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Michael Hollmann

deutscher Historiker und Archivar
Michael Hollmann, 2015

Michael Hollmann (* 25. August 1961 in Aachen) ist ein deutscher Historiker und Archivar. Seit Mai 2011 ist er Präsident des Bundesarchivs.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Hollmann absolvierte 1979 das Abitur am Eichendorff-Gymnasium in Koblenz. Er studierte von 1979 bis 1984 Geschichte, Germanistik und Pädagogik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Nach der Promotion in Mainz (1988) absolvierte er von 1989 bis 1991 als Referendar des Bundesarchivs den archivarischen Vorbereitungsdienst an der Archivschule Marburg.

Nach der archivfachlichen Ausbildung leitete Hollmann im Bundesarchiv mehrere Referate in den Abteilungen „Fachliche Grundsatzangelegenheiten“, „Deutsches Reich“ und „Bundesrepublik Deutschland“ und wirkte darüber hinaus maßgeblich an der Weiterentwicklung der Informationstechnik des Bundesarchivs mit. Zuletzt leitete er als Abteilungspräsident den Bereich „Bundesrepublik Deutschland“ und vertrat in dieser Funktion das Bundesarchiv in verschiedenen nationalen und internationalen Gremien. Hollmann ist auch Sprecher der Allianz Schriftliches Kulturgut Erhalten.

Schriften (Auswahl)Bearbeiten

  • Das Mainzer Domkapitel im späten Mittelalter (1306-1476), Verl. der Ges. für Mittelrheinische Kirchengeschichte Mainz 1990.
  • mit Michael Wettengel: Nassaus Beitrag für das heutige Hessen Wiesbaden (= Hessen. Einheit aus der Vielfalt, Band 2), Hess. Landeszentrale für Polit. Bildung Wiesbaden 1992.
  • Besatzungszeit, Bundesrepublik Deutschland und Deutsche Demokratische Republik (1945-1969). Akten und persönliche Quellen (= Quellenkunde zur deutschen Geschichte der Neuzeit von 1500 bis zur Gegenwart, Band 7), Wiss. Buchges. Darmstadt 2001.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Michael Hollmann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien