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Montpellier Handball (ehemals Montpellier Agglomération Handball) ist ein französischer Handballverein aus Montpellier und mit derzeit vierzehn Meistertiteln französischer Rekordmeister sowie mit dreizehn Pokaltiteln auch Rekordpokalsieger.

Montpellier Handball
Montpellier HB Logo.png
Voller Name
Gegründet 1982(als Cosmos Montpellier)
Vereinsfarben blau/weiß
Halle Sud de France Arena
Plätze 9.000
Trainer Patrice Canayer
Liga Ligue Nationale de Handball
2017/18
Rang 2. Platz
nat. Pokal Halbfinale
International EHF Champions League: Sieger
Website montpellierhandball.com
Heim
Auswärts
Größte Erfolge
National Französischer Meister
1995, 1998, 1999, 2000, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012
Französischer Pokalsieger
1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2005, 2006, 2008, 2009, 2010, 2012, 2013, 2016
Französischer Ligapokalsieger
2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2010, 2011, 2012, 2014, 2016
International EHF Champions League
2003, 2018

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Der Verein wurde im Jahr 1982 unter dem Namen Cosmos Montpellier gegründet. Diesen Namen trugen sie bis 1987. Zwischen 1987 und 1989 spielten sie unter dem Namen Montpellier La Paillade Sport Club. Erst seit 1989 trägt der Verein seinen heutigen Namen. Die Profiabteilung spielt von 2007 zu 2015 unter dem Namen Montpellier Agglomération Handball (MAHB) und seit 2015 unter dem Namen Montpellier Handball (MHB). Im Jahr 1992 schaffte Montpellier HB den Aufstieg in die höchste französische Spielklasse, in der es bis heute vertreten ist. Seither wurde der Verein vierzehn mal französischer Meister.

Im September 2012 leitete die französische Justiz ein Ermittlungsverfahren gegen acht Spieler von Montpellier wegen Betrugsverdachts ein. Die Mannschaft soll ein Spiel in der französischen Liga absichtlich verloren haben, um Verwandten der Spieler hohe Wettgewinne von bis zu 250.000 Euro zu ermöglichen.[1][2] Als Folge der Vorwürfe haben die Spieler Luka und Nikola Karabatić (beide zu Pays d’Aix UC HB), Erlend Mamelund (Haslum HK) und Primož Prošt (Frisch Auf Göppingen) den Verein während der laufenden Saison verlassen.[3]

ErfolgeBearbeiten

  • Sieger der EHF Champions League: 2003, 2018
  • Französischer Meister (14): 1995, 1998, 1999, 2000, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2008, 2009, 2010, 2011 und 2012
  • Französischer Pokalsieger (13): 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2005, 2006, 2008, 2009, 2010, 2012, 2013 und 2016
  • Französischer Ligapokalsieger (10): 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2010, 2011, 2012, 2014 und 2016
  • Französische Champions Trophy (3): 2010, 2011 und 2018

Kader 2018/19Bearbeiten

Nr. Nationalität Name Position Größe Gewicht
1 Franzose  Vincent Gérard TW 189 104
16 Schweizer  Nikola Portner TW 194 93
4 Argentinier  Diego Simonet RM 188 88
5 Franzose  Kyllian Villeminot RM 189 80
6 Franzose  Théophile Caussé RA 180 72
7 Litauer  Jonas Truchanovičius RL 203 96
10 Franzose  Mathieu Grébille RL 198 97
13 Franzose  Julien Bos RA 188 90
14 Franzose  Michaël Guigou LA 179 78
18 Schwede  Fredric Pettersson KM 201 114
22 Franzose  Melvyn Richardson RR 190 87
23 Slowene  Vid Kavtičnik RA 191 87
24 Franzose  Baptiste Bonnefond RL 194 97
25 Franzose  Jean-Loup Faustin RL 185 88
28 Franzose  Valentin Porte RA 190 90
29 Franzose  Arnaud Bingo LA 190 80
33 Franzose  Benjamin Afgour KM 196 110
39 Tunesier  Mohamed Soussi RL 194 98
89 Ägypter  Mohamed Mamdouh KM 193 101

Bekannte ehemalige SpielerBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Französische Handball-Stars unter Betrugsverdacht KN-online, 26. September 2012, abgerufen am 30. September 2012
  2. Skandal bei Montpellier weitet sich aus kicker.de, 30. September 2012, abgerufen am 30. September 2012
  3. Wechsel perfekt: Karabatic hat sich an Ablösesumme beteiligt auf www.handball-world.com am 1. Februar 2013, abgerufen am 2. Februar 2013