtech Tuka. In: Mathias Bernath, Karl Nehring (Hrsg.): Biographisches Lexikon zur Geschichte Südosteuropas. Band 4, München 1981, S. 364–365 Onlineausgabe, abgerufen am 20. Februar 2021.
  5. Roland Schönfeld: Slowakei. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Regensburg 2000, S. 86.
  6. Ľubomír Lipták: Das politische System der slowakischen Republik 1939–1945. In: Erwin Oberländer (Hrsg.): Autoritäre Regime in Ostmittel- und Südosteuropa 1919–1944. 2., um ein Nachwort ergänzte Auflage, Paderborn 2017 [2001], S. 299–336, hier S. 304.
  7. Victor S. Mamatey: Die Entwicklung der Tschechoslowakischen Demokratie 1920–1938. In: Victor S. Mamatey, Radomír Luža: Geschichte der Tschechoslowakischen Republik 1918–1948. Wien/ Köln/ Graz 1980 [1973], S. 109–179, hier S. 137.
  8. Anton Hruboň: Influence of Italian Fascism on Political Scene of Interwar Slovakia (1922–1938). In: East European History, Band 4, Nr. 2, 2016, S. 58–65, hier S. 60; Natália Krajčovičová: Slovakia in Czechoslovakia, 1918–1938. In: Mikuláš Teich, Dušan Kováč, Martin D. Brown (Hrsg.): Slovakia in History. Cambridge u. a. 2011, S. 137–156, hier S. 147; Miloslav Szabó: “For God and Nation”: Catholicism and the Far-Right in the Central European Context (1918–1945). In: Historický časopis, Band 66, Nr. 5, 2019, S. 885–900, hier S. 895.
  9. Thomas Lorman: The Making of the Slovak People’s Party: Religion, Nationalism and the Culture War in Early 20th-Century Europe. London/ New York 2019, S. 195.
  10. Miroslav Mareš, Daniel Milo: Vigilantism against Migrants and Minorities in Slovakia and the Czech Republic. In: Tore Bjørgo, Miroslav Mareš (Hrsg.): Vigilantism against Migrants and Minorities. Abington/ New York 2019, S. 129–150, hier S. 132.
  11. James Mace Ward: Priest, Politician, Collaborator: Jozef Tiso and the Making of Fascist Slovakia. Ithaca/ London 2013, S. 94.
  12. Jörg K. Hoensch: Slovakia: “One God, One People, One Party!” The Development, Aims, and Failure of Political Catholicism. In: Richard J. Wolff, Jörg K. Hoensch (Hrsg.): Catholics, the State, and the European Radical Right, 1919–1945. New York 1987, S. 158–181, hier S. 163.
  13. Sabine Witt: Nationalistische Intellektuelle in der Slowakei 1918–1945. Kulturelle Praxis zwischen Sakralisierung und Säkularisierung. Berlin/ München/ Boston 2015, S. 267.
  14. Miloslav Čaplovic: Rodobrana. In: História revue, Band 1, Nr. 5, 2001, S. 12–14, hier S. 12 (slowakisch); Anton Hruboň: Alexander Mach – Radikál z povolania [= Alexander Mach – Ein Berufsradikaler]. Bratislava 2018, S. 35 (slowakisch); Peter Sokolovič: Hlinkova garda 1938–1945 [= Die Hlinka-Garde 1938–1945]. Bratislava 2009, S. 22 f (slowakisch).
  15. Anton Hruboň: Alexander Mach – Radikál z povolania [= Alexander Mach – Ein Berufsradikaler]. Bratislava 2018, S. 35 f (slowakisch).
  16. Anton Hruboň: Alexander Mach – Radikál z povolania [= Alexander Mach – Ein Berufsradikaler]. Bratislava 2018, S. 36 u. 41 (slowakisch).
  17. Peter Sokolovič: Hlinkova garda 1938–1945 [= Die Hlinka-Garde 1938–1945]. Bratislava 2009, S. 25.
  18. Miloslav Čaplovic: Rodobrana. In: História revue, Band 1, Nr. 5, 2001, S. 12–14, hier S. 13 (slowakisch); Anton Hruboň: Alexander Mach – Radikál z povolania [= Alexander Mach – Ein Berufsradikaler]. Bratislava 2018, S. 41 f (slowakisch); Peter Sokolovič: Hlinkova garda 1938–1945 [= Die Hlinka-Garde 1938–1945]. Bratislava 2009, S. 24 (slowakisch).
  19. Miloslav Čaplovic: Rodobrana. In: História revue, Band 1, Nr. 5, 2001, S. 12–14, hier S. 13 (slowakisch)
  20. Anton Hruboň: Alexander Mach – Radikál z povolania [= Alexander Mach – Ein Berufsradikaler]. Bratislava 2018, S. 42 (slowakisch).
  21. Peter Sokolovič: Hlinkova garda 1938–1945 [= Die Hlinka-Garde 1938–1945]. Bratislava 2009, S. 32 f (slowakisch)
  22. Miloslav Čaplovic: Rodobrana. In: História revue, Band 1, Nr. 5, 2001, S. 12–14, hier S. 13 (slowakisch); Anton Hruboň: Alexander Mach – Radikál z povolania [= Alexander Mach – Ein Berufsradikaler]. Bratislava 2018, S. 43 (slowakisch).
  23. Miloslav Čaplovic: Rodobrana. In: História revue, Band 1, Nr. 5, 2001, S. 12–14, hier S. 13 f (slowakisch); Anton Hruboň: Alexander Mach – Radikál z povolania [= Alexander Mach – Ein Berufsradikaler]. Bratislava 2018, S. 44 (slowakisch).
  24. Anton Hruboň: Alexander Mach – Radikál z povolania [= Alexander Mach – Ein Berufsradikaler]. Bratislava 2018, S. 43–46 (slowakisch).
  25. Anton Hruboň: Alexander Mach – Radikál z povolania [= Alexander Mach – Ein Berufsradikaler]. Bratislava 2018, S. 46–48 (slowakisch).
  26. Miloslav Čaplovic: Rodobrana. In: História revue, Band 1, Nr. 5, 2001, S. 12–14, hier S. 14 (slowakisch).
  27. Sabine Witt: Nationalistische Intellektuelle in der Slowakei 1918–1945. Kulturelle Praxis zwischen Sakralisierung und Säkularisierung. Berlin/ München/ Boston 2015, S. 266.
  28. Vojtech Kárpáty: Obnovenie Rodobrany a vývoj jej organizačnej štruktúry v rokoch 1938–1940 [= Die Erneuerung der Rodobrana und die Entwicklung ihrer organisatorischen Struktur in den Jahren 1938–1940]. In: Peter Mičko, Michal Šmigeľ (Hrsg.): Slovenská republika 1939–1945 očami mladých historikov IV [= Die Slowakische Republik 1939–1945 in den Augen der jungen Historiker IV]. Banská Bystrica 2005, S. 89–100, hier S. 90 (slowakisch).
  29. Anton Hruboň: Alexander Mach – Radikál z povolania [= Alexander Mach – Ein Berufsradikaler]. Bratislava 2018, S. 74 f (slowakisch).
  30. Anton Hruboň: Alexander Mach – Radikál z povolania [= Alexander Mach – Ein Berufsradikaler]. Bratislava 2018, S. 77 f (slowakisch); Sabine Witt: Nationalistische Intellektuelle in der Slowakei 1918–1945. Kulturelle Praxis zwischen Sakralisierung und Säkularisierung. Berlin/ München/ Boston 2015, S. 97.
  31. Yeshayahu A. Jelinek: Storm-Troopers in Slovakia: The Rodobrana and the Hlinka Guard. In: Journal of Contemporary History. Band 6, Nr. 3, 1971, S. 97–119, hier S. 101.
  32. Anton Hruboň: Alexander Mach – Radikál z povolania [= Alexander Mach – Ein Berufsradikaler]. Bratislava 2018, S. 68 f (slowakisch).
  33. Anton Hruboň: Alexander Mach – Radikál z povolania [= Alexander Mach – Ein Berufsradikaler]. Bratislava 2018, S. 69 (slowakisch).
  34. Anton Hruboň: Alexander Mach – Radikál z povolania [= Alexander Mach – Ein Berufsradikaler]. Bratislava 2018, S. 69 f (slowakisch).
  35. Anton Hruboň: Alexander Mach – Radikál z povolania [= Alexander Mach – Ein Berufsradikaler]. Bratislava 2018, S. 37 u. 88 (slowakisch); Yeshayahu A. Jelinek: Storm-Troopers in Slovakia: The Rodobrana and the Hlinka Guard. In: Journal of Contemporary History. Band 6, Nr. 3, 1971, S. 97–119, S. 99 f.
  36. Miloslav Čaplovic: Rodobrana. In: História revue, Band 1, Nr. 5, 2001, S. 12–14, hier S. 13 (slowakisch); Yeshayahu A. Jelinek: Storm-Troopers in Slovakia: The Rodobrana and the Hlinka Guard. In: Journal of Contemporary History. Band 6, Nr. 3, 1971, S. 97–119, hier S. 99.
  37. Anton Hruboň: Alexander Mach – Radikál z povolania [= Alexander Mach – Ein Berufsradikaler]. Bratislava 2018, S. 70 f u. 77 (slowakisch).
  38. Anton Hrubon: Taliansky fašizmus ako modernizačný prvok slovenskej politickej scény v medzivojnovom a vojnovom období [= Der italienische Faschismus als modernisierendes Element der slowakischen politischen Szene in der Zwischenkriegszeit und während des Krieges]. In: Vojnová kronika, Band 5, Nr. 2, 2016, S. 3–13, hier S. 7 (slowakisch); Ľubomír Lipták: Das politische System der slowakischen Republik 1939–1945. In: Erwin Oberländer (Hrsg.): Autoritäre Regime in Ostmittel- und Südosteuropa 1919–1944. 2., um ein Nachwort ergänzte Auflage, Paderborn 2017 [2001], S. 299–336, hier S. 305; Peter Sokolovič: Hlinkova garda 1938–1945 [= Die Hlinka-Garde 1938–1945]. Bratislava 2009, S. 32.
  39. Jakub Drábik: Fašizmus [= Faschismus]. Bratislava 2019, S. 463 f (slowakisch); Yeshayahu A. Jelinek: Storm-Troopers in Slovakia: The Rodobrana and the Hlinka Guard. In: Journal of Contemporary History. Band 6, Nr. 3, 1971, S. 97–119, hier S. 100; Ľubomír Lipták: Das politische System der slowakischen Republik 1939–1945. In: Erwin Oberländer (Hrsg.): Autoritäre Regime in Ostmittel- und Südosteuropa 1919–1944. 2., um ein Nachwort ergänzte Auflage, Paderborn 2017 [2001], S. 299–336, hier S. 305; Thomas Lorman: The Making of the Slovak People’s Party: Religion, Nationalism and the Culture War in Early 20th-Century Europe. London/ New York 2019, S. 187 f; Stanley Payne: Geschichte des Faschismus. Aufstieg und Fall einer europäischen Bewegung. Wien 2006 [1995], S. 377.
  40. Jörg K. Hoensch: Slovakia: “One God, One People, One Party!” The Development, Aims, and Failure of Political Catholicism. In: Richard J. Wolff, Jörg K. Hoensch (Hrsg.): Catholics, the State, and the European Radical Right, 1919–1945. New York 1987, S. 158–181, hier S. 164 u. 168.
  41. Thomas Lorman: The Making of Slovak People's Party. Religion, Nationalism and the Culture War in Early 20th-Century Europe. London/New York 2019, S. 192.
  42. Ľubomír Lipták: Das politische System der slowakischen Republik 1939–1945. In: Erwin Oberländer (Hrsg.): Autoritäre Regime in Ostmittel- und Südosteuropa 1919–1944. 2., um ein Nachwort ergänzte Auflage, Paderborn 2017 [2001], S. 299–336, hier S. 305; Thomas Lorman: The Making of Slovak People's Party. Religion, Nationalism and the Culture War in Early 20th-Century Europe. London/New York 2019, S. 202.
  43. Yeshayahu A. Jelinek: Storm-Troopers in Slovakia: The Rodobrana and the Hlinka Guard. In: Journal of Contemporary History. Band 6, Nr. 3, 1971, S. 97–119, hier S. 102; Yeshayahu A. Jelinek: The Parish Republic: Hlinka's Slovak People's Party 1939–1945. New York/ London 1976, S. 16.
  44. Jakub Drábik: Skutočný problém v súčasnosti nepredstavuje fašizmus, ale populistické hnutia, využívajúce jeho agendu a rétoriku [= Das wahre Problem der Gegenwart stellt nicht der Faschismus dar, sondern populistische Bewegungen, die seine Agenda und Rhetorik ausnutzen]. In: postbellum.sk, Text aus dem Vierteljahresheft Príbehy 20. storočia [= Geschichten des 20. Jahrhunderts], 1/2018, abgerufen am 11. Februar 2021 (slowakisch); James R. Felak: „At the Price of the Republic“: Hlinka's Slovak People's Party, 1929–1938. Pittsburgh 1994, S. 117 u. 125 f; Jörg K. Hoensch: Slovakia: “One God, One People, One Party!” The Development, Aims, and Failure of Political Catholicism. In: Richard J. Wolff, Jörg K. Hoensch (Hrsg.): Catholics, the State, and the European Radical Right, 1919–1945. New York 1987, S. 158–181, hier S. 164; Yeshayahu A. Jelinek: Storm-Troopers in Slovakia: The Rodobrana and the Hlinka Guard. In: Journal of Contemporary History. Band 6, Nr. 3, 1971, S. 97–119, hier S. 102 u. 108; Thomas Lorman: The Making of the Slovak People’s Party: Religion, Nationalism and the Culture War in Early 20th-Century Europe. London/ New York 2019, S. 204; Sabine Witt: Nationalistische Intellektuelle in der Slowakei 1918–1945. Kulturelle Praxis zwischen Sakralisierung und Säkularisierung. Berlin/ München/ Boston 2015, S. 127 f. u. 273.
  45. Yeshayahu A. Jelinek: Storm-Troopers in Slovakia: The Rodobrana and the Hlinka Guard. In: Journal of Contemporary History. Band 6, Nr. 3, 1971, S. 97–119, hier S. 102.
  46. Jörg K. Hoensch: Die Slowakei und Hitlers Ostpolitik. Hlinkas Slowakische Volkspartei zwischen Separation und Autonomie 1938/1939. Köln/ Graz 1965, S. 127; Thomas Lorman: The Making of the Slovak People’s Party: Religion, Nationalism and the Culture War in Early 20th-Century Europe. London/ New York 2019, S. 193, 198–206.
  47. Thomas Lorman: The Making of the Slovak People’s Party: Religion, Nationalism and the Culture War in Early 20th-Century Europe. London/ New York 2019, S. 193.
  48. Jörg K. Hoensch: Slovakia: “One God, One People, One Party!” The Development, Aims, and Failure of Political Catholicism. In: Richard J. Wolff, Jörg K. Hoensch (Hrsg.): Catholics, the State, and the European Radical Right, 1919–1945. New York 1987, S. 158–181, hier S. 164; Yeshayahu A. Jelinek: Storm-Troopers in Slovakia: The Rodobrana and the Hlinka Guard. In: Journal of Contemporary History. Band 6, Nr. 3, 1971, S. 97–119, hier S. 101 f; Yeshayahu A. Jelinek: The Parish Republic: Hlinka's Slovak People's Party 1939–1945. New York/ London 1976, S. 12, 15 f. u. 63.
  49. James R. Felak: „At the Price of the Republic“: Hlinka's Slovak People's Party, 1929–1938. Pittsburgh 1994, S. 165–167; Jörg K. Hoensch: Slovakia: “One God, One People, One Party!” The Development, Aims, and Failure of Political Catholicism. In: Richard J. Wolff, Jörg K. Hoensch (Hrsg.): Catholics, the State, and the European Radical Right, 1919–1945. New York 1987, S. 158–181, hier S. 162; Thomas Lorman: The Making of the Slovak People’s Party: Religion, Nationalism and the Culture War in Early 20th-Century Europe. London/ New York 2019, S. 193 f.
  50. James R. Felak: „At the Price of the Republic“: Hlinka's Slovak People's Party, 1929–1938. Pittsburgh 1994, S. 165–167; Jörg K. Hoensch: Slovakia: “One God, One People, One Party!” The Development, Aims, and Failure of Political Catholicism. In: Richard J. Wolff, Jörg K. Hoensch (Hrsg.): Catholics, the State, and the European Radical Right, 1919–1945. New York 1987, S. 158–181, hier S. 164; Sabine Witt: Nationalistische Intellektuelle in der Slowakei 1918–1945. Kulturelle Praxis zwischen Sakralisierung und Säkularisierung. Berlin/ München/ Boston 2015, S. 98 f.
  51. Jörg K. Hoensch: Die Slowakei und Hitlers Ostpolitik. Hlinkas Slowakische Volkspartei zwischen Separation und Autonomie 1938/1939. Köln/ Graz 1965, S. 33 f; James Mace Ward: Priest, Politician, Collaborator: Jozef Tiso and the Making of Fascist Slovakia. Ithaca/ London 2013, S. 145–147; Sabine Witt: Nationalistische Intellektuelle in der Slowakei 1918–1945. Kulturelle Praxis zwischen Sakralisierung und Säkularisierung. Berlin/ München/ Boston 2015, S. 98 f.
  52. Jörg K. Hoensch: Die Slowakei und Hitlers Ostpolitik. Hlinkas Slowakische Volkspartei zwischen Separation und Autonomie 1938/1939. Köln/ Graz 1965, S. 34 f.
  53. Jakub Drábik: Fašizmus [= Faschismus]. Bratislava 2019, S. 409 (slowakisch); Vojtech Kárpáty: Obnovenie Rodobrany a vývoj jej organizačnej štruktúry v rokoch 1938–1940 [= Die Erneuerung der Rodobrana und die Entwicklung ihrer organisatorischen Struktur in den Jahren 1938–1940]. In: Peter Mičko, Michal Šmigeľ (Hrsg.): Slovenská republika 1939–1945 očami mladých historikov IV [= Die Slowakische Republik 1939–1945 in den Augen der jungen Historiker IV]. Banská Bystrica 2005, S. 89–100, hier S. 91 (slowakisch); Peter Sokolovič: Hlinkova garda 1938–1945 [= Die Hlinka-Garde 1938–1945]. Bratislava 2009, S. 42 (slowakisch).
  54. Yeshayahu A. Jelinek: Storm-Troopers in Slovakia: The Rodobrana and the Hlinka Guard. In: Journal of Contemporary History. Band 6, Nr. 3, 1971, S. 97–119, hier S. 103; Peter Sokolovič: Hlinkova garda 1938–1945 [= Die Hlinka-Garde 1938–1945]. Bratislava 2009, S. 37 (slowakisch).
  55. Peter Sokolovič: Hlinkova garda 1938–1945 [= Die Hlinka-Garde 1938–1945]. Bratislava 2009, S. 34 (slowakisch).
  56. Yeshayahu A. Jelinek: The Parish Republic: Hlinka's Slovak People's Party 1939–1945. New York/ London 1976, S. 20.
  57. Yeshayahu A. Jelinek: Storm-Troopers in Slovakia: The Rodobrana and the Hlinka Guard. In: Journal of Contemporary History. Band 6, Nr. 3, 1971, S. 97–119, hier S. 105.
  58. Yeshayahu A. Jelinek: Storm-Troopers in Slovakia: The Rodobrana and the Hlinka Guard. In: Journal of Contemporary History. Band 6, Nr. 3, 1971, S. 97–119, hier S. 105; Vojtech Kárpáty: Obnovenie Rodobrany a vývoj jej organizačnej štruktúry v rokoch 1938–1940 [= Die Erneuerung der Rodobrana und die Entwicklung ihrer organisatorischen Struktur in den Jahren 1938–1940]. In: Peter Mičko, Michal Šmigeľ (Hrsg.): Slovenská republika 1939–1945 očami mladých historikov IV [= Die Slowakische Republik 1939–1945 in den Augen der jungen Historiker IV]. Banská Bystrica 2005, S. 89–100, hier S. 91 (slowakisch).
  59. Vojtech Kárpáty: Obnovenie Rodobrany a vývoj jej organizačnej štruktúry v rokoch 1938–1940 [= Die Erneuerung der Rodobrana und die Entwicklung ihrer organisatorischen Struktur in den Jahren 1938–1940]. In: Peter Mičko, Michal Šmigeľ (Hrsg.): Slovenská republika 1939–1945 očami mladých historikov IV [= Die Slowakische Republik 1939–1945 in den Augen der jungen Historiker IV]. Banská Bystrica 2005, S. 89–100, hier S. 91. (slowakisch)
  60. Yeshayahu A. Jelinek: Storm-Troopers in Slovakia: The Rodobrana and the Hlinka Guard. In: Journal of Contemporary History. Band 6, Nr. 3, 1971, S. 97–119, hier S. 105; Yeshayahu A. Jelinek: The Parish Republic: Hlinka's Slovak People's Party 1939–1945. New York/ London 1976, S. 26.
  61. Ľubomír Lipták: Das politische System der slowakischen Republik 1939–1945. In: Erwin Oberländer (Hrsg.): Autoritäre Regime in Ostmittel- und Südosteuropa 1919–1944. 2., um ein Nachwort ergänzte Auflage, Paderborn 2017 [2001], S. 299–336, hier S. 305 u. 317–319.
  62. Yeshayahu A. Jelinek: Storm-Troopers in Slovakia: The Rodobrana and the Hlinka Guard. In: Journal of Contemporary History. Band 6, Nr. 3, 1971, S. 97–119, hier S. 105; Vojtech Kárpáty: Obnovenie Rodobrany a vývoj jej organizačnej štruktúry v rokoch 1938–1940 [= Die Erneuerung der Rodobrana und die Entwicklung ihrer organisatorischen Struktur in den Jahren 1938–1940]. In: Peter Mičko, Michal Šmigeľ (Hrsg.): Slovenská republika 1939–1945 očami mladých historikov IV [= Die Slowakische Republik 1939–1945 in den Augen der jungen Historiker IV]. Banská Bystrica 2005, S. 89–100, hier S. 92 u. 98 f (slowakisch).
  63. Vojtech Kárpáty: Obnovenie Rodobrany a vývoj jej organizačnej štruktúry v rokoch 1938–1940 [= Die Erneuerung der Rodobrana und die Entwicklung ihrer organisatorischen Struktur in den Jahren 1938–1940]. In: Peter Mičko, Michal Šmigeľ (Hrsg.): Slovenská republika 1939–1945 očami mladých historikov IV [= Die Slowakische Republik 1939–1945 in den Augen der jungen Historiker IV]. Banská Bystrica 2005, S. 89–100, hier S. 92 (slowakisch).
  64. Yeshayahu A. Jelinek: Storm-Troopers in Slovakia: The Rodobrana and the Hlinka Guard. In: Journal of Contemporary History, Band 6, Nr. 3, 1971, S. 97–119, hier S. 109; Vojtech Kárpáty: Obnovenie Rodobrany a vývoj jej organizačnej štruktúry v rokoch 1938–1940 [= Die Erneuerung der Rodobrana und die Entwicklung ihrer organisatorischen Struktur in den Jahren 1938–1940]. In: Peter Mičko, Michal Šmigeľ (Hrsg.): Slovenská republika 1939–1945 očami mladých historikov IV [= Die Slowakische Republik 1939–1945 in den Augen der jungen Historiker IV]. Banská Bystrica 2005, S. 89–100, hier S. 100 (slowakisch); Peter Sokolovič: Hlinkova garda 1938–1945 [= Die Hlinka-Garde 1938–1945]. Bratislava 2009, S. 251 (slowakisch).
  65. Vojtech Kárpáty: Obnovenie Rodobrany a vývoj jej organizačnej štruktúry v rokoch 1938–1940 [= Die Erneuerung der Rodobrana und die Entwicklung ihrer organisatorischen Struktur in den Jahren 1938–1940]. In: Peter Mičko, Michal Šmigeľ (Hrsg.): Slovenská republika 1939–1945 očami mladých historikov IV [= Die Slowakische Republik 1939–1945 in den Augen der jungen Historiker IV]. Banská Bystrica 2005, S. 89–100, hier S. 90 (slowakisch).
  66. Peter Sokolovič: Hlinkova garda 1938–1945 [= Die Hlinka-Garde 1938–1945]. Bratislava 2009, S. 26 (slowakisch).
  67. Miloslav Čaplovic: Rodobrana. In: História revue, Band 1, Nr. 5, 2001, S. 12–14, hier S. 12. (slowakisch)
  68. Anton Hruboň: Alexander Mach – Radikál z povolania [= Alexander Mach – Ein Berufsradikaler]. Bratislava 2018, S. 42 (slowakisch); Peter Sokolovič: Hlinkova garda 1938–1945 [= Die Hlinka-Garde 1938–1945]. Bratislava 2009, S. 27.
  69. Miloslav Čaplovic: Rodobrana. In: História revue, Band 1, Nr. 5, 2001, S. 12–14, hier S. 12 u. 14 (slowakisch); Anton Hruboň: Alexander Mach – Radikál z povolania [= Alexander Mach – Ein Berufsradikaler]. Bratislava 2018, S. 48 (slowakisch).
  70. Anton Hruboň: Alexander Mach – Radikál z povolania [= Alexander Mach – Ein Berufsradikaler]. Bratislava 2018, S. 51 (slowakisch).
  71. Anton Hruboň: Alexander Mach – Radikál z povolania [= Alexander Mach – Ein Berufsradikaler]. Bratislava 2018, S. 54–56. (slowakisch)
  72. Anton Hruboň: Alexander Mach – Radikál z povolania [= Alexander Mach – Ein Berufsradikaler]. Bratislava 2018, S. 56. (slowakisch)
  73. Sabine Witt: Nationalistische Intellektuelle in der Slowakei 1918–1945. Kulturelle Praxis zwischen Sakralisierung und Säkularisierung. Berlin/ München/ Boston 2015, S. 131 u. 268 f.
  74. Anton Hruboň: Alexander Mach – Radikál z povolania [= Alexander Mach – Ein Berufsradikaler]. Bratislava 2018, S. 56. (slowakisch)
  75. Anton Hruboň: Alexander Mach – Radikál z povolania [= Alexander Mach – Ein Berufsradikaler]. Bratislava 2018, S. 57. (slowakisch)
  76. Sabine Witt: Nationalistische Intellektuelle in der Slowakei 1918–1945. Kulturelle Praxis zwischen Sakralisierung und Säkularisierung. Berlin/ München/ Boston 2015, S. 268 f.
  77. Sabine Witt: Nationalistische Intellektuelle in der Slowakei 1918–1945. Kulturelle Praxis zwischen Sakralisierung und Säkularisierung. Berlin/ München/ Boston 2015, S. 267–269.
  78. Zitiert nach Anton Hrubon: Taliansky fašizmus ako modernizačný prvok slovenskej politickej scény v medzivojnovom a vojnovom období [= Der italienische Faschismus als modernisierendes Element der slowakischen politischen Szene in der Zwischenkriegszeit und während des Krieges]. In: Vojnová kronika, Band 5, Nr. 2, 2016, S. 3–13, hier S. 6 (slowakisch).
  79. Anton Hruboň: Alexander Mach – Radikál z povolania [= Alexander Mach – Ein Berufsradikaler]. Bratislava 2018, S. 57 f. (slowakisch); Sabine Witt: Nationalistische Intellektuelle in der Slowakei 1918–1945. Kulturelle Praxis zwischen Sakralisierung und Säkularisierung. Berlin/ München/ Boston 2015, S. 267.
  80. Anton Hruboň: Fašistický mýtus znovuzrodenia v kontexte ideológie Národnej obce fašistickej a Rodobrany [= Der faschistische Mythos der Wiedergeburt im Kontext der Ideologie der Nationalen Faschistischen Gemeinde und der Rodorana]. In: Český časopis historický, Band 113, Nr. 2, 2015, S. 454–487, hier S. 481 (slowakisch).
  81. Anton Hruboň: Fašistický mýtus znovuzrodenia v kontexte ideológie Národnej obce fašistickej a Rodobrany [= Der faschistische Mythos der Wiedergeburt im Kontext der Ideologie der Nationalen Faschistischen Gemeinde und der Rodorana]. In: Český časopis historický, Band 113, Nr. 2, 2015, S. 454–487, hier S. 475 (slowakisch).
  82. Anton Hruboň: Fašistický mýtus znovuzrodenia v kontexte ideológie Národnej obce fašistickej a Rodobrany [= Der faschistische Mythos der Wiedergeburt im Kontext der Ideologie der Nationalen Faschistischen Gemeinde und der Rodorana]. In: Český časopis historický, Band 113, Nr. 2, 2015, S. 454–487, hier S. 475 (slowakisch).
  83. Anton Hruboň: Alexander Mach – Radikál z povolania [= Alexander Mach – Ein Berufsradikaler]. Bratislava 2018, S. 56 u. 59. (slowakisch)
  84. Miloslav Čaplovic: Rodobrana. In: História revue, Band 1, Nr. 5, 2001, S. 12–14, hier S. 14 (slowakisch); Sabine Witt: Nationalistische Intellektuelle in der Slowakei 1918–1945. Kulturelle Praxis zwischen Sakralisierung und Säkularisierung. Berlin/ München/ Boston 2015, S. 268.
  85. Jakub Drábik: Fašizmus [= Faschismus]. Bratislava 2019, S. 407. (slowakisch)
  86. Thomas Lorman: The Making of the Slovak People’s Party: Religion, Nationalism and the Culture War in Early 20th-Century Europe. London/ New York 2019, S. 201.
  87. Zitiert nach Anton Hruboň: Alexander Mach – Radikál z povolania [= Alexander Mach – Ein Berufsradikaler]. Bratislava 2018, S. 52. (slowakisch)
  88. Jakub Drábik: Fašizmus [= Faschismus]. Bratislava 2019, S. 407. (slowakisch)
  89. Sabine Witt: Nationalistische Intellektuelle in der Slowakei 1918–1945. Kulturelle Praxis zwischen Sakralisierung und Säkularisierung. Berlin/ München/ Boston 2015, S. 266.
  90. Thomas Lorman: The Making of the Slovak People’s Party: Religion, Nationalism and the Culture War in Early 20th-Century Europe. London/ New York 2019, S. 197 f; Peter Sokolovič: Hlinkova garda 1938–1945 [= Die Hlinka-Garde 1938–1945]. Bratislava 2009, S. 24 f (slowakisch).
  91. Thomas Lorman: The Making of the Slovak People’s Party: Religion, Nationalism and the Culture War in Early 20th-Century Europe. London/ New York 2019, S. 200.
  92. Miloslav Čaplovic: Rodobrana. In: História revue, Band 1, Nr. 5, 2001, S. 12–14, hier S. 12 f (slowakisch).
  93. Anton Hruboň: Alexander Mach – Radikál z povolania [= Alexander Mach – Ein Berufsradikaler]. Bratislava 2018, S. 44 (slowakisch).
  94. Anton Hruboň: Taliansky fašizmus ako modernizačný prvok slovenskej politickej scény v medzivojnovom a vojnovom období [= Der italienische Faschismus als modernisierendes Element der slowakischen politischen Szene in der Zwischenkriegszeit und während des Krieges]. In: Vojnová kronika, Band 5, Nr. 2, 2016, S. 3–13, hier S. 6 (slowakisch).
  95. Miloslav Čaplovic: Rodobrana. In: História revue, Band 1, Nr. 5, 2001, S. 12–14, hier S. 12 (slowakisch); Thomas Lorman: The Making of the Slovak People’s Party: Religion, Nationalism and the Culture War in Early 20th-Century Europe. London/ New York 2019, S. 200.
  96. Peter Sokolovič: Hlinkova garda 1938–1945 [= Die Hlinka-Garde 1938–1945]. Bratislava 2009, S. 29 (slowakisch).
    Eine andere Organisationsstruktur gibt Lorman an, demzufolge sich die Rodobrana-Mitglieder in Zügen (čata) organisierten, die von einem Kapitän (kapitán) befehligt wurden. An der Spitze der gespanschaftlichen Verwaltungseinheiten der Slowakei hätten die höheren Befehlshaber (župný práporník) gestanden, die alle Tuka als oberstem Befehlshaber (hlavný veliteľ) verpflichtet waren, vgl. Thomas Lorman: The Making of the Slovak People’s Party: Religion, Nationalism and the Culture War in Early 20th-Century Europe. London/ New York 2019, S. 200 f.
  97. Miloslav Čaplovic: Rodobrana. In: História revue, Band 1, Nr. 5, 2001, S. 12–14, hier S. 14 (slowakisch); Vojtech Kárpáty: Obnovenie Rodobrany a vývoj jej organizačnej štruktúry v rokoch 1938–1940 [= Die Erneuerung der Rodobrana und die Entwicklung ihrer organisatorischen Struktur in den Jahren 1938–1940]. In: Peter Mičko, Michal Šmigeľ (Hrsg.): Slovenská republika 1939–1945 očami mladých historikov IV [= Die Slowakische Republik 1939–1945 in den Augen der jungen Historiker IV]. Banská Bystrica 2005, S. 89–100, hier S. 90 (slowakisch).
  98. Miloslav Čaplovic: Rodobrana. In: História revue, Band 1, Nr. 5, 2001, S. 12–14, hier S. 12 (slowakisch); Thomas Lorman: The Making of the Slovak People’s Party: Religion, Nationalism and the Culture War in Early 20th-Century Europe. London/ New York 2019, S. 200.
  99. James Mace Ward: Priest, Politician, Collaborator: Jozef Tiso and the Making of Fascist Slovakia. Ithaca/ London 2013, S. 94.
  100. Miloslav Čaplovic: Rodobrana. In: História revue, Band 1, Nr. 5, 2001, S. 12–14, hier S. 12 (slowakisch); Vojtech Kárpáty: Symbolika Hlinkovej gardy [= Symbolik der Hlinka-Garde]. In: Pamäť národa, Band VIII, Nr. 4, 2012, S. 3–24, hier S. 95 (slowakisch); Thomas Lorman: The Making of the Slovak People’s Party: Religion, Nationalism and the Culture War in Early 20th-Century Europe. London/New York 2019, S. 200.
  101. Yeshayahu A. Jelinek: Storm-Troopers in Slovakia: The Rodobrana and the Hlinka Guard. In: Journal of Contemporary History. Band 6, Nr. 3, 1971, S. 97–119, hier S. 99; Vojtech Kárpáty: Symbolika Hlinkovej gardy [= Symbolik der Hlinka-Garde]. In: Pamäť národa, Band VIII, Nr. 4, 2012, S. 3–24, hier S. 16. (slowakisch)
  102. Vojtech Kárpáty: Slovenská politická symbolika. Idey politických strán a spolkov v 20. storočí pretavené do znakov [= Slowakische politische Symbolik. Die Ideen der politischen Parteien und Vereine im 20. Jahrhundert eingegossen in Wappen]. In: extraplus.sk, März 2011, abgerufen am 21. Februar 2021 (slowakisch); Vojtech Kárpáty: Symbolika Hlinkovej gardy [= Symbolik der Hlinka-Garde]. In: Pamäť národa, Band VIII, Nr. 4, 2012, S. 3–24, hier S. 16 (slowakisch).
  103. Vojtech Kárpáty: Slovenská politická symbolika. Idey politických strán a spolkov v 20. storočí pretavené do znakov [= Slowakische politische Symbolik. Die Ideen der politischen Parteien und Vereine im 20. Jahrhundert eingegossen in Wappen]. In: extraplus.sk, März 2011, abgerufen am 21. Februar 2021 (slowakisch).
  104. Vojtech Kárpáty: Symbolika Hlinkovej gardy [= Symbolik der Hlinka-Garde]. In: Pamäť národa, Band VIII, Nr. 4, 2012, S. 3–24, hier S. 17 (slowakisch).
  105. Anton Hruboň: Alexander Mach – Radikál z povolania [= Alexander Mach – Ein Berufsradikaler]. Bratislava 2018, S. 60 (slowakisch).
  106. Anton Hruboň: Fašistický mýtus znovuzrodenia v kontexte ideológie Národnej obce fašistickej a Rodobrany [= Der faschistische Mythos der Wiedergeburt im Kontext der Ideologie der Nationalen Faschistischen Gemeinde und der Rodorana]. In: Český časopis historický, Band 113, Nr. 2, 2015, S. 454–487, hier S. 476 f (slowakisch).
  107. Miloslav Čaplovic: Rodobrana. In: História revue, Band 1, Nr. 5, 2001, S. 12–14, hier S. 14 (slowakisch).
  108. Jakub Drábik: Fašizmus [= Faschismus]. Bratislava 2019, S. 408 (slowakisch).
  109. Vojtech Kárpáty: Symbolika Hlinkovej gardy [= Symbolik der Hlinka-Garde]. In: Pamäť národa, Band VIII, Nr. 4, 2012, S. 3–24, hier S. 20 f (slowakisch).
  110. Yeshayahu A. Jelinek: Storm-Troopers in Slovakia: The Rodobrana and the Hlinka Guard. In: Journal of Contemporary History. Band 6, Nr. 3, 1971, S. 97–119, hier S. 99.
  111. Ernst Nolte: Die faschistischen Bewegungen. 9. Auflage, München 1984 [1966], S. 248 f. u. 313.
  112. Yeshayahu A. Jelinek: Storm-Troopers in Slovakia: The Rodobrana and the Hlinka Guard. In: Journal of Contemporary History. Band 6, Nr. 3, 1971, S. 97–119, hier S. 100.
  113. Stanley Payne: Geschichte des Faschismus. Aufstieg und Fall einer europäischen Bewegung. Wien 2006 [englische Originalausgabe 1995], S. 377.
  114. Sabine Witt: Nationalistische Intellektuelle in der Slowakei 1918–1945. Kulturelle Praxis zwischen Sakralisierung und Säkularisierung. Berlin/ München/ Boston 2015, S. 131 u. 266.
  115. Miloslav Čaplovič: Branné organizácie v Československu 1918–1939 (so zreteľom na Slovensko) [= Wehrorganisationen in der Tschechoslowakei 1918–1939 (Mit Fokus auf die Slowakei)]. Ministerstvo obrany Slovenskej republiky, Bratislava 2001, ISBN 80-88842-51-4. (slowakisch)
  116. Miloslav Čaplovic: Rodobrana. In: História revue, Band 1, Nr. 5, 2001, S. 12–14, hier S. 14. (slowakisch)
  117. František Vnuk: Mať svoj štát znamená život. Politická biografia Alexandra Macha [= Seinen eigenen Staat zu haben bedeutet Leben. Eine politische Biographie Alexander Machs]. Odkaz/ Ozveny, Bratislava 1991, ISBN 80-85193-11-6, S. 43 u. 47.
  118. Anton Hruboň: Fašistický mýtus znovuzrodenia v kontexte ideológie Národnej obce fašistickej a Rodobrany [= Der faschistische Mythos der Wiedergeburt im Kontext der Ideologie der Nationalen Faschistischen Gemeinschaft und der Rodorana]. In: Český časopis historický, Band 113, Nr. 2, 2015, S. 454–487, hier S. 484 (slowakisch).
  119. Jakub Drábik: Fašizmus [= Faschismus]. Bratislava 2019, S. 406 (slowakisch); Anton Hruboň: Fašistický mýtus znovuzrodenia v kontexte ideológie Národnej obce fašistickej a Rodobrany [= Der faschistische Mythos der Wiedergeburt im Kontext der Ideologie der Nationalen Faschistischen Gemeinschaft und der Rodobrana]. In: Český časopis historický, Band 113, Nr. 2, 2015, S. 454–487, hier S. 484 (slowakisch); Anton Hruboň: Alexander Mach – Radikál z povolania [= Alexander Mach – Ein Berufsradikaler]. Bratislava 2018, S. 51 u. 58 (slowakisch); Anton Hruboň (Einleitung und Hg.): Ľudácka čítanka – Sila propagandy, propaganda sily [= Das Ludaken-Lesebuch – Die Macht der Propaganda, die Propaganda der Macht]. Bratislava 2019, S. 21 (slowakisch).
  120. Jakub Drábik: Fašizmus [= Faschismus]. Bratislava 2019, S. 407 (slowakisch); Anton Hruboň: Alexander Mach – Radikál z povolania [= Alexander Mach – Ein Berufsradikaler]. Bratislava 2018, S. 57 f (slowakisch).
  121. Anton Hruboň: Fašistický mýtus znovuzrodenia v kontexte ideológie Národnej obce fašistickej a Rodobrany [= Der faschistische Mythos der Wiedergeburt im Kontext der Ideologie der Nationalen Faschistischen Gemeinschaft und der Rodobrana]. In: Český časopis historický, Band 113, Nr. 2, 2015, S. 454–487, hier S. 479–481 (slowakisch); Anton Hruboň: Alexander Mach – Radikál z povolania [= Alexander Mach – Ein Berufsradikaler]. Bratislava 2018, S. 57 f (slowakisch.)
  122. Miloslav Szabó: Klérofašisti. Slovenskí kňazi a pokušenie radikálnej politiky (1935–1945) [= Klerikalfaschisten. Slowakische Priester und die Verführung der radikalen Politik (1935–1945)]. o. O. 2019, S. 37 (slowakisch).
  123. Miloslav Szabó: “For God and Nation”: Catholicism and the Far-Right in the Central European Context (1918–1945). In: Historický časopis, Band 66, Nr. 5, 2019, S. 885–900, hier S. 894 f; Miloslav Szabó: Klérofašisti. Slovenskí kňazi a pokušenie radikálnej politiky (1935–1945) [= Klerikalfaschisten. Slowakische Priester und Verführung der radikalen Politik (1935–1945)]. o. O. 2019, S. 18 u. 36 f. (slowakisch)
  124. Thomas Lorman: The Making of the Slovak People’s Party: Religion, Nationalism and the Culture War in Early 20th-Century Europe. London/New York 2019, S. 199 f.
  125. Thomas Lorman: The Making of the Slovak People’s Party: Religion, Nationalism and the Culture War in Early 20th-Century Europe. London/New York 2019, S. 200 f.
  126. Thomas Lorman: The Making of the Slovak People’s Party: Religion, Nationalism and the Culture War in Early 20th-Century Europe. London/New York 2019, S. 199.
  127. Miloslav Čaplovic: Rodobrana. In: História revue, Band 1, Nr. 5, 2001, S. 12–14, hier S. 14 (slowakisch); Anton Hruboň: Alexander Mach – Radikál z povolania [= Alexander Mach – Ein Berufsradikaler]. Bratislava 2018, S. 48 (slowakisch).
  128. Anton Hruboň: Fašistický mýtus znovuzrodenia v kontexte ideológie Národnej obce fašistickej a Rodobrany [= Der faschistische Mythos der Wiedergeburt im Kontext der Ideologie der Nationalen Faschistischen Gemeinschaft und der Rodobrana]. In: Český časopis historický, Band 113, Nr. 2, 2015, S. 454–487, hier S. 479 (slowakisch).
  129. Thomas Lorman: The Making of the Slovak People’s Party: Religion, Nationalism and the Culture War in Early 20th-Century Europe. London/New York 2019, S. 198 f. u. 206.
  130. Thomas Lorman: The Making of the Slovak People’s Party: Religion, Nationalism and the Culture War in Early 20th-Century Europe. London/New York 2019, S. 202.
  131. Anton Hruboň (Einleitung und Hg.): Ľudácka čítanka – Sila propagandy, propaganda sily [= Das Ludaken-Lesebuch – Die Macht der Propaganda, die Propaganda der Macht]. Bratislava 2019, S. 21 (slowakisch).
  132. Miroslav Mareš, Daniel Milo: Vigilantism against Migrants and Minorities in Slovakia and the Czech Republic. In: Tore Bjørgo, Miroslav Mareš (Hrsg.): Vigilantism against Migrants and Minorities. Abington/ New York 2019, S. 129–150, hier S. 133.
  133. Rozhovor s kapelou Rodobrana [= Interview mit der Band Rodobrana]. In: nezaslepeni.wordpress.com, 30. März 2011, abgerufen am 14. März 2021 (slowakisch).
  134. Miro Toman: Predseda v župane má rád len „bielu“ kultúru… [= Der Vorsitzende der Gespanschaft mag nur „weiße“ Kultur...]. In: bystricoviny.sk, 29. September 2015, abgerufen am 3. März 2021 (slowakisch).
  135. Website des Portals rodobrana.wordpress.com, abgerufen am 3. März 2021.
  136. Dušan Mikušovič: Tajomník historického ústavu v Ríme obhajuje Tisa a kandidoval za Kotlebu [= Der Sekretär des historischen Instituts in Rom verteidigt Tiso und kandidiert für Kotleba]. In: dennikn.sk, 17. April 2015, abgerufen am 20. Februar 2021 (slowakisch); Tibor Habo, Monika Vatralová: Priaznivci Tisa chceli kúpiť časť jeho domu. Narazili na poslancov [= Die Anhänger Tisos wollen einen Teil seines Hauses kaufen]. In: aktuality.sk, 21. Februar 2019, abgerufen am 20. Februar 2021 (slowakisch).
  137. Miroslav Mareš, Daniel Milo: Vigilantism against Migrants and Minorities in Slovakia and the Czech Republic. In: Tore Bjørgo, Miroslav Mareš (Hrsg.): Vigilantism against Migrants and Minorities. Abington/ New York 2019, S. 129–150, hier S. 139; Kotleba poslal do vlaků hlídky, vyzývá k založení domobrany [= Kotleba hat Patrouillen in Züge geschickt, er ruft zur Gründung einer Heimwehr auf]. In: ct24.ceskatelevize.cz, 15. April 2016, abgerufen am 1. März 2021 (tschechisch).
  138. Kotleba poslal do vlaků hlídky, vyzývá k založení domobrany [= Kotleba hat Patrouillen in Züge geschickt, er ruft zur Gründung einer Heimwehr auf]. In: ct24.ceskatelevize.cz, 15. April 2016, abgerufen am 1. März 2021 (tschechisch).
  139. Kotlebovy hlídky ze slovenských vlaků nezmizely. Tváří se, že se jen vozí [= Kotlebas Patrouille sind aus den slowakischen Zügen nicht verschwunden. Sie geben vor, nur herumzufahren]. In: ct24.ceskatelevize.cz, 13. Januar 2017, abgerufen am 20. Februar 2021 (tschechisch).
  140. Miroslav Mareš, Daniel Milo: Vigilantism against Migrants and Minorities in Slovakia and the Czech Republic. In: Tore Bjørgo, Miroslav Mareš (Hrsg.): Vigilantism against Migrants and Minorities. Abington/ New York 2019, S. 129–150, hier S. 140.
  141. Zástupca generálnej prokuratúry Ivan Minár vytkol ĽSNS aj plán na zavedenie domobrany [= Der Vertreter der Generalstaatsanwaltschaft Ivan Minár warf der ĽSNS ihren Plan zur Einführung einer Heimwehr ein]. In: dennikn.sk, 9. April 2019, abgerufen am 20. Februar 2021 (slowakisch).

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