Babensham

Gemeinde in Bayern, Deutschland
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Babensham
Babensham
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Babensham hervorgehoben

Koordinaten: 48° 5′ N, 12° 16′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Rosenheim
Höhe: 488 m ü. NHN
Fläche: 54,31 km2
Einwohner: 3136 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 58 Einwohner je km2
Postleitzahl: 83547
Vorwahl: 08071
Kfz-Kennzeichen: RO, AIB, WS
Gemeindeschlüssel: 09 1 87 116
Gemeindegliederung: 78 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Raiffeisenstraße 3
83547 Babensham
Website: www.babensham.de
Bürgermeister: Josef Huber (Wählergemeinschaft)
Lage der Gemeinde Babensham im Landkreis Rosenheim
Chiemsee (Gemeinde)Chiemsee (Gemeinde)ChiemseeÖsterreichLandkreis AltöttingLandkreis EbersbergLandkreis ErdingLandkreis MiesbachLandkreis MünchenLandkreis Mühldorf am InnLandkreis TraunsteinRosenheimRotter Forst-SüdRotter Forst-NordAlbachingAmerangAschau im ChiemgauBabenshamBad AiblingBad EndorfBad FeilnbachBernau am ChiemseeBrannenburgBreitbrunn am ChiemseeBruckmühlEdlingEggstättEiselfingFeldkirchen-WesterhamFlintsbach am InnFrasdorfGriesstättGroßkarolinenfeldGstadt am ChiemseeHalfingHöslwangKiefersfeldenKolbermoorNeubeuernNußdorf am InnOberaudorfPfaffing (Landkreis Rosenheim)Prien am ChiemseePruttingRamerbergRaublingRiederingRimstingRohrdorf (am Inn)Rott am InnSamerbergSchechenSchonstettSöchtenauSoyenStephanskirchenTuntenhausenVogtareuthWasserburg am InnKarte
Über dieses Bild

Babensham ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Rosenheim.

GeografieBearbeiten

LageBearbeiten

Babensham liegt fünf Kilometer nordöstlich von Wasserburg am Inn, 20 km südlich von Kraiburg am Inn, 26 km westlich von Trostberg, 43 km nordwestlich von Traunstein, 22 km nördlich von Bad Endorf, 32 km nordöstlich von Rosenheim, 25 km östlich von Ebersberg sowie 56 km von der Landeshauptstadt München entfernt.

OrtsteileBearbeiten

Babensham hat 78 Ortsteile[2]:

GeschichteBearbeiten

Bis zur GemeindegründungBearbeiten

Nahe Reichertsham gibt es eine Ansammlung von drei Grabhügeln. Ihr genaues Alter ist nicht bekannt, wahrscheinlich stammen sie aber aus der Hallstattzeit.

Der Ort Babensham wurde als Papinesheimon erstmals um 924 urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte lange Zeit zum Landgerichtsbezirk Kling.

Das heute zu Babensham zählende Penzing war Sitz einer geschlossenen Hofmark der Grafen von Arco. Babensham wurde im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern 1818 eine selbständige politische Gemeinde.

EingemeindungenBearbeiten

Anlässlich der Gebietsreform wurde am 1. Juli 1970 die bis dahin selbstständige Gemeinde Penzing eingegliedert. Am 1. Januar 1971 kam Schambach hinzu.[3] Kling (mit dem 1857 eingemeindeten Loibersdorf[4] und dem am 1. April 1971 eingegliederten Titlmoos) folgte am 1. Januar 1980.[5] Vom Mai 1978 bis Dezember 1979 hatte die Verwaltungsgemeinschaft Eiselfing mit den Mitgliedsgemeinden Babensham, Kling und Eiselfing bestanden.[6]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Gemeinde von 2.392 auf 3.136 um 744 Einwohner bzw. um 31,1 %.

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat von Babensham besteht aus dem ersten Bürgermeister und vierzehn Gemeinderäten.

2014[7] 2008[7] 2002[7]
Sitze insgesamt 14 14 14
WG Babensham 8 10 10
WG Kling 4 4 4
Bürger für Babensham 2 - -

BürgermeisterBearbeiten

Amtszeit 1. Bürgermeister 2. Bürgermeister
Josef Huber (WG Babensham) Martin Manhart (WG Babensham)[8]

VerkehrBearbeiten

Babensham ist über die Staatsstraße 2092 an das regionale Verkehrsnetz angebunden und wurde im Jahr 2011 durch den Bau einer Ortsumfahrung entlastet. Durch die Buslinien 7521 und 7702 bestehen Verbindungen nach Wasserburg am Inn, Gars am Inn, Waldkraiburg und Soyen.

BaudenkmälerBearbeiten

Söhne und Töchter der GemeindeBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111021/155405&attr=OBJ&val=492
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 589.
  4. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, S. 8, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 589.
  6. Auflösung der VGem und Eingemeindung Kling durch Gesetz vom 10. August 1979, GVBl S. 223
  7. a b c Kommunalwahlen in Bayern
  8. Gemeinderat Babensham

WeblinksBearbeiten

 Commons: Babensham – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien