Hauptmenü öffnen

Rašín (deutsch Raschin) ist eine Gemeinde in Tschechien. Sie liegt 18 Kilometer nordwestlich des Stadtzentrums von Hradec Králové und gehört zum Okres Jičín.

Rašín
Wappen von ????
Rašín (Tschechien)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Královéhradecký kraj
Bezirk: Jičín
Fläche: 220 ha
Geographische Lage: 50° 20′ N, 15° 40′ OKoordinaten: 50° 19′ 47″ N, 15° 40′ 20″ O
Höhe: 284 m n.m.
Einwohner: 93 (1. Jan. 2018)[1]
Postleitzahl: 508 01
Verkehr
Straße: HněvčevesJeřice
Bahnanschluss: Hradec KrálovéJičín
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 1
Verwaltung
Bürgermeister: Vladislav Zubr (Stand: 2008)
Adresse: Rašín 11
508 01 Hořice v Podkrkonoší
Gemeindenummer: 549274
Website: www.podchlumi.cz/rasin

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Rašín befindet sich rechtsseitig der Bystřice im Nordböhmischen Tafelland. Südlich des Dorfes entspringt der Bach Rašínský potok. Im Nordosten führt die Eisenbahnstrecke zwischen Hradec Králové und Jičín vorbei, an der in Jeřice der nächste Bahnhalt ist.

Nachbarorte sind Jeřice im Norden, Třebovětice im Osten, Dolní Černůtky und Horní Černůtky im Südosten, Dub im Süden, Klenice und Čeňov im Südwesten, Milovice u Hořic und Ostrov im Westen sowie Třebnouševes im Nordwesten.

GeschichteBearbeiten

Rašín wurde 1143 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort war Stammsitz des Geschlechts der Raschin von Riesenburg.

Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildete Rašín ab 1850 eine Gemeinde im Bezirk Hradec Králové. Während des Deutschen Krieges lag Rašín 1866 am Rande des Schlachtfeldes der Schlacht von Königgrätz. Ab 1900 gehörte die Gemeinde zum Bezirk Nová Paka, kam in den 1930er Jahren zum Okres Hořice und 1961 zum Okres Jičín. Rašín wurde am 1. Jänner 1975 nach Třebnouševes eingemeindet. Seit dem 24. November 1990 besteht die Gemeinde Rašín wieder.

GemeindegliederungBearbeiten

Für die Gemeinde Rašín sind keine Ortsteile ausgewiesen.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Gedenkstein an Opfer der Schlacht von Königgrätz, am Dorfplatz
  • Naturdenkmal Kazatelna; der Eichenwald südwestlich des Dorfes wurde wegen seines Bestandes an seltenen Wildblumen geschützt
  • Linde am Dorfplatz, Baumdenkmal

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2018 (PDF; 421 KiB)