Bundesarchiv (Deutschland)

Archiv der Bundesbehörden Deutschlands

Das Bundesarchiv (BArch) ist eine der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) unterstellte Bundesoberbehörde der Bundesrepublik Deutschland mit etwa 2270 Mitarbeitern[2]. Es hat das Archivgut des Bundes und seiner Vorgängerinstitutionen auf Dauer zu sichern, nutzbar zu machen und wissenschaftlich zu verwerten. Grundlage für seine Arbeit bilden das Bundesarchivgesetz und (seit dem 17. Juni 2021) das Stasi-Unterlagengesetz. Die Hauptdienststelle befindet sich in Koblenz.

Bundesarchiv
— BArch —

Bundesarchiv-Logo.svg
Archivtyp Staatliches Archiv
Koordinaten 50° 20′ 33″ N, 7° 34′ 21″ OKoordinaten: 50° 20′ 33″ N, 7° 34′ 21″ O
Ort Koblenz, Rheinland-Pfalz
Besucheradresse Potsdamer Straße 1
56075 Koblenz
Gründung 3. Juni 1952
Alter des Archivguts 15. Jahrhundert bis heute
ISIL DE-1958 (Koblenz Bundesarchiv)
Träger Bundesrepublik Deutschland
Organisationsform Bundesoberbehörde
Website www.bundesarchiv.de, www.stasi-unterlagen-archiv.de
Dienstgebäude Koblenz
Das Bundesarchiv in Koblenz
Das Bundesarchiv in Koblenz
Aufsichtsbehörde
Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien
Behördenleitung
Anzahl der Bediensteten
etwa 2200 (Stand: 17. Juni 2021)[1]
Standorte und Anschriften
Hauptdienststelle Koblenz

Potsdamer Straße 1
56075 Koblenz

Dienststelle Berlin-Lichterfelde

Finckensteinallee 63
12205 Berlin-Lichterfelde

Dienststelle Berlin-Reinickendorf

Eichborndamm 179
13403 Berlin

Dienststelle Bayreuth (Lastenausgleichsarchiv)

Dr.-Franz-Straße 1
95445 Bayreuth

Dienststelle Freiburg (Militärarchiv)

Wiesentalstraße 10
79115 Freiburg

Dienststelle Ludwigsburg

Schorndorfer Straße 58

71638 Ludwigsburg

Dienststelle Rastatt (Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte)

Herrenstraße 18

76437 Rastatt

Dienststelle Sankt Augustin (Zwischenarchiv)

Bundesgrenzschutzstraße 100
53757 St. Augustin-Hangelar

Dienststelle Hoppegarten (Zwischenarchiv)

Lindenallee 55–57

15366 Hoppegarten

Dienststelle Berlin-Lichtenberg (Stasi-Unterlagen-Archiv)

Ruschestraße 103

10365 Berlin

Dienststelle Berlin-Mitte (Stasi-Unterlagen-Archiv)

Karl-Liebknecht-Straße 31/33

10178 Berlin

Dienststelle Chemnitz (Stasi-Unterlagen-Archiv)

Jagdschänkenstraße 52

09117 Chemnitz

Dienststelle Dresden (Stasi-Unterlagen-Archiv)

Seiteneingang "D" Riesaer Straße 7

01129 Dresden

Dienststelle Erfurt (Stasi-Unterlagen-Archiv)

Petersberg Haus 19

99084 Erfurt

Dienststelle Frankfurt (Oder) (Stasi-Unterlagen-Archiv)

Fürstenwalder Poststraße 87

15234 Frankfurt (Oder)

Dienststelle Gera (Stasi-Unterlagen-Archiv)

Haus 3 Hermann-Drechsler-Straße 1

07548 Gera

Dienststelle Halle (Saale) (Stasi-Unterlagen-Archiv)

Blücherstraße 2

06122 Halle

Dienststelle Leipzig (Stasi-Unterlagen-Archiv)

Dittrichring 24

04109 Leipzig

Dienststelle Magdeburg (Stasi-Unterlagen-Archiv)

Georg-Kaiser-Straße 7

39116 Magdeburg

Dienststelle Neubrandenburg (Stasi-Unterlagen-Archiv)

Neustrelitzer Straße 120

17033 Neubrandenburg

Dienststelle Rostock (Stasi-Unterlagen-Archiv)

Straße der Demokratie 2

18196 Waldeck-Dummerstorf

Dienststelle Schwerin (Stasi-Unterlagen-Archiv)

Görslow, Resthof

19067 Leezen

Dienststelle Suhl (Stasi-Unterlagen-Archiv)

Weidbergstraße 34

98527 Suhl

Die Bestände des Bundesarchivs umfassen die Überlieferung der zentralen zivilen und militärischen Stellen des Deutschen Reiches, der Bundesrepublik Deutschland und der DDR (inklusive Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit und ihrer Parteien und Massenorganisationen). Das staatliche Archivgut wird zusätzlich durch Nachlässe, Unterlagen von Parteien, Verbänden und Vereinen mit überregionaler Bedeutung und Zeitgeschichtliche Sammlungen ergänzt. Zum Archivgut zählen neben Akten auch Filme, Fotos, elektronische Datenträger, elektronische Akten, Karten, Plakate, Urkunden und Pläne.

GeschichteBearbeiten

 
Lastenausgleichsarchiv im Gebäude des ehemaligen Städtischen Krankenhauses in Bayreuth

Erst 1919 und damit später als in anderen europäischen Staaten wurde in Deutschland ein zentrales Archiv für die Organe und Behörden des Reiches gegründet. Standort war der Brauhausberg in Potsdam. Das Reichsarchiv übernahm Unterlagen aller obersten Reichsbehörden seit Gründung des Norddeutschen Bundes 1867 und im Jahr 1925 in seiner neu gegründeten Außenstelle in Frankfurt am Main auch Überlieferungen des Deutschen Bundes und des Reichskammergerichts. Die ältesten Dokumente im Bundesarchiv entstammen diesen Verfahrensakten des Reichskammergerichts und reichen bis ins Jahr 1411 zurück; eine durchgehende Überlieferung beginnt aber erst 1867 mit der Gründung des Norddeutschen Bundes, vier Jahre vor der Reichsgründung. Die Bestände wurden und werden aktiv um Schriftgut nichtstaatlicher Herkunft sowie um filmische und fotografische Dokumente ergänzt.

Trotz Auslagerung der wertvolleren Bestände traten im Zweiten Weltkrieg erhebliche Verluste ein. Nahezu vollständig vernichtet wurden die Bestände des bereits 1936 aus dem Reichsarchiv ausgegliederten Heeresarchivs. Durch Luftangriffe unwiederbringlich verloren ging auch Schriftgut von Reichsbehörden, das noch nicht an das Reichsarchiv abgegeben worden war. Angesichts des erwartbaren Zusammenbruchs ließen Funktionäre des NS-Staates zudem Unterlagen vernichten: Sie wollten belastendes Material, Spuren ihres verbrecherischen Handelns beseitigen. Zu den Kriegsfolgen gehörte, dass Archiv- und Registraturgut von den Alliierten beschlagnahmt und erst später und zum Teil unvollständig zurückgegeben wurde.

In der Sowjetischen Besatzungszone wurde 1946 das Deutsche Zentralarchiv (ab 1973 das Zentrale Staatsarchiv) der DDR in Nachfolge des Reichsarchivs gegründet. Es nahm die durch Auslagerung auf dem Gebiet der SBZ/DDR verbliebenen Reichs(teil)bestände auf und erhielt ab Mitte der 1950er Jahre Teile des bei Kriegsende durch die Sowjetunion beschlagnahmten Schriftgutes zurück. Zudem war dieses Archiv für die Überlieferung der zentralen zivilen Behörden der DDR zuständig.

In der Bundesrepublik Deutschland beschloss die Bundesregierung 1950 die Gründung des Bundesarchivs, das 1952 in Koblenz errichtet wurde. Die Vereinigten Staaten, Großbritannien und in geringerem Umfang auch andere Länder gaben nach Kriegsende beschlagnahmtes Schriftgut an das Bundesarchiv ab.[3] Im Unterschied zu den Nationalarchiven der meisten anderen Länder obliegt dem Bundesarchiv seit 1955 auch die dauerhafte Sicherung der militärischen Überlieferung des Bundes und seiner Vorläufer in der eigens dazu gebildeten Abteilung Militärarchiv. Diese befindet sich seit 1968 in Freiburg. In Potsdam wurde 1964 das Militärarchiv der Nationalen Volksarmee der DDR zunächst als „Deutsches Militärarchiv“ gegründet. Nach der Wiedervereinigung gingen die dort überlieferten Unterlagen in die Abteilung Militärarchiv des Bundesarchivs über.

1955 wurde das Staatliche Filmarchiv der DDR gegründet. Das Bundesarchiv sicherte seit 1958 ebenfalls Filme. Nach der Wiedervereinigung wurde das Staatliche Filmarchiv in die neu gegründete Abteilung Filmarchiv des Bundesarchivs integriert. Es ist heute eines der größten Filmarchive der Welt.

Auf Initiative des früheren Bundespräsidenten Gustav W. Heinemann wurde 1974 die „Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte“ als Außenstelle des Bundesarchivs im Rastatter Residenzschloss eröffnet. Eine Dauerausstellung informiert über die Geschichte der Freiheitsbewegungen des 19. Jahrhunderts sowie über Opposition und Widerstand in der DDR bis zur Friedlichen Revolution 1989.

In Bayreuth wurde 1988 das Lastenausgleichsarchiv als Teil des Bundesarchivs errichtet. Es verwahrt die Akten der Ausgleichsverwaltung, die Schäden der Vertriebenen und Flüchtlinge aus den ehemaligen Ostgebieten des Deutschen Reiches sowie den deutschen Siedlungsgebieten in Ost- und Südosteuropa nach dem Zweiten Weltkrieg dokumentieren. Im Lastenausgleichsarchiv finden sich unter anderem auch die in den 1950er Jahren entstandene Ost-Dokumentation (darunter die sog. Gemeindeseelenlisten) sowie die Heimatortskarteien (HOK) des Kirchlichen Suchdienstes.

Mit der deutschen Einheit gingen zunächst die in der DDR überlieferten Teile der Reichsbestände sowie die Unterlagen zentraler staatlicher Stellen der DDR ins Bundesarchiv über. Es erfolgte die Eingliederung des Zentralen Staatsarchivs, des Militärarchivs der NVA, der Staatlichen Archivverwaltung der DDR im Ministerium des Innern, der Dokumentationszentrale der Staatlichen Archivverwaltung sowie des Staatlichen Filmarchivs der DDR in das Bundesarchiv. Rechtlich problematisch stellte sich hingegen die Sicherung der Archive und Bibliotheken der Parteien und Massenorganisationen der DDR dar. Diese waren keine staatlichen Institutionen, standen jenen aber aufgrund der politischen Struktur der DDR sehr nahe und dominierten sie im Falle der SED sogar. Da der Einigungsvertrag keine diesbezüglichen Regelungen getroffen hatte, kam es 1991 zu einer Bundestagsinitiative mit dem Ziel, die Unterlagen der Parteien und Massenorganisationen der DDR ebenfalls dem Bundesarchiv zu unterstellen. Im Ergebnis entstand ein Gesetzentwurf zur Änderung des Bundesarchivgesetzes, der die Errichtung einer unselbständigen Stiftung im Bundesarchiv vorsah und der nach Zustimmung von Bundestag und Bundesrat am 13. März 1992 in Kraft trat. Gemäß den neu ins Bundesarchivgesetz aufgenommenen Vorgaben wurde unter dem Namen Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR im Bundesarchiv (SAPMO) eine unselbständige Stiftung des öffentlichen Rechts in Berlin errichtet. Diese hat die Aufgabe, auf zentraler Ebene entstandene Unterlagen von Parteien sowie der mit ihnen verbundenen Organisationen und juristischen Personen der DDR zu übernehmen, auf Dauer zu sichern und nutzbar zu machen. Dies gilt auch für an-dere Unterlagen, Materialien und Bibliotheksbestände zur deutschen Geschichte. Die Stiftung nahm am 4. Januar 1993 ihre Arbeit auf.

Mit Abzug der amerikanischen Truppen aus Berlin übernahm das Bundesarchiv das Berlin Document Center (BDC). Zu diesen Unterlagen gehören u. a. die Mitgliederkartei der NSDAP und Personalakten von 62.000 SS-Führern.

Im Jahre 2000 wurden die Unterlagen der Zentralen Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen in die neu errichtete Außenstelle Ludwigsburg des Bundesarchivs übernommen.

Mit Inkrafttreten des Staatsvertrags zwischen dem Bund und dem Land Berlin gingen am 1. Januar 2019 alle Aufgaben, Rechte und Pflichten der Deutschen Dienststelle für die Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen der ehemaligen Deutschen Wehrmacht (vormals WASt) auf das Bundesarchiv über.[4] Zu diesem Zweck wurde die Abteilung PA (Personenbezogene Auskünfte) am vormaligen Dienstsitz mit den sämtlich übernommenen Mitarbeitern gebildet.

Am 17. Juni 2021 ging auf Beschluss des Deutschen Bundestags die Verantwortung für die Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der ehemaligen DDR auf das Bundesarchiv über. Der Bundestag verabschiedete in seiner Sitzung am 19. November 2020 den entsprechenden Gesetzentwurf, der die fortdauernde Anwendung des Stasi-Unterlagen-Gesetzes (StUG) für die Nutzung der Stasi-Unterlagen beinhaltet. Das Amt des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU) wurde zum 17. Juni 2021 aufgelöst. Im Gegenzug sah das Gesetz die Ein-richtung des Amtes einer oder eines Bundesbeauftragten für die Opfer der SED-Diktatur beim Bundestag vor.

Gesetzliche GrundlagenBearbeiten

Die Rechtsgrundlagen des Bundesarchivs basieren auf dem Bundesarchivgesetz (BArchG), der Benutzungsordnung, der Kostenverordnung und dem Stiftungserlass.

Das Gesetz über die Sicherung und Nutzung von Archivgut des Bundes (Bundesarchivgesetz) vom 6. Januar 1988 (BGBl. I S. 62) trat am 15. Januar 1988 in Kraft und wurde zuletzt geändert durch das Dritte Gesetz zur Änderung des Bundesarchivgesetzes vom 27. Juni 2013 (BGBl. I S. 1888). Es umfasste 13 Paragraphen. 2017 beschloss der Deutsche Bundestag ein neues BArchG (10. März 2017, BGBl. I S. 410).

Im alten BArchG war folgendes enthalten: Der § 1 umriss die Aufgabe des Bundesarchivs, das Archivgut des Bundes auf Dauer zu sichern, nutzbar zu machen und wissenschaftlich zu verwerten. In § 2 wurden die Stellen benannt, die dem Bundesarchiv ihre Unterlagen zur Übernahme anbieten müssen, sobald diese nicht mehr unmittelbar zur Erfüllung der Aufgaben benötigt werden. Abgebende Stellen waren demnach Verfassungsorgane, Behörden und Gerichte des Bundes, bundesunmittelbare Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts sowie sonstige Stellen des Bundes. Als Unterlagen im Sinne des Gesetzes wurden zudem aber auch solche der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, der anderen Parteien der DDR und der mit diesen Parteien verbundenen Organisationen, juristischen Personen und Massenorganisationen definiert. Der gesonderte § 2a verankerte die Errichtung der „Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR“ und deren Aufgaben. Die nachfolgenden Paragrafen enthielten Vorgaben für den Umgang mit den Unterlagen der abgebenden Stellen und regeln den Zugang zum Archivgut. So konnte jedermann das Archivgut des Bundes aus einer mehr als 30 Jahre zurückliegenden Zeit auf Antrag einsehen, sofern dem nicht besondere schutzwürdige Belange entgegenstanden. Schutzfristverkürzungen waren unter bestimmten Bedingungen, z. B. für wissenschaftliche Forschungsvorhaben möglich. Auf die Bestände der Stiftung fand die 30-jährige Schutzfrist keine Anwendung. Das auf natürliche Personen bezogene Archivgut durfte in der Regel erst 30 Jahre nach dem Tode des Betroffenen durch Dritte eingesehen werden. Wenn Grund zu der Annahme bestand, dass das Wohl der Bundesrepublik Deutschland oder eines ihrer Länder gefährdet würde, dass Geheimhaltungsvorschriften sowie schutzwürdige Belange Dritter verletzt oder der Erhaltungszustand des Archivgutes gefährdet würde, war die Benutzung jedoch unzulässig.

Die Benutzungsordnung umfasst sieben Paragraphen und trat am 11. November 1993 in Kraft.

Unterteilt wird die Benutzungsordnung in die Punkte:

  • Benutzungsrecht: Auf Antrag hat jedermann das Recht, das Archivgut zu benutzen.
  • Benutzungsart: Archivgut wird im Original oder in Kopie vorgelegt.
  • Benutzungsvoraussetzung: Benutzungsantrag ist schriftlich zu stellen. Antragsteller muss z. B. auf Urheberrechte achten.
  • Sorgfaltspflicht des Benutzers: Archivgut muss im Benutzungsraum bleiben. Die innere Ordnung ist beizubehalten.
  • Ausschluss von der Benutzung: Verstößt der Benutzer gegen die Vorschriften, kann er von der Benutzung ausgeschlossen werden.
  • Nutzung durch Stellen des Bundes.

Die Kostenverordnung umfasst sechs Paragraphen und trat am 8. Oktober 1997 in Kraft.[5] Die Benutzung von Archivgut ist im Bundesarchiv in der Regel kostenfrei. Ein der Kostenverordnung beigefügtes Kostenverzeichnis regelt die Gebühren, die in Ausnahmefällen bei der Benutzung und regulär bei der Herstellung von Kopien sowie bei der kommerziell genutzten Wiedergabe von Archivquellen anfallen. So können für Archivgut, dessen Benutzung besonderen Aufwand voraussetzt (z. B. Kinofilme, Tonträger und Karten), Kosten entstehen. Für mündliche und einfache schriftliche Anfragen werden jedoch keine Gebühren erhoben. Die Veröffentlichung von digitalisierten Bildern kostet beispielsweise auf kommerziellen Webseiten für den Zeitraum eines Jahres laut Ziffer 4.35 des Kostenverzeichnisses 191,73 Euro pro Bild (aktueller Stand vom 7. November 2000). Auf nichtkommerziellen Webseiten ist die Nutzung von niedrig aufgelösten Fotos (wie denjenigen, die das Bundesarchiv auf Wikimedia Commons zur Verfügung gestellt hat) unter Angabe der kompletten „Credits“ (Quelle Bundesarchiv, Bildsignatur / Urheber / ggfs. CC-BY-SA) gebührenfrei. Für die Bilder, die das Bundesarchiv auf Wikimedia Commons unter CC-BY-SA zur Verfügung gestellt hat, ist daneben auch die gebührenfreie kommerzielle Nutzung dieser niedrig aufgelösten Fotos unter Einhaltung der Lizenzbedingungen möglich.

Der Stiftungserlass umfasst 14 Paragraphen und trat am 6. April 1992 in Kraft.[6] In dem Erlass des Bundesministeriums des Inneren über die Errichtung einer „Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR“ geht es vor allem um die Aufgabe der Stiftung, das Stiftungsvermögen und die Übertragung von Rechten zugunsten der Stiftung. Auch die Nutzung der Unterlagen und die Benutzung des Bibliotheksgutes sind hier verankert und die Organisation der Stiftung festgeschrieben. Die §§ 7, 8, 9 und 11 enthalten genauere Angaben zur Organisation (Kuratorium, Wissenschaftlicher Beirat und dem Beirat). In den restlichen Paragraphen finden sich Verweise auf das Bundesarchivgesetz, das auf das Archivgut der Stiftung entsprechend anzuwenden ist.

StandorteBearbeiten

 
Koblenz, Foyer des Hauptgebäudes (1998)
 
Koblenz, Bundesarchiv, Hauptgebäude, Lesesaal (1999)

Abteilungen (Aufgaben)Bearbeiten

Das Bundesarchiv ist in vierzehn Abteilungen und die Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR im Bundesarchiv (SAPMO) gegliedert:[7]

  • Abteilungen Z I und Z II (Zentrale Verwaltungsangelegenheiten)
  • Abteilung IT (Informationstechnik)
  • Abteilung GW (Grundsatz und Wissenschaft)
  • Abteilung AT (Archivtechnik und zentrale fachliche Dienstleistungen)
  • Abteilung B (Bundesrepublik Deutschland)
  • Abteilung BE (Bereitstellung)
  • Abteilung PA (Personenbezogene Auskünfte zum Ersten und Zweiten Weltkrieg)
  • Abteilung MA (Militärarchiv)
  • Abteilung FA (Filmarchiv)
  • SAPMO (Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR im Bundesarchiv)

Ferner sind seit dem 17. Juni 2021 die folgenden Abteilungen des ehemaligen Stasi-Unterlagen-Archivs Teil des Bundesarchivs:

  • Abteilung AR (Archivbestände)
  • Abteilung AU (Verwendung von Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes)
  • Abteilung KW (Kommunikation und Wissen)
  • Abteilung R (Regionale Aufgaben)

Abteilungen Z I und Z II (Zentrale Verwaltungsangelegenheiten)Bearbeiten

Die Abteilungen Z I und Z II sind zuständig für die zentralen Verwaltungsangelegenheiten des Archivs. Ihre Funktion besteht darin, die personellen, organisatorischen, technischen und finanziellen Mittel für die Wahrnehmung der archivischen Fachaufgaben in den einzelnen Dienststellen des Bundesarchivs bereitzustellen. Ihre Dienstsitze sind Koblenz und Berlin.

Abteilung IT (Informationstechnik)Bearbeiten

Die Abteilung IT verantwortet die Informationstechnik des Bundesarchivs. Von der Abteilung AT übernahm es hierzu nach ihrer Gründung im März 2019 die Fach-IT sowie das Digitale Magazin.

Abteilung GW (Grundsatz und Wissenschaft)Bearbeiten

Die Abteilung GW ist zuständig für archivfachliche Grundsatzangelegenheiten und wissenschaftliche Angelegenheiten. Der Hauptsitz dieser Abteilung ist Koblenz. Die Abteilung GW gibt zudem die „Dokumente zur Deutschlandpolitik“ heraus. Die im Schloss Rastatt beheimatete „Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte“ untersteht ebenfalls der Abteilung GW.

Abteilung AT (Archivtechnik)Bearbeiten

Abteilung AT (Archivtechnik und zentrale fachliche Dienstleistungen) ist zuständig für die archivtechnischen Querschnittsaufgaben. Sie ist in Berlin und Koblenz vertreten und besteht aus drei Referaten mit folgenden wesentlichen Aufgabengebieten:

  • Grundsätze der Bestandserhaltung (konventionell und digital)
  • Magazinwesen
  • Filmrestaurierung und -konservierung

Abteilung B (Bundesrepublik Deutschland)Bearbeiten

Die Abteilung B befasst sich mit den Überlieferungen der Verfassungsorgane, zivilen Behörden, Gerichte und sonstigen Stellen des Bundes mit zentraler Zuständigkeit (seit 1949) sowie mit den Unterlagen aus den westlichen Besatzungszonen (1945–1949). Digitale Überlieferungen, Fotos, Plakate (Referat B6, Bildarchiv) und die Edition der Kabinettsprotokolle der Bundesregierung werden ebenfalls von der Abteilung B erschlossen bzw. publiziert. Das Archivgut des Auswärtigen Amtes wird gegenwärtig im Politischen Archiv des Auswärtigen Amtes aufbewahrt, ebenso ein großer Teil seiner Überlieferung aus der Zeit vor 1945 sowie die gesamte Überlieferung des früheren Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten der DDR.

Die Zwischenarchive für die obersten Bundesbehörden in Sankt Augustin-Hangelar (bei Bonn) und Hoppegarten (bei Berlin) sind ebenfalls der Abteilung B zugeordnet. Außerdem werden auch die Überlieferungen politischer Parteien, soweit diese keine eigenen Archive unterhalten, sowie Nachlässe berühmter Persönlichkeiten in der Abteilung B betreut. Der Hauptstandort der Abteilung B ist in Koblenz; dort findet auch die Benutzung statt.

Ein weiterer Standort der Abteilung B beherbergt in Bayreuth das so genannte Lastenausgleichsarchiv, in dem die zentrale Archivierung der Unterlagen zum Lastenausgleich erfolgt. Es dokumentiert die erfassten Verluste an deutschem Eigentum und Vermögen in den Vertreibungs- und Aussiedlungsgebieten, das Vertreibungs- und Aussiedlerschicksal (anhand der Ost-Dokumentation), die gesellschaftlichen, sozialen und kulturellen Verhältnisse in den Ostgebieten des Deutschen Reiches und in den ost- und südosteuropäischen Siedlungsgebieten in den Jahrzehnten bis zum Beginn der Vertreibungsmaßnahmen, die Lebensumstände der Deutschen in den Aussiedlungsgebieten zwischen Kriegsende und Aussiedlung sowie Tätigkeit und Wirkungsweise der gesamten Lastenausgleichsverwaltung. Einsehbar sind dort auch die Unterlagen der Heimatauskunftsstellen, die Heimatortskarteien sowie zum Teil die Feststellungs- und Leistungsakten. Ergänzt werden diese bundesdeutschen Bestände durch die Unterlagen des Suchdienstes des Roten Kreuzes der DDR.

Eine weitere Außenstelle der Abteilung B befindet sich in Ludwigsburg. Hier werden die bei der „Zentralen Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen“ in Ludwigsburg seit 1958 entstandenen Unterlagen aufbewahrt und für die historische Forschung sowie die archivpädagogische Arbeit genutzt.

Abteilung BE (Bereitstellung)Bearbeiten

In der Abteilung Bereitstellung mit Sitz in der Finckensteinallee 63 in Berlin-Lichterfelde sind die früheren Abteilungen Deutsches Reich (R) und Deutsche Demokratische Republik (DDR) zusammengefasst. Der Schwerpunkt der Aufgabenwahrnehmung dieser Abteilungen lag bereits langjährig auf der Benutzung. Langfristig soll die Abteilung BE die Federführung für alle Benutzungsprozesse im Bundesarchiv auch über Berlin-Lichterfelde hinaus übernehmen, die Benutzungsabläufe vereinheitlichen und optimieren (Stand 2018).

Deutsches ReichBearbeiten

Am Dienstort der vormaligen Abteilung R wurden die durch den Zweiten Weltkrieg und die Teilung Deutschlands zerrissenen Bestände aus der Zeit bis 1945 zusammengeführt. 1994 übernahm die Abteilung R außerdem das ab 1945 in amerikanischem Gewahrsam befindliche Schriftgut der NSDAP, ihrer Verbände und Gliederungen aus dem Berlin Document Centers (BDC), darunter die Mitgliederkartei der NSDAP. Ferner lagert dort eine Kopie der ab 1935 entstandenen Hexenkartothek. Die Abteilung R verwaltete die Unterlagen der zivilen Zentralbehörden aus der Zeit

DDRBearbeiten

Die Abteilung DDR war zuständig für die zivile Überlieferung des zentralen Staatsapparates der DDR und seiner Vorläuferbehörden in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ). Dazu gehörten die Parlamentsunterlagen (Volkskammer) ebenso wie das Schriftgut der obersten Organe der Staatsführung (u. a. Ministerrat der DDR, Präsident der DDR, Staatsrat der DDR) und einzelner Ministerien sowie deren nachgeordneter Einrichtungen. Das Archivgut des Ministeriums für Nationale Verteidigung der DDR ist in der Abteilung Militärarchiv in Freiburg benutzbar. Die Hinterlassenschaft des Ministeriums für Staatssicherheit ging formell am 17. Juni 2021 von der Behörde der Bundesbeauftragten für die Unterlagen der Staatssicherheit der ehemaligen DDR (BStU) in das Bundesarchiv über. Das Archivgut des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten der DDR (einschließlich der Auslandsvertretungen – Botschaften, Ständige Vertretungen, Generalkonsulate, Konsulate, Verkehrs- und Handelsvertretungen, Kulturzentren) wird im Politischen Archiv des Auswärtigen Amts (PA AA) aufbewahrt.

Abteilung PA (Personenbezogene Auskünfte)Bearbeiten

Die Abteilung Personenbezogene Auskünfte zum Ersten und Zweiten Weltkrieg übernahm am 1. Januar 2019 die Aufgaben der somit aufgelösten Deutschen Dienststelle (WASt) am Dienstsitz in Berlin-Reinickendorf. Sie ermittelt Nachweise über Kriegsgefangenschaft deutscher Soldaten, hilft bei der Klärung von Vermisstenschicksalen und erteilt Auskünfte über ehemalige Angehörige des Heeres, der Reichs- und Kriegsmarine und der Luftwaffe, Beamte, Angestellte und Arbeiter der Wehrmacht sowie Angehörige des gesamten männlichen und weiblichen Wehrmachtgefolges, der Organisation Todt und des Reichsarbeitsdienstes.[8]

Abteilung MA (Militärarchiv)Bearbeiten

Die Abteilung Militärarchiv wurde 1955, dem Jahr der Aufstellung der Bundeswehr, in Koblenz eingerichtet und 1968 an den damaligen Standort des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes (MGFA) nach Freiburg i. Br. verlegt, wo sie auch die Archivbestände der dortigen Dokumentenzentrale übernahm. Das Militärarchiv erfüllt neben endarchivischen Aufgaben auch zwischenarchivische Funktionen für den Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung.

Zu dem im Militärarchiv verwalteten Archivgut gehören Unterlagen

Die militärhistorischen Unterlagen der sonstigen Staaten des Deutschen Bundes befinden sich in den Archiven der jeweiligen Länder. Das wenige Archivgut der provisorischen Zentralgewalt ab 1848 einschließlich der militärischen Anteile ist in der Abteilung Reich in Berlin-Lichterfelde benutzbar. Eine Übersicht über alle verantwortlichen Stellen findet sich auf der Seite des MGFA.[9]

Abteilung FA (Filmarchiv)Bearbeiten

Die Abteilung Filmarchiv entwickelte sich durch die Eingliederung des Staatlichen Filmarchivs der DDR seit dem 3. Oktober 1990 zum zentralen deutschen Filmarchiv – einem der größten Filmarchive in der Welt. Sie sammelt deutsche Filme aller Genres, darunter Wochenschauen, Dokumentarfilme, Spielfilme und Trickfilme, außerdem auch Drehbücher, Programme, Fotos, Plakate sowie weitere begleitende Materialien und dokumentiert so mehr als 100 Jahre Filmgeschichte. Der Hauptsitz der Abteilung Filmarchiv befindet sich in Berlin-Lichterfelde. Weitere Dienstorte sind in Hoppegarten, Berlin-Wilhelmshagen und Koblenz.

Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR im Bundesarchiv (SAPMO)Bearbeiten

Die Stiftung stellt – ohne generelle Sperrfristen – Archivgut aus der zentralen Leitungsebene der Parteien (SED, DBD und NDPD), der Gewerkschaften (Archiv der Gewerkschaftsbewegung, Berlin (FDGB)) sowie der DDR-Massenorganisationen (wie z. B. FDJ, Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft, Kulturbund der DDR) für die Benutzung bereit. Die Parteien und Massenorganisationen oder ihre Rechtsnachfolger haben ihr Archivgut, das sich mitunter auch auf die Zeit vor 1945 erstreckt, mit Einbringungsverträgen an die Stiftung übergeben.

Zusätzlich zu den Archiven wurden auch die Bibliotheken des Instituts für Marxismus-Leninismus[10] des Instituts für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED (IML) und anderer Organisationen in das Bundesarchiv übernommen und bilden dort den Grundstock für die archiveigene Dienstbibliothek.

Das Archivgut der CDU befindet sich bereits seit 1990 im Archiv für Christlich-Demokratische Politik der Konrad-Adenauer-Stiftung in Sankt Augustin und das Archivgut der LDPD wurde 1991 in das Archiv des Liberalismus der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Gummersbach überführt. Zu den Überlieferungen beider Parteien sind in den Stiftungen Findmittel einsehbar.

Amtsleiter seit 1952Bearbeiten

 
Karl Bruchmann (Direktor des Bundesarchives, 1961–1967)
1952–1960 Georg Winter (Direktor)
1961–1967 Karl Bruchmann (Direktor)
1967–1972 Wolfgang A. Mommsen (Präsident)
1972–1989 Hans Booms (Präsident)
1989–1999 Friedrich P. Kahlenberg (Präsident)
1999–2011 Hartmut Weber (Präsident)
seit 3. Mai 2011 Michael Hollmann (Präsident)[11]

Lebendiges Museum OnlineBearbeiten

Das Bundesarchiv ist Kooperationspartner des Online-Portals Lebendiges Museum Online.

Kooperation mit WikimediaBearbeiten

Ab Dezember 2008 kooperierte das Bundesarchiv mit Wikimedia Commons und machte über 100.000 digitalisierte Fotografien öffentlich zugänglich.[12] Die Bilder sind unter einer Creative-Commons-Lizenz (CC-BY-SA) veröffentlicht. Gleichzeitig wurden die Personendaten im Bundesarchiv mit den entsprechenden Wikipedia-Artikeln und der Personennamendatei (PND) verknüpft. Seitdem konnte das Archiv seine eigenen Einnahmen aus kostenpflichtigen Bildlizenzen verdreifachen. Aber auch beschnittene und unbeschriftete Fotos aus Bundesarchivbeständen fanden sich häufiger im Internet – der Anteil der Lizenzverstöße an den Nutzungen soll 95 % betragen haben. Im Herbst 2010 beendete das Bildarchiv die Kooperation.[13]

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bundesarchiv Internet - Neue Leitungsstruktur beim Bundesarchiv. Abgerufen am 8. Dezember 2021.
  2. Entwurf eines Gesetzes über die Feststellung des Bundeshaushaltsplans für das Haushaltsjahr 2020. (PDF) In: http://dipbt.bundestag.de/. Bundesrat, 9. August 2019, abgerufen am 4. September 2019 (Stand 1. Juni 2019).
  3. Astrid M. Eckert: Kampf um die Akten. Die Westalliierten und die Rückgabe von deutschem Archivgut nach dem Zweiten Weltkrieg. Steiner, Stuttgart 2004, ISBN 978-3-515-08554-0. Dissertation (FU Berlin). Rezension bei Hsozukult
  4. Der Staatsvertrag ist am 1. Januar 2019 in Kraft getreten.
  5. Bundesarchiv: Kostenverordnung vom 29. September 1997. 16. Februar 2010. Archiviert vom Original am 23. August 2010. Abgerufen am 3. September 2010.
  6. Bundesarchiv: Errichtungserlass, in Kraft getreten 6. April 1992. 16. Februar 2010. Archiviert vom Original am 24. August 2010. Abgerufen am 3. September 2010.
  7. Abteilungen. Bundesarchiv, Stand: 1. Juli 2021, abgerufen am 10. November 2021.
  8. Personenbezogene Unterlagen militärischer Herkunft bis 1945. Bundesarchiv, abgerufen am 1. Januar 2019.
  9. Anfragen an das MGFA mit Kontaktadresse und Ansprechpartner
  10. Beiträge zur Geschichte der Bibliothek des Instituts für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED (IML). Förderkreis Archive und Bibliotheken zur Geschichte der Arbeiterbewegung e.V. Abgeruften am 29. Januar 2018.
  11. Presse- und Informationsamt der Bundesregierung: Präsidentenwechsel beim Bundesarchiv, Pressemitteilung 109 vom 30. März 2011, abgerufen am 1. April 2017
  12. Bundesarchiv-Bilder bei Wikipedia (Memento vom 10. Dezember 2008 im Internet Archive). Stuttgarter Zeitung, 10. Dezember 2008. Vgl. Bilder-Buch-Beziehung im Internet. Beispielhaftes Projekt von Public-Private-Partnership realisiert: Bundesarchiv stellt Wikipedia kostenfrei Online-Bilder zur Verfügung (Memento vom 7. Dezember 2008 im Internet Archive). Pressemitteilung des Bundesarchivs zur Pressekonferenz vom 4. Dezember 2008. Obwohl die Pressemitteilungen von 100.000 Bildern sprechen, wurden nur rund 82.000 Bilder zugänglich gemacht. (offline)
  13. Andreas Kilb: „Digitales Kulturerbe: Unsichtbare Vasen für die Menschheit“, FAZ, 1. Dezember 2011.

WeblinksBearbeiten

Commons: Bundesarchiv – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien