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Robert Walser

deutschsprachiger Schweizer Schriftsteller
Robert Walser (Ende der 1890er Jahre)

Robert Walser (* 15. April 1878 in Biel, Kanton Bern; † 25. Dezember 1956 nahe Herisau, Kanton Appenzell Ausserrhoden) war ein deutschschweizerischer Schriftsteller.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

1878–1897Bearbeiten

Robert Otto Walser war das zweitjüngste von acht Kindern des gelernten Buchbinders und Werkstattinhabers für Papeteriewaren und Bilderrahmen Adolf (sen.) Walser (1833–1914) und seiner Frau Elisabeth (Elisa) Walser (1839–1894).[1] Sein Bruder Karl Walser war ein Bühnenbildner und Maler. Walser wuchs in Biel an der deutsch-französischen Sprachgrenze zweisprachig auf. Er besuchte dort die Primarschule und das Progymnasium, das er, da die Familie den Schulbesuch nicht mehr bezahlen konnte, vor dem Examen verließ. Schon früh war Walser theaterbegeistert; sein Lieblingsstück war Die Räuber von Schiller. Überliefert ist ein Aquarell Karl Walsers, das Robert Walser als Karl Moor zeigt.

1894 starb Walsers Mutter, die „gemütskrank“ (eine zeitgenössische Bezeichnung für eine psychische Erkrankung) war, nachdem sie schon länger von Lisa Walser (der älteren der beiden Töchter) gepflegt wurde. Nach Ansicht des Schweizer Germanisten Peter von Matt war die symbiotische Beziehung Robert Walsers zu seiner Mutter konstitutiv für dessen Schaffen.[2] Von 1892 bis 1895 machte Walser eine Lehre bei der Kantonalbank von Bern in Biel. Im Anschluss arbeitete er kurze Zeit in Basel, bevor er 1895 nach Stuttgart zog, wo sein Bruder Karl lebte. Dort arbeitete er bei der Union Deutsche Verlagsgesellschaft als Schreiber in der Inseratenabteilung.[3] Nebenbei versuchte er ohne Erfolg Schauspieler zu werden, wozu er bei einer Schauspielerin des Hoftheaters vorsprach. Zu Fuß wanderte er in die Schweiz zurück, wo er sich Ende September 1896 in Zürich anmeldete. In den folgenden Jahren arbeitete Robert Walser häufig – wenn auch unregelmäßig und in rasch wechselnden Anstellungen – als Büroangestellter und Schreibkraft. Als einer der ersten deutschsprachigen Autoren führte er das Angestelltendasein in der Folge als Topos in die Literatur ein.

1898–1912Bearbeiten

 
Die Zeitschrift Die Insel. Erste Umschlagseite der Erstausgabe (Ausschnitt), Oktober 1899. Im Heft vier Gedichte von Robert Walser.

1898 veröffentlichte Joseph Victor Widmann, Literaturkritiker und Feuilletonredaktor der Berner Tageszeitung Der Bund, sechs von Walsers Gedichten im Sonntagsblatt des Bunds. Franz Blei, dadurch auf ihn aufmerksam geworden, führte ihn 1899 in den vom Jugendstil geprägten Kreis um die Zeitschrift Die Insel ein, wo er unter anderen Frank Wedekind, Max Dauthendey und Otto Julius Bierbaum kennenlernte. In der Insel erschienen in der Folge Gedichte, Dramolette und einzelne Prosastücke Walsers.

Walsers Hauptwohnsitz – die Zimmer wechselte er häufig – sollte noch bis 1905 Zürich bleiben, wobei er an diversen Orten lebte, darunter Thun, Solothurn, Winterthur, München und bei seiner Schwester Lisa in Täuffelen. 1903 absolvierte er die Rekrutenschule und war ab dem Sommer „Gehülfe“ beim Ingenieur und Erfinder Carl Dubler in Wädenswil bei Zürich. Diese Episode sollte den Stoff für seinen Roman Der Gehülfe (1908) liefern. 1904 erschien Walsers erstes Buch Fritz Kochers Aufsätze im Insel Verlag.

Im Spätsommer 1905 absolvierte er in Berlin einen Kurs zur Ausbildung als Diener und ließ sich als solcher im Herbst 1905 einige Monate auf Schloss Dambrau in Oberschlesien anstellen. Die Thematik des Dienens wird in der Folge sein Werk durchziehen – besonders ausgeprägt in seinem Roman Jakob von Gunten (1909). Anfang 1906 ging Robert Walser wieder nach Berlin, wo sein Bruder Karl Walser, der dort schon einige Zeit als Maler, Buchgrafiker und Bühnenbildner lebte, ihm Zugang zu Literaten-, Verleger- und Theaterkreisen eröffnete. Zeitweise arbeitete Walser als Sekretär der Künstlervereinigung Berliner Secession. Unter anderem machte er in dieser Zeit die Bekanntschaft den Verlegern Samuel Fischer und Bruno Cassirer, des Industriellen Walther Rathenau und des Schauspielers Alexander Moissi.

In Berlin schrieb Walser den Roman Geschwister Tanner in 6 Wochen nieder und veröffentlichte ihn 1907, die Veröffentlichung des zweiten Romans Der Gehülfe folgte 1908, im Jahr darauf der Roman Jakob von Gunten. Alle Bücher wurden im Verlag von Bruno Cassirer veröffentlicht; sein Lektor dort war Christian Morgenstern.[4] Neben den Romanen schrieb er in dieser Zeit Prosastücke, in denen er sprachspielerisch und sehr subjektiv aus der Sicht eines ärmlichen Flaneurs populäre Lokale wie beispielsweise „Aschinger“ oder die „Gebirgshallen“ skizziert. Die Romane und Prosastücke – die unter anderem in der Schaubühne, in der Neuen Rundschau, in der Zukunft, in der Rheinlande, in der Neuen Zürcher Zeitung und in Der neue Merkur erschienen – fanden eine sehr positive Aufnahme. Walser hatte sich im Literaturbetrieb etabliert.[5] Seine Prosa wurde unter anderem von Robert Musil und Kurt Tucholsky gepriesen; und solch unterschiedliche Autoren wie Hermann Hesse und Franz Kafka zählten Walser zu ihren Lieblingsautoren.

Kleine Prosastücke publizierte Robert Walser in Zeitungen und Zeitschriften. Diese „kleine Form“ sollte zu seinem Markenzeichen werden. Der größte Teil seines Werks besteht aus solchen Prosastücken – literarischen Skizzen, die sich einer genaueren Kategorisierung entziehen.

1913–1929Bearbeiten

 
Landeskunde der Schweiz, 1914 – Walsers Bruder Hermann war Professor für Geografie in Bern

1913 ging Walser in die Schweiz zurück, wo er anfangs bei seiner Schwester Lisa wohnte, die als Lehrerin in der Pflegeanstalt für Geisteskranke in Bellelay arbeitete. Dort lernte er die Wäscherin Frieda Mermet kennen, mit der ihn ab dann eine enge Freundschaft verband, die sich in einer kontinuierlichen und intimen Korrespondenz zeigt. Zu dieser Zeit veröffentlichte er den Band Aufsätze (1913) beim Kurt Wolff Verlag in Leipzig. Nach einem kurzen Aufenthalt bei seinem Vater in Biel bezog er schließlich daselbst im Juli 1913 eine Mansarde im Hotel Blaues Kreuz in der er bis 1920 wohnhaft blieb. 1914 starb Walsers Vater.

Während des Ersten Weltkriegs musste Walser wiederholt Militärdienst leisten. Ende 1916 starb Walsers Bruder Ernst, der einige Zeit schon psychisch erkrankt war, in der Heilanstalt Waldau. 1919 nahm sich Walsers Bruder Hermann, Professor der Geographie in Bern, das Leben. Walser geriet in dieser Zeit, auch da er durch den Krieg von Deutschland weitgehend abgeschnitten war, in die Isolation. Zudem konnte er als freier Schriftsteller, obwohl er eifrig produzierte, kaum leben.

In Biel schrieb Robert Walser eine Vielzahl von kleinen Prosastücken, die in Zeitungen und Zeitschriften in Deutschland und der Schweiz erschienen sowie in Auswahl in den Bänden Geschichten (1914) und Kleine Dichtungen (1915; Impressum: 1914) im Kurt Wolff Verlag in Leipzig, Prosastücke (1917) im Rascher Verlag in Zürich, Kleine Prosa (1917), Poetenleben (1917; Impressum: 1918) und Seeland (1920; Impressum: 1919) gedruckt wurden.[6] Die Publikation Kleine Dichtung wurde mit dem Preis des Frauenbundes zur Ehrung rheinländischer Dichter geehrt und erschien als Erstausgabe für den Frauenbund 1914. Der Spaziergang (1917) ist eine Prosaarbeit, die zunächst selbständig im Huber Verlag in Frauenfeld herauskam. In der Sammlung Seeland erscheint der Text stark überarbeitet: "Dies war eine für Walsers Bieler Zeit übliche Vorgehensweise, die bereits auf die später entstehende ' Bleistiftmethode' hindeutet".[7]

Walser, der immer schon ein begeisterter Spaziergänger war, begann in dieser Zeit regelmäßig lange Fußtouren, oft auch Nacht- und geradezu Gewaltmärsche zu unternehmen. In seinen Prosastücken dieser Zeit wechseln solche aus der Sicht des Wanderers, der fremd durch die nahe Fremde geht, sich ab mit spielerischen Aufsätzen über Schriftsteller und Künstler. In der Bieler-Zeit (1913–1921) lässt sich auch eine "Hinwendung zur alten-neuen Umgebung"[8] feststellen und damit eine stilistische und thematische Verschiebung hin zu Naturbetrachtunge und Idylle.

Anfang 1921 zog Walser nach Bern, wo er für einige Monate eine Stellung als 'Aushülfsangestellter' im Staatsarchiv Bern annahm. In diese Zeit fällt auch die Produktion des heute verschollenen Romans 'Theodor'. In Bern lebte er sehr zurückgezogen und wohnte in möblierten Zimmern, die er häufig wechselte – in nur 12 Jahren bewohnte er 16 verschiedene Zimmer.[9]

Bereits 1917 entwickelt Robert Walser, nach eigener Aussage, ein zweistufiges Schreibverfahren, bei der die Entwürfe mit Bleistift, die Reinschriften mit Tinte geschrieben werden.[10] In der Berner Zeit radikalisierte und verdichtete sich Walsers Stil. Spätestens ab 1924 schrieb er „Mikrogramme“ (so genannt nach der winzigen, schwer zu entziffernden Bleistiftschrift, die Walser zur Niederschrift benutzte), das heißt Entwürfe zu Gedichten, Prosastücken, Szenen und einen ganzen Roman (Der Räuber). Nur einen Teil der Schriften wurde auch mit der Feder ins Reine geschrieben, um sie Redaktionen zum Abdruck einzureichen. In diesen Texten verdichtete er seinen sprachspielerisch subjektiven Stil zu noch höherer Abstraktion. Viele Texte dieser Zeit arbeiten auf mehreren Ebenen – sie können sowohl als naiv-verspielte Feuilletons gelesen werden wie auch als hochkomplexe, anspielungsreiche Montagen. Walser nahm dabei gleichermaßen Einflüsse aus der Hoch- wie auch Trivialliteratur auf und erzählte beispielsweise die Handlung von Bahnhofsromanen nach, jedoch so, dass das – nie genannte – Original nicht mehr wiederzuerkennen war. Ein großer Teil von Walsers Werk entstand in diesen sehr produktiven Jahren in Bern, er fand jedoch nur noch für ein schmales Buch einen Verlag: Die Prosasammlung Die Rose (1925) – dies ist die letzte Veröffentlichung, die der Autor selber aktiv erwirkt und zusammengestellt hat. Die meisten Texte erschienen nur weit verstreut in Zeitungen und Zeitschriften, wenn sie nicht überhaupt unveröffentlicht bei ihm liegen blieben oder verloren gingen. Die in den mikrographischen Bleistiftentwürfen enthaltenen sonst unbekannten Texte wurden 1985–2000 von Bernhard Echte und Werner Morlang entziffert und in sechs Bänden ediert (Aus dem Bleistiftgebiet). Zuvor hatten Jochen Greven und Martin Jürgens 1972 daraus erst den Räuber-Roman und die Felix-Szenen entziffert und herausgegeben.

1929–1956Bearbeiten

 
Heilanstalt Waldau, Gemälde von Adolf Wölfli, 1921

Anfang 1929 begab sich Walser, der schon seit einiger Zeit von Angstzuständen und Halluzinationen geplagt wurde, nach einem geistigen Zusammenbruch auf Rat eines Psychiaters und Drängen seiner Schwester Lisa Walser in die Heilanstalt Waldau bei Bern. In einem Arztprotokoll heißt es: „Der Patient gibt zu, Stimmen zu hören.“ Von einer freiwilligen Selbsteinlieferung kann daher vielleicht nicht gesprochen werden. In der Anstalt normalisierte sich Walsers Zustand nach einigen Wochen und er verfasste und publizierte weiter Texte, wenn auch mit Pausen und insgesamt sehr viel weniger als in den vorausgegangenen Jahren. Dabei bediente er sich weiterhin der von ihm als „Bleistiftmethode“ bezeichneten Schreibweise: In kleinster deutscher Kurrentschrift, deren Buchstaben gegen Ende dieser Phase kaum mehr höher als ein Millimeter waren, schrieb er Gedichte und Prosatexte, auch Mikrogramme genannt, die er in einem zweiten Arbeitsgang auswählend und redigierend mit der Feder ins Reine übertrug. Allerdings sind nicht viele Entwürfe aus dieser Zeit erhalten, mehr Reinschriften und veröffentlichte Texte. Erst als Walser gegen seinen Willen 1933 in seinen Heimatkanton in die Heil- und Pflegeanstalt Herisau versetzt wurde – und vermutlich auch, weil mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten ein wesentlicher Markt zur Veröffentlichung seiner Texte in deutschen Zeitungen und Zeitschriften verschwunden war –, hörte er mit dem Schreiben auf, „obwohl ihm der Direktor der Anstalt, Dr. Otto Hinrichsen“, der selbst als Dichter ein umfassendes Œuvre hervorbrachte, „ein Zimmer für literarische Tätigkeiten zur Verfügung stellte“.[11] Wie die anderen Anstaltsinsassen war Walser mit der Herstellung von Papiertüten sowie mit Aufräumarbeiten beschäftigt. In seiner Freizeit las er gern Unterhaltungsliteratur.

In der Heilanstalt Herisau besuchte ihn ab 1936 sein Bewunderer und späterer Vormund, der Schweizer Schriftsteller und Mäzen Carl Seelig, der später in dem Buch Wanderungen mit Robert Walser über seine Gespräche mit Walser aus dieser Zeit berichtet hat. Carl Seelig bemühte sich früh darum, den fast schon vergessenen Robert Walser durch Neuausgaben seiner Werke wieder bekannt zu machen. Nach dem Tod des Bruders Karl (1943) und der Schwester Lisa (1944) übernahm Seelig die Vormundschaft. Walser, der zwar verschroben war, aber schon lange keine Zeichen psychischer Krankheit mehr zeigte, lehnte es in dieser Zeit wiederholt ab, die Anstalt zu verlassen.

Robert Walser liebte lange, einsame Spaziergänge. Am ersten Weihnachtsfeiertag 1956 starb er an einem Herzschlag bei einer Wanderung durch ein Schneefeld, wo er kurz darauf gefunden wurde. Die Fotografien des toten Spaziergängers im Schnee erinnern fast unheimlich an ein ähnliches Bild des toten Dichters Sebastians im Schnee aus Robert Walsers erstem Roman Geschwister Tanner.

Werk und RezeptionBearbeiten

AllgemeinesBearbeiten

Typisch für Robert Walsers Texte ist eine verspielte Heiterkeit, unterlegt jedoch von oft handfesten existenziellen Ängsten. Viele besonders der frühen Werke wirken beim ersten Lesen naiv und verspielt, doch hinter dieser vermeintlichen Einfachheit verbergen sich zum einen sehr moderne, genaue Alltagsbeobachtungen, die andererseits häufig weg von der Realität in eine höchst künstliche, selbstbezogene Form- und Sprachwelt führen. Heute gehören Walsers Texte, die erst ab Mitte der 1960er Jahre vollständig ediert wurden, gerade deshalb zu den wesentlichen Werken der literarischen Moderne. In seiner Sprache finden Anklänge an das Schweizerdeutsche einen charmanten und frischen Ausdruck, während gleichzeitig sehr persönliche Betrachtungen verwoben werden mit „Texten über Texte“, das heißt Reflexionen über oder auch Variationen von anderen literarischen Werken. Dabei mischt Walser oft Trivialliteratur mit Hochliteratur.

Walsers PhasenBearbeiten

Grob gesagt lässt sich Walsers Werk in vier Epochen unterteilen: die frühen Werke, die im Umfeld von Jugendstil und Ästhetizismus standen; die vergleichsweise realistischen Werke der Berliner Zeit, in der sämtliche zu Lebzeiten Walsers veröffentlichten Romane entstanden; die vordergründig stark auf Heimatkunst und Schweizer Sujets zurückgreifenden Schriften der Bieler Zeit; und die immer abstrakter, hermetisch werdenden Prosastücke, Gedichte und Dramolette der Berner Zeit, die dem Umfang nach den größten Teil von Walsers Werk ausmachen.

Die Anfänge: 1898–1905Bearbeiten

Walser debütierte mit Gedichten (viele davon erschienen 1909 in dem von Karl Walser illustrierten Band Gedichte).

Im Bureau
Der Mond blickt zu uns hinein,
er sieht mich als armen Kommis
schmachten unter dem strengen Blick
meines Prinzipals.
Ich kratze verlegen am Hals,
Dauernden Lebenssonnenschein
kannte ich noch nie.
Mangel ist mein Geschick;
kratzen zu müssen am Hals
unter dem Blick des Prinzipals.
Der Mond ist die Wunde der Nacht,
Blutstropfen sind alle Sterne.
Ob ich dem blühenden Glück auch ferne,
ich bin dafür bescheiden gemacht.
Der Mond ist die Wunde der Nacht.
(1897/98)

Hier, nimmt man die letzte Strophe, werden Klischees der Romantik bzw. der seinerzeit sehr beliebten Neuromantik aufgegriffen und mit einer in der ersten Strophe geschilderten Alltagssituation aus dem einfachen Leben vermeintlich ungeschickt in Beziehung gesetzt. Was Walser hier, wie in seinen frühen Prosastücken, gelingt, ist es, abgelebte, erstarrte literarische Formen mit einer neuen Perspektive „von unten“ (der des kleinen Angestellten, einer Bürokraft – des „Kommis“) in Verbindung, in Kontrast zu setzen und so mit neuem Leben zu erfüllen. Walsers frühe Texte – hier ist sich die Kritik einig – gelten als frühe Beispiele einer Angestelltenliteratur, die das damals noch neue Sujet der Bürowelt in die Literatur holt.

Ähnlich verfährt er in Texten wie in den in Fritz Kochers Aufsätzen gesammelten Prosastücken. Abgegriffene Themen, die tausende von Schülern dem Beispiel der Klassiker folgend in Schulaufsätzen abhandeln müssen, greift er, ohne dabei direkt ironisch oder parodistisch vorzugehen, auf - und unterläuft sie durch seine beinah sklavische Verehrung der vorgegebenen Form, seine ganz unironische Art, das noch so platte Thema ernsthaft, persönlich und als wäre es neu behandeln zu wollen: „Es ist schwer, über die Natur zu schreiben, besonders für einen Schüler der A-Klasse. Über Menschen geht es an: man hat feste Züge. Die Natur aber ist so verschwommen, so fein, so ungreifbar, so unendlich. Dennoch versuche ich es. Ich liebe es, mich mit dem Schweren herumzubalgen. Nichts ist unmöglich habe ich schon irgendwo sagen gehört.“ (Die Natur, 1902) Hier zeichnen sich bereits Charakteristiken ab, die Walsers gesamtes Werk durchziehen: Bescheidenheit, Unterwürfigkeit, die jedoch so halsstarrig ist, dass sie das, dem sie sich zu unterwerfen vorgibt, gerade umso mehr untergräbt.

1905–1913: Die Berliner JahreBearbeiten

In seiner Berliner Zeit entstanden nicht nur Walsers Romane Geschwister Tanner, Der Gehülfe und Jakob von Gunten, sondern auch zahlreiche, in großen Zeitungen und Zeitschriften veröffentlichte Prosastücke, die das Leben im wilhelminischen Berlin aus der Sicht von unten, der Sicht eines kleinbürgerlichen Müßiggängers schildern: „Wenn einer den Mund gerade voll hat, so sehn zu gleicher Zeit seine Augen einen, der mit Hereinschieben betätigt ist an. Und die Leute lachen nicht einmal, auch ich nicht. Seit ich in Berlin bin, habe ich mir abgewöhnt, das Menschliche lächerlich zu finden.“ (Aschinger, 1908)

Dieser „Realismus“ findet sich am deutlichsten im Roman Der Gehülfe. In anderen Texten jedoch, allen voran Jakob von Gunten, verwandelt sich diese realistische Welt, ohne deshalb romantisch oder märchenhaft zu werden, in ein unbegreifliches Monstrum, das, mit allen banalen Details des Alltags versehen, doch gerade deswegen ein noch größeres, ganz und gar undurchdringliches Rätsel aufwirft. Nicht ohne Grund bewunderte Franz Kafka, dessen frühe Texte ähnlich funktionieren, besonders Walsers Arbeiten aus dieser Zeit.

1913–1921: SchweizBearbeiten

Diese Jahre verbrachte Robert Walser überwiegend in Biel (Schweiz).

1921–1933: Schreiber und SchriftkünstlerBearbeiten

Robert Walser siedelt nach Bern über. Ab 1929 setzt er seine literarische Arbeit in der Heilanstalt Waldau bei Bern noch bis 1933 fort.

RezeptionBearbeiten

 
Zug «Robert Walser»

Walser, der vielleicht mit Ausnahme seiner frühen Jahre im Umkreis der Zeitschrift Die Insel nie einer literarischen Schule, Gruppe oder Richtung angehörte, war vor dem Ersten Weltkrieg und auch noch in den 1920er Jahren ein angesehener, viel veröffentlichter Autor, zuletzt freilich fast nur noch als Feuilletonist. In den 1930er Jahren geriet er jedoch in Deutschland schnell in Vergessenheit, woran auch Carl Seeligs Editionen, die in der Schweiz erschienen und fast nur dort beachtet wurden, wenig änderten.

Robert Walser wurde erst ab den 1970er Jahren in breiterem Umfang wiederentdeckt, obwohl Christian Morgenstern, Robert Musil, Kurt Tucholsky, Franz Kafka, Walter Benjamin und Hermann Hesse zu seinen großen Bewunderern gehört hatten. Seither sind fast alle seine Schriften durch eine umfangreiche Werkausgabe und die Edition der späten Entwurfmanuskripte zugänglich gemacht worden. Walsers Wirkung auf so unterschiedliche zeitgenössische Autoren wie Martin Walser, Peter Bichsel, Ror Wolf, Peter Handke, Elfriede Jelinek, W. G. Sebald oder auch Max Goldt ist bedeutend.

2003 schuf die Schweizer Grafikerin Käthi Bhend das Bilderbuch Einer, der nichts merkte zu einem Abschnitt aus dem Prosatext Lampe, Papier und Handschuh von Robert Walser (abgedruckt in dem Band Spaziergang bei Suhrkamp).[12]

1967 hat Robert Walsers Schwester Fanny Hegi-Walser ihren Nachlass an die 1966 von Dr. Elio Fröhlich gegründete Carl Seelig-Stiftung abgetreten unter der Bedingung, dass alle Dokumente in einem zu gründenden Robert Walser-Archiv verwahrt, gepflegt und zugänglich gemacht werden sollen. Getragen von der Stiftung wurde dieses 1973 gegründet. 1996 wurde von der Carl Seelig-Stiftung die Robert Walser-Gesellschaft mitinitiiert und die Stiftung selbst wurde 2004 in die Robert Walser-Stiftung Zürich umbenannt (ab 2009 Robert Walser-Stiftung Bern). Aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten erfolgte 2009 der Umzug nach Bern und die Eröffnung des Robert Walser-Zentrums.[13] Ziel der Institution ist es, die Werke Robert Walsers und seines Freundes und Mäzens Carl Seelig zu archivieren, zu inventarisieren, zu erforschen und einem breiteren Publikum zugänglich und bekannt zu machen. Das Robert Walser-Zentrum beherbergt neben dem Robert Walser-Archiv eine Bibliothek, die alle – auch die nicht fiktionalen – Texte Robert Walsers versammelt. Zudem sind dort regelmäßig wechselnde thematische Ausstellungen zu Robert Walser zu sehen.

In seiner Heimatstadt Biel wurde 1978 die Stiftung Robert Walser Biel/Bienne gegründet, die den Robert Walser-Preis verleiht.

Nach Robert Walser wurde ein Neigezug der SBB benannt.

AuszeichnungenBearbeiten

  • Preis des »Frauenbundes zur Ehrung rheinländischer Dichter«. Erstausgabe für den Frauenbund 1914.

WerkeBearbeiten

WerkausgabenBearbeiten

  • Walser, Robert: Dichtungen in Prosa. Hg. v. Carl Seelig. Holle Verlag, Kossodo Verlag, Genf, Darmstadt, Frankfurt am Main 1953–1961.
    • Walser, Robert: Aufsätze, Kleine Dichtungen. Hg. v. Carl Seelig. Holle Verlag, Genf, Darmstadt 1953 (=Dichtungen in Prosa; 1).
    • Walser, Robert: Unveröffentlichte Prosadichtungen. Hg. v. Carl Seelig. Holle Verlag, Genf, Darmstadt 1954 (=Dichtungen in Prosa; 2).
    • Walser, Robert: Der Gehülfe. Roman. Hg. v. Carl Seelig. Holle Verlag, Genf, Darmstadt 1955 (=Dichtungen in Prosa; 3).
    • Walser, Robert: Fritz Kocher’s Aufsätze, Die Rose und Kleine Dichtungen. Hg. v. Carl Seelig. Verlag Helmut Kossodo, Genf, Frankfurt am Main 1959 (=Dichtungen in Prosa; 4).
    • Walser, Robert: Komödie, Geschichten und Der Spaziergang. Hg. v. Carl Seelig. Verlag Helmut Kossodo, Genf, Frankfurt am Main 1961 (=Dichtungen in Prosa; 5).
  • Walser, Robert: Das Gesamtwerk (12 Bde. in 13 Teil-Bde.). Hg. v. Jochen Greven. Verlag Helmut Kossodo, Genf, Hamburg 1966–1975.
    • Walser, Robert: Fritz Kochers Aufsätze, Geschichten, Aufsätze. Hg. v. Jochen Greven. Verlag Helmut Kossodo, Genf, Hamburg 1972 (=GW; 1).
    • Walser, Robert: Kleine Dichtungen, Prosastücke, Kleine Prosa. Hg. v. Jochen Greven. Verlag Helmut Kossodo, Genf, Hamburg 1971 (=GW; 2).
    • Walser, Robert: Poetenleben, Seeland, Die Rose. Hg. v. Jochen Greven. Verlag Helmut Kossodo, Genf, Hamburg 1967 (=GW; 3).
    • Walser, Robert: Geschwister Tanner. Roman, Jakob von Gunten. Ein Tagebuch. Hg. v. Jochen Greven. Verlag Helmut Kossodo, Genf, Hamburg 1967 (=GW; 4).
    • Walser, Robert: Der Gehülfe. Roman. Hg. v. Jochen Greven. Verlag Helmut Kossodo, Genf, Hamburg 1972 (=GW; 5).
    • Walser, Robert: Phantasieren. Prosa aus der Berliner und Bieler Zeit. Hg. v. Jochen Greven. Verlag Helmut Kossodo, Genf 1966 (=GW; 6).
    • Walser, Robert: Festzug. Prosa aus der Bieler und Berner Zeit. Hg. v. Jochen Greven. Verlag Helmut Kossodo, Genf, Hamburg 1966 (=GW; 7).
    • Walser, Robert: Olympia. Prosa aus de Berner Zeit (I) 1925/1926. Hg. v. Jochen Greven. Verlag Helmut Kossodo, Genf, Hamburg 1967 (=GW; 8).
    • Walser, Robert: Maskerade. Prosa aus der Berner Zeit (II) 1927/1928. Hg. v. Jochen Greven. Verlag Helmut Kossodo, Genf, Hamburg 1968 (=GW; 9).
    • Walser, Robert: Der Europäer. Prosa aus der Berner Zeit (III) 1928–1933. Hg. v. Jochen Greven.Verlag Helmut Kossodo, Genf, Hamburg 1968 (=GW; 10).
    • Walser, Robert: Gedichte und Dramolette. Hg. v. Robert Mächler. Verlag Helmut Kossodo, Genf, Hamburg 1971 (=GW; 11).
    • Walser, Robert: Entwürfe, Verschiedene Schriften. Mit editorischen Berichten und einem alphabetischen Gesamtverzeichnis der kleinen Prosa. Hg. v. Jochen Greven unter Mitarbeit v. Martin Jürgens. Verlag Helmut Kossodo, Genf, Hamburg 1972 (=GW; 12.1).
    • Walser, Robert: Briefe. Hg. v. Jörg Schäfer unter Mitarbeit v. Robert Mächler. Verlag Helmut Kossodo, Genf 1975 (=GW; 12.2).
  • Walser, Robert: Sämtliche Werke in Einzelausgaben (20 Bde). Hg. v. Jochen Greven. Suhrkamp, Zürich, Frankfurt am Main 1985–1986.:
    • Walser, Robert: Fritz Kochers Aufsätze. Suhrkamp, Zürich, Frankfurt am Main 1986 (=SW; 1), ISBN 3-518-37601-2.
    • Walser, Robert: Geschichten. Suhrkamp, Zürich, Frankfurt am Main 1985 (=SW; 2), ISBN 3-518-37602-0.
    • Walser, Robert: Aufsätze. Suhrkamp, Zürich, Frankfurt am Main 1985 (=SW; 3), ISBN 3-518-37603-9.
    • Walser, Robert: Kleine Dichtungen. Suhrkamp, Zürich, Frankfurt am Main 1985 (=SW; 4), ISBN 3-518-37604-7.
    • Walser, Robert: Der Spaziergang, Prosastücke und Kleine Prosa. Suhrkamp, Zürich, Frankfurt am Main 1985 (=SW; 5), ISBN 3-518-37605-5.
    • Walser, Robert: Poetenleben. Suhrkamp, Zürich, Frankfurt am Main 1986 (=SW; 6), ISBN 3-518-37606-3.
    • Walser, Robert: Seeland. Suhrkamp, Zürich, Frankfurt am Main 1986 (=SW; 7), ISBN 3-518-37607-1.
    • Walser, Robert: Die Rose. Suhrkamp, Zürich, Frankfurt am Main 1986 (=SW; 8), ISBN 3-518-37608-X.
    • Walser, Robert: Geschwister Tanner. Roman. Suhrkamp, Zürich, Frankfurt am Main 1986 (=SW; 9), ISBN 3-518-37609-8.
    • Walser, Robert: Der Gehülfe. Roman. Suhrkamp, Zürich, Frankfurt am Main 1985 (=SW; 10), ISBN 3-518-37610-1.
    • Walser, Robert: Jakob von Gunten. Ein Tagebuch. Suhrkamp, Zürich, Frankfurt am Main 1985 (=SW; 11), ISBN 3-518-37611-X.
    • Walser, Robert: Der Räuber. Roman. Suhrkamp, Zürich, Frankfurt am Main 1986 (=SW; 12), ISBN 3-518-37612-8.
    • Walser, Robert: Die Gedichte. Suhrkamp, Zürich, Frankfurt am Main 1986 (=SW; 13), ISBN 3-518-37613-6.
    • Walser, Robert: Komödie. Märchenspiele und szenische Dichtungen. Suhrkamp, Zürich, Frankfurt am Main 1986 (=SW; 14), ISBN 3-518-37614-4.
    • Walser, Robert: Bedenkliche Geschichten. Prosa aus der Berliner Zeit 1906–1912. Suhrkamp, Zürich, Frankfurt am Main 1985 (=SW; 15), ISBN 3-518-37615-2.
    • Walser, Robert: Träumen. Prosa aus der Bieler Zeit 1913–1920. Suhrkamp, Zürich, Frankfurt am Main 1985 (=SW; 16), ISBN 3-518-37616-0.
    • Walser, Robert: Wenn Schwache sich für stark halten. Prosa aus der Berner Zeit 1921–1925. Suhrkamp, Zürich, Frankfurt am Main 1986 (=SW; 17), ISBN 3-518-37617-9.
    • Walser, Robert: Zarte Zeilen. Prosa aus der Berner Zeit 1926. Suhrkamp, Zürich, Frankfurt am Main 1986 (=SW; 18), ISBN 3-518-37618-7.
    • Walser, Robert: Es war einmal. Prosa aus der Berner Zeit 1927–1928. Suhrkamp, Zürich, Frankfurt am Main 1986 (=SW; 19), ISBN 3-518-37619-5.
    • Walser, Robert: Für die Katz. Prosa aus der Berner Zeit 1928–1933. Suhrkamp, Zürich, Frankfurt am Main 1986 (=SW; 20), ISBN 3-518-37620-9.
  • Walser, Robert: Aus dem Bleistiftgebiet. Hg. v. Bernhard Echte u. Werner Morlang i. A. des Robert Walser-Archivs der Carl Seelig-Stiftung, Zürich. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1985–2000.
    • Walser, Robert: Aus dem Bleistiftgebiet. Mikrogramme aus den Jahren 1924–1925. Prosa. Hg. v. Bernhard Echte u. Werner Morlang. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1985 (AdB; 1), ISBN 3-518-03234-8.
    • Walser, Robert: Aus dem Bleistiftgebiet. Mikrogramme aus den Jahren 1924–1925. Gedichte und dramatische Szenen. Hg. v. Bernhard Echte u. Werner Morlang. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1985 (AdB; 2), ISBN 3-518-03234-8.
    • Walser, Robert: Aus dem Bleistiftgebiet. ‚Räuber’-Roman, ‚Felix’-Szenen. Hg. v. Bernhard Echte u. Werner Morlang. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1986 (AdB; 3), ISBN 3-518-03085-X.
    • Walser, Robert: Aus dem Bleistiftgebiet. Mikrogramme aus den Jahren 1926–1927. Hg. v. Bernhard Echte u. Werner Morlang. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1990 (AdB; 4), ISBN 3-518-40224-2.
    • Walser, Robert: Aus dem Bleistiftgebiet. Mikrogramme aus den Jahren 1925–1933. Prosa. Hrsg. v. Bernhard Echte. Entzifferung in Zusammenarbeit mit Werner Morlang. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2000 (AdB; 5), ISBN 3-518-40851-8.
    • Walser, Robert: Aus dem Bleistiftgebiet. Mikrogramme aus den Jahren 1925–1933. Gedichte und Dramatische Szenen. Hg. v. Bernhard Echte. Entzifferung in Zusammenarbeit mit Werner Morlang. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2000 (AdB; 6), ISBN 3-518-40851-8.
  • Kritische Robert Walser-Ausgabe. Kritische Ausgabe sämtlicher Drucke und Manuskripte. Hg. v. Wolfram Groddeck u. Barbara von Reibnitz. Basel i. A. der Stiftung für eine Kritische Robert Walser-Ausgabe, Basel. Stroemfeld | Schwabe, Frankfurt am Main, Basel seit 2008 (KWA).
    • Walser, Robert: Fritz Kocher’s Aufsätze. Hg. v. Hans-Joachim Heerde, Barbara von Reibnitz u. Matthias Sprünglin. Stroemfeld | Schwabe, Frankfurt am Main, Basel 2010 (=KWA, I.1), (mit DVD), ISBN 978-3-7965-2463-9.
    • Walser, Robert: Geschwister Tanner (Erstdruck). Hg. v. Wolfram Groddeck, Barbara von Reibnitz u. Matthias Sprünglin. Stroemfeld | Schwabe, Frankfurt am Main, Basel 2008 (=KWA I.2), (mit DVD), ISBN 978-3-86600-024-7. (mit DVD)
    • Walser, Robert: Der Gehülfe (Erstdruck). Hg. v. Angela Thut u. Christian Walt. Stroemfeld | Schwabe, Frankfurt am Main, Basel 2012 (=KWA I.3), (mit DVD), ISBN 978-3-86600-084-1.
    • Walser, Robert: Jakob von Gunten. Ein Tagebuch. Hg. v. Hans-Joachim Heerde. Stroemfeld | Schwabe, Frankfurt am Main, Basel 2013 (=KWA I.4), (mit DVD), ISBN 978-3-86600-154-1.
    • Walser, Robert: Prosastücke, Kleine Prosa, Der Spaziergang. Hg. v. Barbara von Reibnitz. Stroemfeld | Schwabe, Frankfurt am Main, Basel 2016 (=KWA, I.8), (mit USB-Stick), ISBN 978-3-86600-249-4.
    • Walser, Robert: Poetenleben. Hg. v. Matthias Sprünglin. Stroemfeld | Schwabe, Frankfurt am Main, Basel 2014 (=KWA I.9), (mit DVD), ISBN 978-3-86600-191-6.
    • Walser, Robert: Seeland. Hg. v. Matthias Sprünglin. Stroemfeld | Schwabe, Frankfurt am Main, Basel 2018 (=KWA I.11), (mit QR-Code, begleitende Online-Edition), ISBN 978-3-7965-3704-2.
    • Walser, Robert: Die Rose. Hg. v. Wolfram Groddeck, Hans-Joachim Heerde u. Caroline Socha. Stroemfeld | Schwabe, Frankfurt am Main, Basel 2016 (=KWA I.12), (mit USB-Stick), ISBN 978-3-86600-259-3.
    • Walser, Robert: Drucke in der Neuen Rundschau. Hg. v. Hans-Joachim Heerde, Barbara von Reibnitz u. Caroline Socha. Stroemfeld | Schwabe, Frankfurt am Main, Basel 2017 (=KWA II.1), (mit QR-Code, begleitende Online-Edition), ISBN 978-3-7965-3677-9.
    • Walser, Robert: Drucke in der Schaubühne/Weltbühne. Hg. v. Hans-Joachim Heerde, Barbara von Reibnitz u. Matthias Sprünglin. Stroemfeld | Schwabe, Frankfurt am Main, Basel 2015 (=KWA II.3), (mit USB-Stick), ISBN 978-3-86600-241-8.
    • Walser, Robert: Drucke im Berliner Tageblatt. Hg. v. Hans-Joachim Heerde. Stroemfeld | Schwabe, Frankfurt am Main, Basel 2013 (KWA= III.1), (Mit DVD),  ISBN 978-3-86600-174-9.
    • Walser, Robert: Drucke in der Neuen Zürcher Zeitung. Hg. v. Barbara von Reibnitz und Matthias Sprünglin. Stroemfeld | Schwabe, Frankfurt am Main, Basel 2013 (=KWA III.3), (mit DVD), ISBN 978-3-86600-172-5.
    • Walser, Robert: Geschwister Tanner (Manuskript). Hg. v. Wolfram Groddeck, Barbara von Reibnitz u. Matthias Sprünglin. Stroemfeld | Schwabe, Frankfurt am Main, Basel 2008 (=KWA IV.1), (mit DVD), ISBN 978-3-86600-022-3.
    • Walser, Robert: Der Gehülfe (Manuskript). Hg. v. Angela Thut u. Christian Walt. Stroemfeld | Schwabe, Frankfurt am Main, Basel 2012 (=KWA IV.2), (mit DVD), ISBN 978-3-86600-087-2.
    • Walser, Robert: Seeland (Manuskript). Hg. v. Fabian Grossenbacher, Christian Walt u. Wolfram Groddeck. Stroemfeld | Schwabe, Frankfurt am Main, Basel 2018 (=KWA IV.3), (mit QR-Code, begleitende Online-Edition), ISBN 978-3-7965-3705-9.
    • Walser, Robert: Mikrogramme 1924/25. Hg. v. Angela Thut, Christian Walt u. Wolfram Groddeck. Stroemfeld | Schwabe, Frankfurt am Main, Basel 2016 (=KWA VI.1), (mit QR-Code, begleitende Online-Edition), ISBN 978-3-86600-261-6.
  • Walser, Robert: Werke. Berner Ausgabe. Hg. v. Lucas Marco Gisi, Reto Sorg, Peter Stocker u. Peter Utz i. A. der Robert Walser-Stiftung Bern. Suhrkamp, Berlin seit 2018.
    • Walser, Robert:  Briefe 1897–1920. Hg. v. Peter Stocker u. Bernhard Echte. Unter Mitarbeit v. Peter Utz u. Thomas Binder. Suhrkamp, Berlin 2018 (=BA; 1), ISBN 978-3-518-42845-0.
    • Walser, Robert: Briefe 1921–1956. Hg. v. Peter Stocker u. Bernhard Echte. Unter Mitarbeit v. Peter Utz u. Thomas Binder. Suhrkamp, Berlin 2018 (=BA; 2), ISBN 978-3-518-42845-0.
    • Walser, Robert: Briefe. Nachwort und Anhang. Hg. v. Peter Stocker u. Bernhard Echte. Unter Mitarbeit v. Peter Utz u. Thomas Binder. Suhrkamp, Berlin 2018 (=BA; 3), ISBN 978-3-518-42845-0.

Veröffentlichungen vor 1956Bearbeiten

  • Walser, Robert: Fritz Kochers Aufsätze. Insel Verlag, Leipzig 1904.
  • Walser, Robert: Geschwister Tanner. Verlag Bruno Cassirer, Berlin 1907.
  • Walser, Robert: Der Gehülfe. Verlag Bruno Cassirer, Berlin 1908. (2005/2006 aufgenommen in Buchreihe Schweizer Bibliothek von Das Magazin)
  • Walser, Robert: Jakob von Gunten. Verlag Bruno Cassirer, Berlin 1909.
  • Walser, Robert: Gedichte. Verlag Bruno Cassirer, Bernlin 1909.
  • Walser, Robert: Aufsätze. Kurt Wolff Verlag, Leipzig 1913.
  • Walser, Robert: Geschichten. Kurt Wolff Verlag, Leipzig 1914.
  • Walser, Robert: Kleine Dichtungen. Kurt Wolff Verlag, Leipzig 1915 (Impressum: 1914).
  • Walser, Robert: Kleine Prosa. Francke Verlag, Bern 1917.
  • Walser, Robert: Der Spaziergang. Huber Verlag, Frauenfeld 1917.
  • Walser, Robert: Poetenleben. Huber Verlag, Frauenfeld 1917.
  • Walser, Robert: Prosastücke. Rascher Verlag, Zürich 1917.
  • Walser, Robert: Komödie. Verlag Bruno Cassirer, Berlin 1919.
  • Walser, Robert: Seeland. Rascher Verlag, Zürich 1920.
  • Walser, Robert: Die Rose. Rowohlt Verlag, Berlin 1925.
  • Walser, Robert: Große kleine Welt. Eine Auswahl. Hg. v. Carl Seelig. Eugen Rentsch Verlag, Erlenbach-Zürich, Leipzig 1937.
  • Walser, Robert: Robert Walser. Aus: „Große kleine Welt“, „Kleine Dichtungen“, „Poetenleben“. Verlag H. R. Sauerländer & Co., Aarau o. J. [1940] (=Schweizer Dichter. Eine Sammlung für die schweizerischen Mittelschulen; 1), (Mit einem Vorwort v. Carl Seelig).[14]
  • Walser, Robert: Vom Glück des Unglücks und der Armut. Hg. v. Carl Seelig. Benno Schwabe & Co., Basel 1944 (=Sammlung Klosterberg. Schweizerische Reihe).
  • Walser, Robert: Stille Freuden. Hg. v. Carl Seelig. Vereinigung Oltner Bücherfreunde, Olten 1944.
  • Walser, Robert: Dichterbildnisse. Hg. v. Carl Seelig. Scherrer & Co., Schaffhausen 1947 (=Tobias Stimmer-Drucke, 1).
  • Walser, Robert: Die Schlacht bei Sempach. Eine Geschichte. Tschudy-Verlag, St. Gallen 1950 (=Der Bogen; 3).

Veröffentlichungen nach 1956Bearbeiten

  • Walser, Robert: Unbekannte Gedichte. Hg. v. Carl Seelig. Tschudy-Verlag, St. Gallen 1958.
  • Walser, Robert: Lektüre für Minuten. Gedanken aus seinen Büchern und Briefen. Hg. v. Volker Michels. Suhrkamp, Zürich 1978, ISBN 3-518-04615-2.
  • Walser, Robert: Briefe. Hg. v. Jörg Schäfer unter Mitarbeit v. Robert Mächler. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1979, ISBN 3-518-36988-1.
  • Walser, Robert: An die Heimat. Aufsätze. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1980 (= Bibliothek Suhrkamp, 719), ISBN 3-518-01719-5.
  • Walser, Robert: Unsere Stadt. Texte über Biel. Zusammengestellt v. Bernhard Echte. Nimbus. Kunst und Bücher, Wädenswil 2002, ISBN 978-3-907142-09-7.
  • Walser, Robert: Dichteten diese Dichter richtig? Eine poetische Literaturgeschichte. Hg. v. Bernhard Echte. Insel Verlag, Frankfurt am Main, Leipzig 2002 ISBN 3-458-34489-6.
  • Walser, Robert: Feuer. Unbekannte Prosa und Gedichte. Hg. v. Bernhard Echte. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-518-41356-2.
  • Walser, Robert: Europas schneeige Pelzboa. Texte zur Schweiz. Hg. v. Bernhard Echte. Suhrkamp, Frankfurt an Main 2003, ISBN 3-518-41454-2.
  • Walser, Robert: Ausgewählte Liebesgeschichten. Zusammengestellt von Volker Michels. Insel Verlag, Frankfurt am Main, Leipzig 2003, ISBN 3-458-34597-3.
  • Walser, Robert: Vor Bildern. Geschichten und Gedichte. Hg. v. Bernhard Echte. Insel Verlag, Frankfurt am Main, Leipzig 2006, ISBN 978-3-458-19282-4.
  • Walser, Robert: Berlin gibt immer den Ton an. Kleine Prosa aus und über Berlin. Hg. v. Jochen Greven. Insel Verlag, Frankfurt am Main, Leipzig 2006, ISBN 3-458-34912-X.
  • Walser, Robert: Tiefer Winter. Geschichten von der Weihnacht und vom Schneien. Hg. v. Margrit Gigerl, Livia Knüsel u. Reto Sorg. Insel Verlag, Frankfurt am Main, Leipzig 2007, ISBN 978-3-458-35026-2.
  • Walser, Robert: Mikrogramme. Mit 68 Abbildungen. Nach der Transkription von Bernhard Echt u. Werner Morlang. Hg. v. Lucas Marco Gisi, Reto Sorg u. Peter Stocker i. A. der Robert Walser-Stiftung Bern. Suhrkamp, Berlin 2011 (= Bibliothek Suhrkamp, 1467), ISBN 978-3-518-22467-0.
  • Walser, Robert: Im Bureau. Aus dem Leben der Angestellten. Ausgewählt u. mit einem Nachwort versehen v. Reto Sorg u. Lucas Marco Gisi. Insel Verlag, Berlin 2011 (=Insel Taschenbuch, 4087), ISBN 978-3-458-35787-2.
  • Walser, Robert: Der kleine Tierpark. Hg. v. Lucas Marco Gisi u. Reto Sorg. Insel Verlag, Berlin 2014 (= Insel Taschenbuch 4294), ISBN 978-3-458-35994-4.
  • Walser, Robert: Der Teich. Szenen. Zweisprachige Ausgabe. Aus dem Schweizerdeutschen von Händl Klaus u. Raphael Urweider. Hg. v. Reto Sorg. Insel Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-458-19396-8.
  • Walser, Robert: «Das Beste, was ich über Musik zu sagen weiß». Hg. v. Roman Brotbeck u. Reto Sorg unter Mitarbeit v. Gelgia Caviezel. Insel Verlag, Berlin 2015, ISBN 978-3-458-36120-6.

HörbücherBearbeiten

TheateraufführungenBearbeiten

  • Alle gehen gegen das Schloss, Uraufführung der Dramolette Dornröschen, Schneewittchen und Aschenbrödel im Theater am Neumarkt, 17. Januar 1973
  • Jakob von Gunten - Die hohe Schule der Demut nach dem Roman von Robert Walser, Regie: Martin Jürgens sursumcorda Theater- und Filmproduktion 2000–2007
  • robert walser mikrogramme das kleine welttheater, Regie: Christian Bertram, Bühne: Max Dudler, Musik: Hans Peter Kuhn, Uraufführung 14. April 2005 Berlin; Lesungen, Filme und Podiumsdiskussion im Begleitprogramm www.mikrogramme.de

VerfilmungenBearbeiten

  • Jakob von Gunten. Regie: Peter Lilienthal, Drehbuch: Ror Wolf und Peter Lilienthal, 1971.
  • Robert Walser (1974–1978). Regie und Drehbuch: HHK Schoenherr.
  • Der Gehülfe. Regie: Thomas Koerfer, 1975.
  • Der Vormund und sein Dichter. Regie und Drehbuch: Percy Adlon, 1978 (freie Verfilmung von Seeligs Wanderungen mit Robert Walser).
  • Waldi. Regie und Drehbuch: Reinhard Kahn, Michael Leiner (nach der Erzählung Der Wald), 1980.
  • Institute Benjamenta, or This Dream People Call Human Life. Regie: Stephen Quay, Timothy Quay, 1995.
  • Branca de Neve. Regie: João César Monteiro, 2000.
  • Jakob von Gunten. Filmregie: Georg Bühren, Theaterregie: Martin Jürgens, Buch: Martin Jürgens, Petra Moser, Andreas Ramstein, 2001.
  • Er, der Hut, sitzt auf ihm, dem Kopf. Robert Walser-Geschichten. Ein Sehbuch, gelesen von Bruno Ganz. Regie: Walo Deuber, 2006.

DokumentarfilmeBearbeiten

  • Robert Walser - Ein Poetenleben. Biel 1878 - Herisau 1956. Dokumentarfilm, Schweiz, 59, 2003, S. 10 Min., Buch und Regie: Ernst Buchmüller, Produktion: SF DRS, 3sat, Erstsendung: 18. Oktober 2003 in 3sat, Inhaltsangabe von 3sat.
  • Ich stehe immer noch vor der Tür des Lebens. Robert Walser und die Kunst des Unterliegens. Dokumentarfilm, Bundesrepublik Deutschland, 119 Min., 1986, Buch und Regie: Peter Hamm, Produktion: SWF, Inhaltsangabe vom Literaturhaus Basel.

VertonungenBearbeiten

  • Helmut Oehring: GUNTEN, eine Tagebuch-Musik für Oktett und drei Schauspieler, Libretto: Stefanie Wördemann nach Robert Walsers Roman Jacob von Gunten, UA: Oktober 2008 im Gare du Nord Basel.

LiteraturBearbeiten

  • Jürg Amann: Robert Walser. Eine literarische Biographie in Texten und Bildern. Diogenes, Zürich 2006, ISBN 3-257-06553-1.
  • Walter Benjamin: Robert Walser. 1929 (Aufsatz) Text auf der Homepage Textlog.
  • Klaus Bonn, Edit Kovács, Csaba Szabó (Hrsg.): Entdeckungen. Über Jean Paul, Robert Walser, Konrad Bayer und anderes. 2002, ISBN 3-631-38399-1.
  • Christoph Bungartz: Zurückweichend vorwärtsschreiten. Die Ironie in Robert Walsers Berner Prosa. Dissertation. Lang, Bern 1988, ISBN 3-631-40485-9.
  • Bernhard Echte: Robert Walser. Sein Leben in Bildern und Texten. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-518-41860-4.
  • Tamara S. Evans: Robert Walsers Moderne. Francke, Bern 1989, ISBN 3-317-01661-2.
  • Tamara S. Evans: Robert Walser and the visual arts. The Graduate School and University Center, New York 1996, Kongressbericht, Literaturverz.
  • Anna Fattori, Margit Gigerl (Hrsg.): Bildersprache. Klangfiguren. Spielformen der Intermedialität bei Robert Walser. Fink, München 2008, ISBN 978-3-7705-4711-1.
  • Anna Fattori, Kerstin Gräfin von Schwerin (Hrsg.): „Ich beendige dieses Gedicht lieber in Prosa“. Robert Walser als Grenzgänger der Gattungen. Winter, Heidelberg 2011, ISBN 978-3-8253-5597-5.
  • Elio Fröhlich, Peter Hamm (Hrsg.): Robert Walser. Leben und Werk in Daten und Bildern. Insel, Frankfurt am Main 1980, ISBN 3-458-31964-6.
  • Robert Frank: Ferne Nähe / Distant Closeness. Hommage für / A Tribute to Robert Walser. (= Schriften des Robert Walser-Zentrums. 3). 2012, ISBN 978-3-9523586-2-7.
  • Lucas Marco Gisi: Das Schweigen des Schriftstellers. Robert Walser und das Macht-Wissen der Psychiatrie. In: Martina Wernli (Hrsg.): Wissen und Nicht-Wissen in der Klinik. Dynamiken der Psychiatrie um 1900. Transcript, Bielefeld 2012, ISBN 978-3-8376-1934-8, S. 231–259.
  • Lucas Marco Gisi, Reto Sorg (Hrsg.): Jedes Buch, das gedruckt wurde, ist doch für den Dichter ein Grab oder etwa nicht? Robert Walsers Bücher zu Lebzeiten. (= Schriften des Robert Walser-Zentrums. 1). 2009, ISBN 978-3-9523586-0-3.
  • Jochen Greven: Robert Walser. Figur am Rande in wechselndem Licht. Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 1992, ISBN 3-596-11378-4.
  • Jochen Greven: Robert Walser – ein Außenseiter wird zum Klassiker; Abenteuer einer Wiederentdeckung. Libelle, Lengwing 2003, ISBN 3-909081-39-8.
  • Wolfram Groddeck, Reto Sorg, Peter Utz, Karl Wagner (Hrsg.): Robert Walsers 'Ferne Nähe'. Neue Beiträge zur Forschung. 2. Auflage. Fink, München 2007, ISBN 978-3-7705-4517-9.
  • Christoph Jakob: Robert Walsers Hermeneutik des Lebens. Shaker, Aachen 1998, ISBN 3-8265-3854-4.
  • Elfriede Jelinek: er nicht als er (zu, mit Robert Walser). Ein Stück. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-518-41024-5.
  • Martin Jürgens: Seine Kunst zu zögern. Elf Versuche zu Robert Walser. Oktober, Münster 2006, ISBN 3-938568-46-1.
  • Katharina Kerr (Hrsg.): Über Robert Walser. 3 Bände. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1979, ISBN 3-518-06983-7.
  • Robert Mächler: Das Leben Robert Walsers. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1976, ISBN 3-518-39986-1.
  • E.Y. Meyer: Eine entfernte Ähnlichkeit. Eine Robert-Walser-Erzählung. Folio, Wien 2006, ISBN 3-85256-341-0.
  • Catherine Sauvat: Vergessene Welten. Biographie zu Robert Walser. Bruckner und Thünker, Köln 1993, ISBN 3-905208-01-6.
  • Diana Schilling: Robert Walser. Rowohlt, Reinbek 2007, ISBN 978-3-499-50660-4.
  • Roland Stark: Sprache auf der Goldwaage – Robert Walser und Der Buntscheck. (= Schriften des Robert Walser-Zentrums. 2). 2012, ISBN 978-3-9523586-1-0.
  • Carl Seelig: Wanderungen mit Robert Walser. 10. Auflage. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-518-01554-0.
  • Dietrich Seybold: Robert Walser. In: Andreas Kotte (Hrsg.): Theaterlexikon der Schweiz. Band 3, Chronos, Zürich 2005, ISBN 3-0340-0715-9, S. 2044 f.
  • Peter Utz: Tanz auf den Rändern. Robert Walsers „Jetztzeitstil“. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-518-40965-4.
  • Matthias Weishaupt (Red.): Robert Walser in der Heil- und Pflegeanstalt Herisau. (Themenheft). (= Appenzellische Jahrbücher. Band 133). 2005. (Volltext)
  • En face - Texte von Augenzeugen. Erinnerungen an Robert Walser. Nimbus, Wädenswil 2015, ISBN 978-3-03850-017-9.
  • Lucas Marco Gisi (Hrsg.): Robert Walser-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung. Stuttgart, Metzler 2015, ISBN 978-3-476-02418-3.

WeblinksBearbeiten

  Wikiquote: Robert Walser – Zitate
  Commons: Robert Walser – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Katja Zellweger: Familie Walser. In: Lucas Marco Gisi (Hrsg.): Robert Walser-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung. J. B. Metzler, Stuttgart 2015, S. 16.
  2. Peter von Matt: Die tintenblauen Eidgenossen. Über die literarische und politische Schweiz. dtv, München 2004, S. 214.
  3. Franziska Zihlmann: Zeittafel. In: Lucas Marco Gisi (Hrsg.): Robert Walser-Handbuch. Leben–Werk–Wirkung. J. B. Metzler, Stuttgart 2018, ISBN 978-3-476-04594-2, S. 7.
  4. Franziska Zihlmann: Zeittafel. In: Lucas Marco Gisi (Hrsg.): Robert Walser Handbuch. Leben – Werk – Wirkung. J. B. Metzler, Stuttgart 2015, S. 7–12.
  5. Peter Stocker: Literaturbetrieb, Verlage, Zeitschriften und Zeitungen. In: Lucas Marco Gisi (Hrsg.): Robert Walser-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung. J. B. Metzler, Stuttgart 2015, S. 46.
  6. Franziska Zihlmann: Zeittafel. In: Lucas Marco Gisi (Hrsg.): Robert Walser-Handbuch. J. B. Metzler, Stuttgart 2015, S. 9–10.
  7. Jörg Kreienbrock: Seeland (1920; Impressum 1919). In: Lucas Marco Gisi (Hrsg.): Robert Walser-Handbuch. J. B. Metzler, Stuttgart 2015, S. 163.
  8. Lucas Marco Gisi: Werkphasen. In: Lucas Marco Gisi (Hrsg.): Robert Walser-Handbuch. J. B. Metzler, Stuttgart 2015, S. 75.
  9. Werner Morlang: "Ich begnüge mich, innerhalb der Grenzen unserer Stadt zu nomadisieren...". Robert Walser in Bern. Verlag Paul Haupt, Bern / Stuttgart / Wien 1995, S. 26.
  10. Christian Walt: Schreibprozesse: Abschreiben, Überarbeiten. In: Lucas Marco Gisi (Hrsg.): Robert Walser-Handbuch. J. B. Metzler, Stuttgart 2015, S. 268.
  11. Irmgard Fuchs: Tiefenpsychologie und Revolte: Zur Humanisierung des Alltagslebens. Königshausen und Neumann, Würzburg 2014, S. 179.
  12. Rezension in Zeit-online, 2004.
  13. Robert Walser-Zentrum
  14. Mächler, Robert: Robert Walser. Biographie. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-518-39986-1, S. 241.