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Erfelden

Stadtteil von Riedstadt im Kreis Groß-Gerau

Erfelden ist ein Stadtteil von Riedstadt im südhessischen Kreis Groß-Gerau. Der Ort wird erstmals in einer Schenkungsurkunde des Klosters Lorsch im Jahr 779 erwähnt. In jüngster Zeit entwickelte sich Erfelden zu einer modernen Wohngemeinde mit beachtlicher Infrastruktur (wie einer Großsporthalle und Sportplätze). Die Gemeinde gilt mit ihrer Brücke (Martin-Roth-Brücke) über den Altrhein als „Tor zum Kühkopf“, dem größten hessischen Naturschutzgebiet und Europareservat.

Erfelden
Stadt Riedstadt
Wappen von Erfelden
Koordinaten: 49° 50′ 8″ N, 8° 28′ 5″ O
Höhe: 87 m ü. NHN
Fläche: 24,76 km²[1]
Einwohner: 4489 (31. Dez. 2018)[2]
Bevölkerungsdichte: 181 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1977
Postleitzahl: 64560
Vorwahl: 06158
Das alte Rathaus, seit 1953 genutzt als Heimatmuseum
Das alte Rathaus, seit 1953 genutzt als Heimatmuseum

GeographieBearbeiten

Im Norden grenzt Erfelden an Leeheim, im Osten an Goddelau (beides Stadtteile von Riedstadt), im Süden an die Gemeinde Stockstadt am Rhein (Kreis Groß-Gerau) und im Westen an das Naturschutzgebiet Kühkopf.

GeschichteBearbeiten

 
Evangelische Kirche
 
Erfelden auf einer Karte aus dem Jahr 1738
 
Ehrfelden auf einer Karte aus dem Jahr 1762

Erstmals 779 n. Chr. urkundlich im Lorscher Codex anlässlich einer Stiftung an das Kloster Lorsch als Dorf „Erifeldun“ erwähnt,[3] gelangte Erfelden im 11. Jahrhundert ins Eigentum der Herren von Wolfskehlen und kam im 13. Jahrhundert unter die Herrschaft der Grafen von Katzenelnbogen. 1461 wurde Erfelden Hauptzentort. 1479 wurden mit dem Tod des letzten katzenelnbogischen Grafen Philipp die katzenelnbogischen Gemeinden rund um Gerau und Darmstadt hessisch.

Immer wieder sank die Bevölkerung stark, im Mittelalter durch die Pest, in der Frühen Neuzeit durch Kriegseinwirkungen. Ständige Gefahr drohte durch den über seine Ufer tretenden Rhein; 1797 wurde der Erfelder Pegel errichtet. Die täglichen Aufzeichnungen sind bis zum 1. Juli 1797 zurückzuverfolgen. Dieser „Urpegel“ ist der älteste zwischen Mannheim und Bingen und diente als Vorbild für weitere Pegel in Gernsheim und Lampertheim (beide 1803), Ginsheim (1808), Oppenheim und Mainz (1818), Worms (1819) und Bingen (1829). Der Überschwemmungsgefahr konnte man erst 1828/1829 Herr werden, als der Rhein unter Leitung von Claus Kröncke begradigt wurde. So entstand 1882/83 das heute als Badestelle genutzte Neujahrsloch durch einen Dammbruch, der zu einer Überflutung des Hinterlandes führte.[4]

Die Bevölkerung des damaligen Erfeldens waren größtenteils Bauern und Fischer. Im Dreißigjährigen Krieg übernachtete König Gustav Adolf von Schweden 1631 zweimal im Bürgermeisterhaus, während seine Truppen hier den Rhein überschritten. Sein Baumeister Matthäus Staud errichtete die an die Überschreitung erinnernde Schwedensäule.[5] Das Erfelder Heimatmuseum am alten Rathaus bewahrt ein Bild des Schwedenkönigs und viele Zeugnisse aus der leidvollen Zeit der Truppendurchzüge und Plünderungen.[6]

Verwaltungsmäßig gehört Erfelden bis 1820 zum Amt Dornberg, das ab 1816 zur Provinz Starkenburg des Großherzogtums Hessen gehörte. 1821 werden im Großherzogtum Landratsbezirke eingeführt und Erfelden dem Landratsbezirk Dornberg zugeteilt.

Die Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen berichtet 1829 über Erfelden:

»Erfelden (L. Bez. Dornberg) luth. Filialdorf; liegt am Rhein 112 St. von Dornberg, und hat 81 Häuser und 673 Einw., die bis auf 13 Kath., 2 Reform. und 25 Juden lutherisch sind. In der Nähe stehet die Schwedensäule. (S. d. Art.) Der Ort hieß früher Erifeld oder Erifeldum. Er hatte eine eigene Kapelle, die nach Aufhebung der Pfarrei Hofheim dem Pfarrer in Goddlau überwiesen wurde. Nicht weit von Erfelden lagen die Orte Elmersbach und Popfenheim. Der erstere Ort ist schon in den ältesten Zeiten, der andere erst im 15. Jahrhundert vom Rhein verschlungen worden. Die Einwohner des letzteren zogen nach Erfelden. Hier besaß Ulrich von Bickenbach Güterstücke, die derselbe 1317 dem Ritter Wiegand von Dienheim verkaufte. Auch die Erbacher hatten hier eine Hube, womit 1400 Henne von Zwingenberg belehnt war. Im Jahr 1401 belehnte Graf Diether VI. von Katzenellenbogen den Johann von Wolfskehlen mit diesem Dorfe, und 1441 verkauften die Herrn von Wolfskehlen ihre zwei Theile von diesem Dorfe an den Grafen Johann III. von Katzenellenbogen. In Erfelden war der schwedische König Gustav Adolph 1631 eingekehrt, als er über den Rhein ging. Im Jahr 1689 wurde das Dorf von den Franzosen angesteckt und zum Theil in Asche gelegt.«[7]

1832 wurden die Einheiten ein weiteres Mal vergrößert und es wurden Kreise geschaffen. Dadurch gelangt Erfelden in den Kreis Groß-Gerau. Die Provinzen, die Kreise und die Landratsbezirke des Großherzogtums wurden am 31. Juli 1848 abgeschafft und durch Regierungsbezirke ersetzt, was jedoch bereits am 12. Mai 1852 wieder rückgängig gemacht wurde. Dadurch gehört Erfelden zwischen 1848 und 1852 zum Regierungsbezirk Darmstadt bevor wieder der Kreis Groß-Gerau für die übergeordnete Verwaltung zuständig ist. Dort verbleibt der Ort durch alle weiteren Verwaltungsreformen bis heute. Die zuständige Gerichtsbarkeit war während der Zugehörigkeit zu Hessen, von 1821 bis 1879 das Landgericht Großgerau und ist seit 1879 das daraus hervorgegangene Amtsgericht Groß-Gerau.[1]

Erst nach dem Zweiten Weltkrieg verlor Erfelden seinen bäuerlichen Charakter und entwickelte sich zu einem vorwiegend durch Pendler ins Rhein-Main-Gebiet bewohnten Dorf.

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurde Erfelden am 1. Januar 1977 kraft Landesgesetzes mit den Nachbargemeinden Goddelau-Wolfskehlen, Crumstadt und Leeheim zur Gemeinde Riedstadt zusammengeschlossen.[8][9]

Historische NamensformenBearbeiten

In den historischen Unterlagen findet Erfelden über die Jahrhunderte mit diesen Ortsnamen Erwähnung:[1]

778/79 Herifelder 927–956 Erifeldon 1313 Ernelden
779 Erifeldon & Erifeldun 1002 Herifeldon 1314 Erbenelden
782 Erifelt 1184 Villa Erefeldon 1330 Erefelden
791 Erifeld 1252 Urfelt 1358 Ervelden
801 Erifelt 1255 Erinuelden 1493 Erfelden
1563 Ehrfelden 1601 Eruellen heute Erfelden

Chronik (bis 1933)Bearbeiten

 Informationsquellen: [10][11]

Anno Ereignis
779 mit der Schenkung eines Rutfrid und seiner Gattin Ruotbirn geht deren gesamter Besitz in " Erifeldun" an die Abtei Lorsch über.[3]
782 ebenfalls im Besitz des Klosters Lorsch wird in einer Urkunde "villa Bousinesheim" – heute als Bensheimer Hof bekannt, erwähnt. Zu dieser Zeit noch ein Dorf.
865 als "villa Camba" wird erstmals der Kammerhof genannt.
1024 wird in Kamba der deutsche Kaiser Konrad II. gewählt.
1252 zum "Hohlen Galgen" oder auch "Erfelder Cent" wird als Gerichts- und Hinrichtungsstätte urkundlich erwähnt.
1256 übernehmen die Grafen von Katzenelnbogen durch Erbschaft der Burg Dornberg die Regierung der "Grafschaft Katzenelnbogen"
1408 zählt das Bauerndorf Erfelden 28 Steuerzahler nebst Familie und Gesinde
1412 Eberhard von Katzenelnbogen verpfändet seine Dörfer Goddelau und Erfelden.
1433 am 14. Mai wird mit dem Grafen von Katzenelnbogen ein Abkommen über den Ausbau eines Landdeiches geschlossen. Neben Erfelden und Poppenheim sind auch weitere Dörfer und Höfe einbezogen.
1461 wird Erfelden Zenthauptort (Gerichtssitz).
1479 mit dem Tod des letzten katzenelnbogischen Grafen Philipp werden die katzenelnbogischen Gemeinden rund um Gerau und Darmstadt hessisch (Landgraf Heinrich III.).
1553 Erfelden ist reformiert. Die Reformation wurde unter Landgraf Philipp dem Großmütigen neun Jahre zuvor eingeleitet. Die alte Kapelle wird für den evangelisch-lutherischen Gottesdienst verwendet.
1578 erlässt Landgraf Georg I. (der Fromme) eine neue Dammordnung für Bau, Verbesserung und Unterhaltung der Schutzwerke gegen Hochwasser.
1595 allen Anstrengungen zum Trotz, das Land vor Hochwasser zu schützen, bricht der Damm wieder.
1606 die alte Erfelder Kapelle wird erweitert.
1620 spanische Truppen ziehen am 14. September unter der Führung Spinolas in Oppenheim ein. Die spanische Besetzung der Umgebung dauert elf Jahre.
1622 der Einfall Ernst von Mansfelds in der Region richtet im Ried große Schäden an.
1631 der schwedische König Gustav II. Adolf befreit die Rieddörfer von der spanischen Besatzung. Am 8. Dezember setzt er im Hahnensand (Auwald) über den Rhein und besiegt die von Oppenheim herannahende spanische Reiterei vernichtend. An dieses Ereignis erinnert die Schwedensäule. Mainz wird von den Schweden besetzt.
1634–36 in der Folge der Niederlage der Schweden bei Nördlingen verwüsten Truppen auf dem Rückzug die Dörfer im Ried. Zeitgleich breitet sich die Pest aus und rafft etliche Menschen dahin.
1660–69 immer wieder grassiert der Schwarze Tod in Erfelden und Umgebung. Ganze Familien werden ausgerottet.
1666–68 lothringische Truppen fallen in der Pfalz ein und dringen bis Erfelden vor.
1669 Erfelden zählt noch 172 Einwohner.
1671 erneut liegen fremde Truppen in Erfelden, diesmal Brandenburger.
1672 das Amt Dornberg wird durch kaiserliche und kurbrandenburgische Truppen verwüstet; auch Erfelden nimmt großen Schaden.
1674 die Einwohner Erfeldens flüchten, diesmal vor Kriegsvölkern, die durch die Lande ziehen, nach Darmstadt.
1689 Erfelden wird, bedingt durch die Franzosen in den Orleansschen Kriegen, ein Raub der Flammen wird.
1693 wiederholt fliehen die Erfelder vor den Franzosen (Raubkriege Ludwigs XIV. 1688–1697)
1707 Unsicherheit im Spanischen Erbfolgekrieg, veranlassen wieder einmal die Erfelder, ihr Dorf zu verlassen.
1733–36 diesmal leiden die Erfelder unter den Einquartierungen & Requisitionen während des Polnischen Thronfolgekrieges.
1742–58 wieder finden Einquartierungen & Requisitionen statt, diesmal wegen des Österreichischen Erbfolgekrieges und den damit zusammenhängenden Truppenbewegungen.
1744 bei Erfelden kommt es zum Gefecht zwischen Franzosen und Reichstruppen. Der Husarengeneral Johann Daniel von Mentzel fällt.
1754 die Erfelder Kirche wird um eine Sakristei erweitert und erneuert.
1756–63 Erfelden erlebt im Siebenjährigen Krieg diverse Truppendurchzüge.
1772–80 die Bauern Erfeldens und die Umgebung leisten Widerstand gegen die Fürstliche Landkommission, welche die Stallfütterung einführen will.
1792–1815 während der napoleonischen Feldzüge kämpfen wiederholt fremde Truppen am Ufer des Rheins bei Erfelden.
1797 als Ausgangsmarke aller weiteren Hochwasserpegel am Rhein wird bei Niedrigwasser der Urpegel des Rheins bei Erfelden eingerichtet.
1828 mit dem 31. März beginnen die Arbeiten zum Rheindurchstich am "Geyer" unter Leitung von Claus Kröncke.
1829 der Neurhein bei Erfelden wird am 28. Februar eröffnet.
1834 die neue Kirche von Erfelden wird am 26. Oktober geweiht.
1839 die aus der Abtei Amorbach stammende, renovierte Chororgel (gebaut 1705-6), wird in der Erfelder Kirche eingeweiht.[12]
Etwa 1850 beginnt die Auswanderung vieler Menschen nach Nordamerika, auch aus Erfelden. Teilweise wird die Überfahrt von der Gemeinde finanziert, um die Armen loszuwerden.
1870/71 840 Einwohner sind in Erfelden gemeldet. 27 von ihnen werden zum Kriegsdienst eingezogen, fünfzehn von ihnen fallen.
1882/83 ein schweres Hochwasser führt zu Dammbrüchen. Das Neujahrsloch wird aufgerissen.
1914–1918 vor dem Ersten Weltkrieg sind 1198 Erfelder Einwohner registriert. 48 Erfelder fallen, fünf bleiben vermisst und sieben sterben an den Folgen des Krieges.
1918–1933 infolge des verlorengegangenen Ersten Weltkrieges halten die Franzosen das Rheinland besetzt. Erfelden gehört dazu.

Territorialgeschichte und VerwaltungBearbeiten

Die folgende Liste zeigt im Überblick die Territorien, in denen Erfelden lag, bzw. die Verwaltungseinheiten, denen es unterstand:[1][13][14]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

 Quelle: Historisches Ortslexikon[1]

• 1629: 53 Hausgesessene
Erfelden: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2018
Jahr  Einwohner
1834
  
707
1840
  
717
1846
  
854
1852
  
943
1858
  
1.028
1864
  
845
1871
  
863
1875
  
833
1885
  
833
1895
  
931
1905
  
1.087
1910
  
1.165
1925
  
1.235
1939
  
1.295
1946
  
1.833
1950
  
1.933
1956
  
1.997
1961
  
2.172
1967
  
2.383
1970
  
2.409
1980
  
?
1990
  
?
2001
  
3.748
2011
  
3.931
2015
  
4.199
2018
  
4.489
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: [1]; nach 1970: Stadt Riedstadt: webarchiv[15][2]

ReligionszugehörigkeitBearbeiten

 Quelle: Historisches Ortslexikon[1]

• 1829: 633 lutheranische (= 94,06 %), 2 reformierte (= 0,30 %), 25 jüdische (= 3,71 %) und 13 katholische (= 1,93 %) Einwohner[7]
• 1961: 1605 evangelische (= 73,90 %), 536 römisch-katholische (= 24,68 %) Einwohner[1]

PolitikBearbeiten

Schultheißen und Bürgermeister von 1255 bis 1977

Die Liste der Erfelder Schultheißen, anschließend der Bürgermeister, zählt 40 Namen und ist seit 1255 überliefert:

Name Amtszeit Anmerkung
Seultetus Cunradus Hirzenbudel ca. 1255
Seultetus Jakobus ca. 1314
Heyl Rode ca. 1394
Bechtolf von Erfelden 1413–1436
Hensen Henn ca. 1447
Arnold Bechtolf 1489–1509
Dreutel Kunz (Dreudeln Cüntz) 1509–1523
Kunzemann (Cuntzmann) 1526–1529
Contz Manns Velten ca. 1535
Hans Dreudell 1545–1546
Dithrich Weytlingk 1549–1553
Hans Gundelsbach ca. 1563
Kilian Schmid (Chilian Schmidt) 1578–1600
Kilian Schmidt d.Jung. 1609–1617
Michel Schmidt 1617–1629
Hanns Kiech 1639–1642
Vältin Rauch ca. 1656
Wenig Hammann ca. 1682
Johann Staden Hilderich 1693
Christian Möller 1695–1713
Peter Nold 1713–1728
Johannes Müller 1728–1756
Johann Wendel Müller 1756–1767
Hermann Dieter Pflüger 1767–1777
Johannes Heinrich Rupp 1777–1795
Johannes Schaad 1795–1801
Philipp Jakob Schaad 1801–1821
Philipp Reinhardt 1821–1825
Johann Jakob Nold 1825–1848
Martin Müller 1848–1856
Stadian Jakob Nold 1856–1865
Johannes Schäfer II. 1866–1898
Peter Schrimpf 1898–1925
Philipp Schäfer II. 1925–1934
Johann Ludwig Nold 1934–1945
Ludwig Sahler 23. März 1945–11. April 1945 kommissarisch von der amerikanischen
Besatzungsmacht eingesetzt
Peter Müller 12. April 1945–31. Juli 1945
Christoph Eberling 1. August 1945–11. Februar 1946
Philipp Graulich 12. Februar 1946–1948
Heinrich Reichard 1948–1960
Martin Roth 1960–1976 letzter amtierender Bürgermeister Erfeldens

LokalesBearbeiten

Umgangssprachlich wird Erfelden auch als „Erwelle“ bezeichnet. Es gibt mehrere Gasthäuser und Kneipen in Erfelden, Hauptbetrieb in diesen ist im Frühjahr (durch die einheimischen wie auch auswärtigen Kühkopf-Besucher) und während der Kirchweih/Kerbezeit im Herbst, auch „Erweller Kerb“ genannt. Erfelden wird von vielen Wanderern und Radfahrern (Naturschutzgebiet Kühkopf) und Wassersportlern (Altrhein) besucht. Es gibt mehrere Bootshäuser (Ruder- und Paddelsport), zwei Yachtclubs sowie einen weiteren Yachthafen.

Am 27. Mai 2018 war der Richthofenplatz in Erfelden wieder, wie 2014, das Ziel der Fahrradroute der alle zwei Jahre stattfindenden Aktion „Der Kreis rollt“.[16]

LiteraturBearbeiten

  • Allgemeine auf Geschichte und Erfahrung gegründete theoretisch-practische Wasserbaukunst, Erster Band, Darmstadt 1798.
  • Peter Haas: 200 Jahre Wasserstandsbeobachtung am Rhein, von Martin Eckold, 2009.
  • Literatur über Erfelden in der Hessischen Bibliographie

WeblinksBearbeiten

  Commons: Erfelden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d e f g h Erfelden, Landkreis Groß-Gerau. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 28. März 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. a b Daten / Statistiken. In: Webauftritt. Stadt Riedstadt, abgerufen am 8. Mai 2019.
  3. a b Minst, Karl Josef [Übers.]: Lorscher Codex (Band 2), Urkunde 198 – Reg. 1538 und Urkunde 205 – Reg. 1539, 30. Juni 779,. In: Heidelberger historische Bestände – digital. Universitätsbibliothek Heidelberg, S. 25 und 30, abgerufen am 22. April 2016.
  4. Das Naturschutzgebiet Kühkopf-Knoblochsaue.
  5. Information auf der Website von Riedstadt.
  6. Museen in Riedstadt. Heimatmuseum Erfelden (Phil.Schäfer II Museum). In: Webauftritt von Riedstadt. Abgerufen im Dezember 2018.
  7. a b Georg W. Wagner: Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Starkenburg, Band 1 Oktober 1829, S. 67 (Online bei Google Books)
  8. Der Hessische Minister des Inneren: Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Groß-Gerau (GVBl. II 314–32) vom 26. Juli 1974. In: Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1974 Nr. 22, S. 314, § 7 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 1,5 MB]).
  9. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 366.
  10. Erfelden: Geschichte und Geschichten / (Hrsg.: Der Gemeindevorstand der Gemeinde Riedstadt. Konzeption u. Red.: Horst Danker). Riedstadt 1980. 616 S.
  11. Heinrich Tischner: Aus der Geschichte von Erfelden, auf der Website Der Kreuzdenker – Gedanken, Ideen, Aufsätze, Aufsatz vom Stand 1970.
  12. "ev. Kirchengem. Erfelden" Webseite
  13. Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Land Hessen. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  14. Grossherzogliche Centralstelle für die Landesstatistik (Hrsg.): Beiträge zur Statistik des Grossherzogthums Hessen. Band 1. Darmstadt 1866, S. 43 ff. (online bei Google Books).
  15. Daten / Statistiken. In: Webauftritt. Stadt Riedstadt, archiviert vom Original; abgerufen im April 2019.
  16. Der Kreis rollt: Riedstadter Vereine bieten entlang der Strecke in Leeheim und Erfelden Spiel, Spass und Infos. In: www.echo-online.de. VRM, 25. Mai 2018, abgerufen am 4. Dezember 2018.