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Christian Kluttig (* 17. August 1943 in Dresden) ist ein deutscher Dirigent.

LebenBearbeiten

Kluttig besuchte die Dresdner Kreuzschule und studierte von 1961 bis 1967 an der dortigen Hochschule für Musik Dirigieren bei Rudolf Neuhaus und Klavier bei Ingeborg Finke. Während seiner Ausbildung nahm er an Dirigierkursen von Arvid Jansons, Igor Markevitch, Hans Swarowsky und Witold Rowicki teil.

Sein erstes Engagement erhielt er 1967 als Solorepetitor an der Staatsoper Dresden. 1970 wurde er Erster Kapellmeister und 1975 Musikalischer Oberleiter an den Städtischen Theatern Karl-Marx-Stadt (Chemnitz). 1979 wurde er Musikalischer Oberleiter des Landestheaters Halle und Chefdirigent des Händelfestspielorchesters. Gastspiele führten ihn zu internationalen Orchestern (Leningrader Philharmonie, Slowenische Philharmonie, Dresdner Philharmonie, Berliner Sinfonie-Orchester, Rundfunk-Sinfonieorchester Leipzig, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Rundfunkorchester Bukarest, Zagreb u. a.). In Halle wurde er zum Generalmusikdirektor ernannt und mit dem Händel-Preis ausgezeichnet. Mit dem Ensemble des Opernhauses Halle gastierte er mehrfach beim Festival Kissinger Sommer. Für seine Programmgestaltung wurde er 1996 mit dem Preis des Deutschen Musikverleger-Verbandes ausgezeichnet. Von 1992 bis 1998 war er Generalmusikdirektor des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie und des Theaters Koblenz.

1998 wurde er als Professor für Dirigieren an die Hochschule für Musik Dresden berufen, ab 2000 ebenfalls an die Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Er leitete mehrere Kurse des Dirigentenforums beim deutschen Musikrat.

Sein Sohn Roland Kluttig (* 1968) ist ebenfalls Dirigent.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten