Jörg Echtermann

deutscher Radsportler

Jörg Echtermann (* 1958 in Neuwied) ist ein ehemaliger deutscher Radrennfahrer. 1983 errang er das „Grüne Band“ als bester deutscher Straßenrennfahrer.[1]

LebenBearbeiten

Jörg Echtermann absolvierte eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann. In den frühen 1970er Jahren trug er das Trikot der Nationalmannschaft, war zweimal Deutscher Meister in der Einerverfolgung, siegte bei der Amateurversion von Rund um den Henninger-Turm, Rund um Köln (1982), Köln-Schuld-Frechen (1984) und gewann die damalige deutsche Amateurstraßenradsport-Jahreswertung Brügelmann-Cup. Ab 1984 wurde er von Klaus-Peter Thaler trainiert mit dem Ziel, sich für die Olympischen Spiele 1984 in Los Angeles zu qualifizieren, was ihm jedoch nicht gelang. 1989 wurde er nochmals deutscher Meister, im Mannschaftszeitfahren mit der RSG Wiesbaden (Mathias Egyed, Jörg Weida und Jens Zemke). 1979 konnte er auch mit seinem Partner Markus Bodo Zehner ein Sechstagerennen für Amateure (in Zürich) gewinnen.[2]

2003 errang Echtermann mit 45 Jahren den Weltmeister-Titel im Einzelzeitfahren der Masters.[3]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Jörg Echtermann bei Munzinger. Abgerufen am 18. Dezember 2012.
  2. Deutscher Radsport-Verband der DDR (Hrsg.): Der Radsportler. Nr. 48/1979. Berlin 1979, S. 3.
  3. Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 18. September 2003, Nr. 217, S. 62: Der Wiesbadener gewinnt bei der Masters-WM das Zeitfahren - Später Titel für Jörg Echtermann. Abgerufen am 18. Dezember 2012.