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Deutsche Meisterschaften in der Nordischen Kombination 2008

Nordische Kombination Deutsche Meisterschaften Nordische Kombination Deutscher Skiverband Logo.svg
Sieger
Massenstart SachsenSachsen Eric Frenzel
Sprint SachsenSachsen Björn Kircheisen
Junioren Massenstart ThüringenThüringen Michael Dünkel
Junioren Sprint Baden-WürttembergBaden-Württemberg Julian Wölfle
Wettbewerbe
Austragungsorte 1
Einzelwettbewerbe 2
Teilnehmer
Sportler 38
2007 2009
Großschanze der Vogtlandarena

Die Deutschen Meisterschaften in der Nordischen Kombination 2008 fanden am 18. und 19. Juli 2008 im sächsischen Klingenthal statt. Der Veranstalter war der Deutsche Skiverband, während der VSC Klingenthal für die Durchführung zuständig war. Die Wettkampfanlagen waren die mit Matten belegte Großschanze der Vogtlandarena und die Laufstrecken an der Vogtlandarena mit einer Rundenlänge von 1500 Metern. Es fanden zwei Einzelwettkämpfe, aber kein Teamwettbewerb statt.

Der Sachse Eric Frenzel wurde Deutscher Meister im Massenstart, während Björn Kircheisen den Sprint gewinnen konnte. Rennleiter der Meisterschaften war Lech Pochwała[1], Bundestrainer war Hermann Weinbuch.

Inhaltsverzeichnis

TeilnehmerBearbeiten

38 Teilnehmer aus sechs Bundesländern

ErgebnisseBearbeiten

Massenstart (15 km/HS140)Bearbeiten

Der Massenstart fand am Freitag, dem 18. Juli 2008 statt. Es war der erste und bisher einzige Massenstart bei einer Deutschen Meisterschaft. Nachdem Lauf über 15 km wurden zwei Wertungsdruchgänge im Skispringen durchgeführt. Die Kalkulation legte 4 Sekunden pro Punkt sowie 15 Punkte pro Minute als Richtlinie fest. Eric Frenzel gewann seinen ersten Meistertitel in einer Einzeldisziplin. Nachdem er bereits die beste Laufzeit aufweisen konnte, sicherte er sich im zweiten Sprungdurchgang mit dem weitesten Sprung des Tages den Sieg. Die beste Sprungleistung zeigte Marinus Kraus, der seine Siegchancen allerdings bereits beim Langlauf zunichte gemacht hatte.[2]

Platz Name Verein Laufzeit Weite 1 Weite 2 Gesamtpunktzahl
01. Eric Frenzel WSC Oberwiesenthal, SVS 24:30.9 118,0 m 138,5 m 247,8
02. Björn Kircheisen WSV Johanngeorgenstadt, SVS 25:39.0 129,0 m 131,0 m 243,4
03. Ronny Ackermann Rhöner WSV Dermbach, TSV 25:54.5 124,5 m 133,5 m 233,4
04. Christian Beetz SV Biberau, TSV 25:59.4 120,5 m 120,5 m 217,7
05. Michael Dünkel SWV Goldlauter, TSV 25:31.8 117,0 m 122,0 m 211,5
06. Mark Schlott SC Motor Zella-Mehlis, TSV 24:59.2 116,5 m 114,5 m 210,2
07. Matthias Menz SC Steinbach-Hallenberg, TSV 26:10.3 122,0 m 121,5 m 207,4
08. Johannes Rydzek SC Oberstdorf, BSV 27:17.5 124,5 m 132,5 m 206,6
09. Georg Hettich ST Schonach-Rohrhardsberg, SBW 26:01.3 116,5 m 122,5 m 204,3
10. Julian Wölfle ST Schonach-Rohrhardsberg, SBW 26:04.1 117,5 m 121,0 m 202,9
11. Tom Beetz SV Biberau, TSV 25:15.4 118,0 m 104,0 m 196,3
12. Sebastian Haseney SC Motor Zella-Mehlis, TSV 25:07.7 099,5 m 114,0 m 191,7
13. Steffen Tepel SK Winterberg, WSV 24:53.3 104,0 m 109,5 m 190,7
14. Toni Schlott SC Motor Zella-Mehlis, TSV 26:08.8 118,0 m 111,0 m 190,3
15. Marinus Kraus WSV Oberaudorf, BSV 28:42.6 122,0 m 138,5 m 189,6

Sprint (HS140/10,5 km)Bearbeiten

Der Sprint fand am Samstag, den 19. Juli 2019 statt. Nach dem Springen wurden sieben Runden à 1500 Meter gelaufen. Deutscher Meister wurde Björn Kircheisen.[3]

Platz Name Verein Sprungpunkte Laufzeit Rückstand
01. Björn Kircheisen WSV Johanngeorgenstadt, SVS 117,6 18:55.7
02. Christian Beetz SV Biberau, TSV 111,6 18:31.8 +000.1
03. Georg Hettich ST Schonach-Rohrhardsberg, SBW 117,1 18:54.2 +000.5
04. Ronny Ackermann Rhöner WSV Dermbach, TSV 120,9 19:15.7 +007.0
05. Matthias Menz SC Steinbach-Hallenberg, TSV 120,5 19:17.4 +010,7
06. Sebastian Haseney SC Motor Zella-Mehlis, TSV 105,8 18:37.9 +029,2
07. Tom Beetz SV Biberau, TSV 101,7 18:50.0 +058,3
08. Mark Schlott SC Motor Zella-Mehlis, TSV 100,7 18:46.8 +059,1
09. Eric Frenzel WSC Oberwiesenthal, SVS 109,4 19:22.6 +059,9
10. Julian Wölfle ST Schonach-Rohrhardsberg, SBW 099,6 18:45.6 +1:01.9
11. Johannes Rydzek SC Oberstdorf, BSV 108,7 19:22.5 +1:02.8
12. Toni Schlott SC Motor Zella-Mehlis, TSV 099,6 18:51.1 +1:07.4
13. Fabian Rießle SC Motor Zella-Mehlis, TSV 095,4 18:51.7 +1:25.0
14. Michael Dünkel SWV Goldlauter, TSV 089,5 18:42.4 +1:39.7
15. Steffen Tepel SK Winterberg, WSV 087,3 18:44.8 +1:50.1

Junioren MassenstartBearbeiten

Der Massenstart der Junioren fand zeitgleich zum Massenstart der Männer statt und wurde von Michael Dünkel gewonnen. Es waren 19 Athleten gemeldet.[2]

Platz Name Verein Laufzeit Weite 1 Weite 2 Gesamtpunktzahl
01. Michael Dünkel SWV Goldlauter, TSV 25:31.8 117,0 m 122,0 m 211,5
02. Johannes Rydzek SC Oberstdorf, BSV 27:17.5 124,5 m 132,5 m 206,6
03. Julian Wölfle ST Schonach-Rohrhardsberg, SBW 26:04.1 117,5 m 121,0 m 202,9
04. Marinus Kraus WSV Oberaudorf, BSV 28:42.6 122,0 m 138,5 m 189,6
05. Michael Schwaiger SK Berchtesgaden, BSV 25:39.1 099,5 m 118,0 m 185,7

Junioren SprintBearbeiten

Den Sprint der Junioren gewann Julian Wölfle im Zielsprint vor Johannes Rydzek.[3]

Platz Name Verein Sprungpunkte Laufzeit Rückstand
01. Julian Wölfle ST Schonach-Rohrhardsberg, SBW 099,6 18:45.6
02. Johannes Rydzek SC Oberstdorf, BSV 108,7 19:22.5 +000.9
03. Fabian Rießle SC Motor Zella-Mehlis, TSV 095,4 18:51.7 +023.1
04. Michael Dünkel SWV Goldlauter, TSV 089,5 18:42.4 +037.8
05. Johannes Firn WSV Schmiedefeld, TSV 105,2 20:07.6 +1:00.0

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Trainerporträt Lech Pochwała auf klingenthal.de/vsc, abgerufen am 24. März 2019.
  2. a b Ergebnisliste Massenstart (PDF), abgerufen am 24. März 2019
  3. a b Ergebnisliste Sprint (PDF), abgerufen am 24. März 2019

Siehe auchBearbeiten