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GeografieBearbeiten

Meyreuil liegt in den Hügeln des Montaiguet, sechs Kilometer südöstlich von Aix-en-Provence. Weitere Nachbarorte sind Gardanne, Châteauneuf-le-Rouge, Fuveau und Bouc-Bel-Air.

GeschichteBearbeiten

Der Name des Ortes soll sich vom römischen Feldherren Gaius Marius ableiten, der in der Schlacht von Aquae Sextiae (Aix-en-Provence) die Kimbern und Teutonen vernichtete. Der Ort ist allerdings erstmals im Jahre 1038 als Miroil belegt.[1]

Im 14. Jahrhundert errichteten die Einwohner zum Schutz ihres Dorfes eine Burg. Karl der Lahme, König von Neapel und Graf der Provence, vermachte die Herrschaft um 1308 den Dominikanerinnen von Aix-en-Provence. Während der Französischen Revolution wurde die Burg zerstört.

Der nahegelegene Weiler Canet de Meyreuil bestand 1902 nur aus drei Häusern und einem Laden.[2]

Das Kraftwerk Provence ging 1958 in Betrieb.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Romanische Kapelle Saint-Marc aus dem 11. Jahrhundert
  • Kirche Saint-Marc aus dem Jahr 1689
  • Haus des kulturellen Erbes und der Traditionen
  • Brücke Pont des Trois Sautet über den Arc, von Cézanne gemalt

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2008 2016
Einwohner 2042 2441 2492 2845 3766 4407 5084 5543

WeblinksBearbeiten

  Commons: Meyreuil – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Albert Dauzat, Charles Rostaing: Dictionnaire étymologique des noms de lieu en France, Librairie Guénégaud, Paris 1979, S. 451
  2. http://www.ville-meyreuil.fr/fr/tourisme/histoire