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Doris von Sayn-Wittgenstein

deutsche Politikerin (AfD)

Doris Fürstin von Sayn-Wittgenstein (* 1. Oktober 1954[1] als Doris Ulrich[2] in Arolsen[3]) ist eine deutsche Politikerin der Partei Alternative für Deutschland (AfD). Sie wurde bei der Landtagswahl 2017 in den Landtag von Schleswig-Holstein gewählt und war seit dem 8. Juli 2017 Landessprecherin der AfD Schleswig-Holstein[4], wurde jedoch im Dezember 2018 aus der AfD-Landtagsfraktion ausgeschlossen. Am 19. Dezember 2018 erklärte sie ihren Rücktritt vom Amt der AfD-Vorsitzenden in Schleswig-Holstein.[5]

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Doris von Sayn-Wittgenstein wuchs als Tochter eines Postsekretärs und einer aus Schlesien heimatvertriebenen Mutter auf.[2][6] Sie hat zwei Schwestern, darunter die Schauspielerin Heike Ulrich, und einen Bruder, den Regisseur Armin Ulrich.[7][2] Sie studierte von 1973 bis 1980 Rechtswissenschaften an der Universität Heidelberg. Nach dem Referendariat beim Landgericht Heidelberg mit Stationen an der Universität für Verwaltungswissenschaften in Speyer und bei einer amerikanischen Rechtsanwaltskanzlei wurde sie am 21. Februar 1983 als Rechtsanwältin zugelassen[8] und arbeitet als solche nach eigenen Worten „seit 34 Jahren an der Familienrechtsfront“.[9] Ihre Kanzlei unterhält sie dem offiziellen Anwaltsregister der Bundesrechtsanwaltskammer zufolge in Dossenheim bei Heidelberg.

Nach eigenen Angaben zog sie 2016 nach Schleswig-Holstein [10] und wohnt in Schwentinental im Kreis Plön.[11] Von ihrem ersten Ehemann, der Ägypter gewesen sein soll, wurde sie geschieden.[12][13]

NamensherkunftBearbeiten

Ihr amtlicher Nachname Fürstin von Sayn-Wittgenstein ist wiederholt Gegenstand medialer Berichterstattung gewesen, da er einer früheren Nebenlinie des deutschen Adelshauses Sayn-Wittgenstein entspricht. Nach eigener Aussage hieß Doris von Sayn-Wittgenstein in ihrer seit Jahrzehnten geschiedenen, ersten Ehe „Doris Ulrich“, und „Ulrich“ sei auch der Nachname ihres Mannes gewesen. Bei ihrer zweiten Ehe habe sie beschlossen, ihren „Geburtsnamen“ zu tragen.[14] Nach Presse-Recherchen hieß sie nach ihrer Geburt jedoch „Doris Ulrich“ und diesen Nachnamen habe dann auch ihr erster Mann angenommen. Diese Aussagen sind insofern nicht zwangsläufig widersprüchlich, da der Geburtsname unter bestimmten Voraussetzungen änderbar ist, also nicht immer den ersten Nachnamen nach der Geburt angibt. Ihre ehemaligen Klassenkameraden geben an, sie habe bereits beim zehnjährigen Klassentreffen 1983 den Namen „von Sayn-Wittgenstein“ geführt.[14][15]

Alexander zu Sayn-Wittgenstein-Sayn erklärte, Doris von Sayn-Wittgenstein gehöre für ihn „nicht zur Familie“.[16] Auch Alexander Prinz zu Schaumburg-Lippe distanzierte sich und verwies in einer Stellungnahme darauf, dass die Stammlinie der Fürsten von Sayn-Wittgenstein bereits erloschen sei und alle Träger dieses Nachnamens entweder als Erwachsene adoptiert worden seien oder von einem solchen Adoptierten abstammten.[17] Die Süddeutsche Zeitung bezog sich ebenfalls auf Nachkommen adeliger Familien und schrieb, dass eben dieser Nachname „mit dem ‚von‘ am Anfang […] seit geraumer Zeit von Titelhändlern zu hohen Preisen verkauft“ werde.[18]

Mögliche Nähe zu ReichsbürgernBearbeiten

Klaus Sojka, Initiator des Vereins „Die Deutschen“, der den Reichsbürgern nahesteht, gewann Sayn-Wittgenstein 2009 für einen Vorstandsposten und stellte für die „Vereinigung“ Die Deutschen beim Internationalen Gerichtshof einen „Antrag auf Feststellung des Nichtbestehens der BRD“. Allerdings starb Sojka noch im selben Jahr.[19] Eine Pressemitteilung des Vereins zu seiner Gründung 2009 nannte Sojka und Sayn-Wittgenstein als Mitglieder des Gründungsvorstands. Fürstin von Sayn-Wittgenstein erklärte 2017, sie wisse nicht, wie ihr Name dahin gekommen sei.[20] Zwar habe Sojka sie für einen Vorstandsposten im Verein gewonnen; sie erinnere sich aber nicht an eine Gründungsveranstaltung.[21] Eine Gesinnungsnähe zur Reichsbürgerbewegung bestreitet Sayn-Wittgenstein, auch Klaus Sojka habe nicht zu dieser gehört.[22] Es sei damals auch um ungeklärte Eigentumsfragen der nach dem Zweiten Weltkrieg Vertriebenen gegangen. Auch nach der deutschen Wiedervereinigung betrachtet Sayn-Wittgenstein die Frage der Entschädigung der Vertriebenen aus den früheren deutschen Ostgebieten als offen und verweist auf ihre verstorbene Mutter, der man in den 1990er Jahren aus Bonn bestätigt habe, dass bezüglich des bei der Vertreibung zurückgelassenen Vermögens noch nicht alles geklärt, eine Klärung momentan politisch aber nicht opportun sei.[23]

Tätigkeiten nach Eintritt in die AfD; Wahl zur LandessprecherinBearbeiten

Doris von Sayn-Wittgenstein trat im März 2016 in die AfD ein. Nach eigener Aussage konnte sie mit der im Jahr 2013 von Bernd Lucke gegründeten AfD nicht viel anfangen.[24] Vom 16. April 2016 bis zum 21. Mai 2017 war sie Beisitzerin im Landesvorstand der AfD Schleswig-Holstein.[25] Sie wurde im Oktober 2016 auf dem Landesparteitag in Henstedt-Ulzburg auf den dritten Platz der Landesliste für die Landtagswahl gewählt.[26] Bei der Landtagswahl 2017 wurde sie über die Landesliste in den Landtag von Schleswig-Holstein gewählt. Auf dem Landesparteitag am 8. Juli 2017 wurde Doris von Sayn-Wittgenstein zur neuen Landessprecherin der AfD Schleswig-Holstein gewählt. Sie erhielt 68 % der Stimmen und setzte sich damit gegen den bisherigen Amtsinhaber Jörg Nobis durch.[27]

Überraschend kandidierte sie am 2. Dezember 2017 beim AfD-Bundesparteitag in Hannover für den Bundesvorsitz.[28] Doris von Sayn-Wittgenstein wurde zwar nicht gewählt, verhalf aber dem rechten Parteiflügel Der Flügel um Björn Höcke dazu, den als gemäßigt geltenden Berliner AfD-Vorsitzenden Georg Pazderski an der Bundesspitze zu verhindern.[9] Nach zwei Abstimmungen ohne klares Ergebnis zogen beide Kandidaten zurück, und Alexander Gauland stellte sich als Kompromisskandidat zur Wahl.[29][30]

Seit Ende 2017 nahm sie an Fraktionssitzungen nicht mehr teil (Stand 23. Januar 2018), da sie sich gemobbt fühlte.[31]

Am 4. Dezember 2018 schloss die AfD-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein sie aus.[32] Hintergrund für den Ausschluss sind Sayn-Wittgensteins Aktivitäten für den als rechtsextrem eingestuften Verein Gedächtnisstätte e.V. im thüringischen Guthmannshausen, für den sie am 18. Dezember 2014 in einem werbenden Schreiben um Unterstützung geworben haben soll. Ob sie Mitglied des Vereins ist oder war, ist umstritten.[33][34] Ihre Kontakte zur rechtsextremen Szene sind aber vielfältiger: So verbreitete sie Veranstaltungshinweise verschiedener rechtsextremer Gruppen in einem eigenen Email-Verteiler zwischen 2014 und 2017 weiter.[35] Sayn-Wittgenstein beabsichtigt, ihr Mandat zu behalten.[36]

Am 17. Dezember 2018 beschloss der Bundesvorstand der AfD die Einleitung eines Parteiausschlussverfahrens und „vor dem Hintergrund mutmaßlich strafrechtlich relevanter Vorgänge“ den vorläufigen Ausschluss von der Ausübung aller Parteiämter bis zur Entscheidung des zuständigen Schiedsgerichts.[37]

Politische PositionenBearbeiten

Auf ihren Wahlplakaten zur Landtagswahl 2017 warb sie mit dem Spruch „Heimat statt Multi-Kulti“. Als politische Überzeugung nennt sie „Homogenität“ und „Identifikation“. Die in Deutschland, Österreich und Frankreich vom Verfassungsschutz beobachtete rechtsextreme Identitäre Bewegung möchte sie nicht „in Bausch und Bogen verdammen“.[38]

Auf dem AfD-Parteitag am 2. Dezember 2017 in Hannover appellierte Doris von Sayn-Wittgenstein an den Stolz der Partei: „Ich wünsche nicht, dass ich Koalitionsgespräche anbieten muss, sondern dass die anderen um Koalitionsgespräche betteln.“[29] Ebenso vertrat sie dort die Ansicht, nur der Nationalstaat halte eine Demokratie am Leben, und bezeichnete die Antifa „im rechtsextremen Jargon“ mit „Antifanten“.[39]

Zu den Aktivitäten für den Verein Gedächtnisstätte e.V. behauptet der AfD-Fraktionschef im Kieler Landtag Jörg Nobis, Sayn-Wittgenstein habe nicht nur bestätigt, zur Unterstützung des Vereins aufgerufen zu haben, sondern auch seit Jahren Mitglied zu sein.[40] Mittlerweile distanziere sie sich davon, was die Frankfurter Rundschau jedoch als „wenig glaubwürdig und wohl eher der Angst geschuldet, ihren Parteiposten zu verlieren“, kommentierte.[41]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Sayn-Wittgenstein, Fürstin von, Doris. Landtagsinformationssystem Schleswig-Holstein, abgerufen am 5. Dezember 2017.
  2. a b c Elmar Schulten: Doris von Sayn-Wittgenstein: Unbekannte AfD-Frau stammt aus Bad Arolsen. In: Hessische/Niedersächsische Allgemeine, 11. Dezember 2017 (abgerufen am 12. Dezember 2017).
  3. Melanie Amann: Ich hieß zeitweise Ulrich. Spiegel Plus, 8. Dezember 2017. Abgerufen am 9. Dezember 2017.
  4. Doris von Sayn-Wittgenstein neue Landesvorsitzende der AfD in Schleswig-Holstein. In: afd-schleswig-holstein.de, abgerufen am 13. Juli 2017
  5. Schleswig-Holsteins AfD-Chefin gibt Amt auf. In: Spiegel Online. 1. Januar 2018.
  6. shz.de am 10. Juli 2017: Doris von Sayn-Wittgenstein: „Deutschland ist so unbeliebt wie nie zuvor“ (abgerufen am 12. Dezember 2017)
  7. Klassenkameraden und Lehrer erinnern sich: Doris von Sayn-Wittgenstein: Die unbekannte Fürstin stammt aus Bad Arolsen, Waldecksches Landeszeitung, 11. Dezember 2017
  8. Bundesweites amtliches Rechtsanwaltsverzeichnis, abgerufen am 12. Dezember 2017
  9. a b Doris von Sayn-Wittgenstein: AfD-Kandidatin, die selbst der Parteiführung unbekannt war. In: Süddeutsche Zeitung, 4. Dezember 2017
  10. Portrait der neuen AfD-Vorsitzenden: Doris von Sayn-Wittgenstein, SHZ vom 10. Juli 2017, abgerufen am 22. Juli 2017
  11. Zugelassene Landeslisten zur Landtagswahl 2017. (Memento des Originals vom 20. Dezember 2017 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.schleswig-holstein.de Der Landeswahlleiter, 24. März 2017, abgerufen am 5. Dezember 2017 (PDF; 196 kB).
  12. AfD-Frontfrau Fürstin von Sayn-Wittgenstein: Ich hieß zeitweise Ulrich. Spiegel Online, 8. Dezember 2017, Der Spiegel 50/2017
  13. Adelstitel: AfD-Politikerin Sayn-Wittgenstein: Ich hieß früher Ulrich. WAZ, 8. Dezember 2017
  14. a b Melanie Amann: Fürstin Doris Ulrich. In: Der Spiegel, 50/2017 (online)
  15. Elmar Schulten: Doris von Sayn-Wittgenstein: AfD Politikerin stammt aus Bad Arolsen. In: Hessische/Niedersächsische Allgemeine. 11. Dezember 2017
  16. Jörn Wenge: Diskussion um AfD-Politikerin: „Ich vermute, dass sie adoptiert worden ist.“ In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 5. Dezember 2017
  17. Malte Arnsperger: Adels-Krieg um AfD-Mitgliedschaft: Fürst Schaumburg attackiert Fürstin von Sayn-Wittgenstein. In: Focus, 14. September 2016
  18. Jens Schneider: Profil – Doris von Sayn-Wittgenstein. In: Süddeutsche Zeitung. 4. Dezember 2017
  19. Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 7. Dezember 2017, AfD-Fürstin hat Vergangenheit in der Reichsbürger-Szene, online@1@2Vorlage:Toter Link/m.haz.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (abgerufen am 9. Dezember 2017)
  20. shz.de am 7. Dezember 2017, Reichsbürger-Vorwurf. Kritik an AfD-Landeschefin online (Memento des Originals vom 8. Dezember 2017 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.shz.de (abgerufen am 9. Dezember 2017)
  21. AfD-Fürstin hat Vergangenheit in Reichsbürger-Szene, in: Göttinger Tageblatt v. 07.12.2017 (Memento des Originals vom 29. Dezember 2017 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.goettinger-tageblatt.de
  22. AfD-Fürstin hat Vergangenheit in Reichsbürger-Szene, in: Göttinger Tageblatt v. 07.12.2017 (Memento des Originals vom 29. Dezember 2017 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.goettinger-tageblatt.de
  23. WeltN24 am 7. Dezember 2017: AfD-Landeschefin bestreitet Nähe zu »Reichsbürgern« (abgerufen am 12. Dezember 2017)
  24. Sympathie fürs Rechtsradikale. In: neues deutschland, 4. Dezember 2017
  25. Arnold Petersen: Proteste und Polizei bei Dreikönigstreffen der AfD. In: Lübecker Nachrichten. 8. Januar 2017, abgerufen am 8. Mai 2017.
  26. Matthias Hoenig: Viel Zoff und ein Spitzenkandidat auf AfD-Parteitag. In: welt.de. 17. Oktober 2016, abgerufen am 8. Mai 2017.
  27. AfD: Sayn-Wittgenstein neue Frau an der Spitze. In: ndr.de. 9. Juli 2017, abgerufen am 9. Juli 2017.
  28. Chaotischer Parteitag: AfD wählt Gauland zum Ko-Vorsitzenden. In: faz.net. 2. Dezember 2017, abgerufen am 2. Dezember 2017.
  29. a b Alexander Gauland wird Parteichef neben Jörg Meuthen. In: tagesspiegel.de. Abgerufen am 2. Dezember 2017.
  30. AfD-Parteitag: Patt zwischen Doris von Sayn-Wittgenstein und Georg Pazderski. In: sueddeutsche.de. 2017, ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 2. Dezember 2017]).
  31. Doris von Sayn-Wittgenstein: Die Fraktion mobbt mich
  32. AfD-Landtagsfraktion schließt Landeschefin Sayn-Wittgenstein aus. In: welt.de. 4. Dezember 2018.
  33. http://www.kn-online.de/Nachrichten/Politik/AfD-wirft-Landeschefin-Doris-von-Sayn-Wittgenstein-aus-Fraktion
  34. https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Von-Sayn-Wittgenstein-als-Fraktionslose-und-nun,afd2088.html
  35. Ein Herz für "SS-Kameraden In: taz. 17. Dezember 2018.
  36. AfD-Fraktion schließt Sayn-Wittgenstein aus. In: ndr.de. 4. Dezember 2018.
  37. dpa/Tagesspiegel 17.12.2018, tagesspiegel.de.
  38. Götz Bonsen: Doris von Sayn-Wittgenstein: „Deutschland ist so unbeliebt wie nie zuvor“. Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag, 10. Juli 2017, abgerufen am 30. November 2017.
  39. Sabine am Orde: Bundesparteitag der AfD in Hannover: Noch weiter nach rechts gerückt. www.taz.de, 3. Dezember 2017
  40. Harte Kritik an AfD: Landeschefin droht Fraktionsausschluss. In: welt.de. 29. November 2018, abgerufen am 5. Dezember 2018.
  41. Katja Thorwarth: Die AfD-Fürstin und der „Kult mit der Schuld“, Frankfurter Rundschau, 3. Dezember 2018 (Kommentar).