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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Pirow führt kein Wappen
Pirow
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Pirow hervorgehoben

Koordinaten: 53° 13′ N, 11° 54′ O

Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Prignitz
Amt: Putlitz-Berge
Höhe: 56 m ü. NHN
Fläche: 37,81 km2
Einwohner: 439 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 12 Einwohner je km2
Postleitzahl: 19348
Vorwahl: 038785
Kfz-Kennzeichen: PR
Gemeindeschlüssel: 12 0 70 300
Adresse der Amtsverwaltung: Zur Burghofwiese 2
16949 Putlitz
Bürgermeister: Uwe Kessler
Lage der Gemeinde Pirow im Landkreis Prignitz
LenzerwischeLenzen (Elbe)LanzCumlosenGroß Pankow (Prignitz)PritzwalkGumtowPlattenburgLegde/QuitzöbelRühstädtBad WilsnackBreeseWeisenWittenbergePerlebergKarstädtGülitz-ReetzPirowBergePutlitzKümmernitztalGerdshagenHalenbeck-RohlsdorfMeyenburgMarienfließTriglitzLandkreis Ostprignitz-RuppinPutlitzMecklenburg-VorpommernSachsen-AnhaltSachsen-AnhaltKarte
Über dieses Bild

Pirow ist eine Gemeinde im nördlichen Landkreis Prignitz des Landes Brandenburg. Sie wird vom Amt Putlitz-Berge verwaltet.

GeografieBearbeiten

Der Ort ist ein für die Prignitz typischer Rundling und liegt in einer von Feldern und Wiesen geprägten Landschaft etwa 18 Kilometer nördlich der Kreisstadt Perleberg.

GemeindegliederungBearbeiten

Zur Gemeinde Pirow gehören der Ortsteil Hülsebeck, die bewohnten Gemeindeteile Bresch, Burow, Mollnitz, Pirow und Waldhof sowie die Wohnplätze Ausbau und Burow Ausbau.[2]

GeschichteBearbeiten

Pirowe gehörte seit 1817 zum Kreis Westprignitz in der Provinz Brandenburg und ab 1952 zum Kreis Perleberg im DDR-Bezirk Schwerin. Seit 1993 liegt die Gemeinde im brandenburgischen Landkreis Prignitz.

Eingemeindungen

Bresch und Burow sind seit dem 1. Januar 1973 Gemeindeteile von Pirow.[3] Am 31. Dezember 2001 wurde Hülsebeck eingemeindet.[4]

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr Einwohner
1875 407
1890 370
1910 414
1925 384
1933 361
1939 303
1946 504
1950 476
Jahr Einwohner
1964 313
1971 305
1981 631
1985 583
1989 564
1990 557
1991 553
1992 546
1993 537
1994 536
Jahr Einwohner
1995 520
1996 510
1997 485
1998 479
1999 468
2000 456
2001 546
2002 545
2003 536
2004 525
Jahr Einwohner
2005 519
2006 519
2007 496
2008 488
2009 484
2010 478
2011 476
2012 470
2013 453
2014 462
Jahr Einwohner
2015 460
2016 452
2017 436
2018 439

Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl[5][6][7]: Stand 31. Dezember (ab 1991), ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

PolitikBearbeiten

GemeindevertretungBearbeiten

Die Gemeindevertretung von Pirow besteht aus acht Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 ergab folgende Sitzverteilung:[8]

Partei / Wählergruppe Sitze
Ortsbauerngruppe 4
Einzelbewerber Harry Zedow 1
Wählergruppe Freie Liste 1
Einzelbewerber Richard Schumacher 1
CDU 1

BürgermeisterBearbeiten

  • 1998–2003: Heino Lossin[9]
  • seit 2003: Uwe Kessler[10]

Kessler wurde in der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019 ohne Gegenkandidat mit 83,8 % der gültigen Stimmen für eine weitere Amtszeit von fünf Jahren[11] gewählt.[12]

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Dorfkirche im Ortsteil Bresch
  • Glockenstuhl der abgebrochenen Dorfkirche im Ortsteil Hülsebeck

In der Liste der Baudenkmale in Pirow stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale.

VerkehrBearbeiten

Pirow liegt an der Landesstraße L 10 zwischen Berge und Perleberg.

Der Haltepunkt Pirow lag an der Westprignitzer Kreisringbahn, die 1911 eröffnet wurde und 1975 ihren Betrieb einstellte.

LiteraturBearbeiten

  • Historisches Ortslexikon für Brandenburg – Teil 1 – Prignitz – N–Z. Bearbeitet von Lieselott Enders. In: Klaus Neitmann (Hrsg.): Veröffentlichungen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs (Staatsarchiv Potsdam) – Band 3. Begründet von Friedrich Beck. Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2012, ISBN 978-3-88372-033-3, S. 656 ff.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Pirow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Pirow in der Reihe „Landschleicher“ des Ostdeutschen Rundfunks Brandenburg vom 10. Februar 2002

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2018 (XLSX-Datei; 223 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung Brandenburg. Gemeinde Pirow
  3. Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt
  4. Eingliederung der Gemeinde Hülsebeck in die Gemeinde Pirow. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 7. November 2001. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, 2001, Nummer 49, Potsdam, den 5. Dezember 2001, S. 831 PDF
  5. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Prignitz. S. 26–29
  6. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2017 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  7. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)
  8. Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019
  9. Ergebnisse der Kommunalwahlen 1998 (Bürgermeisterwahlen) für den Landkreis Prignitz (Memento des Originals vom 14. April 2018 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wahlen.brandenburg.de
  10. Kommunalwahlen 26.10.2003. Bürgermeisterwahlen, S. 31
  11. Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 73 (1)
  12. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019