Mats Moraing

deutscher Tennisspieler

Mats Moraing (* 20. Juni 1992 in Mülheim an der Ruhr) ist ein deutscher Tennisspieler.

Mats Moraing Tennisspieler
Mats Moraing
Moraing 2018 bei der Qualifikation zu Wimbledon
Nation: DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag: 20. Juni 1992
Größe: 198 cm
Gewicht: 84 kg
1. Profisaison: 2013
Spielhand: Links, beidhändige Rückhand
Trainer: Peter Moraing
Preisgeld: 395.837 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 1:2
Höchste Platzierung: 148 (30. Juli 2018)
Aktuelle Platzierung: 245
Doppel
Karrierebilanz: 0:1
Höchste Platzierung: 282 (11. Februar 2019)
Aktuelle Platzierung: 536
Letzte Aktualisierung der Infobox:
2. August 2021
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)

KarriereBearbeiten

Mats Moraing konnte bereits als Jugendlicher erste lokale nationale Erfolge feiern, indem er unter anderem zwei Mal Verbandsmeister wurde. Mit 16 Jahren musste der 1,98 m große Moraing ein komplettes Jahr aufgrund von Wachstumsfugen im Knie mit dem Tennis pausieren.[1]

Moraing spielt auf der Profitour hauptsächlich Turniere auf der drittklassigen ITF Future Tour sowie der zweitklassigen ATP Challenger Tour. Obwohl er bereits 2009 seinen ersten Auftritt auf der Future Tour hatte, schaffte er erst 2014 seinen ersten Finaleinzug. Im selben Jahr konnte er schließlich seinen ersten Erfolg feiern und hat bis Januar 2018 insgesamt zehn Einzel- und zwei Doppeltitel gewonnen. Auf der Challenger Tour schaffte er 2015 in Heilbronn das erste Mal den Sprung in das Einzelhauptfeld. Seinen ersten Sieg konnte er allerdings erst 2017 feiern, indem er in Canberra gegen Andrés Molteni gewinnen konnte. Das Jahr 2018 fing für Moraing äußerst erfolgreich an. Erstmals schaffte er den Sprung in ein Challenger-Finale in Bangkok, musste sich dort aber Marcel Granollers in drei Sätzen geschlagen geben. Beim zweiten Turnier in Bangkok eine Woche später stand er erneut im Halbfinale. Wieder eine Woche später beim Challenger in Koblenz konnte er sich nochmal steigern. Er erhielt nach den Erfolgen der Vorwoche für das Hauptfeld eine Wildcard und spielte sich mit nur einem Satzverlust bis ins Finale vor. Dort ließ er dem gesetzten Franzosen Kenny de Schepper keine Chance und gewann klar mit 6:2, 6:1.[2]

In der Bundesliga spielte Moraing bis 2018 für den Rochusclub in Düsseldorf.[3] Seit der Saison 2019 tritt er für den TC Bredeney Essen in der 2. Tennis-Bundesliga an.

Bei den Noventi Open 2019 in Halle gab Moraing als Qualifikant sein Debüt auf der ATP Tour. Dabei unterlag er dem Italiener Andreas Seppi in zwei Sätzen.

Moraing trainiert am Tennis Center Moraing, das von seinem Vater Heiner Moraing und seinem Onkel Peter Moraing geleitet wird, die beide ehemalige Profispieler sind und unter anderem in Wimbledon und bei den Australian Open spielten.

ErfolgeBearbeiten

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
ATP World Tour Finals
ATP World Tour Masters 1000
ATP World Tour 500
ATP World Tour 250
ATP Challenger Tour (5)

EinzelBearbeiten

TurniersiegeBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 21. Januar 2018 Deutschland  Koblenz Hartplatz (i) Frankreich  Kenny de Schepper 6:2, 6:1
2. 21. Juli 2019 Niederlande  Amersfoort Sand Belgien  Kimmer Coppejans 6:2, 3:6, 6:3
3. 19. Juni 2021 Italien  Forlì Sand Frankreich  Quentin Halys 3:6, 6:1, 7:5
4. 11. September 2021 Osterreich  Tulln Sand Frankreich  Hugo Gaston 6:2, 6:1

DoppelBearbeiten

TurniersiegeBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 3. April 2021 Portugal  Oeiras Sand Deutschland  Oscar Otte Italien  Riccardo Bonadio
Kasachstan  Denis Jewsejew
6:1, 6:4

WeblinksBearbeiten

Commons: Mats Moraing – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Marcus Lemke: Tennisprofi Mats Moraing will nach Leidenszeit durchstarten. In: waz.de. 7. Februar 2017, abgerufen am 15. Januar 2018.
  2. Florian Heer: Koblenz Open: Moraing fegt de Schepper im Finale vom Platz. In: spox.de. 21. Januar 2018, abgerufen am 30. Januar 2018.
  3. Mats Moraing siegt beim Challenger Turnier in Koblenz. In: rp-online.de. Rheinische Post, 27. Januar 2018, abgerufen am 30. Januar 2018.