Bistum Zamość-Lubaczów

römisch-katholisches Bistum in Polen

Das Bistum Zamość-Lubaczów (lateinisch Dioecesis Zamosciensis-Lubaczoviensis, polnisch Diecezja zamojsko-lubaczowska) ist eine in Polen gelegene römisch-katholische Diözese mit Sitz in Zamość.

Bistum Zamość-Lubaczów
Basisdaten
Staat Polen
Metropolitanbistum Erzbistum Przemyśl
Diözesanbischof Marian Rojek
Weihbischof Mariusz Leszczyński
Emeritierter Diözesanbischof Jan Śrutwa
Gründung 1991
Fläche 8.144 km²
Pfarreien 187 (2017 / AP 2018)
Einwohner 481.000 (2017 / AP 2018)
Katholiken 461.800 (2017 / AP 2018)
Anteil 96 %
Diözesanpriester 431 (2017 / AP 2018)
Ordenspriester 27 (2017 / AP 2018)
Katholiken je Priester 1.008
Ordensbrüder 27 (2017 / AP 2018)
Ordensschwestern 144 (2017 / AP 2018)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Polnisch
Kathedrale Katedra Zmartwychwstania Pańskiego i św. Tomasza Apostoła
Konkathedrale Konkatedra św. Stanisława
Anschrift Kuria Diecezjalna
ul. Hetmana Jana Zamoyskiego 1
22-400 Zamość
Polska
Website diecezja.zamojskolubaczowska.pl

GeschichteBearbeiten

 
Kathedrale in Zamość
 
Hochaltar mit silbernem Rokoko-Tabernakel

Das Bistum Zamość-Lubaczów wurde 1991 durch Papst Johannes Paul II. aus Gebietsabtretungen des Erzbistums Lemberg als Apostolische Administratur Lubaczów errichtet. Am 25. März 1992 wurde die Apostolische Administratur Lubaczów durch Johannes Paul II. mit der Päpstlichen Bulle Totus Tuus Poloniae populus zum Bistum erhoben und in Bistum Zamość-Lubaczów umbenannt sowie dem Erzbistum Przemyśl als Suffragandiözese unterstellt.[1]

KathedraleBearbeiten

Die dreischiffige Stiftskirche mit ihrer manieristischen Fassade, den schlanken Säulen und ihrem geschmückten Gewölbe hat Bernardo Morando (ca. 1540–1600) entworfen. Der Bau der Kirche dauerte von 1587 bis 1630. Sie ist heute die Kathedralkirche mit dem Patrozinium Zur Auferstehung Christi und Apostel Thomas. Die Ausstattung ist reich an Holzschnitzereien, im Hochaltaraufbau, ein silberner Rokoko-Tabernakel. In der nach ihm benannten Zamoyski-Kapelle befindet sich das Marmorgrabmal des Großkanzlers und Großhetman der polnischen Krone, Jan Zamoyski.

Bischöfe von Zamość-LubaczówBearbeiten

DekanateBearbeiten

BistumspatroneBearbeiten

  • Święta Boża Rodzicielka Maryja, Matka Odkupiciela – Heilige Maria, Mutter des Erlösers
  • Sel. Jakub Strzemię, 21. Oktober

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Bistum Zamość-Lubaczów – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ioannes Paulus II: Const. Apost. Totus Tuus Poloniae populus, AAS 84 (1992), n. 3, S. 1099–1112.