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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Gerdshagen führt kein Wappen
Gerdshagen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Gerdshagen hervorgehoben

Koordinaten: 53° 15′ N, 12° 12′ O

Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Prignitz
Amt: Meyenburg
Höhe: 87 m ü. NHN
Fläche: 23 km2
Einwohner: 492 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 21 Einwohner je km2
Postleitzahl: 16928
Vorwahl: 033986
Kfz-Kennzeichen: PR
Gemeindeschlüssel: 12 0 70 096
Gemeindegliederung: 3 Gemeindeteile
Adresse der Amtsverwaltung: Freyensteiner Straße 42
16945 Meyenburg
Bürgermeister: Robert Gemmel
Lage der Gemeinde Gerdshagen im Landkreis Prignitz
LenzerwischeLenzen (Elbe)LanzCumlosenGroß Pankow (Prignitz)PritzwalkGumtowPlattenburgLegde/QuitzöbelRühstädtBad WilsnackBreeseWeisenWittenbergePerlebergKarstädtGülitz-ReetzPirowBergePutlitzKümmernitztalGerdshagenHalenbeck-RohlsdorfMeyenburgMarienfließTriglitzLandkreis Ostprignitz-RuppinPutlitzMecklenburg-VorpommernSachsen-AnhaltSachsen-AnhaltKarte
Über dieses Bild

Gerdshagen ist eine Gemeinde im Amt Meyenburg (Landkreis Prignitz) in Brandenburg (Deutschland).

GeografieBearbeiten

Durch Gerdshagen fließt die Kümmernitz, einer der Zuläufe der Dömnitz. Durch Anstauung dieses Bachlaufes entstand in den 1990er Jahren der Preddöhler Stausee zwischen den Gemeinden Gerdshagen und Preddöhl.

GemeindegliederungBearbeiten

Der Ort besteht neben Gerdshagen aus den Gemeindeteilen Giesenhagen (mit Wohnplatz Neu Giesenhagen), Rapshagen und Struck.[2]

GeschichteBearbeiten

Gerdshagen gehörte seit 1817 zum Kreis Ostprignitz in der Provinz Brandenburg und ab 1952 zum Kreis Pritzwalk im DDR-Bezirk Potsdam. Seit 1993 liegt die Gemeinde im brandenburgischen Landkreis Prignitz.

1925 wurde Giesenhagen und 1974 Rapshagen nach Gerdshagen eingemeindet.[3]

Mit der Zweiten Verordnung zur Aufhebung von Exklaven im Land Brandenburg erfolgte zum 1. Juli 2000 die Eingliederung der bis dahin zu Meyenburg gehörigen Gemarkung Struck und der zu Halenbeck gehörigen Gemarkung Schwarze Kampe nach Gerdshagen.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr Einwohner
1875 111
1890 103
1910 149
1925 295
1933 262
1939 237
1946 534
1950 543
Jahr Einwohner
1964 537
1971 553
1981 642
1985 612
1989 628
1990 626
1991 603
1992 610
1993 632
1994 654
Jahr Einwohner
1995 669
1996 670
1997 657
1998 658
1999 658
2000 651
2001 648
2002 631
2003 635
2004 629
Jahr Einwohner
2005 612
2006 589
2007 584
2008 573
2009 547
2010 535
2011 537
2012 540
2013 530
2014 520
Jahr Einwohner
2015 505
2016 499
2017 493
2018 492

Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl[4][5][6]: Stand 31. Dezember (ab 1991), ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

PolitikBearbeiten

GemeindevertretungBearbeiten

Die Gemeindevertretung von Gerdshagen besteht aus acht Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 ergab folgende Sitzverteilung:[7]

Wählergruppe Sitze
Freie Wählergemeinschaft Gerdshagen 8

BürgermeisterBearbeiten

  • 1998–2003: Gottfried Spitzner[8]
  • 2003–2008: Thomas Zellmer[9]
  • 2008–2019: Brunhilde Müller[10]
  • seit 2019: Robert Gemmel

Gemmel wurde in der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019 ohne Gegenkandidat mit 80,8 % der gültigen Stimmen für eine weitere Amtszeit von fünf Jahren[11] gewählt.[12]

PartnerschaftenBearbeiten

Seit dem 3. Oktober 1990 besteht eine Partnerschaft mit der Gemeinde Schieren in Schleswig-Holstein.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

In der Liste der Baudenkmale in Gerdshagen stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale.

VerkehrBearbeiten

Gerdshagen liegt an der Bundesstraße 103 zwischen Meyenburg und Pritzwalk. Die Bundesautobahn 24 Berlin-Hamburg mit der Anschlussstelle Meyenburg verläuft über das Gemeindegebiet.

Der nächstgelegene Bahnhof ist Brügge (Prign) an der Bahnstrecke Neustadt–Meyenburg. Er wird von der Regionalbahnlinie RB 74 Pritzwalk–Meyenburg bedient.

LiteraturBearbeiten

  • Historisches Ortslexikon für Brandenburg – Teil 1 – Prignitz – A–M. Bearbeitet von Lieselott Enders. In: Klaus Neitmann (Hrsg.): Veröffentlichungen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs (Staatsarchiv Potsdam) – Band 3. Begründet von Friedrich Beck. Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2012, ISBN 978-3-88372-032-6, S. 247 ff.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Gerdshagen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Gerdshagen in der Reihe „Landschleicher“ des Ostdeutschen Rundfunks Brandenburg vom 31. Januar 1999

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2018 (XLSX-Datei; 223 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung Brandenburg. Gemeinde Gerdshagen
  3. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Prignitz. S. 34
  4. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Prignitz. S. 14–17
  5. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2017 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  6. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)
  7. Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019
  8. Ergebnisse der Kommunalwahlen 1998 (Bürgermeisterwahlen) für den Landkreis Prignitz (Memento des Originals vom 14. April 2018 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wahlen.brandenburg.de
  9. Kommunalwahlen 26.10.2003. Bürgermeisterwahlen, S. 31
  10. Kommunalwahlen im Land Brandenburg am 28.09.2008. Bürgermeisterwahlen, S. 11
  11. Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 73 (1)
  12. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019