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Pia Schellhammer

deutsche Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen), MdL
Pia Schellhammer 2016

Pia Schellhammer (* 7. Februar 1985 in Mainz) ist eine deutsche Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen).

Leben und AusbildungBearbeiten

Pia Schellhammer wuchs in Oppenheim unweit des Kernkraftwerks Biblis auf. Die Nähe zu dieser kerntechnischen Anlage weckte früh ihr Interesse an der Politik. Zur Zeit der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 2011, nach der sie in den Landtag gewählt wurde, war sie Studentin der Geschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit den Schwerpunkten Mittlere und Neuere Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaft. Ihr Magisterstudium schloss sie im Sommer 2011 ab.

PolitikBearbeiten

Pia Schellhammer ist seit 2005 Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen. Von 2008 bis 2009 war sie Sprecherin des Landesvorstandes der Grünen Jugend in Rheinland-Pfalz. 2011 rückte sie als Nachfolgerin von Astrid Becker in den Ortsbeirat Mainz-Neustadt nach.[1] Dieses Mandat legte sie Anfang 2012 nieder, als sie den Erstwohnsitz zurück an ihren Heimatort Oppenheim verlegte.

Von 2005 bis 2008 war sie Vorstandsmitglied im Ortsverband Nierstein-Oppenheim. Bis 2011 war sie Kreisvorstandssprecherin von Bündnis 90/Die Grünen Mainz-Bingen. Sie kandidierte erstmals für Bündnis 90/Die Grünen zur Bundestagswahl 2009 auf einem nicht aussichtsreichen Listenplatz für den Wahlkreis Worms. Von 2009 bis 2011 war Schellhammer im Landesvorstand der Heinrich-Böll-Stiftung Rheinland-Pfalz aktiv.

Landtagsabgeordnete

Am 27. März 2011 wurde sie bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz für den Wahlkreis Nierstein/Oppenheim in den 16. Landtag von Rheinland-Pfalz gewählt. Schellhammer war das zweitjüngste Mitglied des 16. Landtags von Rheinland-Pfalz.

Schellhammer war in der 16. Legislaturperiode Vorsitzende der Enquete-Kommission des Landtags Aktive Bürgerbeteiligung für eine starke Demokratie[2] und Mitglied im Ausschuss für Innen- und Infrastruktur und im Ausschuss für Medien- und Netzpolitik.

Nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 2016 und Kabinettsbildung zog sie als Nachrückerin für Anne Spiegel über die Liste von Bündnis 90/Die Grünen erneut in den Landtag Rheinland-Pfalz ein. Sie ist Parlamentarische Geschäftsführerin ihrer Fraktion und gehört dem Ältestenrat des Landtages an.

Sie ist in ihrer Fraktion zuständig für die Themen Demokratie, Netzpolitik, Datenschutz, Strategien gegen Rechtsextremismus, Queer und Jugend. Zudem leitet sie den „Arbeitskreis Demokratie & Infrastruktur“ der Landtagsfraktion der Grünen.

Sie ist Mitglied des Landtagsausschusses für Inneres, Sport und Landesplanung, des Rechtsausschusses und des Wahlprüfungsausschusses.

Schellhammer ist Beisitzerin des Vereins „Rheinhessen gegen Rechts“. Darüber hinaus vertritt sie die Grünen im Beirat des Landesbetriebs Daten und Information, im Verwaltungsrat des Instituts für Europäische Geschichte, in der Kommission für die Geschichte des Landes und in der Kommission beim Landesbeauftragten für Datenschutz, im Informationsfreiheitsbeirat und ist stellvertretendes Mitglied im Landesjugendhilfeausschuss.

Seit 2012 ist Schellhammer Mitglied im Kuratorium der Fridtjof-Nansen-Akademie für politische Bildung im Weiterbildungszentrum Ingelheim.[3] Zudem ist sie Mitglied im Kuratorium der Hochschule Worms und im Fachbeirat maps (Mediale Aktionsprojekte gegen Rechtsextremismus).

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Presseberichte zu den Ortsbeiratssitzungen (2010 / 2011) (Memento des Originals vom 26. Februar 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mainz-neustadt.de
  2. Mitglieder der Enquete-Kommission Bürgerbeteiligung (Memento des Originals vom 26. Februar 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/enquete-rlp.de
  3. Die Organisationsstrukturen der Fridtjof-Nansen-Akademie, wbz-akademie.de, abgerufen am 29. November 2012