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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Breitenworbis
Breitenworbis
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Breitenworbis hervorgehoben
Koordinaten: 51° 25′ N, 10° 26′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Eichsfeld
Verwaltungs­gemeinschaft: Eichsfeld-Wipperaue
Höhe: 300 m ü. NHN
Fläche: 24,23 km2
Einwohner: 3226 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 133 Einwohner je km2
Postleitzahl: 37339
Vorwahl: 036074
Kfz-Kennzeichen: EIC, HIG, WBS
Gemeindeschlüssel: 16 0 61 017
Adresse der Verbandsverwaltung: Weststr. 2
37339 Breitenworbis
Website: www.eichsfeld-wipperaue.de
Bürgermeister: Cornelius Fütterer
Lage der Gemeinde Breitenworbis im Landkreis Eichsfeld
NiedersachsenHessenKyffhäuserkreisLandkreis NordhausenUnstrut-Hainich-KreisAm OhmbergAm OhmbergAm OhmbergArenshausenAsbach-SickenbergBerlingerodeBirkenfeldeBodenrode-WesthausenBornhagenBrehmeBreitenworbisBüttstedtBuhlaBurgwaldeDieterodeDietzenrode/VatterodeDingelstädtEcklingerodeEffelderEichstruthFernaFreienhagen (Eichsfeld)FretterodeGeisledenGeismarGerbershausenGernrode (Eichsfeld)GlasehausenGroßbartloffHaynrodeHeilbad HeiligenstadtHeuthenHohengandernHohes KreuzKellaKellaKirchgandernKirchworbisKrombach (Eichsfeld)KüllstedtLeinefelde-WorbisLenterodeLindewerraLutter (Eichsfeld)Mackenrode (Landkreis Eichsfeld)MarthNiederorschelPfaffschwendeReinholterodeRöhrigRohrberg (Eichsfeld)RustenfeldeSchachtebichSchimbergSchönhagen (Eichsfeld)SchwobfeldSteinbach (Eichsfeld)Sonnenstein (Gemeinde)SteinheuterodeTastungenTeistungenThalwendenUderVolkerodeWachstedtWahlhausenWehndeWiesenfeld (Eichsfeld)WingerodeWüstheuterodeKarte
Über dieses Bild
Kirche
Gewölbemalereien der St.-Vitus-Kirche

Breitenworbis ist eine Gemeinde im thüringischen Landkreis Eichsfeld. Breitenworbis ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Eichsfeld-Wipperaue.

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Durch die Gemeinde fließt der Rhin, ein linker Zufluss der Wipper. Das Landschaftsbild ist geprägt durch die bewaldeten Höhenzüge des Ohmgebirges, der Harburg und des Hubenberges. Unweit des Ortes befindet sich die Wüstung Hugenworbis.

GeschichteBearbeiten

Die Wallburg (Klei) auf dem südöstlichen Teil des Ohmgebirges wurde, nach den Funden zu urteilen, in der Eisenzeit erbaut. Man fand strichverzierte Keramik. Wall und Graben sind noch gut erhalten. Die Anlage diente zur Überwachung des Umlandes und der Verkehrsverbindung über den Pass Hahn des Gebirges.[2]

1238 wurde Breitenworbis als Breytenworbetze erstmals urkundlich erwähnt. Es gehörte bis zur Säkularisation 1802 zu Kurmainz. 1802 bis 1807 war der Ort preußisch und kam dann zum Königreich Westphalen. Ab 1815 war er Teil der preußischen Provinz Sachsen. Ein Großbrand zerstörte 1859 etwa 100 Wohnhäuser samt Nebengebäuden. 1905/1906 kam es zum Bau der Kalischächte, die 1931 wieder stillgelegt wurden.

1945 bis 1949 gehörte der Ort zur Sowjetischen Besatzungszone und wurde ab 1949 Teil der DDR. Von 1961 bis zur Wende und Wiedervereinigung 1989/90 wurde Breitenworbis von der Sperrung der nahen innerdeutschen Grenze beeinträchtigt. Seit 1990 gehört der Ort zum wieder gegründeten Freistaat Thüringen. 1991 wurde Breitenworbis Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Eichsfeld-Wipperaue. Im Jahr 2001 wurde das Autobahnteilstück Leinefelde–Breitenworbis der A 38 übergeben.

Am 1. September 2009 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Bernterode (bei Worbis) nach Breitenworbis eingemeindet.[3]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1994: 2.458
  • 1995: 2.567
  • 1996: 2.570
  • 1997: 2.591
  • 1998: 2.485
  • 1999: 2.346
  • 2000: 2.297
  • 2001: 2.401
  • 2002: 2.405
  • 2003: 2.350
  • 2004: 2.358
  • 2005: 2.323
  • 2006: 2.331
  • 2007: 2.282
  • 2008: 2.232
  • 2009: 3.544
  • 2010: 3.502
  • 2011: 3.408
  • 2012: 3.391
  • 2013: 3.358
  • 2014: 3.347
  • 2015: 3.331
  • 2016: 3.245
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat von Breitenworbis setzt sich aus 16 Gemeinderatsmitgliedern zusammen.

  • CDU: neun Sitze
  • SPD: drei Sitze
  • AFB: vier Sitze

(Stand: Kommunalwahl 2014)[4]

BürgermeisterBearbeiten

Derzeit amtierender Bürgermeister ist Cornelius Fütterer. Er wurde am 5. Juni 2016 gewählt.[5]

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Katholische St.-Vitus-Kirche aus dem Jahr 1681 mit Gewölbemalereien

PersönlichkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Helmut Godehardt, Franz Hebestreit, Bernadett Leibeling: 750 Jahre Breitenworbis 1238–1988. Hrsg.: Rat der Gemeinde Breitenworbis. Breitenworbis 1988, S. 95.
  • Wolfgang Timpel, Harald Reuße: Archäologische Untersuchungen auf der Wüstung Hugenworbis bei Breitenworbis. In: Pädagog. Kreiskabinett Worbis (Hrsg.): Eichsfelder Heimathefte. Heft 3. Worbis 1986, S. 197–202.

EinzelnachweiseBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Breitenworbis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien