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Freienhagen (Eichsfeld)

Gemeinde in Thüringen, Deutschland
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Freienhagen
Freienhagen (Eichsfeld)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Freienhagen hervorgehoben
Koordinaten: 51° 25′ N, 10° 3′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Eichsfeld
Verwaltungs­gemeinschaft: Hanstein-Rusteberg
Höhe: 305 m ü. NHN
Fläche: 4,11 km2
Einwohner: 278 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 68 Einwohner je km2
Postleitzahl: 37318
Vorwahl: 036083
Kfz-Kennzeichen: EIC, HIG, WBS
Gemeindeschlüssel: 16 0 61 032
Adresse der Verbandsverwaltung: Steingraben 49
37318 Hohengandern
Website: www.vg-hanstein-rusteberg.de
Bürgermeister: Markus Kaspari (CDU)
Lage der Gemeinde Freienhagen im Landkreis Eichsfeld
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Über dieses Bild
Die Kirche St. Johannes der Täufer in Freienhagen

Freienhagen ist eine Gemeinde im thüringischen Landkreis Eichsfeld. Sie gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Hanstein-Rusteberg.

LageBearbeiten

Freienhagen liegt ungefähr sechs Kilometer nordwestlich von Heilbad Heiligenstadt auf dem Buntsandsteinplateau des mittleren Eichsfeldes. Nachbargemeinden sind Streitholz im Osten, Schachtebich im Süden, Rohrberg im Westen und das niedersächsische Gleichen mit der Ortschaft Ischenrode im Nordwesten. Die höchste Erhebung mit 352,6 m befindet sich östlich des Ortes, die Gemarkung wird überwiegend landwirtschaftlich genutzt. Unmittelbar südlich verläuft die Bundesautobahn 38 mit einer Anschlussstelle.

GeschichteBearbeiten

Freienhagen wurde 1304 erstmals erwähnt.[2] Bis zum Reichsdeputationshauptschluss 1802 gehörte Freienhagen zu Kurmainz und ab 1815 als Teil des Landkreises Heiligenstadt bis 1945 zur preußischen Provinz Sachsen. 1945 bis 1949 lag der Ort in der Sowjetischen Besatzungszone und war ab 1949 Teil der DDR. Bis zur Wende und Wiedervereinigung 1989/1990 befand sich der Ort nahe der innerdeutschen Grenze.

Bei Freienhagen liegt ein großer Gesteinsblock. Er wird Kucken- oder Bonifatiusstein genannt. Bonifatius soll dort im 8. Jahrhundert die Heiden getauft haben. Die Oberfläche des Steines ist pultförmig geneigt und besitzt näpfchenförmige Einbuchtungen.[3]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1994: 368
  • 1995: 361
  • 1996: 358
  • 1997: 356
  • 1998: 345
  • 1999: 338
  • 2000: 348
  • 2001: 336
  • 2002: 338
  • 2003: 328
  • 2004: 326
  • 2005: 328
  • 2006: 316
  • 2007: 312
  • 2008: 311
  • 2009: 309
  • 2010: 305
  • 2011: 294
  • 2012: 295
  • 2013: 290
  • 2014: 291
  • 2015: 282
  • 2016: 284
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat von Freienhagen setzt sich aus sechs Gemeinderatsmitgliedern zusammen.

Sitzverteilung des Gemeinderates 2014
 
Insgesamt 6 Sitze
Parteien und Wählergemeinschaftend [veraltet] 2014[4] 2009[5] 2004[6] 1999[7] 1994[8]
Anteila Sitze Anteila Sitze Anteila Sitze Anteila Sitze Anteila Sitze
Christlich Demokratische Union Deutschlands CDU 88,3 6 88,4 6 88,9 6 62,3 6 100,0 6
prozentualer Anteil ungültiger Stimmabgaben 2,9 3,1 11,7 2,8 6,5
Sitze gesamt 6 6 6 6 6
Wahlbeteiligung 67,4 % 58,5 % 61,5 % 78,3 % 87,6 %
a prozentualer Anteil an den abgegebenen gültigen Stimmen
d Differenz zu 100 %: Sonstige

BürgermeisterBearbeiten

Der ehrenamtliche Bürgermeister von Freienhagen, Markus Kaspari (CDU) wurde bei den Kommunalwahlen in Thüringen 2019 mit 53,2 Prozent wiedergewählt.[9]

WappenBearbeiten

Blasonierung: „In Rot eine verkürzte eingebogene, silberne Spitze, vorn eine silberne Glocke mit einem schwarzen Passionskreuz, hinten eine gewölbte silberne Flasche, in der Spitze ein rotes sechsspeichiges Rad.“

SehenswürdigkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Wilhelm Weidemann: 600 Jahre Freienhagen. Jubiläumsschrift. Freienhagen 2007, S. 68.
 
Blick von Süden auf Freienhagen

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. 5. Auflage, Verlag Rockstuhl, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 78.
  3. Michael Köhler: Heidnische Heiligtümer. Jenzig-Verlag, 2007, ISBN 978-3-910141-85-8, S. 123.
  4. Gemeinderatswahlen 2014. In: wahlen.thueringen.de. Abgerufen am 27. März 2019.
  5. Gemeinderatswahlen 2009. In: wahlen.thueringen.de. Abgerufen am 27. März 2019.
  6. Gemeinderatswahlen 2004. In: wahlen.thueringen.de. Abgerufen am 27. März 2019.
  7. Gemeinderatswahlen 1999. In: wahlen.thueringen.de. Abgerufen am 27. März 2019.
  8. Gemeinderatswahlen 1994. In: wahlen.thueringen.de. Abgerufen am 27. März 2019.
  9. Kommunalwahl 2019/Bürgermeisterwahlen, mdr.de, abgerufen am 28. Mai 2019.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Freienhagen (Eichsfeld) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien