Rüdiger Döhler

deutscher Orthopäde, Chirurg und Hochschullehrer

Rüdiger Döhler (* 24. August 1948 in Rochlitz) ist ein deutscher Orthopäde und Chirurg,[1] der sich auch als Autor in verschiedenen Publikationsfeldern betätigt.

Rüdiger Döhler (2010)

LebenBearbeiten

Döhler wuchs in Erlau (Sachsen) und Hohen Neuendorf auf. Im Januar 1958 floh seine Familie nach Bremerhaven. Am 31. März 1963 wurde er in der Geestemünder Christuskirche durch Pastor Henning von Wedel (1925–2018) konfirmiert.[2] Nach dem Abitur an der Wilhelm-Raabe-Schule ging er in der Crew X/67 als Reserveoffizieranwärter (San) zur Bundesmarine. Als Seekadett entlassen, studierte er Vorklinik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Er wurde am 23. Januar 1969 im Corps Palaiomarchia-Masovia aktiv und am 18. Juni 1969 recipiert.[3] Nach dem Physikum wechselte er an die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Da er 1973 für den SC zu Kiel Vorortsprecher des Kösener SC-Verbandes werden sollte, kehrte er zum Sommersemester 1972 in den Norden zurück. Nach zwei Semestern an der Universität Hamburg beendete er das Studium in Kiel. Nach dem Staatsexamen im Januar 1975 war er Medizinalassistent in Kiel (Innere Medizin), Bremerhaven (Chirurgie) und Essen (Pathologie). Mit einer Doktorarbeit bei Gert Zierott in der Kieler Chirurgie wurde er im Dezember 1976 zum Dr. med. promoviert.[4] Im Universitätsklinikum Essen blieb er nach der Approbation noch ein Jahr bei Lutz-Dietrich Leder, um sich mit den Grundlagen der Knochentumoren vertraut zu machen. Von April 1977 bis November 1979 war er Assistenzarzt bei Günther Heinemann in der Chirurgie des Klinikum Minden.[5] Bei Walter Blauth im Universitätsklinikum Kiel wurde er im Februar 1983 Facharzt für Orthopädie. Mit einem Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft ging er ab März 1984 bei Sean P. F. Hughes an die University of Edinburgh und an das Princess Margaret Rose Orthopaedic Hospital.[6][7] Im September 1985 kehrte er als Oberarzt nach Kiel zurück. Um sich der operativen Behandlung von Skoliose, Spondylitis und Spondylolisthesis zu widmen, war er ab 1988 bei Hans-Henning Matthiaß am Universitätsklinikum Münster.[8] 1990 kehrte er der Orthopädie den Rücken. Bei Friedrich Hennig im AK Altona wurde er 1992 auch Chirurg.[9] Im Jahr darauf erlangte er die Schwerpunktbezeichnung Unfallchirurgie. Seine Forschungsarbeit konnte er bei Werner Lierse im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf fortführen und 1993 mit der Habilitation abschließen.[10][11] Die Universität Hamburg ernannte ihn zum Privatdozenten.[12] Seit 1992 ist er Mitglied des Academischen Clubs zu Hamburg.[13]

MecklenburgBearbeiten

 
Unfallchirurgie beim Bussard

Als Chefarzt beteiligte sich Döhler ab 1995 mit seiner zweiten Frau Marlo geb. Kröpelin am Aufbau des neuen Krankenhauses in Plau am See.[14] Schwerpunkte waren die Polytraumaversorgung, die Endoprothetik und die Septische Chirurgie.[15] Mit dem damaligen Plauer Bürgermeister Hans-Heinrich Jarchow begründete er 1996 die Patenschaft des Plauer Krankenhauses für den Sanitätsabschnitt der Mecklenburg-Vorpommern (F 218).[16] Er förderte zudem die zivil-militärische Zusammenarbeit mit dem Plauer Krankenhaus und der Universitätsmedizin Greifswald.[17] Seit 1996 an die Charité umhabilitiert, baute er ab 1998 mit Jacek Kotas und Robert Jäckel das in Mecklenburg-Vorpommern erste Zentrum für Handchirurgie mit Replantationsdienst auf.[15][18][19]

Für den Adler- und Falkenhof Burg Wredenhagen half Döhler dem Tierarzt Liebig in Röbel/Müritz bei der Versorgung von verletzten Greifvögeln. Von 1999 bis 2004 wurden 32 Vögel einer Osteosynthese unterzogen.[20][21] 23 konnten wieder ausgewildert werden. Das Royal College of Surgeons of Edinburgh verlieh ihm 1999 die Fellowship.[22] Mit einem Stuttgarter Unfallchirurgen operierte er im März 2001 am Saddam Center for Reconstructive Surgery in Bagdad.[23] Für das Friedensdorf International und die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ operierte er in Plau Patienten aus Polen, der Ukraine, Zentralasien und Afrika.[8][24][25] Die Universität Greifswald ernannte ihn im Januar 2006 zum apl. Professor.[19] Als Doktorvater betreute er die Dissertationen der Assistenzärztinnen Antje Brümmer (2006) und Grit Morawietz (2007).[26][27]

Mit Christiane Klonz spielte er oft Klavier zu vier Händen. Mit dem collegium musicum Parchim wurde Bachs c-Moll-Konzert (BWV 1060) aufgeführt; am Reformationstag 1999 in der Marienkirche Plau und zu Bachs 315. Geburtstag in der Georgenkirche Parchim.[28][29] Mit zwei Kollegen aus Gadebusch und Plau gründete er das Mecklenburger Ärztetrio. Es wurde eine Zeitlang beraten von Götz Teutsch, dem Prinzipal der Cellisten der Berliner Philharmoniker.[30] Das Trio spielte in Plau das Klaviertrio op. 1,3 (Beethoven) und in Zickhusen das Klaviertrio No. 1 (Schubert).[31] Ermöglicht wurden die Konzerte durch Matthias Kunze. Als die DGOT am 4. Oktober 2001 unter Wolfram Neumann ihr 100-jähriges Bestehen feierte, spielte Döhler im Konzerthaus Berlin Bachs d-Moll-Konzert (BWV 1052). Im folgenden Frühjahr konzertierte er mit dem Orchester der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg auch im Pantheon (Rom), in der Basilika San Francesco und in der Sankt-Petri-Kirche (Magdeburg). In der Gründungsversammlung des Fördervereins St. Marien e. V. Plau am See wurde er am 7. September 2007 zum Vorsitzenden gewählt. Er konnte dieses Ehrenamt wegen kurzfristiger beruflicher Veränderung nicht antreten, blieb dem Verein aber verbunden.

HamburgBearbeiten

Im Januar 2008 wechselte er in den Dienst des Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhauses Hamburg, das ihn für einige Monate als Durchgangsarzt an das Klinikum Elmshorn und dann an das BG Reha-Zentrum City Hamburg abstellte.[32] Für die Marseille-Kliniken AG war er 2010 als designierter Ärztlicher Direktor am Centro Médico La Paz in Bata, Äquatorialguinea.[33] Intérprete war der Hamburger Abiturient Nicolas Koslowski. Ab Januar 2011 war er im BUK Hamburg für Forschung und Lehre zuständig. Seit 2013 im Ruhestand, fuhr er auf der Deutschland vier Reisen als Schiffsarzt mit. Seit 2014 lebt er mit seiner Frau wieder in Plau am See.

SonstigesBearbeiten

Döhler segelte in Kieler Wochen, in der 39. Nordseewoche (Rund Skagen) und in der Cowes Week 1975 (Fastnet Race). Mit Einheimischen bestieg er 1983 die Hochweiße. Seit 1980 Ehrenritter des Johanniterordens, betreute er von 1982 bis zur sogenannten Wende die Krankenhäuser des Ordens in Stendal und Genthin. Als Rechtsritter schied er 1990 auf eigenen Antrag aus dem Orden aus. Er betrieb den Wiederaufbau des Corps Masovia Königsberg zu Potsdam und war 2001–2006 Vorsitzender des Altherrenvereins.[34] 1993 wurde er im 1. Zerstörergeschwader zum Flottenarzt der Reserve befördert. 1994 hospitierte er am National Naval Medical Center. Er erhielt das Abzeichen für seefahrendes Personal in Silber und war ab 2003 Regimentskommandeur des Lazarettregiments 71 (na).[35][36] Mit der Auflösung der Reservelazarettorganisation wurde er am 1. Dezember 2007 von Berndt Röder und Arno Roßlau im Hamburger Rathaus verabschiedet. Zum 75. Jahrestag des Stauffenberg-Attentats hielt er am 21. Juli 2019 eine Gedenkrede in der Hinrichtungshalle in der Gedenkstätte Plötzensee.[37][38][39] Aus der ersten Ehe mit der Cellistin Engel v. Bülow (Beyernaumburg) hat er zwei Töchter und einen Sohn mit fünf Enkelkindern.

EhrenämterBearbeiten

WerkeBearbeiten

Chirurgie und OrthopädieBearbeiten

PublikationenBearbeiten

  • mit C. Stambolis und W. Havers: Wilms-Tumor mit Budd-Chiari-Syndrom und rechtsatrialem Tumorthrombus. pädiatrische praxis 20 (1978), S. 243–247; chirurgische praxis 25 (1979), S. 95–99.
  • mit G. Heinemann: Eventration des Zwerchfells mit ipsilateraler Nebenlunge und intestinaler Nonrotation. Zeitschrift für Kinderchirurgie 25 (1978), S. 258–262.
  • mit C. Stambolis und L.-D. Leder: Massive Leberzellnekrosen bei Herzinsuffizienz. Medizinische Welt 11 (1979), S. 393–396.
  • mit G. Zierott: Intraoperative Spülungen mit Kochsalzlösung und Kanamycin in Hinblick auf die Wundheilung. chirurgische praxis 25 (1979), S. 571–575.
  • mit G. Heinemann, W. Busanny-Caspari, M. D. Farrar: Chondrosarcoma of the first metatarsal – primary or secondary to enchondroma? Archives of Orthopaedic and Traumatic Surgery 95 (1979), S. 221–225.
  • mit D. Harms: Intraossäre Lipome. Zeitschrift für Orthopädie 119 (1981), S. 138–141.
  • mit M. Mann: Die Hüftluxation beim Spina bifida-Kind und ihre Behandlung. Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt 11/1981, S. 548–551.
  • mit H.-L. Poser, D. Harms und H.-R. Wiedemann: Systemic lipomatosis of bone: a case report. Journal of Bone and Joint Surgery [Br] 64-B (1982), S. 84–87.
  • Knochenzysten – warten oder operieren? Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt 11/1983, S. 787–792.
  • mit L. Al-Arfaj und W. Löffler: Komplette Unterarmfrakturen bei Kindern. Möglichkeiten und Grenzen der konservativen Therapie. Eine Analyse von 195 Fällen. Unfallheilkunde 86 (1983), S. 22–27.
  • mit J.-D. Herrlinger: Hyperostose der Sternoklavikulargelenke – eine Enthesopathie? Zeitschrift für Orthopädie 121 (1983), S. 92–97.
  • mit H. Hamelmann und U. Lasson: Aggressive Fibromatosen. Der Chirurg 55 (1984), S. 174–178.
  • Multiple Chondrome – Heilung nach pathologischer Fraktur. Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und Nuklearmedizin 141 (1984), S. 716–717.
  • mit M. R. H. Khan und S. Hughes: Instability of the cervical spine after anterior interbody fusion: A study on its incidence and clinical significance in 21 patients. Archives of Orthopaedic and Traumatic Surgery 104 (1985), S. 247–250.
  • Aufgaben und soziale Aspekte der Orthopädie. Zentralblatt für Sozialversicherung, Sozialhilfe und Versorgung 39 (1985), S. 366–368.
  • Die sogenannte Chondropathia patellae. Wehrmedizinische Monatsschrift 30 (1986), S. 288–293.
  • mit B. Helbig: Fasciitis nodularis am Oberarm eines Sportschützen. Handchirurgie, plastische Chirurgie, Mikrochirurgie 18 (1986), S. 214–215.
  • mit W. A. Souter, I. Beggs und G. D. Smith: Idiopathic hyperphosphatasia with dermal pigmentation: A twenty year follow-up. Journal of Bone and Joint Surgery [Br] 68-B (1986), S. 305–310.
  • mit S. Hughes: Fibrous dysplasia of bone and the Weil-Albright syndrome. International Orthopaedics 10 (1986), S. 53–62.
  • mit S. Robertson und S. Hughes: The effect of sympathomimetic drugs on bone capillaries. Archives of Orthopaedic and Traumatic Surgery 105 (1986), S. 62–65.
  • Ankylosierende Hyperostose der Sternoklavikulargelenke. Deutsche Medizinische Wochenschrift 112 (1987), S. 304–305.
  • mit Th. v. Rothkirch und O. Schwarz: Morbus Köhler I: Langzeitbeobachtungen bei 31 Fällen. Beiträge zur Orthopädie und Traumatologie 34 (1987), S 361–364.
  • mit S. Hughes, K. M. Tan, H. J. Watson und J. H. S. Scott: Lateral mass fusion for lower back pain. Archives of Orthopaedic and Traumatic Surgery 106 (1987), S. 381–384.
  • mit Atli Þór Ólason: Deltaformation in foot polydactyly. Archives of Orthopaedic and Traumatic Surgery 107 (1988), S. 348–353.
  • mit G. Hasselhof und F. Hennig: Femurnagelung von Küntscher. Eine 74-jährige Krankengeschichte. Der Chirurg 62 (1991), S. 639.
  • mit M.-L. Hansmann: Plasmazelluläre und sklerosierende Osteomyelitis. Eine Nachuntersuchung von 21 Patienten. Der Chirurg 64 (1993), S. 190–194.
  • mit F. Hennig und S. Hughes: Zur Reagibilität von kortikalen Knochenkapillaren. Funktionelle TEM-Analyse mit Adrenalin, ATP und Insulin. Langenbeck’s Archiv für Chirurgie 380 (1995), S. 176–183.
  • Erkrankungen der Wirbelsäule – interdisziplinäre Herausforderungen. Medizinische Welt 46 (1996), S. 171–174.
  • mit J. Menck und A. Döbler: Zur Vaskularisation des Humerus. Langenbeck’s Archiv für Chirurgie 382 (1997), S. 123–127.
  • Chondrosarkome des proximalen Femurs und der Großzehe. Zentralblatt für Chirurgie 124 (1999), S. 1051–1053.
  • mit R. Feeser: The helix wire in proximal humeral fractures. Osteosynthese International 8 (2000), S. 224–227.
  • mit L. Nebermann, J. Kotas, L. Graumann und L. Perlick: Die Therapie der Scaphoidpseudarthrose. Wehrmedizinische Monatsschrift 45 (2001), S. 217–218.
  • mit L. Nebermann und L. Perlick: Treatment of enterogenic endotoxinemia with lactoferrin in rats. Langenbeck´s Archives of Surgery 386 (2001), S. 146–149.
  • Suprakondyläre Korrekturosteotomie beim posttraumatischen Cubitus varus. Unfallchirurg 105 (2002), S. 397–400.
  • Brauchen wir neue Hüftendoprothesen? Chirurgische Allgemeine 7 (2006), S. 471–475.
  • mit R. Baetgen: Zur klinischen Primärversorgung von Schwerverletzten. Chirurgische Allgemeine 8 (2007), S. 188–189.
  • mit M. Napp, B. Stengel und J. Buschmann: Osteofibröse Dysplasie der Tibia Campanacci. Ein 12-Jahresergebnis. Der Chirurg 80 (2009), S. 241–244. doi:10.1007/s00104-008-1591-x

BuchbeiträgeBearbeiten

  • mit E. Schuchardt und J. Hassenpflug: Funktionelle Anatomie und Diagnostik am Bandapparat des Kniegelenkes, in: R. Rahmanzadeh, M. Faensen (Hrsg.): Bandverletzungen an Schulter, Knie- und Sprunggelenk. Schnetztor, Konstanz 1983, S. 57–69.
  • mit B. Helbig: Längerfristige Erfahrungen mit der Narkosemobilisation bei Schultersteifen, in: A. Reichelt (Hrsg.): Periartikuläre Schultererkrankungen. Medizinisch-Literarische Verlagsgesellschaft, Uelzen 1984, S. 76–78.
  • mit W. Blauth: Zur Behandlung großer Achillessehnendefekte, in: H. Rieckert (Hrsg.): Sportmedizin – Kursbestimmung. Springer, Berlin Heidelberg 1987, S. 252–259.
  • mit W. Blauth: Kniegelenksnahe Umstellungsosteotomien, in: W. Küßwetter (Hrsg.): Kniegelenksnahe Osteotomien. Thieme, Stuttgart New York 1987, S. 10–28.
  • mit H. Hoffmann: Szintigraphische Verlaufskontrollen bei Osteochondrosis dissecans des Sprungbeins, in: F. Brussatis, K. Hahn (Hrsg.): Nuklearmedizin in der Orthopädie. Springer, Berlin-Heidelberg 1990, S. 380–381.
  • mit G. Randzio und S. Schwarte: Diagnostik nichtossifizierender Fibrome, in: F. Brussatis, K. Hahn (Hrsg.): Nuklearmedizin in der Orthopädie. Springer, Berlin Heidelberg 1990, S. 262–264.
  • Verletzungen und ihre Folgen, in: A. Reichelt (Hrsg.): Orthopädie. Enke, Stuttgart 1993, ISBN 3-432-25201-3. GoogleBooks
    • Orthopädische Gesichtspunkte in der Traumatologie der Haltungs- und Bewegungsorgane, S. 203–208.
    • Orthopädische Aspekte und Spätfolgen von Verletzungen der Wirbelsäule, S. 251–253.
    • Verletzungen und Verletzungsfolgen des Schultergelenkes, S. 276–277.
    • Verletzungen und Verletzungsfolgen an Ellenbogengelenk und Unterarm, S. 281–282.
    • Verletzungen und Verletzungsfolgen am Hüftgelenk, S. 345–347.
    • Verletzungen und Verletzungsfolgen am Kniegelenk, S. 374–376.
    • Verletzungen und Verletzungsfolgen am oberen Sprunggelenk, S. 379–380.
    • Verletzungen und Verletzungsfolgen am unteren Sprunggelenk, S. 407.
  • mit H. von Kroge, P. Sweeney und D. Berghoff: Die Duokopfendoprothese bei medialen Schenkelhalsfrakturen – eine retrospektive Analyse von 205 Patienten, in: H.-G. Breyer (Hrsg.) Bipolare Hüftgelenksprothesen. Einhorn, Reinbek 1996, S. 85–90.
  • mit A. Jürgens, K. Mader, K. Seide, J. Madert, A. Simon, J. Cruse, M. Liehn: Orthopädie, Unfallchirurgie und Handchirurgie (Kapitel 3), in: OP-Handbuch. Grundlagen, Instrumentarium, OP-Ablauf, 7. Auflage. Springer, Berlin Heidelberg 2021, S. 177–268.

MedizingeschichteBearbeiten

  • Vom Barbier zum Chirurgen – Johann Dietz. Ein barockes Bürgerleben. Chirurgische Allgemeine, 14. Jg., 10. Heft (2013), S. 617–622.
  • mit Th. Zajaczkowski und A. M. Zamann: Ludwig von Riediger – ein großer, in Deutschland vergessener Chirurg. Der Chirurg 84 (2013), S. 602–606, doi:10.1007/s00104-013-2496-x
  • mit L. Konstantinou: Die Skelett-Tuberkulose – eine der ältesten Erkrankungen der Menschheit. Chirurgische Allgemeine, 16. Jg., 10. Heft (2015), S. 556–558.
  • mit Th. Zajaczkowski: Geist und Handwerk der Chirurg Heinrich Klose. Der Chirurg 87 (2016), S. 614–618. doi:10.1007/s00104-016-0201-6
  • mit P. Kolmsee: Preußens Sanitätsdienst in den Einigungskriegen. Wehrmedizinische Monatsschrift 8/2016, S. 254–258.
  • mit Th. Zajaczkowski und J. Wiesner: Großer Mann der zweiten Reihe – der Danziger Chirurg Arthur Barth. Chirurgische Allgemeine 18. Jg., 9. Heft (2017), S. 436–439.
  • mit Th. Zajaczkowski: Der polnische Chirurg Antoni Jurasz – Frankfurt, Posen, Edinburgh, New York. Der Chirurg 90 (2019), S 762–768. doi:10.1007/s00104-019-1002-5
  • mit Th. Zajaczkowski: Wilhelm Schultze – „Listers Apostel“ in Deutschland und Japan. Chirurgische Allgemeine, 21. Jahrgang (2020), Heft 11+12, S. 585–589.
  • mit Th. Zajaczkowski und C.-P. Heidel: Johann Adam Kulmus – zur Bedeutung seiner anatomischen Tabellen für die Chirurgie in Europa und für die Medizinerausbildung in Japan. Der Chirurg 61 (2020), S. 1070–1077. doi:10.1007/s00104-020-01231-6
  • Der Chirurg Wilhelm Wagner und der Oberschlesische Knappschaftsverein. Der Chirurg 62 (2021). doi:10.1007/s00104-021-01388-8

StudentengeschichteBearbeiten

  • Deutscher Idealismus und Corpsstudententum, in: S. Sigler: Freundschaft und Toleranz. 200 Jahre Corps Bavaria zu Landshut und München. München 2006, ISBN 3-932965-86-8, S. 183–188.
  • Der Seniorenconvent zu Königsberg. Ostpreußen und seine Corps vor dem Untergang. Einst und Jetzt, Jahrbuch des Vereins für corpsstudentische Geschichtsforschung:
    • Teil I: Die Albertus-UniversitätDie Königsberger Korporationen. Bd. 52 (2007), S. 147–176. ISSN 0420-8870
    • Teil II: Ostpreußen nach dem Ersten WeltkriegDas Königsberger Korporationsstudententum von 1918 bis 1933 (Otto v. Schott) – Corpsstudenten in der Verwaltung Ostpreußens Alte Corpsstudenten und OstpreußenBibliographie. Bd. 54 (2009), S. 219–288. ISSN 0420-8870
  • Säulen Preußens – Corpsstudenten als Oberpräsidenten preußischer Provinzen. Einst und Jetzt, Bd. 55 (2010), ISSN 0420-8870, S. 143–148.
  • Hans Koch – ein deutsches Schicksal im Widerstand, in: S. Sigler (Hrsg.): Corpsstudenten im Widerstand gegen Hitler. Duncker & Humblot, Berlin 2014, ISBN 978-3-428-14319-1, S. 45–56.
  • Max Draeger – Mord aus Rache? In: S. Sigler (Hrsg.): Corpsstudenten im Widerstand gegen Hitler. Duncker & Humblot, Berlin 2014. ISBN 978-3-428-14319-1, S. 431–436.
  • Unter den Talaren der Stolz aus jungen Jahren – Corpsstudenten in der Geistlichkeit. CORPS Magazin 4/2020, S. 22–27.

SonstigesBearbeiten

  • Anmerkungen zu Wilhelm II. – Vor 150 Jahren wurde der Deutsche Kaiser und König von Preußen geboren. CORPS Magazin 1/2009, S. 23–24.
  • mit H. Alsleben und H. Roggelin: Die Kirche Dobbin – eine alte Dorfschönheit. Mein Mecklenburg IV/2015, S. 47–49.
  • Rezension von G.-M. Fleischer: Schiffschirurgen – von Kolumbus bis Nelson. Vergessene Helden der Seefahrtgeschichte. Kaden Verlag, Heidelberg 2017. ISBN 978-3-942825-46-7, in: Chirurgische Allgemeine, 18. Jahrgang, 1. Heft (2017), S. 9.

Herausgeber / BücherBearbeiten

  • OP-Handbuch. Grundlagen, Instrumentarium, OP-Ablauf, 7 Auflagen. Springer, Berlin Heidelberg New York 1995–2021.
  • Lexikon Orthopädische Chirurgie. Springer, Berlin Heidelberg New York 2003, Neudruck 2013, ISBN 978-3-642-62529-9.
  • Corps Masovia. Die 175-jährige Geschichte von Königsbergs ältester und Potsdams erster Korporation im 21. Jahrhundert. München 2005, ISBN 3-00-016108-2. GoogleBooks
  • mit G. von Klitzing: Siegfried Schindelmeiser: Die Albertina und ihre Studenten 1544 bis WS 1850/51 und Die Geschichte des Corps Baltia II zu Königsberg i. Pr. Erstmals vollständige, bebilderte und kommentierte Neuausgabe der acht Teile in zwei Bänden mit einem Anhang, zwei Registern und einem Vorwort von Franz-Friedrich Prinz von Preußen. München 2010, ISBN 978-3-00-028704-6.
  • als Hrsg. mit Heinz-Jürgen Schröder und Eike Sebastian Debus: Chirurgie im Norden. Zur 200. Tagung der Vereinigung Norddeutscher Chirurgen in Hamburg 2017. Mit einem Geleitwort von Horst Hamelmann und einem historischen Beitrag von Jutta von Campenhausen. Kaden Verlag, Heidelberg 2017, ISBN 978-3-942825-67-2.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Rüdiger Döhler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Hamburger Ärzteblatt 08/2013, S. 7. Abgerufen am 2. Mai 2020. (PDF)
  2. Nordsee-Zeitung 30. März 1963.
  3. Kösener Corpslisten 1981, 76/191
  4. Dissertation: Die intraoperative bakterielle Kontamination und ihre Beeinflussung durch intraoperative Spülungen mit Kochsalzlösung und Kanamycin in Hinblick auf die postoperative Heilung der Operationswunde.
  5. Der polytraumatisierte Patient: Wiederherstellungschirurgie. Festschrift für Günter Heinemann. Abgerufen am 13. Dezember 2020.
  6. R. Döhler: Orthopädie in Schottland. Mitteilungsblatt der DGOT 1/1986, S. 51–54.
  7. Princess Margaret Rose Hospital history. Abgerufen am 13. Dezember 2020.
  8. a b „Dieser Beruf ist phantastisch!“ Arzt mit Leib und Seele: Dr. Rüdiger Döhler, Freund klarer Worte und guten Miteinanders. Schweriner Volkszeitung vom 21. Juli 2005
  9. R. Döhler: Leserbrief zum Bericht über die erste Sitzung der Kommission Gesamtorthopädie. Orthopädie Mitteilungen 4/1992, S. 284–286.
  10. Habilitationsschrift: Untersuchungen zur neurovaskulären Versorgung kortikalen Knochens. Histologie und elektronenmikroskopische Funktionsanalyse an Ratte und Maus. Hamburg 1991
  11. DUZ: Deutsche Universitäts-Zeitung : das Hochschulmagazin. Verlag J. Raabe, 1994 (google.de [abgerufen am 13. Dezember 2020]).
  12. Rüdiger Döhler im Hamburger Professorinnen- und Professorenkatalog (abgerufen am 1. Oktober 2019) 
  13. Der Academische Club zu Hamburg, Mitgliederverzeichnis 2013
  14. Marlo Döhler (DRK Schleswig-Holstein)
  15. a b Deutsche Chirurgie: Plau am See (2001)
  16. Plauer Zeitung, 17. Dezember 1996
  17. Erste Übung für den Krisenfall war erfolgreich. Schweriner Volkszeitung vom 27. April 2001
  18. Wolfram Hennies: Im Zentrum: Verletzungsfolgen. 8. Plauer Knochensymposion am Klinikum Plau am See. SVZ vom 8. Mai 2006
  19. a b Plauer Zeitung vom 15. Februar 2006 (PDF; 1,8 MB)
  20. Windkraftanlagen werden zur Gefahr für Adler. SVZ vom 2. Mai 2002
  21. Wenn die Natur unter die Räder kommt. Focus Nr. 39/13 vom 23. September 2013, S. 111
  22. Helen M. Dingwall: A Famous and Flourishing Society: The History of the Royal College of Surgeons of Edinburgh, 1505-2005. Edinburgh University Press, 2005, ISBN 978-0-7486-1567-4 (google.de [abgerufen am 13. Dezember 2020]).
  23. Katja Haescher: Patientin aus dem Irak erhielt im Plauer Klinikum zwei künstliche Hüftgelenke. SVZ 2001
  24. Ärzte helfen Schwerbehinderten. SVZ vom 11. März 2004
  25. Zum ersten Mal im Leben ohne Krücken unterwegs. 13-jährige Usbekin erneut in Plau operiert. SVZ vom 3. November 2004
  26. Antje Brümmer: Metallsensibilisierung bei Patienten mit Metall / Metall-Paarung bei Hüftendoprothesen. Untersuchungen mittels Epikutantestung. (uni-greifswald.de [abgerufen am 13. Dezember 2020]).
  27. Grit Morawietz: Die Häufigkeit von Revisionseingriffen nach Knietotalendoprothesenimplantation. (uni-greifswald.de [abgerufen am 13. Dezember 2020]).
  28. Plau: Volle Stadtkirche beim Chor- und Orchesterkonzert. SVZ
  29. Peter Richter: Hommage an großen Musiker [Bach]. Großartiges Konzert in der Parchimer Kirche. SVZ 21. März 2000
  30. Das Mecklenburger Ärztetrio. Rüdiger Döhler, Wolfgang Thiess und Frieder Rohn. NDR 1 Radio MV, 11. Juli 2004, 19.05 bis 20.00 Uhr.
  31. Beate Penke: Liebe zur Musik eint Ärztetrio. Benefizkonzert am 8. Mai in Zickhusen. SVZ vom 4. Mai 2004
  32. Arne Kolarczyk: Regio-Klinik verpflichtet Unfallchirurgen. 10. Januar 2008, abgerufen am 13. Dezember 2020 (deutsch).
  33. Bata. In: hospital-africa. Abgerufen am 13. Dezember 2020.
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  37. Bericht des Magazins CORPS (bruecklmeierverein.de).
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  41. Vorstand / Beirat | awiso® - Freie Arbeitsgemeinschaft winkelstabile Osteosynthese e.V. Abgerufen am 13. Dezember 2020.
  42. Ärzteblatt Mecklenburg-Vorpommern 11/2006, S. 391. (Memento vom 7. Januar 2014 im Internet Archive) (PDF)
  43. Ärzteblatt Mecklenburg-Vorpommern 2/2003, S. 43
  44. Ärzteblatt Mecklenburg-Vorpommern 2/2007, S. 48
VorgängerAmtNachfolger
Christoph RittlerVorsitzender des oKC
1973
Heiner Jüttner