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Fallhaus (Markt Erlbach)

Ortsteil von Markt Erlbach

Fallhaus ist ein Ortsteil des Marktes Markt Erlbach im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim in Mittelfranken.

Fallhaus
Koordinaten: 49° 30′ 8″ N, 10° 38′ 23″ O
Höhe: 394 m ü. NHN
Einwohner: (1. Jun. 2017)[1]
Postleitzahl: 91459
Vorwahl: 09106

GeografieBearbeiten

Westlich der Einöde grenzt das Waldgebiet Hackerschlag an. Circa 750 Meter nordwestlich des Ortes liegt das Höllfeld und circa einen Kilometer östlich Im Lerchenfeld.[2]

GeschichteBearbeiten

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte die Fallmeisterei zu Markt Erlbach. Das Anwesen hatte das brandenburg-bayreuthische Stadtvogteiamt Markt Erlbach als Grundherrn.[3] Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Bayreuth erhielt die Fallmeisterei die Hausnummer 121 des Ortes Markt Erlbach.

Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Fallmeisterei dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Linden zugeordnet. Es gehörte der 1813 gegründeten Ruralgemeinde Buchen an. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde es in die neu gebildete Ruralgemeinde Klausaurach umgemeindet.[4] Am 1. Juni 1968, also noch vor der Gebietsreform in Bayern, wurde Fallmeisterei nach Markt Erlbach eingemeindet.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Jahr 001818 001840 001861 001871 001885 001987 002017
Einwohner 7 4 2 5 3 2
Häuser[5] 1 1 1 1
Quelle [6] [7] [8] [9] [10] [11] [1]

ReligionBearbeiten

Seit der Reformation ist der Ort überwiegend protestantisch. Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach St. Kilian (Markt Erlbach) gepfarrt, die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Michael (Wilhermsdorf) gepfarrt.

VerkehrBearbeiten

Eine Anliegerstraße führt nach Markt Erlbach zur Staatsstraße 2252.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b www.markt-erlbach.de
  2. Fallhaus im BayernAtlas
  3. H. H. Hofmann, S. 94.
  4. H. H. Hofmann, S. 202.
  5. Es werden nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840, 1852 als Häuser, 1871 bis 1987 als Wohngebäude.
  6. Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, S. 33 (Digitalisat).
  7. Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, S. 95 (Digitalisat).
  8. Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, Sp. 1059, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
  9. kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. München 1877, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen von 1871), Sp. 1225, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  10. Karl von Rasp: Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Hrsg.: K. Bayer. Statistisches Bureau. München 1888, Abschnitt III, Sp. 1159 (Digitalisat).
  11. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, S. 340 (Digitalisat).