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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Ohlenhard
Ohlenhard
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Ohlenhard hervorgehoben

Koordinaten: 50° 27′ N, 6° 46′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Ahrweiler
Verbandsgemeinde: Adenau
Höhe: 450 m ü. NHN
Fläche: 5,01 km2
Einwohner: 148 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 30 Einwohner je km2
Postleitzahl: 53520
Vorwahl: 02694
Kfz-Kennzeichen: AW
Gemeindeschlüssel: 07 1 31 062
Adresse der Verbandsverwaltung: Kirchstraße 15
53518 Adenau
Website: www.adenau.de
Ortsbürgermeister: Dirk Wassong
Lage der Ortsgemeinde Ohlenhard im Landkreis Ahrweiler
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Über dieses Bild

Ohlenhard ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Adenau an.

GeographieBearbeiten

Die Ortsgemeinde befindet sich im Ahrgebirge, unmittelbar östlich der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen. Nachbargemeinden sind Hümmel im Norden, Wershofen im Osten, Eichenbach im Südosten sowie Blankenheim in Westen.

Zu Ohlenhard gehört auch der Wohnplatz Johannishof.[2]

GeschichteBearbeiten

Ohlenhard wurde erstmals im Jahre 1481 urkundlich als „Olenhart“ erwähnt. Es hat sich vermutlich aus einer Ansammlung von Köhlerhütten gebildet. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Ohlenhard zum Herzogtum Arenberg.

Im Jahr 1794 hatten französische Revolutionstruppen das Linke Rheinufer besetzt. Unter der französischen Verwaltung gehörte Ohlenhard zum Kanton Adenau, der dem Rhein-Mosel-Departement zugeordnet war. Nach den auf dem Wiener Kongress geschlossenen Verträgen kam die Region, damit auch Ohlenhard, 1815 zum Königreich Preußen. Eigenständig ist Ohlenhard erst seit 1839, vorher gehörten die Weiler Eichenbach, Fronhofen und Ohlenhard zur Gemeinde Wershofen.[3] Die Gemeinde Ohlenhard gehörte zur Bürgermeisterei Aremberg im Kreis Adenau, der Teil des Regierungsbezirks Coblenz und der Rheinprovinz war. 1932 wurde der Kreis Adenau aufgelöst und die Gemeinde Ohlenhard dem Kreis Ahrweiler zugeordnet. Seit 1946 gehört die Gemeinde zum Land Rheinland-Pfalz und seit 1970 der Verbandsgemeinde Adenau an.

1987 erzielte Ohlenhard die Goldmedaille im Landes- und Bundesentscheid des Wettbewerbs Unser Dorf soll schöner werden.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Ohlenhard, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[4][1]

Jahr Einwohner
1815 97
1835 97
1871 88
1905 107
1939 104
1950 115
Jahr Einwohner
1961 108
1970 109
1987 124
1997 161
2005 149
2018 148

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat in Ohlenhard besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[5]

Ortsbürgermeister[6]
Amtszeit Name
1919–1920 Josef Stroth
1920–1930 Hubert Ley
1930–1940 Johann Josef Brenner II
1940–1944 Matthias Hees
1945–1946 Johann Radermacher
1946–1969 Johann Faßbender
1969–1994 Hermann Wirz
1994–2014 Alwin Wirz[7]
seit 2014 Dirk Wassong

SehenswertesBearbeiten

  • Die Marienkapelle in Ohlenhard wurde 1910–1911 erbaut.
  • Die 1899 erbaute ehemalige Dorfschule gelangte nach ihrer 1966 erfolgten Schließung in Privatbesitz.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: Januar 2018[Version 2019 liegt vor]. S. 5 (PDF; 2,2 MB).
  3. Der Regierungs-Bezirk Coblenz nach seiner Lage, Begränzung, Größe, Bevölkerung..., Coblenz: Pauli, 1817 Seite 55
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  6. Rainer Justen: 600 Jahre und mehr.. Geschichte und Geschichten von Wershofen und Ohlenhard. Wershofen 1995, S. 379–380.
  7. Gabi Geller: Ohlenhard hat noch keinen Bürgermeister - Abgewählter Alwin Wirz blickt zurück, in: Rhein-Zeitung vom 6. Juni 2014.