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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Büttstedt
Büttstedt
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Büttstedt hervorgehoben
Koordinaten: 51° 16′ N, 10° 18′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Eichsfeld
Verwaltungs­gemeinschaft: Westerwald-Obereichsfeld
Höhe: 370 m ü. NHN
Fläche: 7,52 km2
Einwohner: 855 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 114 Einwohner je km2
Postleitzahl: 37359
Vorwahl: 036075
Kfz-Kennzeichen: EIC, HIG, WBS
Gemeindeschlüssel: 16 0 61 018
Adresse der Verbandsverwaltung: Neue Str. 16
37359 Küllstedt
Website: www.buettstedt.de
Bürgermeister: Franz-Josef Degenhardt (CDU)
Lage der Gemeinde Büttstedt im Landkreis Eichsfeld
NiedersachsenHessenKyffhäuserkreisLandkreis NordhausenUnstrut-Hainich-KreisAm OhmbergAm OhmbergAm OhmbergArenshausenAsbach-SickenbergBerlingerodeBirkenfeldeBodenrode-WesthausenBornhagenBrehmeBreitenworbisBüttstedtBuhlaBurgwaldeDieterodeDietzenrode/VatterodeDingelstädtEcklingerodeEffelderEichstruthFernaFreienhagen (Eichsfeld)FretterodeGeisledenGeismarGerbershausenGernrode (Eichsfeld)GlasehausenGroßbartloffHaynrodeHeilbad HeiligenstadtHeuthenHohengandernHohes KreuzKellaKellaKirchgandernKirchworbisKrombach (Eichsfeld)KüllstedtLeinefelde-WorbisLenterodeLindewerraLutter (Eichsfeld)Mackenrode (Landkreis Eichsfeld)MarthNiederorschelPfaffschwendeReinholterodeRöhrigRohrberg (Eichsfeld)RustenfeldeSchachtebichSchimbergSchönhagen (Eichsfeld)SchwobfeldSteinbach (Eichsfeld)Sonnenstein (Gemeinde)SteinheuterodeTastungenTeistungenThalwendenUderVolkerodeWachstedtWahlhausenWehndeWiesenfeld (Eichsfeld)WingerodeWüstheuterodeKarte
Über dieses Bild
Büttstedt von Südwesten aus gesehen.
Kirche St Margaretha in Büttstedt
Altarraum der Kirche St. Margaretha

Büttstedt ist eine Gemeinde im thüringischen Landkreis Eichsfeld. Sie gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Westerwald-Obereichsfeld.

Geographische LageBearbeiten

Büttstedt liegt im Tal der Gieße im Obereichsfeld zwischen den Waldgebieten Westerwald im Westen, Wilhelmswald im Süden und Hollau im Nordosten. Der Ort grenzt im Westen an den Naturparks Eichsfeld-Hainich-Werratal. Nach Osten hin erstreckt sich das Thüringer Becken.

GeschichteBearbeiten

Büttstedt wurde 1124 als „Budestete“ erstmals urkundlich erwähnt, bis 1808 war der Name mehreren Änderungen unterworfen.[2] Eine aus der Spätgotik stammende Pfarrkirche war 1684 völlig ausgebrannt und wurde zwischen 1731 und 1734 durch einen barocken Neubau ersetzt. 1902 entstand eine Zigarrenfabrik, die bis zur Wende existierte.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1994: 1072
  • 1995: 1073
  • 1996: 1084
  • 1997: 1075
  • 1998: 1062
  • 1999: 1052
  • 2000: 1039
  • 2001: 1032
  • 2002: 1026
  • 2003: 1019
  • 2004: 1002
  • 2005: 0990
  • 2006: 0970
  • 2007: 0969
  • 2008: 0944
  • 2009: 0921
  • 2010: 0913
  • 2011: 0859
  • 2012: 0846
  • 2013: 0863
  • 2014: 0856
  • 2015: 0868
  • 2016: 0856
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Die Einwohnerzahl des Ortes ist damit deutlich rückläufig.

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat von Büttstedt setzt sich aus acht Gemeinderatsmitgliedern zusammen, die alle der CDU angehören.

(Stand: Kommunalwahl am 25. Mai 2014)[3]

BürgermeisterBearbeiten

Der ehrenamtliche Bürgermeister Franz-Josef Degenhardt (CDU) wurde am 5. Juni 2016 wiedergewählt.[4]

ReligionBearbeiten

Büttstedt ist Sitz der Katholischen Pfarrei St. Margaretha. Pfarrer ist Josef Schröter.

WirtschaftBearbeiten

Der Windpark Büttstedt-Struth umfasste im Jahre 2013 35 Windkraftanlagen in 470 m Höhe auf dem Ochsenkopf, die – nachts befeuert – weithin das Landschaftsbild bestimmen.[5]

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Kirche St. Margaretha
  • Gedenkhalle für die Gefallenen beider Weltkriege aus Büttstedt: seitlich der Kirche, am Eingang zum Kirchhof. Sie wurde nach dem Ersten Weltkrieg errichtet. Heute enthält sie auch einen Altar und wird als Trauerhalle genutzt. Nach der Wende wurde sie restauriert und um die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs aus Büttstedt erweitert. Eine Gedenktafel an der Halle erinnert an die beiden am 7. April 1945 beim Einmarsch der Amerikaner im Ort ums Leben gekommenen deutschen Soldaten.
  • Wetterkreuz und Vierzehnheiligenbild am Südrand des Ortes
  • Bahnbrücke und Tunneleingang der alten Kanonenbahn im Westen des Dorfes
  • Gelber Frauenschuh im Wilhelmswald

Gebäude in BüttstedtBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Norbert Degenhard: Familienbuch der katholischen Pfarrgemeinde Büttstedt (Landkreis Eichsfeld), 1702 bis 1887. Leipzig: AMF 2007 (= Mitteldeutsche Ortsfamilienbücher der AMF 41)

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. Manfred Stimming (Bearb.): Die Urkunden bis zum Tode Erzbisch. Adalberts I. In: Historischer Verein für Hessen (Hrsg.): Mainzer Urkundenbuch. Band I. Darmstadt 1932. (1124)
  3. Kommunalwahlen in Thüringen am 25. Mai 2014. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse. (PDF) Der Landeswahlleiter, abgerufen am 22. Mai 2017.
  4. Kommunalwahlen in Thüringen am 5. Juni 2016. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse. Der Landeswahlleiter, abgerufen am 22. Mai 2017.
  5. http://eichsfeld.thueringer-allgemeine.de/web/eichsfeld/startseite/detail/-/specific/Windpark-Buettstedt-waechst-um-sieben-Anlagen-1892962116 Thüringische Landeszeitung, 23. August 2013

WeblinksBearbeiten

  Commons: Büttstedt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien