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Kreuzkapelle (Hatterath)

Kirchengebäude in Hatterath, BRD

LageBearbeiten

Die Kapelle hat ihren Standort im Ortsteil Hatterath an der Professor Mendel Straße. Sie ist rückwärtig an das Haus Nr. 114 angebaut und ist zur Straße hin geöffnet. Sie wird im Volksmund auch Heinrichs-Kapelle genannt.

GeschichteBearbeiten

Das Bauwerk wurde laut Keilstein im Jahre 1733 errichtet. Im Jahre 1890 spendete ein Geilenkirchener Apotheker eine Glocke, die fortan regelmäßig zu bestimmten Festtagen geläutet wurde. Nach der Beschädigung durch einen Verkehrsunfall im Jahre 1982 wurde die Kapelle instand gesetzt und am 8. Mai 1983 wieder eingeweiht. Mit Spendengeldern wurde im Jahre 2009 ein elektrisches Läutwerk in die Andachtsstätte eingebaut. Die Einweihung erfolgte am 6. September 2009 unter Teilnahme vieler Dorfbewohner von Hatterath.[1]

ArchitekturBearbeiten

Die Kreuzkapelle ist ein kleiner Backsteinbau mit einem Rundbogen unter einem Satteldach. Das Dach ist mit roten Dachziegel gedeckt. Ein schiefergedeckter Dachreiter mit einer Glocke und einem Wetterhahn sind dem Dach aufgesetzt. Den Innenraum der Kapelle schmücken eine Josef- und Marienstatue aus der Barockzeit sowie seit Anfang der 1980er Jahre auch das Schützensilber der St. Peter und Paul Bruderschaft.

GalerieBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Bischöfliches Generalvikariat Aachen (Hrsg.): Handbuch des Bistums Aachen, B. Kühlen Verlag, Mönchengladbach, 3. Ausgabe 1994, ISBN 3-87448-172-7

WeblinksBearbeiten

  Commons: Kreuzkapelle (Hatterath) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Hoffnung und Trost aus dem Klang der Glocken (AZ vom 8. September 2009)

Koordinaten: 50° 59′ 26″ N, 6° 5′ 35″ O