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Koppenschallbach

Ortsteil der Stadt Feuchtwangen

Koppenschallbach ist ein Ortsteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach in Mittelfranken.

Koppenschallbach
Koordinaten: 49° 9′ 0″ N, 10° 20′ 57″ O
Höhe: 447 m ü. NHN
Einwohner: (25. Mai 1987)[1]
Eingemeindung: 1. Juli 1971
Postleitzahl: 91555
Vorwahl: 09852

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Der Weiler liegt etwa einen Kilometer südsüdöstlich des Stadtrands von Feuchtwangen am Hangfuß links der Sulzach und rechts des Schönbachs, der 200 Meter weiter südlich als linker Zufluss in die Sulzach mündet. Ca. 0,5 km nördlich liegt das Ulrichholz, ca. 0,5 km östlich erhebt sich der Schönberg.[2]

GeschichteBearbeiten

Erstmals namentlich erwähnt wird der Ort 1417 in einer Urkunde des Feuchtwanger Stifts.

1801 gab es im Ort drei Haushalte, die alle dem Ansbachischen Kameralamt Feuchtwangen untertan waren.[3]

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jh.) wurde Koppenschallbach der Ruralgemeinde Krapfenau zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform wurde diese am 1. Juli 1971 nach Feuchtwangen eingemeindet.

BaudenkmalBearbeiten

  • Mittelalterliches Sandsteinkreuz an der Wegabzweigung der Straße Feuchtwangen-Krapfenau.

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Feuchtwangen#Koppenschallbach

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Jahr 001818 001840 001861 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987
Einwohner 13 14 13 11 14 17 14 14 9 8 6
Häuser[4] 2 2 2 3 2 2 2 3
Quelle [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [1]

VerkehrBearbeiten

Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Kreisstraße AN 41, die nach Krapfenau bzw. nach Feuchtwangen führt.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, S. 326 (Digitalisat).
  2. Koppenschallbach im BayernAtlas
  3. J. K. Bundschuh, Bd. 3, Sp. 199.
  4. Es werden nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840, 1852 als „Häuser“, 1871 bis 1987 als „Wohngebäude“.
  5. Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann mehrerer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, S. 50 (Digitalisat).
  6. Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, S. 110 (Digitalisat).
  7. Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, Sp. 1021, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
  8. kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. München 1877, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen von 1871), Sp. 1185, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  9. Karl von Rasp: Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Hrsg.: K. Bayer. Statistisches Bureau. München 1888, Abschnitt III, Sp. 1117 (Digitalisat).
  10. K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, Abschnitt II, Sp. 1184 (Digitalisat).
  11. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, Abschnitt II, Sp. 1222 (Digitalisat).
  12. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, Abschnitt II, Sp. 1056 (Digitalisat).
  13. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, Abschnitt II, Sp. 776 (Digitalisat).
  14. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, S. 169 (Digitalisat).