Andy Biggs

US-amerikanischer Politiker

Andy Biggs (* 7. November 1958 in Tucson, Arizona) ist ein US-amerikanischer Politiker. Seit dem 3. Januar 2017 vertritt er den Bundesstaat Arizona im US-Repräsentantenhaus.

Andy Biggs (2015)

WerdegangBearbeiten

Andy Biggs absolvierte die Arizona State University, wo er Internationale Beziehungen und später Politikwissenschaften studierte. An der Brigham Young University belegte er Asiatische Studien. Nach einem Jurastudium an der University of Arizona und seiner Zulassung als Rechtsanwalt begann er in diesem Beruf zu arbeiten.

Politisch schloss er sich der Republikanischen Partei an. Zwischen 2003 und 2011 saß er im Repräsentantenhaus von Arizona; seit 2011 gehörte er dem Staatssenat an. Dort war er bis 2013 Fraktionsführer der Republikaner (Minority Leader). Seit 2013 war er als Majority Leader Präsident der Kammer.

Bei den Kongresswahlen des Jahres 2016 wurde Biggs im fünften Wahlbezirk von Arizona in das US-Repräsentantenhaus in Washington, D.C. gewählt, wo er am 3. Januar 2017 die Nachfolge von Matt Salmon antrat, der nicht mehr kandidiert hatte. 2018 und 2020 wurde er wiedergewählt.

Biggs gehörte zu den Mitgliedern des Repräsentantenhauses, die bei der Auszählung der Wahlmännerstimmen bei der Präsidentschaftswahl 2020 für die Anfechtung des Wahlergebnis stimmten. Präsident Trump hatte wiederholt propagiert, dass es umfangreichen Wahlbetrug gegeben hätte, so dass er sich als Sieger der Wahl sah.[1] Für diese Behauptungen wurden keinerlei glaubhafte Beweise eingebracht.[2][3][4] Der Supreme Court wies eine entsprechende Klage mit großer Mehrheit ab, wobei sich auch alle drei von Trump nominierten Richter gegen die Klage stellten.[5]

WeblinksBearbeiten

Commons: Andy Biggs – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Trump tweets Biden is ‘pretending he’s won’ and insisting he had a ‘landslide victory’. 15. Dezember 2020, abgerufen am 9. Januar 2021 (englisch).
  2. US election 2020: Fact-checking Trump team's main fraud claims. In: BBC News. 23. November 2020 (bbc.com [abgerufen am 9. Januar 2021]).
  3. AP FACT CHECK: Trump's claims of vote rigging are all wrong. 3. Dezember 2020, abgerufen am 9. Januar 2021.
  4. Nick Corasaniti, Reid J. Epstein, Jim Rutenberg: The Times Called Officials in Every State: No Evidence of Voter Fraud. In: The New York Times. 11. November 2020, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 9. Januar 2021]).
  5. Adam Liptak: Supreme Court Rejects Texas Suit Seeking to Subvert Election. In: The New York Times. 11. Dezember 2020, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 9. Januar 2021]).