Redwitz an der Rodach

Gemeinde in Deutschland

Redwitz an der Rodach (amtlich: Redwitz a.d.Rodach) ist eine Gemeinde im Landkreis Lichtenfels (Regierungsbezirk Oberfranken) und der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Redwitz an der Rodach.

Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Redwitz a. d. Rodach
Redwitz an der Rodach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Redwitz a. d. Rodach hervorgehoben

Koordinaten: 50° 10′ N, 11° 12′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Lichtenfels
Verwaltungs­gemeinschaft: Redwitz an der Rodach
Höhe: 291 m ü. NHN
Fläche: 14,66 km2
Einwohner: 3381 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 231 Einwohner je km2
Postleitzahl: 96257
Vorwahl: 09574
Kfz-Kennzeichen: LIF, STE
Gemeindeschlüssel: 09 4 78 155
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kronacher Straße 41
96257 Redwitz a.d. Rodach
Website: www.redwitz.de
Bürgermeister: Christian Mrosek (CSU)
Lage der Gemeinde Redwitz a. d. Rodach im Landkreis Lichtenfels
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Über dieses Bild

GeografieBearbeiten

In Redwitz mündet die Steinach in die Rodach, die fünf Kilometer hinter Redwitz in den Main fließt. Redwitz liegt in der Mitte zwischen Lichtenfels und Kronach. Die Gemeinde Redwitz besteht neben dem Hauptort Redwitz aus den vier Ortsteilen Unterlangenstadt, Mannsgereuth, Trainau und Obristfeld.

GeschichteBearbeiten

Die erste urkundliche Nennung erfolgte 1231 mit Lisa von Kurzewind, „uxor Cunradi de Redewitz“. Das Adelsgeschlecht derer von Redwitz wurde erstmals im Jahr 1250 mit Erchinpert „de Redewitz“ erwähnt.[2]

Am 1. April 1972 wurde Obristfeld, ein Teil der bis dahin selbständigen Gemeinde Neuses am Main, eingegliedert. Am 1. Juli 1972 folgte Trainau.[3] Am 1. April 1975 kam Unterlangenstadt hinzu. Die Reihe der Eingemeindungen fand mit der Eingliederung von Mannsgereuth am 1. Mai 1978 ihr Ende.[4]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Im Zeitraum 1988 bis 2018 wuchs die Gemeinde von 3275 auf 3405 um 130 Einwohner bzw. um 4 %. Am 31. Dezember 1997 hatte Redwitz an der Rodach 3474 Einwohner.

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat hat 17 Mitglieder einschließlich des Bürgermeisters.

BaudenkmälerBearbeiten

 
Evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Aegidius

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Redwitz hat einen Haltepunkt an der Frankenwaldbahn und liegt an der Bundesstraße B173.

Ansässige Unternehmen sind Lapp Insulators (Keramik) und Metalor (Elektrokontakte).

In der Gemeinde gibt es den Kindergarten und die Kinderkrippe „Grünschnabel“ und den Kindergarten Mannsgereuth. Am 1. März 2012 waren 175 Plätze belegt. Im Schuljahr 2011/2012 besuchten 294 Schüler die Albert-Blankertz-Schule (Grundschule und Mittelschule).

Die Gemeinde Redwitz verfügt über ein Freibad mit einem 50 Meter Wasserbecken und einem Kleinkinderbereich. Zusätzlich stehen große Liegewiesen und ein Beachvolleyballfeld zur Verfügung. Das Freibad verfügt über einen Kiosk. Bademeister überwachen den Schwimmbetrieb. In direkter Nachbarschaft zum Freibad gibt es einen Minigolfplatz mit einem gemütlichen Biergarten. Ein großer Sportverein (TV Redwitz), ein Tennisverein (Siemens-Tennisclub Redwitz e. V.) und ein Fußballverein (1. FC Redwitz) bieten den Einwohnern viele sportliche Aktivitäten: Fußball, Turnen, Volleyball, Mountainbike und Walking.

Redwitz verfügt über ein DSL-Glasfasernetz mit bis zu 100 Mb/s.

Ein Umspannwerk ist Ausgangspunkt von 380-kV-Leitungen nach Altenfeld und Remptendorf in Thüringen

Söhne der GemeindeBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Redwitz an der Rodach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Tabellenblatt "Daten 2", Statistischer Bericht A1200C 202041 Einwohnerzahlen der Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke 1. Vierteljahr 2020 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Dieter George: Lichtenfels; Der Altkreis. Historisches Ortsnamenbuch von Bayern. Oberfranken. Band 6: Lichtenfels. Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 2008, ISBN 978-3-7696-6862-9. S. 114.
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 511.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 694 und 696.