Gleißenberg

Gemeinde in Deutschland

Gleißenberg ist eine Gemeinde und eine Ortschaft im Oberpfälzer Landkreis Cham.

Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Gleißenberg
Gleißenberg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Gleißenberg hervorgehoben

Koordinaten: 49° 19′ N, 12° 44′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Cham
Verwaltungs­gemeinschaft: Weiding
Höhe: 419 m ü. NHN
Fläche: 15,4 km2
Einwohner: 904 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 59 Einwohner je km2
Postleitzahl: 93477
Vorwahl: 09975
Kfz-Kennzeichen: CHA, KÖZ, ROD, WÜM
Gemeindeschlüssel: 09 3 72 128
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstr. 4
93477 Gleißenberg
Website: www.gleissenberg.de
Bürgermeister: Wolfgang Daschner (Freie Wählergemeinschaft „Bayerisches Meran“)
Lage der Gemeinde Gleißenberg im Landkreis Cham
Lohberg (Bayern)LamArrachHohenwarth (Landkreis Cham)GrafenwiesenNeukirchen beim Heiligen BlutEschlkamFurth im WaldGleißenbergArnschwangBad KötztingRimbach (Oberpfalz)BlaibachWaldmünchenTreffelsteinTiefenbach (Oberpfalz)RötzSchönthal (Oberpfalz)Weiding (Landkreis Cham)ChamerauMiltachWillmeringStamsriedPösingZandtTraitschingChamerauRundingCham (Oberpfalz)PemflingWaffenbrunnSchorndorf (Oberpfalz)MichelsneukirchenRodingWalderbachReichenbach (Landkreis Cham)Rettenbach (Oberpfalz)Falkenstein (Oberpfalz)Zell (Oberpfalz)Wald (Oberpfalz)TschechienLandkreis SchwandorfLandkreis RegenLandkreis Straubing-BogenLandkreis RegensburgKarte
Über dieses Bild

GeografieBearbeiten

Die Gemeinde liegt zwischen den Städten Waldmünchen und Furth im Wald.

GemeindegliederungBearbeiten

Gleißenberg hat vier Ortsteile:[2]

Es gibt nur die Gemarkung Gleißenberg.

GeschichteBearbeiten

Bis zur GemeindegründungBearbeiten

Gleißenberg gehörte mit dem Raum Waldmünchen seit dem 14. Jahrhundert zur Herrschaft Schwarzenburg-Rötz-Waldmünchen, die wechselnden Pfandherren unterstand und 1509 an die Kurpfalz verkauft wurde. Im Jahre 1434 wurde der Ort bei einem der letzten Vorstöße der Hussiten niedergebrannt und völlig zerstört. Gleißenberg kam 1777 zum Rentamt Amberg und zum Landgericht Waldmünchen des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

EingemeindungenBearbeiten

Im Jahr 1946 wurde Ried bei Gleißenberg in die Gemeinde Gleißenberg eingegliedert.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Gleißenberg war 2015 die Gemeinde mit der geringsten Zahl an Einwohnern im Landkreis Cham.

  • 1961: 0666 Einwohner
  • 1970: 0676 Einwohner
  • 1987: 0834 Einwohner
  • 1991: 0886 Einwohner
  • 1995: 0983 Einwohner
  • 2000: 1011 Einwohner
  • 2005: 0961 Einwohner
  • 2010: 0891 Einwohner
  • 2015: 0905 Einwohner

Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 837 auf 913 um 76 Einwohner bzw. um 9,1 %.

PolitikBearbeiten

Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Weiding.

BürgermeisterBearbeiten

Erster Bürgermeister ab Juni 1994 wurde Josef Christl (Bürgerblock Gleißenberg).

Bei der Kommunalwahl in Bayern am 15. März 2020 wurde Wolfgang Daschner (Freie Wählergruppe "Bayerisches Meran") zum neuen Ersten Bürgermeister ab dem 1. Mai 2020 gewählt.[3][4]

GemeinderatBearbeiten

Bei der Kommunalwahl am 15. März 2020 wurden 8 Gemeinderatssitze vergeben.[3]

Aufteilung des Gemeinderates
Partei Kürzel Prozent Sitze
Bürgerblock Gleißenberg-Ried BGR 28,48 % 2
Freie Wählergruppe "Bayerisches Meran" FWBM 50,37 % 4
Christliche Freie Wählergemeinschaft CFW 21,14 % 2

StädtepartnerschaftBearbeiten

Seit dem Juli 2010 besteht eine Partnerschaft mit der tschechischen Gemeinde Trhanov.[5]

WappenBearbeiten

Blasonierung: „Unter silbernem Schildhaupt, darin ein blauer Wechselzinnenbalken, von Silber und Schwarz durch zwei rechte Spitzen gespalten.“[6]

Wappen wird seit 1983 geführt.

BaudenkmälerBearbeiten

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Wirtschaft einschließlich Land- und ForstwirtschaftBearbeiten

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 19 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 19 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 320. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 14, im Bauhauptgewerbe keine Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 21 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 296 ha, davon waren 84 ha Ackerfläche und 210 ha Dauergrünfläche.

BildungBearbeiten

Es gibt einen Kindergarten und im Ortsteil Ried das Schullandheim.

WeblinksBearbeiten

Commons: Gleißenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Tabellenblatt "Daten 2", Statistischer Bericht A1200C 202041 Einwohnerzahlen der Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke 1. Vierteljahr 2020 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111204/165416&attr=OBJ&val=914
  3. a b Kommunalwahl 2020 - Gemeinde Gleißenberg. Abgerufen am 18. März 2020.
  4. Gemeinderat. Gemeinde Gleißenberg, abgerufen am 1. August 2020.
  5. 30 Mai 2017 11:20 Uhr: Die Gleißenberger Feuerwehr pflegt die Partnerschaft mit den tschechischen Freunden in Thranov. Abgerufen am 22. April 2020.
  6. Eintrag zum Wappen von Gleißenberg in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte