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Berge (Prignitz)

Gemeinde im Landkreis Prignitz in Brandenburg
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Berge führt kein Wappen
Berge (Prignitz)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Berge hervorgehoben
Koordinaten: 53° 14′ N, 11° 52′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Prignitz
Amt: Putlitz-Berge
Höhe: 57 m ü. NHN
Fläche: 26,62 km2
Einwohner: 758 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 28 Einwohner je km2
Postleitzahl: 19348
Vorwahl: 038785
Kfz-Kennzeichen: PR
Gemeindeschlüssel: 12 0 70 028
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Parchimer Str. 5
19348 Berge
Bürgermeisterin: Susanne Scherfke-Weber
Lage der Gemeinde Berge im Landkreis Prignitz
LenzerwischeLenzen (Elbe)LanzCumlosenGroß Pankow (Prignitz)PritzwalkGumtowPlattenburgLegde/QuitzöbelRühstädtBad WilsnackBreeseWeisenWittenbergePerlebergKarstädtGülitz-ReetzPirowBergePutlitzKümmernitztalGerdshagenHalenbeck-RohlsdorfMeyenburgMarienfließTriglitzLandkreis Ostprignitz-RuppinPutlitzMecklenburg-VorpommernSachsen-AnhaltSachsen-AnhaltKarte
Über dieses Bild

Berge ist eine Gemeinde im Landkreis Prignitz in Brandenburg (Deutschland). Sie gehört dem Amt Putlitz-Berge mit Sitz in der Stadt Putlitz an.

GeografieBearbeiten

Die Gemeinde befindet sich an den südlichen Ausläufern der Ruhner Berge an der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern. An der östlichen Gemeindegrenze entspringt der Schlatbach, der in südliche Richtung fließt und bei Perleberg in die Stepenitz mündet.

GemeindegliederungBearbeiten

Zur Gemeinde gehören fünf bewohnte Gemeindeteile:

Berge  
Grenzheim  
Kleeste  
Muggerkuhl  
Neuhausen  

,

außerdem der Wohnplatz Simonshof.[2]

GeschichteBearbeiten

Groß Berge und Klein Berge gehörten seit 1817 zum Kreis Westprignitz in der Provinz Brandenburg. Sie wurden 1938 zur Gemeinde Berge zusammengeschlossen. Berge lag ab 1952 im Kreis Perleberg im DDR-Bezirk Schwerin. Seit 1993 gehört die Gemeinde zum brandenburgischen Landkreis Prignitz.

1971 wurde Neuhausen, 1972 Kleeste und 1973 Grenzheim eingemeindet.[3] Zum 1. August 1992 wechselten die Ortsteile Pampin und Platschow zur Gemeinde Ziegendorf in Mecklenburg-Vorpommern.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr Einwohner
1939 433
1946 707
1950 634
1964 595
1971 697
1981 1 203
1985 1 154
1989 1 090
Jahr Einwohner
1990 1 081
1991 1 048
1992 1 021
1993 1 004
1994 1 017
1995 1 002
1996 998
1997 1 005
1998 992
1999 993
Jahr Einwohner
2000 1 004
2001 969
2002 951
2003 947
2004 917
2005 899
2006 871
2007 856
2008 827
2009 807
Jahr Einwohner
2010 793
2011 784
2012 767
2013 770
2014 760
2015 770
2016 771
2017 750
2018 758

Gebietsstand des jeweiligen Jahres,[4][5][6]: Stand 31. Dezember (ab 1991), ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

PolitikBearbeiten

GemeindevertretungBearbeiten

Die Gemeindevertretung von Berge besteht aus 10 Gemeindevertretern und der ehrenamtlichen Bürgermeisterin. Die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 ergab folgende Sitzverteilung:[7]

Wählergruppe Sitze
Wählergemeinschaft Aktive Bürger für die Gemeinde Berge 7
Wählergemeinschaft 93 2
Wählergruppe Kreisbauernverband Prignitz 1

BürgermeisterBearbeiten

  • 1998–2003: Bernd-Uwe Arndt[8]
  • 2003–2019: Werner Eckel[9]
  • seit 2019: Susanne Scherfke-Weber

Scherfke-Weber wurde in der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019 mit 65,8 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von fünf Jahren[10] gewählt.[11]

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Ehemalige Ziegelei im Gemeindeteil Muggerkuhl

In der Liste der Baudenkmale in Berge (Prignitz) stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Denkmäler.

Das Schloss Neuhausen ist ein sehenswertes Herrenhaus in der Gemeinde.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

VerkehrBearbeiten

Berge liegt an der Landesstraße L 10 nach Perleberg und der L 104 nach Putlitz.

Der Bahnhof Berge (Prign) und der Haltepunkt Neuhausen lagen an der Westprignitzer Kreisringbahn, die 1975 stillgelegt wurde. Auf der Bahnstrecke Berge–Putlitz mit dem Bahnhof Berge (Prign) und den Haltepunkten Grenzheim und Muggerkuhl wurde der Verkehr 1968 eingestellt.

BildungBearbeiten

Im Ort sind eine Kindertagesstätte sowie eine Grundschule vorhanden.

Söhne und Töchter der GemeindeBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Historisches Ortslexikon für Brandenburg – Teil 1 – Prignitz – A–M. Bearbeitet von Lieselott Enders. In: Klaus Neitmann (Hrsg.): Veröffentlichungen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs (Staatsarchiv Potsdam) – Band 3. Begründet von Friedrich Beck. Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2012, ISBN 978-3-88372-032-6, S. 37 f.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Berge (Prignitz) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2018 (XLSX-Datei; 223 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung Brandenburg. Gemeinde Berge
  3. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Prignitz. S. 34
  4. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Prignitz. S. 14–17
  5. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2017 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  6. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)
  7. Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019
  8. Ergebnisse der Kommunalwahlen 1998 (Bürgermeisterwahlen) für den Landkreis Prignitz (Memento des Originals vom 14. April 2018 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wahlen.brandenburg.de
  9. Kommunalwahlen 26.10.2003. Bürgermeisterwahlen, S. 31
  10. Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 73 (1)
  11. Ergebnis der Bürgermeisterstichwahl am 26. Mai 2019