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Hatterath

Ortsteil von Geilenkirchen in Nordrhein-Westfahlen

Hatterath ist ein Ortsteil der Mittelstadt Geilenkirchen im Kreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen.

Hatterath
Koordinaten: 50° 59′ 22″ N, 6° 5′ 25″ O
Höhe: [1] 88 (85–90) m
Einwohner: 425 (30. Nov. 2012)
Postleitzahl: 52511
Vorwahl: 02451
Karte
Lage von Hatterath in Geilenkirchen
Ortseingang von Hatterath aus Gillrath kommend
Ortseingang von Hatterath aus Gillrath kommend
Kreuzkapelle
Alter Bauernhof
Straßenbild
Wegekreuz
Hatterath auf der Tranchotkarte 1803–1820
Hatterath auf der Urkatasterkarte 1846

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

LageBearbeiten

Hatterath liegt circa drei Kilometer nordwestlich des Stadtzentrums von Geilenkirchen in der Nähe der Bundesstraße 221,

GewässerBearbeiten

Hatterath gehört zum Einzugsgebiet des in die Maas mündenden Rodebaches.(GEBKZ 28182211[2], GEWKZ 281822[3])

NachbarorteBearbeiten

Birgden Straeten Uetterath
Stahe   Tripsrath
Gillrath Nierstraß Niederheid

SiedlungsformBearbeiten

Hatterath ist ein locker bebautes Straßendorf.

GeschichteBearbeiten

OrtsnameBearbeiten

  • 1337 Atrade
  • 1342 Hatrade
  • 1344 (de) Atrode
  • 1483 Hatterae
  • 1515 Hatterae
  • 1820 Hatterath

OrtsgeschichteBearbeiten

Hatterath gehörte früher zum Jülicher Amt Geilenkirchen. Im 14. Jahrhundert bezog das Heinsberger Norbertinerstift Einkünfte unter Hatterath. Über die Geschichte des Ortes ist wenig bekannt.

Hatterath hatte 1828 insgesamt 167 Einwohner, 1852 waren es 210 Einwohner. Im Zuge der Gebietsreform zum 1. Januar 1972 blieben die Orte Gillrath, Hatterath, Nierstraß und Panneschopp bei der Stadt Geilenkirchen.

KirchengeschichteBearbeiten

Die Pfarre St. Marien Gillrath setzt sich aus den Orten Gillrath, Hatterath, Nierstraß und Panneschopp zusammen. Die Bevölkerung besteht zum größten Teil aus Katholiken.

Bis Ende des 18. Jahrhunderts gehörte der Ort zur Pfarre Geilenkirchen. Bei der Organisation des ersten Bistums Aachen im Jahre 1804 wurde Gillrath Pfarre im Kanton Geilenkirchen. Erster Pfarrer war Heinrich Joseph Aretz. Nach der Wiedereinrichtung der Erzdiözese Köln wurde 1827 aus dem Kanton das Dekanat Geilenkirchen. Seitdem gehört die Pfarre zu diesem Dekanat.

Um 1790 baute man in Gillrath eine einschiffige Saalkirche mit dreiseitigem Chor im Westen. 1846 wurde ein zweigeschossiger Turm angebaut. Am 12. Juni 1851 war die feierliche Einweihung der Kirche. Nach 1922 wurde die Kirche erweitert.

Im Zuge der Pfarrgemeindereformen im Bistum Aachen wurde die ehemals eigenständige katholische Pfarrgemeinde St. Marien Gillrath in die Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) St. Bonifatius Geilenkirchen eingegliedert.

PolitikBearbeiten

Gemäß § 3 (1) b) der Hauptsatzung der Stadt Geilenkirchen bilden die Orte Gillrath, Hatterath, Nierstraß und Panneschopp einen Stadtbezirk. Der wird durch einen Ortsvorsteher im Stadtrat der Stadt Geilenkirchen vertreten.[4] Ortsvorsteher des Stadtbezirks ist Franz Beemelmanns. Stand 2013

SehenswürdigkeitenBearbeiten

InfrastrukturBearbeiten

  • Im November 2012 lebten in Hatterath 425 Personen.
  • Hatterath wird im Busverkehr des AVV an drei Haltestellen von der Linie 434 (Geilenkirchen-Höngen) bedient.
  • Ein Spielplatz in Hatterath befindet sich an der Professor-Mendel-Straße.
  • Der Ort hat Anschluss an das Radverkehrsnetz NRW.

SchulwesenBearbeiten

  • Volksschule Gillrath, auch für Hatterath 1925: 4 Klassen, 3 Stufen, 2 Lehrer, 2 Lehrerinnen, 171 Kinder
  • Volksschule Hatterath 1965: 1 Klasse, 1 Lehrerstelle, 40 Kinder

VereineBearbeiten

  • Freiwillige Feuerwehr Geilenkirchen, Löschgruppe Gillrath-Hatterath
  • Interessengemeinschaft der Vereine in Hatterath e.V.
  • Hatterather Karnevalsverein „De Schanzremmele“ e.V.
  • Schützenbruderschaft St. Peter und Paul Hatterath e.V.
  • VDK Ortsverein Gillrath, auch für Hatterath

StraßennamenBearbeiten

Hattostraße, Professor-Mendel-Straße, Salzweg, Zum Hahnhof

LiteraturBearbeiten

  • Handbuch des Bistums Aachen. 3. Auflage. Kühlen, Mönchengladbach 1994, ISBN 3-87448-172-7, S. 704–706
  • Leo Gillessen: Die Ortschaften des Kreises Heinsberg, S. 120
  • Friedrich von Restorff: Topographisch-Statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinz. Nicolai, Berlin und Stettin 1830

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Deutsche Grundkarte 1:5000
  2. Archivlink (Memento des Originals vom 17. Oktober 2013 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.lanuv.nrw.de
  3. http://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuv/wasser/pdf/Gewaesserverzeichnis%20GSK3C.xls
  4. Hauptsatzung der Stadt Geilenkirchen