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Dalberg (Adelsgeschlecht)

Adelsgeschlecht

GeschichteBearbeiten

Spätes MittelalterBearbeiten

Erstmals wurde der Namenszusatz „Dalberg“ von einem Mitglied der Familie der Kämmerer von Worms 1375 verwendet.[1] Die Linie der Dalberg, die dann bis 1375 bestand, spaltete sich im 15. Jahrhundert mit dem kurpfälzischen Hofmarschall Wolfgang III. Kämmerer von Worms, genannt von Dalberg, als jüngere Linie der Kämmerer von Worms ab und führte den Namen Kämmerer von Worms, genannt von Dalberg. Dies wurde in der Folgezeit im allgemeinen Gebrauch auf ein von Dalberg verkürzt. Wie die Mitglieder der Herkunftsfamilie waren auch die von Dalberg reichsunmittelbar.

Frühe NeuzeitBearbeiten

 
Karl Theodor von Dalberg (1744–1817), Erzbischof und letzter Kurfürst von Mainz, Reichserzkanzler, Großherzog von Frankfurt, Fürstprimas von Deutschland
 
Herzog Emmerich Joseph von Dalberg (1773–1833), um 1815

ReformationBearbeiten

In der Reformation blieb die Familie überwiegend römisch-katholisch. Das eröffnete ihren Mitgliedern weiterhin den Zugang auch zu geistlichen Positionen, auch nachdem 1555 das Reservatum ecclesiasticum eingeführt worden war, sowie den Zugang auch zu weltlichen Ämtern in den oberrheinischen Bistümern und den Kurstaaten Mainz und Trier. Lutherisch wurden nur Philipp V. und sein Sohn, Eberhard II.[2] Nach dem Grundsatz Cuius regio, eius religio wurden nun in den von ihnen beherrschten Dörfern Abenheim und Herrnsheim (heute beide Stadtteile von Worms) Kirchen und Dorfbevölkerung lutherisch. Da mit Eberhard II. allerdings diese Linie der Dalberger ausstarb, erbten römisch-katholische Dalberger die Dörfer. 1635 war die Kirche in Herrnsheim endgültig wieder römisch-katholisch.[3]

Familien-MythenBearbeiten

  • Ein Vorfahr der Familie sei bei der Kreuzigung Jesu anwesend gewesen und habe dort entblößten Hauptes ehrfürchtig gestanden. Maria habe zu ihm gesagt: „Seien Sie bedeckt, Herr Vetter“.[4]
  • Ein Dalberg namens Caius Marcellus sei als Offizier der Legion des Publius Quinctilius Varus nach Worms gekommen, habe dort gefangene Juden angesiedelt, den Rheinübergang gegen Germanen verteidigt und deren Heerführer Arminius gefangen genommen. Zum Dank soll Kaiser Augustus ihm das militärische Kommando über Worms als Erblehen zugesprochen haben.[5]
  • Ein „historischer“ Grabstein wurde beschafft, dessen Inschrift eine Abstammung der Familie von altedelfreien Herren von Dalberg beweisen sollte[6] (der Namenszusatz „Kämmerer von Worms“, der auf eine nachgeordnete Stellung schließen lassen konnte, wurde nun doch allzu peinlich).
  • Ein Vorfahr der Dalberger soll bereits 969 an einem Turnier in Merseburg teilgenommen haben.[7]
  • Der aus Worms stammende Erzbischof Heribert von Köln († 1021) wurde in den Familienstammbaum vereinnahmt, ebenso
  • der heilige Erkenbert von Frankenthal, Gründer des Klosters Frankenthal.[8]

Wie dauerhaft diese Mythen wirkten, zeigt sich etwa daran, dass der Heimatforscher Johannes Bollinger diese Vereinnahmungen noch 1989 für bare Münze nimmt und beide an die Spitze der Dalberger Familien-Genealogie stellt.[9] Mit dieser umfangreichen Mythenbildung stehen die Dalberger recht einzigartig da. Sie resultiert aus der Diskrepanz zwischen ihrem relativ niedrigen (Adels)stand und der recht herausgehobenen Rolle, die sie in Südwestdeutschland und im Reich spielten.[10]

FreiherrenstandBearbeiten

Am 22. September 1653 erhielt die Familie durch Kaiser Ferdinand III. den Reichsfreiherrentitel verliehen. Faktisch begünstigt waren dadurch die damals lebenden vier Agnaten in drei unterschiedlichen Familienzweigen und deren Familien[11]

Die Verleihung des Freiherrentitels bezog sich nur noch auf das von Dalberg, der ältere Namenszusatz Kämmerer von Worms wurde damit nun auch offiziell aufgegeben, auch wenn diese Herkunft selbstverständlich präsent blieb.[12]

NeuzeitBearbeiten

Mit dem Zusammenbruch des Alten Reichs verloren auch die Dalbergs das bisherige ständische Versorgungsnetz als Reichsritter. Insbesondere die Pfründe der Domherrenstellen fielen weg. Außerdem ging im Zuge der französischen Besetzung und Annexion ein erheblicher Teil des linksrheinisch gelegenen Vermögens verloren. Ein Teil der Familie orientierte sich darauf hin zum Kaisertum Österreich. Dies fiel um so leichter, als Friedrich Karl Anton von Dalberg 1809 die Herrschaften Datschitz und Maleschau geerbt hatte. Für die nächsten knapp eineinhalb Jahrhunderte bildeten diese den Mittelpunkt der längst überlebenden Linie des Hauses Dalberg.

Als eines der freiherrlichen Geschlechter erhielt die Familie in der Folge einen erblichen Sitz im Herrenhaus, dem Oberhaus des österreichischen Reichsrates, sowie im bayerischen Reichsrat, dem Oberhaus der Bayerischen Ständeversammlung.

Das Adelsgeschlecht ist mit Johannes Evangelist von Dalberg (1909–1940), im Mannesstamm erloschen. Über seine Cousine, Maria Anna von und zu Dalberg (1891–1979), fiel das Erbe mit Schloss Wallhausen und den böhmischen Besitzungen an eine Nebenlinie des Fürstenhauses Salm-Salm. Die böhmischen Besitzungen wurden allerdings durch die Tschechoslowakei 1945 enteignet.

BedeutungBearbeiten

PolitikBearbeiten

Die Familie gehörte zum Ritteradel und damit nicht zum Hochadel. Aber vielfach hielten Familienangehörige hohe politische Ämter im Heiligen Römischen Reich. Darunter waren geistliche Kurfürsten, Erzbischöfe und Bischöfe, ein Fürstabt und ein Präsident des Reichskammergerichts. Mit Großherzog Karl Theodor von Dalberg (1744–1817), Erzbischof und letzter Kurfürst von Mainz, Reichserzkanzler, Fürst- und Erzbischof von Regensburg und Aschaffenburg, Großherzog von Frankfurt und Fürstprimas von Deutschland, und Herzog Emmerich Joseph von Dalberg, neben Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord einer der beiden französischen Verhandlungsführer auf dem Wiener Kongress, stellte die Familie Politiker von deutschem und europäischem Format.

Seit dem letzten Drittel des 14. Jahrhunderts finden sich Kämmerer von Worms und dann Dalbergs aus allen Zweigen der Familie als hohe und höchste Funktionsträger in der Kurpfalz und am kurpfälzischen Hof, in nachreformatorischer Zeit – die Kurpfalz wurde zunächst evangelisch – auch schwerpunktmäßig in Kurmainz. Als die Pfalz unter den Pfalz-Neuburgern wieder römisch-katholisch wurde, finden sich in deren Diensten auch wieder Dalberger, ganz herausragend: Wolfgang Heribert von Dalberg der vor allem als Intendant des Nationaltheaters in Mannheim und Förderer von Friedrich Schiller bekannt wurde. Im 17. und 18. Jahrhundert dehnte sich das Interessenfeld vom ober- und mittelrheinischen Bereich nach Franken aus, wo Pfründe und Domherrenstellen zu erhalten waren, die der protestantisch gewordene örtliche Adel nicht mehr einnehmen konnte.[13]

Mit viel Engagement nehmen Mitglieder der Familie auch immer wieder Aufgaben in den Kooperationen der Reichsritter wahr, vor allem im Ritterkanton Oberrhein. Vom Ende des 17. Jahrhunderts an gehörten sie ständig zur Burgmannschaft der Burg Friedberg.[14] Einige Familienmitglieder waren an den höchsten Reichsgerichten tätig: Philipp Franz Eberhard von Dalberg war von 1671 bis 1693 Präsident des Reichskammergerichts, Eckenbert von Dalberg, Franz Eckenbert II. von Dalberg und Johann Friedrich Eckenbert von Dalberg waren Mitglieder des Reichshofrats.

OrganisationBearbeiten

Die Familie war auch rechtlich als Einheit konstituiert. Nach vorangegangenen familienrechtlichen Bestimmungen schlossen sie 1723 einen Familienvertrag[15], der das auch sicher stellte und reichsrechtlich garantiert war.[16] Auch der neue Dalberger Hof in Mainz entstand in dieser Zeit im Auftrag von vier Brüdern aus der Familie Dalberg, worauf auch die Inschrift Concordia fratrum erexit hinweist. Die Oberhäupter der einzelnen Familienzweige waren in ihrer Verfügungsgewalt über Familienvermögen beschränkt, geheiratet werden durfte nur mit stiftsfähigen Familien und auf jährlichen Familientreffen wurden Absprachen über größere, das Gesamtvermögen betreffende Angelegenheiten vorgenommen. Eine besondere Rolle kam dem „Familiensenior“ zu, dem ältesten lebenden männlichen Familienmitglied, das z. B. die Lehen für die Familie empfing. Das hatte allerdings den Nachteil, dass bei jedem Wechsel in der Person des „Familienseniors“ ein neuer Lehensempfang vorzunehmen war – jedes Mal eine aufwändige und teure Angelegenheit.[17]

LehnsherrenBearbeiten

Die Lehnsherren der Familie Dalberg waren weit gestreut, was sich letztendlich auch in ihrem territorialen Streubesitz niederschlug. Lehnsherren waren[18]:

BesitzungenBearbeiten

Im Lauf der Zeit erwarb die Familie eine stattliche Zahl von Besitzungen. Dieses „Territorium“ war zwar klein und zersplittert, formal aber eine eigene reichsunmittelbare Herrschaft und erstreckte sich zwischen Koblenz im Norden, Neuweiler im Süden, dem Odenwald im Osten und Landstuhl im Westen dar.[22]

Das Familienvermögen war in einem Fideikommiß gebunden und eines der größten am Mittelrhein. Das Einkommen setzte sich aus hoheitlichen Abgaben, grundherrlichen und lehnrechtlichen Pachten, Renten und Gefällen sowie eigenwirtschaftlichen Betrieben zusammen.[23]

Verbindung zu kirchlichen EinrichtungenBearbeiten

 
Johann XX. von Dalberg (1455–1503), als Johann III. Bischof von Worms
 
Wolfgang X. von Dalberg (1538–1601), Kurfürst-Erzbischof von Mainz

Aus einer mittelalterlichen Tradition, die die Dalberger aus ihrer Herkunft von der Familie der Kämmerer von Worms übernommen hatten, stammt die Verbindung zum dortigen Stift St. Martin. In der frühen Neuzeit wird dies noch dadurch deutlich, dass, wenn ein Mitglied der Familie Dalberg in Worms bestattet werden soll, dies in St. Martin geschieht. Dazu zählen:

  • Friedrich VII. (* um 1485; † 25. Dezember 1520)
  • Dieter VII. (Dietrich) (* um 1532; † 30. Mai 1585)[24]
  • Margareta Kunigunde († 19. März 1626) Löw von Steinfurth, die zweite Frau von Wolfgang Friedrich I. von Dalberg zu Herrnsheim und Schüttburg, Mitherr von Clerf
  • Philipp Balthasar von Dalberg zu Clerf (* 1597; † 10. April 1639)[25]

Seit dem 15. Jahrhundert befand sich die zentrale Familiengrablege der Dalberger in der Pfarrkirche von Herrnsheim, St. Peter. Eine weitere – für den dort lebenden Familienzweig – in der Kirche St. Martin in Sankt Martin (Pfalz). Zuvor wurden zahlreiche Dalberger in der Katharinenkirche in Oppenheim beigesetzt, wo von ihnen noch eine Reihe stattlicher Grabmäler aus der späten Gotik und der frühen Renaissance erhalten sind.

Johann XX. von Dalberg wurde Bischof von Worms. Er war der erste seiner Familie, der zahlreiche Domherrenstellen in den rheinischen Domkapiteln erlangen konnte, womit er eine die nächsten 300 Jahre anhaltende Familienpolitik begründete. Die vorangegangenen Generationen hatten nicht in ausreichender Zahl männliche Nachkommen gehabt, um Söhne für die kirchliche Karriere freistellen zu können, ohne den eigenen Bestand zu gefährden.[26]

Wolfgang X. von Dalberg wurde Erzbischof von Mainz und Reichserzkanzler.

Karl Theodor von Dalberg wurde Erzbischof von Mainz, Bischof von Konstanz, Worms und Regensburg, letzter Reichserzkanzler des Alten Reichs bis 1803, Fürstprimas des Rheinbundes und bis 1813 Großherzog von Frankfurt.

Es gab eine Reihe von Klöstern und Stiften, in die Mitglieder der Familie Dalberg vorzugsweise eintraten. Dazu zählten:

„Ist (k)ein Dalberg da?“Bearbeiten

 
Milvische Brücke – Ort des sagenhaften Ritterschlages?

ZeremoniellBearbeiten

Anlässlich der Kaiserkrönung von Friedrich III. beim Romzug 1452 soll ein Mitglied der Familie Dalberg auf der Engelsbrücke zum Ritter geschlagen worden sein. Seitdem besaß die Familie Dalberg das protokollarische Vorrecht, im Rahmen einer Krönungszeremonie des deutschen Königs als erste zum Reichsritter geschlagen zu werden.[31] Ehe ein neugekrönter Kaiser die Ritterschläge erteilte fragte deshalb der Reichsherold, ob ein Anwärter aus dem Kreis der Familie Dalberg anwesend sei. Aus diesem Recht des ersten Ritterschlags entwickelte sich die Redensart „Ist kein Dalberg da?“, die Julius Mosen in einem gleichnamigen Gedicht aufgriff.[32]

Auch Napoleon soll ernsthaft erwogen haben, das geschilderte Zeremoniell in seine eigene Krönungszeremonie einzubauen und nahm dabei von der Familie Dalberg Kenntnis. Am 22. September 1804 begegnete Napoleon dem Fürstbischof Karl Theodor von Dalberg in Mainz und lud ihn zu seiner Krönung nach Paris ein. Die spätere Berufung dieses Mitglieds der Familie Dalberg zum Regenten und Fürstbischof in Regensburg könnte hier ihren Ursprung gehabt haben.[33]

VerbriefungBearbeiten

1494 beurkundete König Maximilian I. als erster deutscher Herrscher dieses Vorrecht der Familie von Dalberg auf den ersten Ritterschlag durch einen neu gekrönten deutschen König.[34] Alle seine Nachfolger bestätigten dieses Privileg und es wurde in den folgenden sieben Krönungen auch vollzogen, erstmals bei der Krönung von König Maximilian II. 1562 in Frankfurt am Main.[35]

Dieses mit hohem Sozialprestige verbundene Recht wurde in der Folge mit einem sagenhaften Ursprung versehen, den es in mehreren Variationen gibt:

Sagenhafte HerleitungBearbeiten

Im Schloss Dačice in Tschechien, dem Wohnsitz des letzten Dalbergers, Johannes Evangelist (1909–1940), hängt ein großes Ölbild, das den Ritterschlag auf der Tiberbrücke malerisch dokumentiert.

Die Sage hat aber – gleichgültig in welcher Variation sie erzählt wurde – vermutlich keinen faktischen Kern. Sie gehört zu einem ganzen Bündel von Mythen, die sich die Familie ab dem 17. Jahrhundert in dem Bestreben zulegte, eine Standeserhöhung zu erreichen.

Wappen[37]Bearbeiten

Im Wappen leiten sich die sechs silbernen Lilien vom Wappen der Kämmerer von Worms ab, das Ankerkreuz ist ein Spezifikum des Wappens der Herren von Dalberg.

Wappen der Jüngeren Linie (u. a. Karl Theodor): Geviert, in Feld 1 und 4 unter einem mit drei Spitzen abgeteilten goldenen Schildhaupt auf blauem Grund 6 silberne Lilien (3:2:1) gestellt (Kämmerer von Worms), Feld 2 und 3 auf goldenem Grund ein schwarzes Ankerkreuz (Dalberg, jüngerer Zweig)

LiteraturBearbeiten

  • Kurt Andermann: Der Aufstieg der Kämmerer von Worms im späten Mittelalter. In: Kurt Andermann (Hrsg.): Ritteradel im Alten Reich. Die Kämmerer von Worms genannt von Dalberg. Hessische Historische Kommission, Darmstadt 2009. (Arbeiten der Hessischen Historischen Kommission, Neue Folge, Band 31), ISBN 978-3-88443-054-5, S. 13–34.
  • Friedrich Battenberg: Dalberger Urkunden. Regesten zu den Urkunden der Kämmerer von Worms gen. von Dalberg und der Freiherren von Dalberg 1165–1843:
    • Band 1: Urkunden und Kopiare des Staatsarchivs Darmstadt (Abt. B 15 Und O 1 B), des Pfarrarchivs Herrnsheim und des freiherrlich-Franckensteinschen Archivs in Ullstadt = Repertorien des Hessischen Staatsarchivs Darmstadt 14/1. Darmstadt 1981. ISBN 3-88443-222-2
    • Band 2: Urkunden des Stadtarchivs Worms, der Bayerischen Staatsbibliothek München und des Kunsthauses Heylshof in Worms; Nachträge und verlorene Dalberger Urkunden im Staatsarchiv Darmstadt (Regesten Nr. 1666–3385)= Repertorien des Hessischen Staatsarchivs Darmstadt 14/2. Darmstadt 1986. ISBN 3-88443-237-0
    • Band 3: Corrigenda, Indices und Stammtafeln (v. Dalberg und Ulner von Dieburg) = Repertorien des Hessischen Staatsarchivs Darmstadt 14/3. Darmstadt 1987. ISBN 3-88443-238-9
  • Friedrich Battenberg: Die reichsritterschaftliche Herrschaft Dalberg und die Juden. In: Kurt Andermann (Hrsg.): Ritteradel im Alten Reich. Die Kämmerer von Worms genannt von Dalberg = Arbeiten der Hessischen Historischen Kommission NF Bd. 31. Hessische Historische Kommission, Darmstadt 2009. ISBN 978-3-88443-054-5, S. 155–184.
  • Eric Beres: Die Kämmerer von Worms und ihre Bedeutung für die Region um Wallhausen und Dalberg. In: Kurt Andermann (Hrsg.): Ritteradel im Alten Reich. Die Kämmerer von Worms genannt von Dalberg = Arbeiten der Hessischen Historischen Kommission NF Bd. 31. Hessische Historische Kommission, Darmstadt 2009. ISBN 978-3-88443-054-5, S. 137–154.
  • Johann Gottfried Biedermann: Geschlechtsregister Der Reichsfrey unmittelbaren Ritterschaft Landes zu Franken Löblichen Orts Rhön und Werra… Bayreuth 1749. Scan-S.: 274–287.
  • Johannes Bollinger: 100 Familien der Kämmerer von Worms und der Herren von Dalberg. Bollinger, Worms-Herrnsheim 1989. Ohne ISBN.
  • Leopold von Eltester, Adalbert Horawitz: Dalberg, Johann von. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 4, Duncker & Humblot, Leipzig 1876, S. 701–703. (Artikel zum Geschlecht „von Dalberg“ auf S. 701)
  • Ludwig LenhartDalberg, v.. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 3, Duncker & Humblot, Berlin 1957, ISBN 3-428-00184-2, S. 488 (Digitalisat).
  • Volker Gallé, Michael Embach (Hrsg.): Fritz von Dalberg zum 200. Todestag – Vom Erfinden und Bilden. Ein Lesebuch. Worms Verlag, Worms 2012.
  • Volker Gallé, Werner Nell u. a. (Hrsg.): Zwischenwelten. Das Rheinland um 1800. Tagung vom 28.–30. Oktober 2011 in Schloss Herrnsheim/Worms. Worms Verlag, Worms 2012.
  • Karl Murk: „Damit der Splendor erhalten werde“. Beziehungsnetze und Versorgungsstrategien der Dalberg im 17. Und 18. Jahrhundert. In: Kurt Andermann (Hrsg.): Ritteradel im Alten Reich. Die Kämmerer von Worms genannt von Dalberg = Arbeiten der Hessischen Historischen Kommission NF Bd. 31. Hessische Historische Kommission, Darmstadt 2009. ISBN 978-3-88443-054-5, S. 185–201.
  • Detlev Schwennicke: Europäische Stammtafeln. Stammtafeln zur Geschichte der europäischen Staaten. Neue Folge, Band 9: Familien vom Mittel- und Oberrhein und aus Burgund. Marburg 1986. Ohne ISBN, Tafeln 55–60.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Dalberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  Commons: Wappen der Dalberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

AnmerkungenBearbeiten

  1. Reichslehen waren die hohe Gerichtsbarkeit in Ober- und Niederessingen und das „Baugut“ in Herrnsheim (Godsey: Ritteradel , S. 255).
  2. Webseite zum Kloster Maria Himmelskron
  3. Bei Bollinger, S. 58: Eva Maria.
  4. Bollinger, S. 58: getauft am 4. Juni 1647.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Beres: Die Kämmerer, S. 137.
  2. Bollinger, S. 51.
  3. Bollinger, S. 51.
  4. Andermann: Der Aufstieg, S. 13.
  5. Andermann: Der Aufstieg, S. 13.
  6. Andermann: Der Aufstieg, S. 14.
  7. Andermann: Der Aufstieg, S. 14.
  8. Andermann: Der Aufstieg, S. 14.
  9. Bollinger, S. 7–9.
  10. Andermann: Der Aufstieg, S. 14.
  11. Bollinger, S. 56.
  12. Bollinger, S. 56.
  13. Murk, S. 189f.
  14. Murk, S. 187.
  15. Abgedruckt bei: Johann Ulrich Cramer: Oobservationum juris universi ex praxi recentiori supremorum imperii tribunalium haustarum 3. Ulm 1763, S. 90–119.
  16. Godsey: Ritteradel , S. 247.
  17. Godsey: Ritteradel , S. 255.
  18. Nachfolgende Aufstellung nach Andermann: Der Aufstieg, S. 25, soweit nicht anders angegeben.
  19. Godsey: Ritteradel , S. 255.
  20. Godsey: Ritteradel , S. 255.
  21. Godsey: Ritteradel , S. 255.
  22. Andermann: Der Aufstieg, S. 23.
  23. Godsey: Ritteradel , S. 254.
  24. Bollinger, S. 47.
  25. Bollinger, S. 49.
  26. Dieter Mertens: Bischof Johann von Dalberg (1455–1503) und der deutsche Humanismus. In: Kurt Andermann (Hrsg.): Ritteradel im Alten Reich. Die Kämmerer von Worms genannt von Dalberg. Hessische Historische Kommission, Darmstadt 2009. (Arbeiten der Hessischen Historischen Kommission, Neue Folge, Band 31), ISBN 978-3-88443-054-5, S. 35–50 (38).
  27. Bollinger, S. 38.
  28. Bollinger, S. 38.
  29. Bollinger, S. 51.
  30. Bollinger, S. 58.
  31. Lenhart.
  32. Julius Mosen: Ist kein Dalberg da? In: ders.: Sämmtliche Werke. Band 1, Ferdinand Schmidt, Oldenburg 1863, S. 27.
  33. Konrad Maria Färber: Das Fürstentum Regensburg zwischen 1802 und 1810 Ein Intermezzo. In: Hans Jürgen Becker, Konrad Maria Färber (Hrsg.): Regensburg wird bayerisch. Ein Lesebuch. Friedrich Pustet, Regensburg 2009, ISBN 978-3-7917-2218-4, S. 48 f.
  34. Andermann: Der Aufstieg, S. 29.
  35. Bollinger, S. 34.
  36. Vgl.: Bollinger, S. 19.
  37. Harald Drös: Schildhaupt, Lilien, Ankerkreuz. Das Wappen der Kämmerer von Worms, genannt von Dalberg. In: Kurt Andermann (Hrsg.): Ritteradel im Alten Reich. Die Kämmerer von Worms genannt von Dalberg. Hessische Historische Kommission, Darmstadt 2009. (Arbeiten der Hessischen Historischen Kommission, Neue Folge, Band 31), ISBN 978-3-88443-054-5, S. 51–72.