Augenheilkunde

Bereich der Medizin zur Behandlung von Augenerkrankungen
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Die Augenheilkunde oder Ophthalmologie (auch Augenmedizin, fachsprachlich auch Ophthalmiatrie; von altgriechisch ὀφθαλμός ophthalmos, deutsch ‚Auge‘, auch ‚Sehen‘) ist die Lehre vom Bau, der Funktion und den Erkrankungen und Funktionsstörungen des Sehorgans, seiner Anhangsorgane sowie des Sehsinnes und deren medizinischen Behandlung. Sie ist eine der ältesten medizinischen Teildisziplinen. Augenarzt (Synonym: Ophthalmologe) ist die (als ougenarzt erstmals 1401 belegt)[1] Berufsbezeichnung des Facharztes, der sich mit der Augenheilkunde beschäftigt. Früher wurden Augenheilkundige auch als Okulisten bezeichnet.

Spaltlampenuntersuchung, 2008

Die anatomischen Grenzen der Augenheilkunde bilden vorn die Lid- und Gesichtshaut und hinten die Knochen der Augenhöhle. Mit den Untersuchungsmöglichkeiten der Sehbahn und der Sehrinde reichen sie darüber hinaus bis an die Rückseite des Schädels. Es bestehen enge Beziehungen zur Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, zur Dermatologie und zur Neurologie. Wegen der häufigen Beteiligung des Auges an Allgemeinerkrankungen und der Möglichkeit, mikroskopische Untersuchungen an lebendem Gewebe vorzunehmen, werden ophthalmologische Befunde häufig zur Diagnosefindung für die Innere Medizin und die Neurologie (Neuroophthalmologie) herangezogen.

Moderne ophthalmologische Untersuchungsmethoden erfordern eine umfangreiche und kostspielige technische und apparative Ausstattung. Wichtigstes Untersuchungsgerät ist die Spaltlampe, ein mit spezieller Steuer- und Beleuchtungsmechanik versehenes, starkes Stereomikroskop.

Die Augenheilkunde zählt zu den chirurgischen Teildisziplinen, obwohl ihr zahlreiche, wirksame und hochentwickelte Medikamente und Hilfsmittel zur Verfügung stehen. Mit der Operation der Katarakt (Grauer Star) stellt die Augenheilkunde die am häufigsten durchgeführte und in der Summe kostenträchtigste Operation der Medizin weltweit.

GeschichteBearbeiten

 
Schematische Darstellung des „Starstichs“ (1764)
 
Augenoperation (Starstich) im Mittelalter; der Text besagt: „Die weißlichen Trübungen der Augen werden so entfernt.“

Bereits in babylonischen Keilschrifttexten ist eine altorientalische, insbesondere babylonische und mesopotamische[2] Augenheilkunde belegt.[3] In den Gesetzestafeln des Hammurapi vor über 3600 Jahren wurden Vorschriften für Augenoperationen erlassen: Der babylonische bzw. assyrische Arzt sollte für eine erfolgreiche Operation eine Belohnung von 10 Schekel erhalten, wohingegen ihm bei Misserfolg (durch augenärztliche Kunstfehler) beide Hände abgehackt werden sollten.

Aus der ägyptischen Medizin der Zeit von 2500 bis 500 v. Chr., als es bereits Spezialärzte für Augenbehandlungen gab, sind einige Papyri, wie etwa der Papyrus Ebers[4] oder der Papyrus Carlsberg VIII, mit augenheilkundlichen Therapieanweisungen bekannt.[5] Auch um 280 v. Chr. bis etwa 200 n. Chr. waren in Alexandria, dem seinerzeit medizinischen Zentrum der oberägyptischen, griechischen, indischen und vorderorientalischen Welt, Rezeptsammlungen zur Behandlung der in Ägypten häufigen Augenleiden entstanden.[6] Um 500 v. Chr. verfasste der indische Arzt Sushruta ebenfalls ophthalmologische Texte,[7] deren Inhalt sich zum Teil im altes Lehrgut zusammenfassenden augenheilkundlichen Werk Bhavamisra (Bhāvamiśra) von Bhavaprakasa (Bhāvaprakāśa)[8] aus dem 16. Jahrhundert wiederfindet. Die altindische Medizin unterschied 78 Augenleiden, deren Entstehung von bestimmten Körpersäften (Doshas) abhing.[9]

Im biblischen Buch Tobit ist die Behandlung einer nach Hornhautverätzung durch warmen Schwalbenkot entstandenen Macula durch Fischgalle genannt.[10]

In den vor allem Hippokrates (um 460–370) zugeschriebenen Werken im Corpus Hippocraticum des alten Griechenlands (5. Jahrhundert vor bis 1. Jahrhundert n. Chr.), welche die Grundlage der wissenschaftlichen Medizin darstellen, wird die Augenheilkunde zwar nicht eingehend geschildert, doch finden sich auch hier einige Hinweise auf ophthalmologische Therapien.[11] Schriften zur Augenanatomie (beruhend auf Tieraugenzergliederungen[12]) verfassten Alkmaion aus Kroton (um 500 v. Chr.), der als Erster den Sehnerv beschrieb, und Herophilos von Chalkedon (um 300 v. Chr.).[13] Kenntnisse zur Augenanatomie der alexandrinischen Griechen sind vor allem bei Galenos (um 129–201) überliefert, der bereits in jungen Jahren eine „Diagnostik der Augenkrankheiten“ verfasst hatte. Seine augenanatomische Beschreibung des retractor bulbi zeigt, dass seine Beschreibungen auf der Tieranatomie fußen.[14]

Als erste optische Korrektur wird von Plinius dem Älteren berichtet, dass Kaiser Nero 66 n. Chr. wegen seiner Kurzsichtigkeit als Zuschauer bei einem Fechtwettkampf einen geschliffenen Smaragden vor das Auge hielt, wobei unklar bleibt, ob der Smaragd mehr als Zier oder tatsächlich als optisches Hilfsmittel diente und ob er konkav oder konvex geschliffen war.[15] Für das antike Rom ist die Behandlung von Augenerkrankungen bzw. -verletzungen nachgewiesen.[16][17] Der seinerzeit bedeutende griechische Chirurg Antyllos soll um 140 n. Chr. in Rom den Grauen Star operiert sowie chirurgische Eingriffe zur Behandlung von Tränenfisteln und Rolllidern durchgeführt haben. Um 40 n. Chr. beschrieb Aulus Cornelius Celsus die typische Färbung der Lederhaut des Auges bei Gelbsucht.[18]

Die sich in Gallien als Augenärzte betätigenden Heilkundigen waren sehr von der griechischen Medizin beeinflusst. Eine nicht bei griechischen und römischen Ärzten[19] zu findende Praxis der Rezeptverschreibung der gallischen Spezialisten waren vor allem vom 2. bis 4. Jahrhundert als Stempel benutzte Plättchen, die den Namen des Augenarztes, die Namen der verschriebenen Augentropfen und die zu erwartende Heilwirkung enthielten.[20]

Im 9. Jahrhundert schuf Hunain ibn Ishāq (ein auch Johannitius genannter christlich-arabischer Arzt) ein zehngliedriges Werk über Augenheilkunde, welches das älteste arabische Lehrbuch der Augenheilkunde[21] darstellt, in Salerno von Konstantin von Afrika lateinisch bearbeitet und als Liber de oculis Constantini Africani zur Grundlage der an abendländischen Hochschulen gelehrten Augenheilkunde wurde.[22] Ebenfalls im 9. Jahrhundert soll Yuhanna ibn Masawaih seinen augenheilkundlichen Traktat Kitāb Daġal al-ʿain („Die Fehlerhaftigkeit des Auges“) verfasst haben.[23]

Bedeutende mittelalterliche Verfasser weiterer arabischer ophthalmologischer Texte waren Rhazes (9./10. Jahrhundert), der die Pupillenreaktion bei Lichteinfall erwähnte, und Jesu Haly (11. Jahrhundert) als Verfasser eines dreiteiligen Lehrbuches der Augenheilkunde sowie Avicenna im 11. Jahrhundert[24] und Averroes, der im 12. Jahrhundert erkannte, dass das Licht von der Netzhaut aufgenommen wird, und der im 13. Jahrhundert wirkende Augenarzt und Mediziner-Biograf Ibn Abī Uṣaibiʿa.[25]

Im 12. Jahrhundert verfasste auch ein in Italien und Okzitanien (Languedoc) tätiger, möglicherweise aus Jerusalem stammender, weitgereister jüdischer Autor und bekannter Starstecher[26] namens Benevenutus Grapheus die in mehreren Sprachen, zuerst in provenzalischem Dialekt, erschienene augenheilkundliche Schrift Practica oculorum.[27] Um 1250 entstand der ebenfalls weitverbreitete Liber de oculo von Petrus Hispanus, dem späteren Papst Johann XXI.[28]

Im Mittelalter[29][30] wurde die Augenheilkunde meist von Wundärzten ausgeübt[31] und seit dem Mittelalter wurden Augenoperationen von spezialisierten Handwerkschirurgen (von sogenannten Starstechern oder Okulisten) wahrgenommen, deren bekanntester Doktor Eisenbarth war. Mittels eines speziellen Messers wurde die trübe Linse des Auges („Grauer Star“) in das Auge hineingedrückt. Das Wort „Augenarzt“ ist erstmals 1401 (als ougenarzt)[32] belegt.

Ein bedeutendes deutschsprachiges Werk der Augenheilkunde stellt das um 1400 in Schlesien entstandene „Pommersfeldener Augenbüchlein“ (buchlin von den wetagen der augen und buße dar mede) dar, das (als einer von zwei bis drei Verfassern ist ein Meister Johannes genannt), darin unter anderem die Autoren Arnold von Villanova (Libellus regiminis de confortatione visus) und Jesus Haly (Kitāb Taḍkirat al-kaḥḥalīn von „iesu uz Gelrelant geborn“) zitiert[33] sowie den zeitgenössischen fahrenden[34] Augenarzt Pankraz Sommer, der von Hirschberg aus Schlesien und Böhmen bereiste, und „etliche jüdische Augenärztinnen“ erwähnt. Mit dem Augenbüchlein in einer Sammelhandschrift (der Pommersfelder Schlossbibliothek) verbunden ist auch die um 1445 verfasste Niederlassungsankündigung des fahrenden oculisten und augenarcztes Lorenz Thüring (oder Doring) aus Wien, der als Leibarzt dem Kaiser Sigismund und dem König Albrecht II. gedient hatte.[35]

Zu den ersten umfangreicheren deutschsprachigen Lehrwerken der Augenheilkunde gehören nach dem Pommersfeldener Augenbüchlein aus dem ersten Drittel des 15. Jahrhunderts und einem anonymen Büchlein von 1538[36] ein Anhang der 1559 herausgegebenen Practica copiosa des Chirurgen Caspar Stromayr und das 1583 von Georg Bartisch veröffentlichtes Lehr- und Handbuch Augendienst.[37][38] Bartisch war auch der Erste, der eine Enukleation des Augapfels operativ durchführte. Die Augenheilkunde gehörte zunächst zur Chirurgie und bildete sich erst im Lauf des 18. Jahrhunderts, besonders aber des 19. Jahrhunderts, als selbstständiges Fach heraus und die fahrenden Okulisten wurden vom 18. bis zum 19. Jahrhundert schließlich aus dem Medizinalwesen verdrängt.[39] Bis zum 18. Jahrhundert war die Anatomie und die Funktionsweise des Auges unklar. Ab dem 19. Jahrhundert wurden durch das Aufkommen des Mikroskops Einzelheiten bekannt und systematisch für die Therapie nutzbar gemacht. 1800 prägte Carl Gustav Himly den Namen Ophthalmologie, im selben Jahr beschrieb Thomas Young den Astigmatismus.

Der traditionelle Starstich zur Behandlung der Grauen Stars[40] wurde in der Mitte des 18. Jahrhunderts (Jacques Daviel) durch die Entfernung der getrübten Linse aus dem Auge ersetzt.[41]

Die erste private Augenklinik in Deutschland wurde 1782 durch den sächsischen Hofokulisten Giovanni Virgilio Casaamata (1741–1807) in Dresden eingerichtet.[42] Weitere Kliniken wurden Anfang des 19. Jahrhunderts in Erfurt und Budapest eröffnet. Nach Joseph Barth, erster ordentlicher Professor der Augenheilkunde,[43] besetzte einen Lehrstuhl für Ophthalmologie auch Georg Joseph Beer (1763–1821), der im Jahr 1818, in welchem an der Wiener Universität auch der Besuch augenheilkundlicher Vorlesungen Pflicht für Studenten wurde, Ordinarius für Augenheilkunde in Wien geworden war. Zuvor hatte er in Wien, wo bereits 1812 Augenheilkunde von der Chirurgie getrennt[44] worden war, 1813 die erste Universitätsklinik für Augenkranke eröffnet.

Die ersten Vorlesungen über Augenheilkunde in Großbritannien hielt der Chirurg und Ophthalmologe George James Guthrie (1785–1856) an dem von ihm 1816 gegründeten Royal Westminister Ophthalmic Hospital.[45] Nachdem zu Beginn des 18. Jahrhunderts noch vor allem französische, deutsche und italienische Lehrbücher in der Augenheilkunde maßgebend waren, gewannen im 19. Jahrhundert britische Lehrwerke wie über die Pathologie der Augen von James Wardrop (1782–1869) oder das erste vollständige Lehrbuch der Augenheilkunde von Benjamin Travers (1783–1858) an Bedeutung. Das erste amerikanische Lehrbuch der Ophthalmologie brachte E. Frick in Baltimore heraus. Einer der ersten bedeutenden wissenschaftlich arbeitenden Augenärzte der Vereinigten Staaten war Jakob Knapp (1832–1911) in New York.[46]

Bahnbrechende Erfindungen auf dem Gebiet der Diagnostik waren die des Augenspiegels durch Hermann von Helmholtz (1821–1894) im Jahr 1851 und des Perimeters durch Richard Förster (1825–1902). Auch der Physiologe Frans Donders gehörte zu den Pionieren der Augenheilkunde dieser Zeit.[47] Wesentliche Fortschritte waren die operative Behandlung des grünen Stars durch Albrecht von Graefe (1828–1870), der als „Vater der Augenheilkunde“ gilt, die Einführung der Narkose in die Augenheilkunde durch Henry W. Williams (Boston, 1850)[48] und die erste erfolgreiche Transplantation der Hornhaut (Keratoplastik) im Jahre 1905 durch Eduard Zirm (1863–1944). Zur Kenntnis des genauen Aufbaues des Auges, seiner Funktionen und seiner Erkrankungen trug auch der mit dem Montyon-Preis der Pariser Akademie 1856 und 1878 ausgezeichnete Kopenhagener Arzt und Dozent für mikroskopische Anatomie Adolf Hannover (1814–1894)[49] Mitte des 19. Jahrhunderts[50] bei. Im Jahr 1928 erschien die seinerzeit grundlegende Monographie Syphilis und Auge des Frankfurter, Istanbuler (1933–1939) und Bostoner Professors der Augenheilkunde Josef Igersheimer (1879–1965) bereits in zweiter Auflage (Der wichtige Ophthalmologische Kongress 1937 in Wien wurde von Igersheimer ausgerichtet).[51] Ein Pionier auf dem Gebiet der Hornhautplastik war der russische Forscher Wladimir Petrowitsch Filatow.[52]

Ein für die Augenheilkunde entscheidender Fortschritt war die 1884 erfolgte Entdeckung der betäubenden Wirkung von Kokain auf Binde- und Hornhaut durch Koller, der zur Kokainanästhesie eine zweiprozentige Lösung verwendete.[53]

Zur Operation des Grauen Stars wurde durch den polnischen Augenarzt T. Krawitz 1961 die Kryoextraktion, bei der die durch Kälte erhärtete Augenlinse ohne zu platzen entfernt werden konnte, entwickelt (intrakapsuläre Technik, bei der die Linsenkapsel mitentfernt wird), welche dann durch die extrakapsuläre Extraktion abgelöst wurde.[54] Diese Technik ermöglichte im Gegensatz zur intrakapsulären den Erhalt der Linsenkapsel zur Platzierung der Intraokularlinse. Der Linsenkern wurde zunächst durch einen breiten Schnitt entbunden, seit den 1970er Jahren durch Ultraschall zertrümmert (Phakoemulsifikation). In den 1990er Jahren wurde dies zum Standardverfahren. Später kam die Femtosekundenlaser-unterstützte Operationstechnik hinzu.

Weitere Meilensteine in der Entwicklung der Augenheilkunde seit der Mitte des 20. Jahrhunderts sind

In neuester Zeit werden zunehmend elektronisch gesteuerte Lasersysteme angewendet, etwa in der Refraktiven Chirurgie oder in der Diagnostik der Netzhaut und des Sehnerven (Optische Kohärenztomografie).

Wichtige Augenkrankheiten und FunktionsstörungenBearbeiten

Augenärztliche BehandlungBearbeiten

 
Augenoperation im Centro Médico La Paz, Äquatorialguinea (2010)
  • Operationen
    • Eingriffe an der Linse (Kataraktoperation, Nachstarlaser)
    • Eingriffe an der Hornhaut (perforierende oder lamellierende Keratoplastik) zur Wiederherstellung der klaren optischen Medien
    • Operationen der Netzhaut und des Glaskörpers
      • Vitrektomie und eindellende Operationen bei Netzhautablösung,
      • intravitreale Medikamentengabe bei altersbedingter Makuladegeneration und Makulaödem bei diabetischer Retinopathie oder retinalen venösen Gefäßverschlüssen
      • Laser- und Kryotherapie bei ischämischen Retinopathien (proliferative diabetische Retinopathie, Gefäßverschlüssen) oder Netzhautrissen
    • Senkung des Augendrucks bei Glaukom (inklusive MIGS)
    • Versorgung von Lid-, Bindehaut und Hornhautwunden bei Verletzungen
    • Entfernung von oberflächlichen und intraokularen Fremdkörpern
    • Augenmuskeloperationen bei Schielen, Nystagmus und okulär bedingten Kopfzwangshaltungen
    • Eingriffe an Tränenapparat (Tränenwegsstenosen) und Lidern (Lidfehlstellungen)
    • Entfernung erkrankten Gewebes bei Lid- und Bindehauttumoren sowie Bestrahlungstherapie bei malignen Melanomen der Uvea
    • Korrektur von Ametropie (und Akkommodationsverlust) – durch Refraktiv-chirurgische Eingriffe

Wichtige augenärztliche Untersuchungsverfahren und -geräteBearbeiten

SpezialgebieteBearbeiten

LänderspezifischesBearbeiten

SchweizBearbeiten

In der Schweiz waren 2020 etwa 1080 Augenärzte tätig.[58] Die letzte bekannte Veröffentlichung zu Einkommensverhältnissen Niedergelassener Augenärzte in der Schweiz wurde auf Datengrundlage von 2009 2012 (Einkommen der Ärzteschaft in freier Praxis[59]) gemacht. Darin zeigte sich in der Augenheilkunde – wie in den deutschsprachigen Nachbarländern – generell eine vergleichsweise sehr gute ökonomische Situation.

ÖsterreichBearbeiten

In Österreich absolvieren „Fachärzte für Augenheilkunde und Optometrie“ nach dem Medizinstudium eine sechsjährige Facharztausbildung, davon ein Jahr in „Gegenfächern“. Die Augenheilkunde ist dabei traditionell eine sehr gefragte Ausbildung[60], nicht zuletzt wegen der Einkommensmöglichkeiten[61].

2019 übten in Österreich etwa 1000 Augenfachärzte ihre Tätigkeit aus[62].

DeutschlandBearbeiten

Um nach einem absolvierten Medizinstudium in Deutschland als „Facharzt für Augenheilkunde“ tätig zu werden, bedarf es einer fünfjährigen Weiterbildung in der Augenheilkunde, von denen zwei Jahre bei einem niedergelassenen Arzt geleistet werden dürfen. Um zur Facharztprüfung zugelassen zu werden, ist zudem die Erfüllung eines Operationen-Kataloges und der Nachweis selbständig durchgeführter Untersuchungen nötig.[63]

Augenärzte sind in Deutschland im Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e. V. (BVA), der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) sowie in zahlreichen weiteren Gesellschaften organisiert. Am 1. Januar 2001 waren dort 7980 Augenärzte registriert, davon 5375 in Praxen niedergelassene und 791 weitere, etwa angestellte; 1644 waren nicht ärztlich tätig. Vier Jahre später waren nur noch etwa 6500 registriert. Niedergelassene Augenärzte unter ihnen erzielten 1998 in Deutschland durchschnittlich 106.600 € Praxisüberschüsse vor Steuern, in den neuen Bundesländern 94.000 €.

Niedergelassene Augenärzte können damit zu Spitzenverdienern innerhalb der Ärzteschaft zählen[64][65].

LiteraturBearbeiten

  • Wilhelm Asher: Repetitorium der Augenheilkunde, im Anschluß an die neueren Lehrbücher dargestellt. 2. Auflage. Leipzig 1906, S. IX–XLII: Kurzer Abriß der Geschichte der Augenheilkunde.
  • Alfred Bader: Entwicklung der Augenheilkunde im 18. und 19. Jahrhundert. Verlag Benno Schwabe, Basel 1933.
  • Marc-Adrien Dollfus: Geschichte der Augenheilkunde. In: Illustrierte Geschichte der Medizin. Deutsche Bearbeitung von Richard Toellner u. a. Sonderauflage. Band III, Salzburg 1986, S. 1176–1215.
  • Annelie Burk, Reinhold Burk, Reinhard Kaden: Differentialdiagnose in der Augenheilkunde – Vom Befund zur Diagnose. Kaden Verlag, Heidelberg 2018. ISBN 978-3-942825-73-3.
  • Albrecht von Graefe: Augenkrankheiten und ihre Behandlung. Hrsg. von Julius Hirschberg. Verlag Georg Thieme, Leipzig 1925.
  • Frank Krogmann: Ophthalmologie. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1069–1075.
  • Julius Hirschberg: Geschichte der Augenheilkunde. I–X (= Handbuch der gesamten Augenheilkunde. Begründet von A. Graefe und Theodor Saemisch, fortgeführt von Carl Hess, 2. Aufl., Band 12–15). Leipzig 1899–1918; Neudruck (in drei Bänden) Hildesheim/ New York 1977.
  • Huldrych M. Koelbing: Renaissance der Augenheilkunde 1540–1630. Huber, Bern/ Stuttgart 1967.
  • John Lascaratos, Spyros Marketos: A historical outline of Greek ophthalmology from the Hellenistic period up to the establishment of the first universities. In: Documenta opthalmologica. Band 68, 1988, S. 157–169.
  • Wolfgang Leydhecker: Grundriß der Augenheilkunde. Begründet von Franz Schieck, fortgeführt von Ernst Engelking. 18. Auflage. Springer, Berlin / Heidelberg / New York 1975. (25. Auflage. Wolfgang Leydhecker, Franz Grehn: Augenheilkunde. ebenda 1993; 26. bis 29. Auflage: Franz Grehn, Wolfgang Leydhecker: ebenda 1995 bis 2006, ISBN 3-540-25699-7)
  • Wolfgang Münchow: Geschichte der Augenheilkunde. (= Der Augenarzt. hrsg. von Karl Velhagen. IX). 2. Auflage. Leipzig 1983.
  • Anthony Pane: Praktische Augenheilkunde. Urban & Fischer, München 2007, ISBN 978-3-437-41521-0.
  • Carl Hans Sasse: Geschichte der Augenheilkunde in kurzer Zusammenfassung mit mehreren Abbildung und einer Geschichtstabelle. (= Bücherei des Augenarztes. Heft 18). Ferdinand Enke, Stuttgart 1947.
  • Markus Vieten: Berufsplaner Arzt. 5. Auflage. Thieme, Stuttgart 2003, ISBN 3-13-116105-1.
  • Brigitte Lengersdorf, Detlef Rose: Augenheilkunde (Ophthalmologie). In: Margret Liehn, Brigitte Lengersdorf, Lutz Steinmüller, Rüdiger Döhler (Hrsg.): OP-Handbuch. Grundlagen, Instrumentarium, OP-Ablauf. 6., aktualisierte und erweiterte Auflage. Springer, Berlin / Heidelberg / New York 2016, ISBN 978-3-662-49280-2, S. 705–718.

WeblinksBearbeiten

Commons: Augenheilkunde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Augenheilkunde – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Wiktionary: Augenarzt – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Wikibooks: Augenheilkunde – Lern- und Lehrmaterialien

AnmerkungenBearbeiten

  1. Gundolf Keil: „blutken – bloedekijn“. Anmerkungen zur Ätiologie der Hyposphagma-Genese im ‚Pommersfelder schlesischen Augenbüchlein‘ (1. Drittel des 15. Jahrhunderts). Mit einer Übersicht über die augenheilkundlichen Texte des deutschen Mittelalters. In: Fachprosaforschung – Grenzüberschreitungen. Band 8/9, 2012/2013, S. 7–175, hier: S. 8 und 10.
  2. Martha Haussperger (Hrsg.): Die mesopotamische Medizin aus ärztlicher Sicht (= DWV-Schriften zur Medizingeschichte. Band 12). Baden-Baden 2012 (= Fachprosaforschung – Grenzüberschreitungen. Beiheft 1), S. 9 und 14.
  3. Jeanette C. Fincke: Augenleiden nach keilschriftlichen Quellen. Untersuchungen zur altorientalischen Medizin. Würzburg 2000 (= Würzburger medizinhistorische Forschungen. Band 70).
  4. Carl Hans Sasse: Geschichte der Augenheilkunde in kurzer Zusammenfassung mit mehreren Abbildungen und einer Geschichtstabelle (= Bücherei des Augenarztes. Heft 18). Ferdinand Enke, Stuttgart 1947, S. 9–12.
  5. Frank Krogmann: Ophthalmologie. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. Walter de Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1069–1075, hier: S 1069.
  6. Frank Krogmann: Frauen in der Ophthalmologie. In: Andreas Mettenleiter (Hrsg.): Tempora mutantur et nos? Festschrift für Walter M. Brod zum 95. Geburtstag. Mit Beiträgen von Freunden, Weggefährten und Zeitgenossen. Akamedon, Pfaffenhofen 2007, ISBN 978-3-940072-01-6, S. 363–367, hier: S. 363.
  7. Frank Krogmann (2005), S. 1069.
  8. Vgl. Albert Esser: Die ophthalmologische Therapie des Bhãvaprakãśa. In: Sudhoffs Archiv für Geschichte der Medizin. Band 25, 1932, S. 184–213.
  9. Carl Hans Sasse: Geschichte der Augenheilkunde in kurzer Zusammenfassung mit mehreren Abbildungen und einer Geschichtstabelle. 1947, S. 12 f.
  10. Carl Hans Sasse: Geschichte der Augenheilkunde in kurzer Zusammenfassung mit mehreren Abbildungen und einer Geschichtstabelle. 1947, S. 15.
  11. John Lascaratos, Spyros Marketos: Ophthalmological lore in the Corpus Hippocraticum. In: Documenta ophthalmologica. Band 68, 1988, S. 35–45.
  12. Carl Hans Sasse: Geschichte der Augenheilkunde in kurzer Zusammenfassung mit mehreren Abbildungen und einer Geschichtstabelle (= Bücherei des Augenarztes. Heft 18). Ferdinand Enke, Stuttgart 1947, S. 18 f.
  13. Frank Krogmann (2005), S. 1069.
  14. Carl Hans Sasse: Geschichte der Augenheilkunde in kurzer Zusammenfassung mit mehreren Abbildungen und einer Geschichtstabelle (= Bücherei des Augenarztes. Heft 18). Ferdinand Enke, Stuttgart 1947, S. 23 und 56.
  15. Gotthold Ephraim Lessing: Briefe antiquarischen Inhalts, Brief 45. Zitiert nach: Sämmtliche Werke in Einem Bande. Göschen, 1841, S. 684.
  16. Harald Nielsen: Ancient ophthalmological agents. A pharmaco-historical study of the collyria and seals for collyria used during Roman antiquity, as well as of the most frequent components of the collyria. Odense 1974 (= Acta historica scientiae naturalis et medicae, 31)
  17. Ludwig Limmer: Augenheilkunde im Rom der frühen Kaiserzeit nach den Darstellungen des A. C. Celsus. Medizinische Dissertation Würzburg 1991.
  18. Frank Krogmann (2005), S. 1069.
  19. Vgl. M. P. Geste: L’ophtalmologie gallo-romaine d’après l’exemple bourguignon, thèse dactylographiée. Université de Dijon, facultße de médecine, 1981.
  20. D. Chabard (Hrsg.): Medizin im gallisch-römischen Altertum. La médecine dans l’antiquité romaine et gauloise. Exposition par le Museum d’histoire naturelle et le Musée Rolin dans le cadre du Bimillénaire de la Ville d’Autun. Musée d’Histoire Nauturelle, Ville d’Autun 1985 / Stadt Ingelheim/Rhein 1986, S. 14–16 (Die Augenärzte).
  21. Vgl. Carl Hans Sasse: Geschichte der Augenheilkunde in kurzer Zusammenfassung mit mehreren Abbildungen und einer Geschichtstabelle (= Bücherei des Augenarztes. Heft 18). Ferdinand Enke, Stuttgart 1947, S. 30.
  22. Gundolf Keil: „blutken – bloedekijn“. Anmerkungen zur Ätiologie der Hyposphagma-Genese im ‚Pommersfelder schlesischen Augenbüchlein‘ (1. Drittel des 15. Jahrhunderts). Mit einer Übersicht über die augenheilkundlichen Texte des deutschen Mittelalters. In: Fachprosaforschung – Grenzüberschreitungen. Band 8/9, 2012/2013, S. 7–175, hier: S. 8.
  23. Curt Prüfer, Max Meyerhof: Die Augenheilkunde des Jûḥannā ben Māsawaih (777–857 nach Christus). In: Der Islam. Band 6, 1916, S. 348–356.
  24. Julius Hirschberg, Julius Lippert (Übers.): Die Augenheilkunde des Ibn Sina. Leipzig 1902; Nachdruck in: Fuat Sezgin (Hrsg.): Studies on Ibn Sīnā (d. 1037) and his medical works. 4 Bände. Frankfurt am Main 1996 (= Publications of the Institute for the History of Arabic-Islamic Science. Hrsg. von Fuat Sezgin, Band 10–13: Islamic Medicine.) Band 2, S. 161–354.
  25. Frank Krogmann (2005), S. 1069 f.
  26. Carl Hans Sasse: Geschichte der Augenheilkunde in kurzer Zusammenfassung mit mehreren Abbildungen und einer Geschichtstabelle. 1947, S. 30.
  27. Bernhard D. Haage, Wolfgang Wegner: Grapheus (Grassus), Benevenutus (Graffeo, Benevenuto). In: Enzyklopädie Medizingeschichte. 2005, S. 508.
  28. Albrecht Maria Berger: Die Ophthalmologie des Petrus Hispanus (Liber de oculo), Petrus von Lissabon, später Papst Johannes XXI., nach Münchner, Florentiner, Pariser, Römer lat. Codices zum ersten Male hrsg., übersetzt und erläutert. München 1899.
  29. Jean Peyresblanques: Jehan Yperman: Pére de l’ophtalmologie Belge (1260–1312). In: Historia ophthalmologica internationalis. 1, 1979–1980, S. 163–180.
  30. Karl Baas: Zur Geschichte der Augenheilkunde im deutschen Mittelalter. Teil II. In: Albrecht von Graefe’s Archiv für Ophthalmologie. 136, 1938, S. 457–470.
  31. Gundolf Keil: „blutken – bloedekijn“. Anmerkungen zur Ätiologie der Hyposphagma-Genese im „Pommersfelder schlesischen Augenbüchlein“ (1. Drittel des 15. Jahrhunderts). Mit einer Übersicht über die augenheilkundlichen Texte des deutschen Mittelalters. In: Fachprosaforschung – Grenzüberschreitungen. Band 8/9, 2012/2013, S. 7–175, hier: S. 8.
  32. Frühneuhochdeutsches Wörterbuch. Band II, 1994, Sp. 845.
  33. Gundolf Keil: ‚Pommersfeldener (schlesisches) Augenbüchlein‘. In: Verfasserlexikon. 2. Auflage. Band 7, Sp. 778–780.
  34. Karl Sudhoff: Entwurf zu Reklamezetteln des Meisters Pancratius Sommer aus Hirschberg. In: Sudhoffs Archiv. Band 4, 1911, S. 157.
  35. Gundolf Keil: „blutken – bloedekijn“. Anmerkungen zur Ätiologie der Hyposphagma-Genese im ‚Pommersfelder schlesischen Augenbüchlein‘ (1. Drittel des 15. Jahrhunderts). Mit einer Übersicht über die augenheilkundlichen Texte des deutschen Mittelalters. In: Fachprosaforschung – Grenzüberschreitungen. Band 8/9, 2012/2013, S. 7–175, hier: S. 9 ff., insbesondere S. 50 ff. und 123 ff.
  36. Ein neues hochnützliches Büchlein, von Erkantnüsse der Krankeyten der Augen sampt einer Figur oder Anothomia eines Auges […]. Straßburg 1538.
  37. Wolfgang Straub: The first german textbook of ophthalmology „Augendienst“ by G(eorge) Bartisch, 1583. In: Documenta Ophthalmologia. 68, 1988, S. 105–114.
  38. Richard Toellner: Georg Bartisch von Königsbrück, Augendienst. Nachdruck der ersten deutschsprachigen umfassenden Augenheilkunde aus dem Jahr 1583 mit Begleitheft Georg Bartisch (1535–1606). Bürger, Okulist, Schnitt- und Wundarzt zu Dresden und sein Werk „Ophthalmodouleia das ist Augendienst“. Edition »libri rari« Th. Schäfer, Hannover 1983, ISBN 3-88746-071-5.
  39. Doris Schwarzmann-Schafhauser: „Die wundertätigen Augenkuren des verrufenen Okulisten Michel Duchelard“. Zur gesundheitspolitischen Bedeutung fahrender Okulisten im reformierten bayerischen Medizinalwesen. In: Dominik Groß, Monika Reininger: Medizin in Geschichte, Philologie und Ethnologie: Festschrift für Gundolf Keil. Königshausen & Neumann, 2003, ISBN 3-8260-2176-2, S. 117–130.
  40. Johann Sebastian Bach starb möglicherweise an der Folge einer Staroperation. Georg Friedrich Händel überlebte zwar seine Operation, blieb aber bis zu seinem Lebensende blind.
  41. Axel W. Bauer: Therapeutik, Therapiemethoden. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1388–1393; hier: S. 1390.
  42. Wolfgang Münchow: Geschichte der Augenheilkunde. 2. Auflage. Leipzig und Stuttgart 1984, S. 314 f.
  43. Carl Hans Sasse: Geschichte der Augenheilkunde in kurzer Zusammenfassung mit mehreren Abbildungen und einer Geschichtstabelle (= Bücherei des Augenarztes. Heft 18). Ferdinand Enke, Stuttgart 1947, S. 40.
  44. Carl Hans Sasse: Geschichte der Augenheilkunde in kurzer Zusammenfassung mit mehreren Abbildungen und einer Geschichtstabelle 1947, S. 42 und 57.
  45. Barbara I. Tshisuaka: Guthrie, George James. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 518 f.
  46. Carl Hans Sasse: Geschichte der Augenheilkunde in kurzer Zusammenfassung mit mehreren Abbildung und einer Geschichtstabelle (= Bücherei des Augenarztes. Heft 18). Ferdinand Enke, Stuttgart 1947, S. 50 f.
  47. Carl Hans Sasse: Geschichte der Augenheilkunde in kurzer Zusammenfassung mit mehreren Abbildungen und einer Geschichtstabelle (= Bücherei des Augenarztes. Heft 18). Ferdinand Enke, Stuttgart 1947, S. 43 f.
  48. Christoph Weißer: Anästhesie. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 54 f., hier: S. 54.
  49. Barbara I. Tshisuaka: Hannover, Adolf. In: Werner E. Gerabek u. a. (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. 2005, S. 531 f.
  50. A. Hannover: Das Auge, Beiträge zur Anatomie, Physiologie und Pathologie dieses Organs. Leipzig 1852.
  51. Ali Vicdani Doyum: Alfred Kantorowicz unter besonderer Berücksichtigung seines Wirkens in İstanbul (Ein Beitrag zur Geschichte der modernen Zahnheilkunde). Medizinische Dissertation, Würzburg 1985, S. 50 und 64–66.
  52. Carl Hans Sasse: Geschichte der Augenheilkunde in kurzer Zusammenfassung mit mehreren Abbildung und einer Geschichtstabelle (= Bücherei des Augenarztes. Heft 18). Ferdinand Enke, Stuttgart 1947, S. 51.
  53. Carl Hans Sasse: Geschichte der Augenheilkunde in kurzer Zusammenfassung mit mehreren Abbildung und einer Geschichtstabelle. 1947, S. 52.
  54. Wolfgang Leydhecker: Fortschritte der modernen Augenheilkunde. In: Würzburger medizinhistorische Mitteilungen. Band 3, 1985, S. 185–210, hier: S. 189–191.
  55. R. D. Gerste: Augenleiden mit Tinnitus und kalten Extremitäten. In: Deutsches Ärzteblatt. 21. Februar 2014; S. A308–A309.
  56. K. Konieczka, H. J. Choi, S. Koch, F. Fankhauser, A. Schoetzau, D. M. Kim: Relationship between normal tension glaucoma and Flammer syndrome. In: EPMA Journal, 8, 2017, S. 111. doi:10.1007/s13167-017-0097-3.
  57. M. G. Todorova u. a.: Endothelin-1 Plasma Levels in Patients with both Retinitis Pigmentosa and Flammer Syndrome. In: Klin Monatsbl Augenheilkd., 232, 2015, S. 514–518.
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  60. Jungarzt: „Zwölf Euro pro Stunde im Turnus sind zu wenig“. Abgerufen am 24. April 2021 (österreichisches Deutsch).
  61. 09 05 2008 Um 18:23: Arme Ärzte, reiche Ärzte. 9. Mai 2008, abgerufen am 24. April 2021.
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  63. Dokumentation der Weiterbildung gemäß (Muster-)Weiterbildungsordnung (MWBO) über die Facharztweiterbildung Augenheilkunde, Fassung vom 26. Juni 2010 und 18. Februar 2011. (PDF) Bundesärztekammer
  64. DER SPIEGEL: Das sind die Top-Verdiener unter den Fachärzten. Abgerufen am 24. April 2021.
  65. Gehalt: Wie viel verdienen Ärzte in Deutschland? 13. Juli 2018, abgerufen am 24. April 2021.