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Hammerschmiede (Feuchtwangen)

Ortsteil der Stadt Feuchtwangen

Hammerschmiede ist ein Ortsteil der Stadt Feuchtwangen im Landkreis Ansbach in Mittelfranken.

Hammerschmiede
Koordinaten: 49° 7′ 52″ N, 10° 21′ 28″ O
Höhe: 446 m ü. NHN
Einwohner: (25. Mai 1987)[1]
Eingemeindung: 1. Juli 1971
Postleitzahl: 91555
Vorwahl: 09856

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Die Einöde[2] liegt an dem Jägersbrünnlein, der 200 Meter weiter östlich als rechter Zufluss der Sulzach mündet. Im Süden liegt das Waldgebiet Hart.[3]

GeschichteBearbeiten

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jh.) wurde Hammerschmiede der Ruralgemeinde Krapfenau zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform wurde diese am 1. Juli 1971 nach Feuchtwangen eingemeindet.

Ehemaliges BaudenkmalBearbeiten

  • Zwei zusammengehörige Wohnhäuser des 18. Jahrhunderts. a) Zweigeschossiger Steinputzbau von 4 zu 4 Achsen mit Satteldach. Spätere Anbauten. Am Türsturz Jahreszahl 17 I. L, S. 46 (Johann Leonhard Schäff). Diele mit Eichenstütze und Balusterform. Stube mit kassettierter Holzdecke. Eckpfosten der Mühle bezeichnet H. S. S. E. 1718. – b) Sockelgeschoss der ehemaligen Hammerschmiede mit modernem Aufbau. Am verzahnten Eckquader Wappen, Monogramm H. L. S. F. und Jahreszahl 17. A. H. 54.[4]

VerkehrBearbeiten

Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Sulzach, Zehdorf und zur Kreisstraße AN 41 bei Krapfenau.

LiteraturBearbeiten

  • Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Feuchtwangen (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 21). Deutscher Kunstverlag, München 1964, DNB 453909426, S. 144.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Geschichtliches Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie
  2. Wird in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online fälschlicherweise als Weiler klassifiziert.
  3. Hammerschmiede im BayernAtlas
  4. H. K. Ramisch, S. 144. Denkmalschutz aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen.