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Raphael M. Bonelli

österreichischer Facharzt für Psychiatrie und Neurologie sowie ärztlicher Psychotherapeut

LebenBearbeiten

Bonelli wurde als erstes von fünf Kindern eines Ärzteehepaars geboren und ging in Wien zur Schule.[2] Er studierte von 1986 bis 1993 Medizin an der Universität Wien und promovierte 1994 mit einer Dissertation über Compliance in einer Ambulanz für Phasenprophylaxe, also stimmungsstabilisierende Medikation bei Depression oder bipolarer Störung. Von 1995 bis 2002 absolvierte er die Facharztausbildung für Neurologie,[3] von 1996 bis 2005 eine Psychotherapieausbildung in systemischer Therapie, die er mit einer Lehranalyse beim Grazer Psychoanalytiker Walter Pieringer abschloss.

Er spezialisierte sich 1999 auf die neuropsychiatrische Erkrankung Chorea Huntington und gründete für Betroffene eine Ambulanz und eine Selbsthilfegruppe.[3] Von 2003 bis 2006 absolvierte Bonelli an der Klinik der Medizinischen Universität Graz eine Ausbildung zum Facharzt für Psychiatrie. Es folgten Forschungsaufenthalte in Harvard und an der UCLA. Von 2003 bis 2008 war er Vizepräsident der Austrian Association of Biological Psychiatry.[4] Ab 2004 begann er in Graz mit dem Aufbau und der Leitung der Neuropsychiatrischen Ambulanz. Im gleichen Jahr erfolgte seine Promotion zum Dr. scient. med. an der Universität Graz.[3][5][6] 2005 habilitierte er im Fach Psychiatrie. An der psychiatrischen Klinik der Grazer medizinischen Universität übte er Funktionen als Leiter der Forschungsgruppe „Biologische Psychiatrie“ sowie ab 2006 als Stationsleiter aus. Anfang 2009 wechselte er als Universitätsdozent an die medizinische Privatuniversität Paracelsus in Salzburg.[7] Er ist seit 2011 Leiter einer „Forschungsgruppe Neuropsychiatrie“ an der Sigmund Freud Privatuniversität Wien.[8]

Bonelli leitet das Institut für Religiosität in Psychiatrie & Psychotherapie in Wien und ist Faculty Member des „Center for Spirituality, Theology and Health“ an der Duke University (USA). Er betreibt in Wien eine private Praxis[9] und ist Vizepräsident der Österreichischen Huntingtonhilfe,[10] für die er seit 2006 den jährlichen Österreichischen Huntington Kongress organisiert und leitet.

Bonelli ist verheiratet und hat drei Kinder. Er ist römisch-katholisch und nach eigenen Angaben seit 1989 Mitglied im Malteser Hospitaldienst Austria, einem österreichischen Hilfswerk des Souveränern Malteserordens.[11] Weiters ist er gewähltes Mitglied im Pfarrgemeinderat der Stiftskirche Klosterneuburg, die von den Augustiner-Chorherren geleitet wird. Bonelli ist dort für Ehe und Familie, Gemeindeaufbau und Erwachsenenbildung zuständig.[12] Nach Angaben des Nachrichtenmagazins profil bekannte er sich 2007 angeblich zur Mitgliedschaft beim Opus Dei.[13] In einem Interview im Jahr 2013 gab er allerdings an, nicht Mitglied zu sein.[14]

ForschungsschwerpunkteBearbeiten

NeurowissenschaftenBearbeiten

Bonelli ist Autor wissenschaftlicher Publikationen im Grenzbereich zwischen Neurologie und Psychiatrie.[15] Er beschäftigt sich mit dem Thema Chorea Huntington,[16] worüber er auch seine Habilitationsschrift „Neuropsychiatrische Therapie der Chorea Huntington“ verfasst hat.[17][18] Er hat mit seiner Arbeitsgruppe pharmakologische Therapieoptionen für diese Erkrankung entwickelt: Pramipexol,[19] Quetiapin,[20] Minocyclin,[21][22] Mirtazapin,[23] Zotepin,[24] Ziprasidon[25] und Venlafaxin.[26] In einem Brief an die Annals of Pharmacotherapy diskutierte die Arbeitsgruppe Bonellis das Absetzen von Antipsychotika bei dieser Erkrankung („Drug Holiday“).[27] Bonelli war Mitglied des Steering Comitee der groß angelegten internationalen Beobachtungsstudie Registry des European Huntington’s Disease Network,[28] die 2017 abgeschlossen wurde.[29] Im Rahmen dieser Studie war er beteiligt an der Untersuchung der psychischen Charakteristika von etwa 2000 Huntingtonpatienten[30] und ihrer Lebensqualität bei dieser Erkrankung.[31]

Bonelli beschrieb erstmals mithilfe der Transglutaminase-Technik die neurotoxische Wirkung von Antipsychotika auf demente Patienten,[32] nachdem er vorher diese Methode als Biomarker für Demenzen etabliert hatte.[33][34] Er entwickelte an der UCLA gemeinsam mit Jeffrey Cummings ein neues Klassifikationssystem für subkortikale Demenzen[35] und analysierte in dieser Kooperation auch die neurobiologische Basis dieser Störungen.[36]

An der Harvard University entwickelte er eine Leitlinie zur volumetrischen Magnetresonanztomographie-Forschung bei affektiven Störungen.[37] Zum Thema Schizophrenie war er an Positronen-Emissions-Tomographie-Studien beteiligt, die die Hirndurchblutung bei neuropsychologischen Experimenten erforschten.[38][39][40] Er studierte den Dopamin-Stoffwechsel bei Restless-Legs-Syndrom im Schlaf mithilfe der Single-Photon-Emissionscomputertomographie-Methode.[41][42] Er untersuchte mit einer neurochirurgischen Forschungsgruppe den Liquor cerebrospinalis bei Patienten nach einer Subarachnoidalblutung, um verschiedene Therapieoptionen zu evaluieren.[43] Bezüglich der Multiple Sklerose hat er die endokrinologischen Parameter der Prävalenz der Autoimmunthyreoiditis untersucht.[44] Er beschäftigte sich außerdem interdisziplinär mit der Hirntod-Problematik.[45]

Religion und DepressionBearbeiten

An der Duke University untersuchte Bonelli den Zusammenhang zwischen Religiosität und Depression.[46][47] Er beschrieb eine großteils positive Wirkung der Religiosität auf die menschliche Psyche aus empirisch-naturwissenschaftlicher Sicht und kam zum Schluss: „Diese Verletzlichkeit des religiösen Lebens bedarf eines für religiöse Fragen sensiblen Psychiaters, da praktisch alle psychischen Probleme bei religiösen Patienten eine religiöse Dimension besitzen können. Angesichts nunmehr zahlreicher empirischer Befunde, dass Religiosität einen positiven Einfluss auf den psychiatrischen Krankheitsverlauf hat, scheint eine Wertschätzung dieser Dimension noch dringender geraten.“[48]

SachbuchveröffentlichungenBearbeiten

Bonelli hat Bücher zu verschiedenen psychologischen Themen veröffentlicht:

PerfektionismusBearbeiten

Perfektionismus erklärt Bonelli als angstvolles Vermeidungsverhalten, bei dem es zum Missverhältnis zwischen „Soll“ (Ideal), „Ist“ (Realität) und „Muss“ komme.[49] Eine natürliche Spannung zwischen „Soll“ und „Ist“ sei für den psychisch gesunden Menschen leicht zu ertragen und motiviere ihn dazu, sich weiterzuentwickeln. Ein Perfektionist hingegen ertrage diese Spannung nicht, weil für ihn das (nie vollständig realisierbare) „Soll“ ein permanenter Vorwurf sei, noch nicht perfekt zu sein. So mutiere das „Soll“ zum angstauslösenden „Muss“, das den Handlungsspielraum einschränke. Hintergrund ist nach Bonelli eine überzogene Angst vor Fehlern und der damit verbundenen Kritik, die er ängstlich-verkrampft zu vermeiden sucht: „Es geht dem Perfektionisten nicht um die Perfektion an sich, sondern um die damit verbundene bombensichere Unantastbarkeit“.[50]

NarzissmusBearbeiten

Für sein Modell des Narzissmus[51] beruft Bonelli sich auf die neurobiologischen und genetischen Forschungen von Robert Cloninger, insbesondere die „drei Dimensionen des Charakters“ (Self-Directedness, Cooperativeness, Self-Transcendence). Narzissmus sei aus dieser Sicht gekennzeichnet durch den Dreischritt[52][53]

  1. Selbstidealisierung – im Sinne eines überhöhten Selbstwertgefühls und einer überzogenen Selbsteinschätzung.
  2. Fremdabwertung – im Sinne einer Verachtung und aktiven Herabsetzung des anderen.
  3. Selbstimmanenz – als Gegensatz zur Selbsttranszendenz bei Victor Frankl und Robert Cloninger.

Bonelli betont, dass jeder narzisstische Anteile habe, die meist unbewusst, aber doch erkennbar und veränderbar seien. Narzissmus sei bis zur Diagnose der narzisstischen Persönlichkeitsstörung ein Kontinuum, aber es gebe keinen guten oder gesunden Narzissmus (wie etwa Alice Miller postuliert hat). Bonelli grenzt den Narzissmus vom Perfektionismus ab: während der Perfektionist selbstunsicher und ängstlich um sich kreise und in die Maske des Perfekten schlüpfe, um zu gefallen, sehe sich der Narzisst aufgrund der Selbstidealisierung und Fremdabwertung den anderen grenzenlos überlegen.[54] Bonelli zitiert Studien, denen zufolge Narzissten selbst im Unbewussten eine exzessiv positive Meinung über sich haben, was die Theorie des angeblich geringen Selbstwertgefühls und der mangelnden Selbstliebe (Erich Fromm) widerlege. Auch sei der Narzisst entgegen vielen Behauptungen nicht zur Empathie unfähig (im Gegensatz zum Autisten), sondern unwillig. Der narzisstische Mangel an Selbsttranszendenz – bei Bonelli Selbstimmanenz genannt – äußert sich nach Bonelli in fehlenden Werten, fehlenden Idealen und einem Mangel an selbstlosem Engagement für die Allgemeinheit.[55] Die Selbstidealisierung – also die überzogene Selbsteinschätzung – bekämen Kinder von übertrieben lobenden Eltern mit, wie moderne empirische Forschungsergebnisse bewiesen. Für die Theorie der kalten, feindseligen Eltern (Otto F. Kernberg) gebe es hingegen keinen empirischen Hinweis.

MedienpräsenzBearbeiten

Bonelli war als Experte für Psychiatrie Gast in Formaten wie Nachtcafé (SWR), stern TV (RTL), Eins zu Eins(BR), hr2-kultur (HR), Talk im Hangar-7 (Servus TV), Pro und Contra (Puls 4), Im Zentrum (ORF), Stöckl (ORF), Orientierung (ORF) und Salzburger Nachtstudio (ORF).

Von 2004 bis 2015 moderierte Bonelli eine Livesendung mit Hörerfragen zu „Grenzfragen von Psychiatrie und Spiritualität“ bei Radio Maria.[56] In den Jahren 2014 bis 2016 war er beim katholischen Online-Magazin kath.net mit der Serie „Sie fragen, Psychiater Raphael Bonelli antwortet“ vertreten.[57]

Im Deutschlandfunk äußerte er sich kritisch über die Persönlichkeit von Donald Trump: Er attestierte diesem narzisstische Verhaltensweisen, wollte aber keine Ferndiagnose stellen.[58] In der Wiener Zeitung hielt er ihn zwar für einen schlechten Politiker, weder rechts noch links, widersprach aber der Hypothese, dass Trump auf gefährliche Weise mental krank sei und an malignem Narzissmus leide und warnte vor Hysterie.[59] Bonelli warnt vor der Leistungsgesellschaft, bei der alles um Leistung und Wertschätzung geht: die Folge seien Burnout, Helikopter-Eltern, Essstörungen und Sicherheitsdenken.[60] In diesem Zusammenhang warnte er in der Kleinen Zeitung auch, dass Sicherheitsdenken, Perfektionismus und Leistungswahn auch eine negative Auswirkung auf das Liebesleben hat.[61] Viele Perfektionisten würden an ihren eigenen Erwartungen zerbrechen.[62] Im Spiegel online definiert er Religiosität als persönliche Ressource, die man aber nicht wie auf Knopfdruck an- und ausschalten könne und schon gar nicht als Arzt verordnen können wie eine Pille.[63] 2011 analysierte er im Focus die Religionsfeindlichkeit, bei dem er sich für eine rationale Religionskritik aber gegen irrationale Aggressionen aussprach.[64]

Bonelli äußerte sich in Zeitungsinterviews und im Fernsehen auch zur Problematik der Pornografiesucht, so etwa 2010 der österreichischen Tageszeitung Der Standard[65], 2012 im Schwulenmagazin DU&ICH[66] oder 2018 in einer Pro & Contra Spezial Diskussion bei Puls 4[67], wobei er die fehlende Bindung durch Liebe, die bei Sexualität mit wechselnden oder virtuellen Objekten vorhanden ist, kritisiert. In einem Gastartikel für Der Standard analysierte er die Psychologie der 68er-Bewegung und der sexuellen Revolution, bei der mit dem Schlagwort „freie Liebe“ die Unverbindlichkeit zum Prinzip gemacht worden wäre. Als Psychiater sehe er das problematisch, denn Liebe ohne Bindung sei kurzfristige Befriedigung, nicht langfristiges Glück. Im Rahmen der #MeToo-Debatte wären 68er wie Harvey Weinstein, Peter Pilz, Kevin Spacey, James Toback oder Dominique Strauss-Kahn über dieses falsche Konzept von Sexualität gestolpert. Bonelli sieht auch einen Zusammenhang zwischen dieser Weltanschauung und der Pädophilenbewegung, und führt in diesem Zusammenhang Persönlichkeiten wie Otto Muehl, Helmut Kentler, Daniel Cohn-Bendit, Volker Beck, Ernst Bornemann und Gerold Becker an. Die 68er hätten die Libido vom Du abgewendet und auf sich selbst gerichtet. Genau so beschreibe Sigmund Freud die Psychodynamik des Narzissmus, weswegen Bonelli Christopher Lasch recht gebe, dass die 68er Bewegung eine „narzisstische Kulturrevolution“ gewesen sei.[68]

BücherBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. SFU Homepage von Bonelli als Leiter der Neuropsychiatrischen Forschungsgruppe
  2. Menschen in der Zeit: Raphael Bonelli. In: Radio Vatikan, 19. Juli 2015, abgerufen am 20. Oktober 2018.
  3. a b c Curriculum von Univ.-Doz. Dr. med. Dr. scient. Raphael M Bonelli, abgerufen am 19. November 2012.
  4. Siehe die Archivdaten im Forschungsportal der Medizinischen Universität Graz.
  5. Raphael Maria Bonelli: Pharmacotherapy of Huntington’s disease. Betreuendes Institut: Universitätsklinik für Psychiatrie, Medizinische Universität Graz, 2004, Dissertation
  6. Verbundkatalog: Pharmakotherapie der Chorea Huntington. Dissertation von Raphael Maria Bonelli 2004.
  7. Hans-Bernhard Wuermling: Gott berührt unsere Seele mit seiner Schönheit. Religion tut dem Menschen gut: Eine Tagung in Zisterzienserstift Heiligenkreuz befasste sich mit „Liturgie und Psyche“. In: Die Tagespost. 9. Mai 2009, S. 9.
  8. Siehe die Forschungsprojektdatenbank der Sigmund Freud Privatuniversität.
  9. Ärztekammer für Wien (Memento vom 16. Februar 2015 im Internet Archive), gesehen am 9. Februar 2010.
  10. Raphael M. Bonelli. Kurzbiografie, Ausgewählte Publikationen, rpp2009.org
  11. Biographie Raphael Bonelli, abgerufen am 17. Dezember 2018.
  12. Homepage Stiftspfarre Klosterneuburg, abgerufen am 17. Dezember 2018.
  13. profil, Band 38. Wirtschafts-trend Zeitschriftenverlag, 2007, S. 28 (Google-Buchsuche).
  14. Roland Noé: Das Fehlen von Schuldgefühlen macht uns zum Monster. In: kath.net. 24. Juni 2013, abgerufen am 31. August 2018.
  15. Publikationsliste
  16. R. M. Bonelli, M. F. Beal: Huntington’s Disease. In: Schlaepfer, Nemeroff (Hrsg.): Neurobiology of psychiatric disease. Volume 105 Chapter 30. In: Handbook of Clinical Neurology. 106, 2012, S. 507–526. PMID 22608641
  17. Anita Dollmanits: Kongress zu vergessener Erbkrankheit. (Memento vom 18. Juli 2006 im Internet Archive) ORF online, 3. Juli 2006.
  18. Österreichische Huntingtonhilfe
  19. R. M. Bonelli, G. Niederwieser, J. Diez, A. Gruber, P. Költringer: Pramipexole ameliorates neurological and psychiatric symptoms in a Westphal variant of Huntington’s disease. In: Clinical Neuropharmacology. 25(1), Jan-Feb 2002, S. 58–60.
  20. R. M. Bonelli, G. Niederwieser: Quetiapine in Huntington’s disease: a first case report. In: Journal of Neurology. 249(8), Aug 2002, S. 1114–1115.
  21. R. M. Bonelli, A. K. Hödl, P. Hofmann, H. P. Kapfhammer: Neuroprotection in Huntington’s disease: A Two Year Study on Minocycline. In: International Clinical Psychopharmacology. 19(6), Nov 2004, S. 337–342.
  22. R. M. Bonelli, C. Heuberger, F. Reisecker: Minocycline for Huntington’s disease: an open label study. In: Neurology. 60(5), 11. Mar 2003, S. 883–884.
  23. R. M. Bonelli: Mirtazapine in suicidal Huntington’s disease. In: The Annals of Pharmacotherapy. 37(3), Mar 2003, S. 452.
  24. R. M. Bonelli, G. Niederwieser, T. Lahousen, P. Hoffmann: Zotepine in Huntington’s disease. In: Human Psychopharmacology: Clinical and Experimental. 2003 Apr. 18(3), Apr 2003, S. 227–229.
  25. R. M. Bonelli, B. J. Mayr, G. Niederwieser, F. Reisecker, H. P. Kapfhammer: Ziprasidone in Huntington’s disease: the first case reports. In: Journal of Psychopharmacology. 17(4), Dez 2003, S. 459–460.
  26. A. K. Holl, L. Wilkinson, A. Painold, E. M. Holl, R. M. Bonelli: Combating depression in Huntington’s disease: effective antidepressive treatment with venlafaxine XR. In: Int Clin Psychopharmacol. 25(1), Jan 2010, S. 46–50.
  27. E. Z. Schmidt, P. Hofmann, H. P. Kapfhammer, R. M. Bonelli: Drug holiday in Huntington’s disease. In: Annals of Pharmacotherapy. 39(4), Apr 2005, S. 773–774.
  28. Siehe die Liste der Mitglieder des Steering Committee auf der Seite euro-hd.net.
  29. Siehe die Beschreibung auf clinicaltrials.gov.
  30. E. van Duijn, D. Craufurd, A. A. M. Hubers, E. J. Giltay, R. Bonelli, H. Rickards, K. E. Anderson, M. R. van Walsem, R. C. van der Mast, M. Orth, G. B. Landwehrmeyer, European Huntington’s Disease Network Behavioural Phenotype Working Group: Neuropsychiatric symptoms in a European Huntington’s disease cohort (REGISTRY). In: J Neurol Neurosurg Psychiatry 85 (12), Dezember 2014, S. 1411–1418, online.
  31. F. Brugger, C. Hepperger, E. M. Hametner, A. K. Holl, A. Painold, C. Schusterschitz, R. Bonelli, C. Holas, G. K. Wenning, W. Poewe, K. Seppi: Predictors of mental and physical quality of life in Huntington's disease. In: Nervenarzt 86 (2), Februar 2015, S. 167–173.
  32. R. M. Bonelli, P. Hofmann, A. Aschoff, G. Niederwieser, C. Heuberger, G. Jirikowski, H. P. Kapfhammer: The influence of psychotropic drugs on cerebral cell death: female neurovulnerability to antipsychotics. (PDF; 431 kB) In: Int Clin Psychopharmacol. 20(3), Mai 2005, S. 145–149.
  33. R. M. Bonelli, A. Aschoff, G. Niederwieser, C. Heuberger, G. Jirikowski: Cerebrospinal fluid tissue transglutaminase as a biochemical marker for Alzheimer’s disease. In: Neurobiology of Disease. 11(1), Okt 2002, S. 106–110. PMID 12460550.
  34. R. M. Bonelli, A. Aschoff, G. Jirikowski: Cerebrospinal fluid tissue transglutaminase in vascular dementia. In: Journal of the Neurological Sciences. 203-204(C), 15. Nov 2002, S. 207–209. PMID 12417385
  35. R. M. Bonelli, J. L. Cummings: Frontal-subcortical dementias. Neurologist. 2008 Mar, 14(2), S. 100–107. PMID 18332839.
  36. R. M. Bonelli, J. L. Cummings: Frontal-subcortical circuitry and behavior. In: Dialogues in Clinical Neuroscience. 9(2), 2007, S. 141–151. PMID 17726913
  37. R. M. Bonelli, H. P. Kapfhammer, S. S. Pillay, D. Yurgelun-Todd: Basal Ganglia Volumetric Studies in Affective Disorder: What did we learn in the last 15 years? In: Journal of Neural Transmission. 113(2), Feb 2006, S. 255–268. PMID 16252064.
  38. F. Ortuño, J. Arbizu, A. C. Soutullo, R. M. Bonelli: Is there a Cortical Blood Flow redistribution pattern related with Perseverative Error in Schizophrenia? In: Psychiatria Danubina. 21(3), Sep 2009, S. 283–289. PMID 19794343
  39. M. Moreno-Iniguez, F. Ortuno, R. Bonelli, M. Millan, C. Soutullo, S. Cervera-Enguiz: Perseverative error in schizophrenia: correlation with cortical blood flow by SPECT. In: Actas españolas de psiquiatría. 35(1), Jan-Feb 2007, S. 20–28. PMID 17323222
  40. F. Ortuño, M. Moreno-Íñiguez, M. Millán, C. A. Soutullo, R. M. Bonelli: Cortical Blood Flow during Rest and Wisconsin Card Sorting Test Performance in Schizophrenia. In: Wiener Medizinischen Wochenschrift. 156(7/8), Apr 2006, S. 179–184. PMID 16823534
  41. G. G. Tribl, S. Asenbaum, G. Klösch, K. Mayer, R. M. Bonelli, E. Auff, J. Zeitlhofer, S. Happe: Normal IPT and IBZM SPECT in drug naive and levodopa-treated idiopathic restless legs syndrome. In: Neurology. 59(4), 27. Aug 2002, S. 649–650.
  42. G. G. Tribl, S. Asenbaum, S. Happe, R. M. Bonelli, J. Zeitlhofer, E. Auff: Normal striatal D2 receptor binding in idiopathic restless legs syndrome with periodic leg movements in sleep. Nuclear Medicine Communications. 25(1), Jan 2004, S. 55–60. PMID 15061265.
  43. A. Gruber, K. Roessler, A. Georgopoulos, A. Mißbichler, R. Bonelli, B. Richling: Evaluation of big endothelin – 1 concentrations in serum and ventricular cerebrospinal fluid after early surgical compared with nonsurgical management of ruptured intracranial aneurysms. In: Journal of Neurosurgery. Neurosurgical Focus, 2000 May 15, 8(5), Mai 2006, S. e6. PMID 16859284
  44. G. Niederwieser, W. Buchinger, R. M. Bonelli, A. Berghold, F. Reisecker, P. Költringer, J. J. Archelos: Prevalence of autoimmune thyroiditis and non-immune thyroid disease in multiple sclerosis. In: Journal of Neurology. 250(6), Jun 2003, S. 672–675. PMID 12796827
  45. R. M. Bonelli, E. H. Prat, J. Bonelli: Philosophical Considerations on Brain Death and the Concept of the Organism as a Whole. In: Psychiatria Danubina. 21(1), Mar 2009, S. 3–8. PMID 19270615
  46. S. Vasegh, D. H. Rosmarin, H. G. Koenig, R. E. Dew, R. M. Bonelli: Religious and Spiritual Factors in Depression. In: Depression Research and Treatment. 2012, Article ID 298056. doi:10.1155/2012/298056, hindawi.com
  47. R. M. Bonelli, R. E. Dew, H. G. Koenig, D. H. Rosmarin, S. Vasegh: Religious and Spiritual Factors in Depression: Review and Integration of the Research. In: Depression Research and Treatment. Article ID 962860, 2012, doi:10.1155/2012/962860. hindawi.com
  48. Raphael Bonelli: Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie. (PDF; 149 kB) In: Facharzt Neurologie Psychiatrie. 1, 2007, S. 20–25, gesehen am 8. März 2010.
  49. R. M. Bonelli: Perfektionismus: Wenn das Soll zum Muss wird. Pattloch-Verlag, München 2014, S. 34ff.
  50. R. M. Bonelli: Perfektionismus: Wenn das Soll zum Muss wird. Pattloch-Verlag, München 2014, S. 332ff.
  51. R. M. Bonelli: Männlicher Narzissmus: Das Drama der Liebe, die um sich selbst kreist. Kösel-Verlag, München 2016, S. 10
  52. R. M. Bonelli: Männlicher Narzissmus: Das Drama der Liebe, die um sich selbst kreist. Kösel-Verlag, München 2016, S. 32 ff.
  53. Sabine Ertl: "Um sich selbst kreisende Liebe". Wiener Zeitung, 21. November 2016
  54. R. M. Bonelli: Männlicher Narzissmus: Das Drama der Liebe, die um sich selbst kreist. Kösel-Verlag, München 2016, S. 112 ff.
  55. R. M. Bonelli: Männlicher Narzissmus: Das Drama der Liebe, die um sich selbst kreist. Kösel-Verlag, München 2016, S. 150
  56. Kategorie: Livesendung mit Hörerfragen auf der Website www.bonelli.tv, abgerufen am 5. April 2019.
  57. kath.net: Neue Kath.net-Serie: Sie fragen, Psychiater Raphael Bonelli antwortet. In: Online-Portal kath.net. 7. November 2014, abgerufen am 12. September 2018.
  58. Maja Ellmenreich: Ferndiagnose: Narzissmus? In: Deutschlandfunk. 18. Mai 2018, abgerufen am 5. April 2019.
  59. Sabine Ertl: Einfach ein schlechter Politiker. In: Wiener Zeitung. 18. September 2017, abgerufen am 5. April 2019.
  60. R. Bonelli: Wenn Perfektionismus zum Zwang wird. In: ORF. 28. März 2019, abgerufen am 5. April 2019.
  61. Carmen Oster: Perfektionisten vergleichen sich immer mit anderen. In: Kleine Zeitung. 19. März 2019, abgerufen am 5. April 2019.
  62. Florian Bayer: Perfektionismus: An den eigenen Erwartungen zerbrechen. In: Der Standard. 7. November 2014, abgerufen am 5. April 2019.
  63. Christian Heinrich: Unsere tägliche Gesundheit gib uns heute. In: Der Spiegel Online. 23. Dezember 2013, abgerufen am 5. April 2019.
  64. R. Bonelli: Der gottlose Mensch. In: Focus. 20. Juni 2011, abgerufen am 5. April 2019.
  65. Hilfe für Pornografiesüchtige - derStandard.at. Abgerufen am 5. April 2019.
  66. Stefan Handl: Im Netz gefangen. In: Du & ICH. 1. Juli 2012, abgerufen am 5. April 2019.
  67. PULS 4: Pro & Contra Spezial: Sind Pornos schädlich für die Gesellschaft? Abgerufen am 12. Juli 2018.
  68. R. Bonelli: Weder frei noch Liebe: Apersonale Geilheit als Prinzip - derStandard.at. In: DER STANDARD. 18. Mai 2018, abgerufen am 5. April 2019.