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Ohaveč (deutsch Wohawetz) ist eine Gemeinde in Tschechien. Sie liegt vier Kilometer westlich von Jičín und gehört zum Okres Jičín.

Ohaveč
Wappen von ????
Ohaveč (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Královéhradecký kraj
Bezirk: Jičín
Fläche: 138 ha
Geographische Lage: 50° 27′ N, 15° 18′ OKoordinaten: 50° 26′ 54″ N, 15° 18′ 22″ O
Höhe: 293 m n.m.
Einwohner: 89 (1. Jan. 2018)[1]
Postleitzahl: 506 01
Verkehr
Straße: JičínSobotka
Struktur
Status: Gemeinde
Ortsteile: 1
Verwaltung
Bürgermeister: Zdeňka Stránská (Stand: 2008)
Adresse: Ohaveč 11
506 01 Jičín 1
Gemeindenummer: 548910
Denkmal der Schlacht bei Gitschin

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Ohaveč befindet sich im Tal des Baches Porák zwischen dem Höhenzug Velišský hřbet und den Prachauer Felsen im Bergland Jičínská pahorkatina. Südlich des Dorfes liegen die Teiche Ostruženský rybník und Turecká. Durch Ohaveč führt die Staatsstraße 16 von Jičín nach Mladá Boleslav.

Nachbarorte sind Prachov im Norden, Holín im Nordosten, Hurychovna, Jičín-Holínské Předměstí, Jičín-Pražské Předměstí und Březinka im Südosten, Březina im Süden, Hlásná Lhota, U Rybníka im Westen und Ostružno im Südwesten, Dolní Lochov im Westen sowie Horní Lochov im Nordwesten.

GeschichteBearbeiten

Der Ort wurde unter dem Namen „Vohavec“ 1327 erstmals urkundlich erwähnt.

Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildete Vohavec ab 1850 eine Gemeinde im Bezirk Jičín. 1866 lag das Dorf auf dem Schlachtfeld der Schlacht bei Gitschin. Im Jahre 1900 erhielt der Ort den heutigen Namen Ohaveč. Im Zuge der Gebietsreform von 1960 wurde Ohaveč am 1. Jänner 1961 nach Holín eingemeindet. Seit dem 24. November 1990 besteht die Gemeinde Ohaveč wieder.

GemeindegliederungBearbeiten

Für die Gemeinde Ohaveč sind keine Ortsteile ausgewiesen.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Massengrab von Gefallenen der Schlacht bei Gitschin, an der Staatsstraße zwischen Ohaveč und Dolní Lochov

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2018 (PDF; 421 KiB)
  Commons: Ohaveč – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien