Flugplatz Mosenberg

Flugplatz in Deutschland

Der Sonderlandeplatz Mosenberg ist ein Flugplatz bei Lengemannsau, einem Stadtteil von Homberg/Efze im Schwalm-Eder-Kreis in Nordhessen. Der Flugplatz liegt auf einem nach Norden und Süden beidseitig stark abfallenden Plateau zwischen dem Kleinen und Großen Mosenberg.

Flugplatz Mosenberg
Mosenberg (Hessen)
Mosenberg
Kenndaten
ICAO-Code EDEM
Koordinaten

51° 3′ 46″ N, 9° 25′ 19″ OKoordinaten: 51° 3′ 46″ N, 9° 25′ 19″ O

Höhe über MSL 400,8 m  (1.315 ft)
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 4 km nordöstlich von Homberg (Efze)
Basisdaten
Betreiber Luftsportverein Homberg/Efze
Start- und Landebahn
07/25 511 m × 20 m Gras

Der Flugplatz Mosenberg wurde im Jahr 1932 angelegt[1] und zählt damit zu den ältesten Segelflugplätzen Deutschlands. Bereits in der frühen Zeit der Segelfliegerei wurden hier beachtliche Hangflugleistungen erreicht. Spätestens zum Ende der 1970er Jahre entdeckten auch Modellflieger das Gelände für ihre Aktivitäten.[2]

Betreiber des Platzes ist der Luftsportverein Homberg/Efze, der seinen Aktivitätsschwerpunkt auf den Segelflug legt. Betriebsschwerpunkt ist das Wochenende; auf Nachfrage bestehen dann Gastflugmöglichkeiten. Der Kantinenbetrieb wird an Wochenenden geöffnet. Nach vorheriger Anmeldung bei der Flugleitung des Platzes starten vom Steilhang des großen Mosenberg Hängegleiter- und Gleitschirmflieger. Modellflieger nutzen etwas unterhalb die Hangflugmöglichkeiten.

Der deutsche Konstruktionspionier von UL-Flugzeugen Michael Platzer hat auf dem Mosenberg seine fliegerische Heimat.[3]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Mosenberg (Flugplatz). In: Historisches Ortslexikon. Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen, abgerufen am 4. Mai 2022.
  2. Chronik zum 50-jährigen Bestehen der Flugsportvereinigung Gelsenkirchen e.V. (PDF; 11 MB) Flugsportvereinigung Gelsenkirchen e.V., abgerufen am 4. Mai 2022.
  3. Bei Lilienthals Erben: Hunderte Gäste beim Tag der offenen Tür beim LSV Homberg auf dem Mosenberg. Hessische/Niedersächsische Allgemeine, 15. September 2014, abgerufen am 4. Mai 2022.