Greg Kurstin

US-amerikanischer Musiker

Greg Kurstin (* 14. Mai 1969 in Los Angeles) ist ein US-amerikanischer Songschreiber, Produzent und Multiinstrumentalist. Seit Dezember 2006 bildet er zusammen mit Inara George das Trip-Hop-/Electro-Pop-Musik-Projekt The Bird and the Bee.

Greg Kurstin (2017)

LebenBearbeiten

Bereits als Kind spielte Kurstin auf dem Piano; dadurch gelang es ihm auch leichter weitere Instrumente (Orgel, Keyboards und Gitarre) zu erlernen. Während seiner High-School-Zeit spielte er in einigen Electric-Bands.

In New York studierte er Musik und wurde Schüler von Jaki Byard, der u. a. mit Charles Mingus zusammengearbeitet hatte. Daneben verbrachte Greg aber auch viel Zeit mit dem Spielen von Bossa Nova.

Nach Los Angeles zurückgekehrt, arbeitete er mit Beck und den Red Hot Chili Peppers zusammen, war Mitglied der Musikgruppe Geggy Tah, die von David Byrne einen Vertrag unter dem Talking-Heads-Label „Luako Bop“ erhielt und zwischen 1994 und 2001 drei Alben veröffentlichte.

Sein Solo-Album Action Figure Party (2001) nahm Greg Kurstin mit Künstlern wie Flea (Red Hot Chili Peppers), Sean Lennon, Jose Pasillas (Incubus) und Miho Hatori (Cibo Matto) auf, ergänzt auf einzelnen Songs durch Gabrial McNair (No Doubt), David Ralicke (Beck), Yogi Lonich (Buckcherry), Daniel Shulman (Garbage), Fima Ephron (Gil Scott-Heron), Mike Elizondo (Dr. Dre/Eminem). Yuval Gabay (Soul Coughing), Gary Novak (Chick Corea, Alanis Morissette), Brian Reitzell (Air/Redd Kross) und John Molo (Phil Lesh and Friends).

Des Weiteren komponierte und produzierte Kurstin verschiedene Songs unter anderem aus den Bereichen Pop, Rock und Hip-Hop.

DiskografieBearbeiten

Als Action Figure PartyBearbeiten

  • 2001 – Action Figure Party (Bluethumb)

Mit Geggy TahBearbeiten

  • 1994 – Grand Opening (Luaka Bop/Warner Bros.)
  • 1996 – Sacred Cow (Luaka Bop)
  • 2001 – Into the Oh (Virgin/Luaka Bop)

Mit The Bird and The BeeBearbeiten

Als Komponist und/oder ProduzentBearbeiten

Merrick

  • 2001 – Drive Around a Lot Hard and Fast Driving Club (Orchard)
  • 2001 – Merrick (Bryony)

Lily Allen

Stardeath and White Dwards

  • 2009 – The Birth

Sia

  • 2009 – We Are Born
  • 2014 – 1000 Forms of Fear

The Shins

Kelly Clarkson

  • 2013 – Wrapped in Red

Tegan and Sara

  • 2016 – Love You to Death

Foo Fighters

Greta van Fleet

Weitere Kompositionen und Produktionen (Auswahl)Bearbeiten

FilmografieBearbeiten

AuszeichnungenBearbeiten

Grammy Awards[1]

WeblinksBearbeiten

Commons: Greg Kurstin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Greg Kurstin. In: GRAMMY.com. Abgerufen am 9. Februar 2022.